DE1055057B - Schaltungsanordnung fuer ein Waehlsystem - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer ein WaehlsystemInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Wählnetzwerke zur Nachrichtenübertragung und insbesondere auf solche
Netzwerke, wie sie bei Fernsprechwählsystemen unter Verwendung von Kreuzungspunktvorrichtungen benutzt
werden.
Es sind Wählnetzwerke bekannt, die eine große Anzahl miteinander verbundener Gasentladungsröhren
als Kreuzungspunktvorrichtungen eines Netzwerkes enthalten, wobei die Röhren wahlweise leitend gemacht
werden können, um Sprechstromkreise zwischen vorbestimmten Eingangs- und Ausgangsklemmen
durchzuschalten. Ein solches Netzwerk enthält außerdem Überwachungs- und andere Schaltungen zum
Feststellen des Zustandes der Teilnehmerleitungen und der Verbindungsleitungen und Schaltungen, um
dann von Hand die notwendigen Schalt- oder Wählvorgänge in Abhängigkeit davon durchzuführen. In
einem solchen Wählnetzwerk können die Kreuzungspunktvorrichtungen auch Transistoren sein, die so eingeschaltet
sind, daß sie für zwei Richtungen arbeiten. Auch hier sind Überwachungs- und andere Schaltungen
zum Feststellen des Betriebszustandes der Teilnehmerleitungen vorgesehen, um dann davon abhängig
von Hand die notwendigen Schaltvorgänge durchzuführen.
Es wurde ebenfalls bereits vorgeschlagen, in diesen Netzwerken aktive und passive Übertragungsschaltungen
zu verwenden, die in das Netzwerk eingeschaltet werden, um die Erzeugung neuer Markierimpulse innerhalb
des Netzwerkes zu steuern und um einen fehlerlosen Aufbau eines Übertragungsstromkreises
durch das Netzwerk hindurch sicherzustellen.
Der Hauptunterschied zwischen aktiven und passiven Übertragungsschaltungen besteht darin, daß die
aktive Übertragungsschaltung aktive Schaltelemente, wie z. B. Gasdioden oder Gastrioden, enthält. Um eine
in der Übertragungsschaltung verwendete Gasröhre zu betätigen, muß ein Entsperrimpuls angelegt werden.
Passive Übertragungsschaltungen enthalten nur passive Schaltelemente, wie beispielsweise Widerstände,
Kondensatoren und Halbleiterdioden, und erfordern nicht das Anlegen eines Entsperrimpulses, sondern
werden ausschließlich durch Aufnahme eines von der vorhergehenden Stufe kommenden Markierimpulses
gesteuert und geben in Abhängigkeit von diesem Markierimpuls einen neuen Markierimpuls an die nachfolgende
Stufe von Kreuzungspunkten ab.
Außerdem können Trennstufen oder Verbindungsstufen in solchen Kreuzungspunktnetzwerken eingeschaltet
werden. Eine der Funktionen dieser Schaltungen besteht darin, die elektrischen Veränderungen
auf beiden Seiten der Trennstufen voneinander zu isolieren.
Durch Verwendung dieser Trennstufen ist es mög-Schaltungsanordnung
für ein Wählsystem
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. Dr. R. Herbst, Rechtsanwalt,
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. Juli 1957
V. St. v. Amerika vom 18. Juli 1957
Kermit Shoff Dunlap, Madison, N. J. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
lieh, die Anzahl von Stufen mit Kreuzungspunkten,
die in Reihe miteinander verbunden werden können, zu erhöhen, ohne daß falsche Querverbindungen innerhalb
des Netzwerkes auftreten können. Die einfachste Form einer solchen Trennschaltung stellt eine
in Sperrichtung vorgespannte Diode dar.
Eine bereits bekannte Art einer Trennstufe ist insoweit symmetrisch, als sie an die Kreuzungspunktvorrichtungen
auf beiden Seiten die gleichen Spannungen anlegt und für diese die gleichen Impedanzen
darstellt. Mit einer symmetrischen Trennstufe ist es möglich, die Kreuzungspunktvorrichtungen symmetrisch
zu der Trennstufe anzuordnen. Beispielsweise können die Anoden sowohl von der vorhergehenden
als auch von der nachfolgenden Kreuzungspunktgasdiode mit der Trennstufe verbunden sein.
In bisher bekannten Wählnetzwerken mit Übertragungsstufen und Trennstufen wurden die einzelnen
Arbeitsgänge innerhalb des Netzwerkes im allgemeinen von Hand geschaltet oder gesteuert. Außerdem verwendeten
diese Netzwerke Netzwerkssteuerschaltungen mit einer Anzahl von Schaltern, um einen Durchschalt-
oder Trennvorgang durchzuführen. Diese Netzwerke enthalten keine Schaltungen zum Feststellen fehlerhafter
Zustände innerhalb des Netzwerkes oder um das Netzwerk in seinen Ruhezustand zurückzuführen,
wenn ein solcher fehlerhafter Zustand auftritt. Der Ausdruck »Netzwerkssteuerschaltung«, der hier verwendet
wird, bezeichnet den Teil des Verteilnetz-
809 790Ί33
werkes, der allen Kreuzungspunktvorrichtungen gemeinsam
ist.
Demgemäß ist es Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Steuer- oder Kontrollschaltung für Kreuzungspunktwählnetzwerke
zu schaffen. Diese Schaltung soll dabei den Arbeitsablauf innerhalb eines mit Kreuzungspunkten arbeitenden Verteilnetzwerkes für
den Aufbau von Übertragungsstromkreisen steuern und insbesondere den Aufbau und den Abbau von
Übertragungsstromkreisen in einer möglichst kleinen Zeit zu steuern.
Weiterhin soll die neue Steuerschaltung für Kreuzungspunktwählnetzwerke
automatisch nach jedem Durchschalt- oder Trennvorgang innerhalb des Netzwerkes in ihren Normal- oder Ruhezustand zurückgeführt
werden, gleichgültig ob dabei der Schaltvorgang mit Erfolg durchgeführt worden ist oder nicht.
Dadurch ist es möglich, die Netzwerkssteuerschaltung wiederholt für den Aufbau und für das Trennen von
Übertragungsstromkreisen durch das Netzwerk hindurch zu verwenden.
Insbesondere sollen in einer weiteren Ausbildung der Erfindung selbstprüfende Arbeitsvorgänge für eine
Steuerschaltung für mit Kreuzungspunkten arbeitende Wählnetzwerke vorgesehen werden.
Andererseits soll die verbesserte Steuerschaltung für ein Kreuzungspunktwählnetzwerk zum Bestätigen
der Richtigkeit der betreffenden Netzwerksklemmen binäre Kennsignale abgeben, und zwar immer dann,
wenn ein Markier-, Trenn- oder Leitimpuls an einer Xetzwerksklemme angelegt wird. Diese Steuerschaltung
prüft jede ausgewählte Netzwerksklemme, um zu bestimmen, ob diese Klemme belegt ist, und gibt dann
eine Anzeige, wenn bei einem Durchschaltvorgang eine Klemme als belegt festgestellt wird, steuert außerdem
den Aufbau einer Sprechverbindung durch das Netzwerk zwischen zwei vorbestimmten Klemmen in
Abhängigkeit vom Anlegen eines Paares binärer Kennzeichnungen und eines Durchschaltimpulses und steuert
das Auslösen eines durch das Netzwerk verlaufenden Übertragungsstromkreises in Abhängigkeit von einem
Auslösebefehlsimpuls und einer binären Kennzeichnung, wobei diese binäre Kennzeichnung für eine der
Netzwerksklemmen in dem aufgebauten Übertragungsstromkreis kennzeichnend ist. Außerdem prüft die
Steuerschaltung, ob die ausgewählte Klemme des Netzwerkes bei einer aufgebauten Sprechverbindung belegt
ist, und löst nur dann den Übertragungsstromkreis aus.
Weiterhin soll die Steuer- oder Kontrollschaltung für ein Kreuzungspunktnetzwerk verschiedene Signale
an einen Bedienungsschrank oder eine Schaltung liefern, welche für die verschiedenen Betriebsvorgänge
des Netzwerkes kennzeichnend sind, wie z. B. ein erfolgreicher oder erfolgloser Durchschalt- oder Trennvorgang,
eine fehlerhafte Arbeitsweise innerhalb der Steuerschaltung oder innerhalb des Verteilernetzwerkes.
Kurz gesagt, ist ein Kreuzungspunktwählnetzwerk gemäß der Erfindung mit einer elektronischen Steuer-
und Kontrollschaltung versehen, die logische und Taktschaltungen aufweist, die ihrerseits den Ablauf
aller Betriebsvorgänge durch das Netzwerk in Abhängigkeit von Durchschalt- oder Trennbefehlsimpulsen
steuern und die ferner die Steuerschaltung auslösen, wenn der Trennvorgang oder Durchschaltvorgang
erfolglos verlaufen. Diese Steuerschaltung enthält auch logische Schaltelemente, die eine Anzeige
dafür liefern, ob Arbeitsgänge erfolgreich oder erfolglos durchgeführt worden sind. Es wird angezeigt, ob
ein fehlerhaftes Arbeiten innerhalb des Netzwerkes selbst oder in der Steuerschaltung vorliegt. Das Wähloder
Verteilnetzwerk selbst enthält aktive Übertragungsschaltungen und Trennschaltungen.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung enthält die Steuerschaltung Leitungswählerschaltungen, logische Schaltungen und Impuls- oder Signalschaltungen, um Steuersignale an die logische Schaltung und an die Leitungswählerschaltungen anzulegen. Ein Durchschaltvorgang wird innerhalb des Kreuzungspunktnetzwerkes dadurch eingeleitet, daß drei elektrische Signale der Netzwerksteuerschaltung zugeführt werden. Die Kennzeichnung der Klemme wird in binärer Form den Leitungswählerschaltungen zugeführt, die den außenliegenden Klemmen des Netzwerkes zugeordnet sind, und es wird ferner ein Durchschaltbefehlsimpuls an die logische Schaltung angelegt. Der Durchschaltbefehlsimpuls bewirkt, daß ein die Leitungswahl einleitender Impuls über die logische Schaltung an jeden der Leitungswähler angelegt wird. Abhängig von diesem einleitenden Impuls legen die Leitungswähler Markierimpulse an die beiden durch die binären Kennzeichnungen gekennzeichneten Netzwerksklemmen an.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung enthält die Steuerschaltung Leitungswählerschaltungen, logische Schaltungen und Impuls- oder Signalschaltungen, um Steuersignale an die logische Schaltung und an die Leitungswählerschaltungen anzulegen. Ein Durchschaltvorgang wird innerhalb des Kreuzungspunktnetzwerkes dadurch eingeleitet, daß drei elektrische Signale der Netzwerksteuerschaltung zugeführt werden. Die Kennzeichnung der Klemme wird in binärer Form den Leitungswählerschaltungen zugeführt, die den außenliegenden Klemmen des Netzwerkes zugeordnet sind, und es wird ferner ein Durchschaltbefehlsimpuls an die logische Schaltung angelegt. Der Durchschaltbefehlsimpuls bewirkt, daß ein die Leitungswahl einleitender Impuls über die logische Schaltung an jeden der Leitungswähler angelegt wird. Abhängig von diesem einleitenden Impuls legen die Leitungswähler Markierimpulse an die beiden durch die binären Kennzeichnungen gekennzeichneten Netzwerksklemmen an.
Identifizierschaltungen sind mit der logischen Schaltung und mit den Netzwerksklemmen verbunden,
um von der Netzwerksklemme kommende Impulse aufzunehmen und um eine binäre Kennzeichnung derjenigen
Klemme abzugeben, die eben impulsmäßig betätigt wird. Während eines Durchschalt- oder Trennvorganges
können Impulse von den benachbarten Fernleitungswählern an eine vorbestimmte Netzwerksklemme angelegt werden. Ein Leitwegimpuls wird
dieser Netzwerksklemme von der gegenüberliegenden Netzwerksklemme über einen aufgebauten Übertragungsstromkreis
angelegt, wenn ein Trennimpuls an der gegenüberliegenden Klemme liegt. Dieser Leitimpuls
betätigt ebenfalls eine der Identifizierschaltungen.
Verzögerungsschaltungen sind mit der logischen Schaltung verbunden, um die Folge der dem Netzwerk
zugeführten Impulse und die Folge der von dem Netzwerk abgegebenen Impulse zu steuern. Diese Verzögerungsschaltungen
können beispielsweise aus Flip-Flop-Schaltungen, Integrierschaltungen oder vorgespannten
Verstärkern bestehen.
Außerdem enthält die logische Schaltung zwei Verstärkertorschaltungen,
denen Entsperrimpulse durch die Impulsstufen für Durchschalt- bzw. Trennbefehlsimpulse
zugeführt werden müssen, bevor ein Signal durch einen dieser Verstärker hindurch übertragen
werden kann. Vorzugsweise sind diese Verstärkertorschaltungen zwischen einem Trennstufenanpaßdetektor
und der Anzeigestufe für die Betriebszustände des Netzwerkes eingeschaltet sowie zwischen dem Trennstufenauslösedetektor
und der Anzeigestufe für die Betriebszustände des Netzwerkes. Die Verstärkertorschaltungen
steuern auf diese Weise die Abgabe von Impulsen an andere Teile der Steuerschaltung nur
dann, wenn ein Durchschaltbefehlssignal oder ein Auslösebefehlssignal
an die Steuerschaltung angelegt worden ist.
Die gesamte Steuerschaltung enthält auch Besetztprüfschaltungen, die die Arbeitsweise von bestimmten
logischen Schaltungen zum Abschalten der Steuerschaltung steuern, wenn während einer Durchschaltfolge
das neue Markiersignal eine Querverbindung zwischen dem aufzubauenden Sprechstromkreis und
einem früher aufgebauten Sprechstromkreis herstellt.
/o Ferner steuert die Belegtprüfschaltung bestimmte
andere Teile der logischen Schaltung, um zu verhindern, daß Entsperrimpulse an die Netzwerktrennstufen
angelegt werden, bevor nicht die Besetztprüfung durchgeführt ist.
Die Steuerschaltung löst einen durch das Netzwerk hindurch aufgebauten Sprechstromkreis in Abhängigkeit
von zwei Signalen, nämlich auf Grund der binären Kennzeichnung einer der beiden Klemmen des aufgebauten
Sprechstromkreises, der ausgelöst werden soll, und des Auslöseimpulses aus. Die binäre Kennzeichnung
wird dem Leitungswähler auf derjenigen Seite des Netzwerkes zugeführt, an der auch der Trennoder
Auslöseimpuls angelegt werden muß. Der Auslösebefehlsimpuls wird über die logische Schaltung
angelegt, um das Anlegen eines Impulses an die ausgewählte Netzwerksklemme zu steuern und läuft
außerdem durch die logische Schaltung, um das Anlegen eines Auslöseimpulses an die Trennstufen zu
steuern. Ferner wird dann, wenn der Auslösevorgang beendet ist, von der Auslösedetektorschaltung über
die logische Schaltung ein Impuls abgegeben, um einen erfolgreichen Auslösevorgang anzuzeigen.
Ferner enthält die Steuerschaltung eine Impulsstufe für Durchschaltbefehls-Zeitablaufimpulse und
eine Impulsstufe für Auslösebefehls-Zeitablaufimpulse, wobei diese Impulsstufen durch einen Durchschaltbefehlsimpuls
bzw. einen Auslösebefehlsimpuls eingestellt werden. Kann ein Durchschalt- oder ein Auslösevorgang
nicht mit Erfolg innerhalb einer vorbestimmten Zeit durchgeführt werden, dann wird die
bestimmte Zeitablaufstufe, die vorher eingeschaltet worden war, ein Abschaltsignal an die logische Schaltung
abgeben und dadurch die logische Schaltung automatisch in ihren ursprünglichen Zustand zurückführen.
Dieses Abschaltsignal bringt die Steuerschaltung in ihren Ruhezustand zurück. Außerdem enthält
die Steuerschaltung logische Schaltungen und Verzögerungsschaltungen, welche beide die Abgabe von
den elektrischen Zustand anzeigenden Signalen von den Zeitablaufimpulsstufen in der Weise anzeigen,
daß die in den Leitungswähler- und Identifizierschaltungen gespeicherten Informationen nacheinander gelöscht
werden können.
Demgemäß ist es ein Merkmal der Erfindung, eine Steuerschaltung für ein Kreuzungspunktverteilungsnetzwerk
vorzusehen, bei welcher logische Schaltungen verwendet werden, um das Anlegen von Markier-,
Entsperr-, Trenn- und Sperrimpulsen an die Kreuzungspunkte und die Steuerschaltung und dadurch den
Aufbau und das Auslösen von Übertragungsstromkreisen durch das Netzwerk zu.steuern.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht in der Verwendung einer Steuerschaltung für Kreuzungspunktverteilnetzwerke
mit logischen Schaltungen und Verzögerungsschaltungen, um den Ablauf der Durchschalt- und Trennvorgänge in dem Kreuzungspunktnetzwerk
zu steuern.
Ferner ist die Erfindung dadurch weitergebildet, daß Leitungswähler und Leitungsidentifizierschaltungen
mit den logischen Schaltungen verbunden und den jeweiligen Klemmen eines Kreuzungspunktnetzwerkes
zugeordnet sind, um die Auswahl und Identifierung der Klemmen des Kreuzungspunktnetzwerkes abhängig
von den Steuerimpulsen zu steuern, die von der logischen Schaltung abgegeben worden sind.
Auch besteht eine Weiterbildung der Erfindung darin, daß im Zusammenhang mit einem Kreuzungspunktwählnetzwerk
mit Übertragungsschaltungen und Trennstufen eine Steuerschaltung mit UND-ODER-Torschaltungen
zur Steuerung des Ablaufs des Anlegens von Impulsen an die Übertragungsschaltungen
und an die Trennstufen sowie zum Steuern der Abgabe von Impulsen an die Trennstufen vorgesehen ist,
welche die Betriebszustände anzeigen.
Ferner gehört es zur Weiterbildng der Erfindung, in einer Steuerschaltung für Kreuzungspunktnetzwerke Zeitablaufimpulsstufen zu verwenden, die die Steuerschaltung in ihren Normal- oder Ruhezustand zurückbringen., wenn entweder ein Durchschalt- oder ein
Ferner gehört es zur Weiterbildng der Erfindung, in einer Steuerschaltung für Kreuzungspunktnetzwerke Zeitablaufimpulsstufen zu verwenden, die die Steuerschaltung in ihren Normal- oder Ruhezustand zurückbringen., wenn entweder ein Durchschalt- oder ein
ίο Trennvorgang nicht mit Erfolg durchgeführt werden
kann.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß bei der neuen Steuerschaltung für Kreuzungspunktverteilnetzwerke
zwei Quellen für binäre Kennzeichnungen mit einer logischen Schaltung verbunden sind, um die beiden Klemmen des Netzwerkes zu bestimmen,
die zum Aufbau eines Sprechstromkreises ausgewählt werden sollen, wobei die logische Schaltung
den Ablauf des Auswahlvorganges für die Klemmen steuert.
Außerdem ist mit der logischen Schaltung der Netzwerkssteuerschaltung
eine Befehlsimpulsquelle verbunden, und der Wahlvorgang für die Ausgangsklemme
wird dadurch eingeleitet, daß ein Durchschaltbefehlsimpuls an die logische Schaltung angelegt wird.
Vorzugsweise wird bei einer Steuerschaltung für ein Kreuzungspunktnetzwerk eine Anzeigeschaltung
für das Ende eines Betriebsvorganges durch die logische Schaltung in. solcher Weise angeschlossen,
daß die Anzeigeschaltung nur dann ein Signal aufnimmt, wenn ein Durchschalt- oder Trennvorgang beendet
ist.
Zweckmäßigerweise ist eine Anzeigestufe für die erfolgreiche Beendigung eines Arbeitsvorganges mit
einer Netzwerkssteuerschaltung über eine logische Schaltung in der Weise verbunden, daß nur dann ein
Signal aufgenommen wird, wenn ein Durchschalt- oder Trennvorgang mit Erfolg beendet worden ist.
Außerdem stellt es ein Merkmal der Erfindung dar, daß eine Belegtanzeigeschaltung über die logische
Schaltung abgeschlossen ist, um ein Signal von der logischen Schaltung nur dann aufzunehmen, wenn
beim Markieren eines neuen Übertragungsstromkreises oder beim Auslösen eines bereits aufgebauten Übertragungsstromkreises
ein belegter Übertragungsstromkreis durch die Steuerschaltung impulsmäßig belegt
wird.
Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die logische Schaltung in einer Steuerschaltung
eines mit Kreuzungspunkten arbeitenden Wählnetzwerkes zwischen einer die Trennstufen entsperrenden
Impulsquelle und einer Impulsquelle für Durchschaltbefehlsimpulse einzuschalten, um die Betätigung dieser
die Trennstufe entsperrenden Impulsquelle in Abhängigkeit von einem Durchschaltbefehlsimpuls nur
dann zu ermöglichen, wenn keine der beiden Klemmen belegt ist.
Diese und andere Ziele und Merkmale der Erfindung werden besser verständlich aus der folgenden Beschreibung
im Zusammenhang mit den Figuren. Dabei zeigt Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Teils eines Kreuzungspunktverteilnetzwerkes
und einer Netzwerkssteuerschaltung gemäß einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2, 3, 4 und 5, die gemäß Fig. 6 nebeneinandergelegt werden, in Einzelheiten ein Verteilnetzwerk und
eine Netzwerkssteuerschaltung einer Ausführungsform nach Fig. 1,
Fig. 7 A und 7 B als kombiniertes Blockschaltbild bestimmte Teile eines der Leitungswählerkreise der
Ausfiihrungsform nach Fig. 1 zusammen mit einer
binären Kennzeichnungsschaltung zur Auswahl vorbestimmter Netzwerksklemmen,
Fig. 8 ein Zeitdiagramm der verschiedenen Impulse, die in den Leitungswählerkreisen auftreten,
Fig. 9 als kombiniertes Block- und Schaltdiagramm einer der Identifizierschaltungen und bestimmte Teile
der Netzwerksschaltungen und der Netzwerkssteuerschaltung der Ausführungsform nach Fig. 1,
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Trennstufe bekannter Bauart, die vorteilhafterweise in Netzwerken
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, und
Fig. 11 ein Blockdiagramm eines sechsstufigen Verteilnetzwerkes, das in dieser Ausfiihrungsform der *5
Erfindung verwendet werden kann.
In Fig. 1 ist als Blockdiagramm ein Teil eines Kreuzungspunktverteilnetzwerkes und einer Netzwerkssteuerschaltung
gemäß der Erfindung abgebildet. Die Fernleitungsabschlüsse 10, 11 und 12 sind auf der
linken Seite oder ^4-Seite des Netzwerkes dargestellt.
Diese Abschlüsse oder Klemmen sind mit der ersten Stufe 13 von Kreuzungspunktvorrichtungen in dem
Netzwerk verbunden. Diese Kreuzungspunktvorrichtungen können Transistoren und können auch Gasentladungsröhren
wie z. B. Dioden sein. Übertragungsschaltungen 14 sind zwischen der ersten Stufe von
Kreuzimgspunkten 13 und der zweiten Stufe von Kreuzungspunkten 15 eingeschaltet. Diese Übertragungsschaltungen
sind aktive Übertragungsschaltungen, wie sie bereits erwähnt wurden. Passive Übertragungsschaltungen
16 sind zwischen der zweiten Stufe von Kreuzungspunkten 15 und der dritten Stufe
von Kreuzungspunkten 17 eingeschaltet. Zwischen der dritten Stufe von Kreuzungspunkten 17 und der
vierten Stufe von Kreuzungspunkten 19 liegen Trennstufen 18. Vorzugsweise sind diese Trennstufen symmetrisch
aufgebaut. Zusätzliche passive Übertragungsstufen 20 liegen zwischen der vierten und fünften
Stufe von Kreuzungspunkten 19 und 21. Zusätzlich aktive Übertragungsschaltungen 22 liegen zwischen
der fünften Stufe von Kreuzungspunkten 21 und der sechsten Stufe von Kreuzungspunkten 23. Die
S-Klemmen 24, 25 und 26 sind mit der sechsten Stufe von Kreuzimgspunkten verbunden.
Ein Übertragungsstromkreis wird zwischen einer der Klemmen der ^4-Seite und einer der Klemmen der
5-Seite über die Kreuzungspunkte, die Übertragungsschaltungen und die Trennstufe durch Anlegen von
Steuerimpulsen von der Netzwerkssteuerschaltung aufgebaut. Die Netzwerkssteuerschaltung enthält alle
Teile des Netzwerkes, die nicht im Übertragungsstromkreis liegen. Die Steuerschaltung enthält Identifizierschaltungen,
Fernleitungs- oder Leitungswähler, Impulsgeneratoren, Detektoren, logische Schaltungen
und eine Amtsüberwachung.
Während nur ein einzelner Übertragungsstromkreis durch das Netzwerk in Fig. 1 gezeigt ist, so können
doch natürlich sehr viele Übertragungsstromkreise gleichzeitig durch das Netzwerk aufgebaut werden.
Es kann auch eine Anzahl von Trennstufen zwischen zwei Teilen des Netzwerkes angeordnet sein, wie dies
beispielsweise in Fig. 11 gezeigt und weiter unten beschrieben ist. Solch ein Netzwerksaufbau mit einer
Vielzahl von durch das Netzwerk hindurchführenden Übertragungsstromkreisen, wobei es eine große Zahl
von möglichen Übertragungsstromkreisen zwischen benachbarten Kreuzungspunkten in einer gegebenen
Stufe und zwischen benachbarten Kreuzungspunktstufen gibt, sind an sich bekannt, und die vorliegende
Erfindung ist auf eine Steuerschaltung für solche Netzwerke gerichtet, unabhängig von der Größe des
Netzwerkes oder von der besonderen Netzwerksstruktur. Der Einfachheit halber und zum besseren
Verständnis der Erfindung sind die mehrfachen durch das Netzwerk hindurchführenden Übertragungsstromkreise
in den Figuren, die die Steuerschaltung zeigen, nicht dargestellt, sondern sind getrennt in Fig. 11 gezeigt.
Die ^4-Identifizierschaltung 35 und die 5-Identifizierschaltung
36 sind an der A- bzw. ß-Seite des Netzwerkes angeschlossen. Ein ^-Fernleitungswähler
39 und ein ^-Fernleitungswähler 40 sind jeweils mit der ersten bzw. sechsten Stufe von Kreuzungspunkten
verbunden, um Markier- oder Trennimpulse an vorbestimmte Leitungsanschlüsse dieser Kreuzungspunkte
anzulegen, wie im folgenden noch erläutert wird. Übertragungsschaltungsimpulsstufen 42 und 44 sind
jeweils mit den entsprechenden Übertragungsschaltungen 14 bzw. 22 wahlweise verbunden, um diese
Übertragungsschaltungen zu betätigen, wie ebenfalls noch erläutert wird.
Die Entsperrschaltung 46 für die Trennstufe 18, der Anpaß- und Auslösedetektor 48 und die Trennstufenauslöseimpulsstufe
50 sind mit jeder der Trennstufen 18 verbunden. Die Schaltungen steuern das Anlegen
von Impulsen und die Abgabe von Impulsen aus den Trennstufen, wie im folgenden noch erläutert wird.
Logische und Impulsschaltungen 52 sind mit den Identifizierschaltungen, den Leitungswählern, den
Impulsstufen für die Übertragungsschaltungen, der Entsperrschaltung für die Trennstufe, mit dem Anpaß-
und Auslösedetektor, mit der Trennstufe und mit der Auslöseimpulsstufe verbunden. Vorzugsweise bestehen
diese logischen Schaltungen und die Impulsschaltungen aus UND- und ODER-Torschaltungen,
aus Verzögerungsschaltungen, aus monostabilen und bistabilen Multivibratoren, Verstärkern und Anzeigestufen.
Diese logischen und Impulsschaltungen steuern den Ablauf des Anlegens von Impulsen an viele andere
Teile der Netzwerkssteuerschaltung, wie im folgenden noch erläutert wird.
Die Amtsüberwachung oder Amtssteuerschaltung 54 liefert Überwachungs- und Steuerimpulse sowie
Signale nach den verschiedenen Schaltungen des Systems gemäß der Erfindung. Demgemäß enthält die
Amtsüberwachung 54 die verschiedensten Überwachungs- und Impulsschaltungen, die vorteilhafterweise
entweder automatisch oder von Hand angeschlossen werden können. Die Amtsüberwachung 54
ist mit jeder Klemme der A-Seiie, mit jeder Klemme
der 5-Seite, mit den A- und 5-Identifizierschaltungen,
den A- und ß-Leitungswählern und mit der logischen
und Impulsschaltung 52 verbunden. Die Beamtin oder eine automatische Schaltung stellt an den Netzwerksklemmen auftretende Signale fest. In Abhängigkeit
davon werden Steuersignale von der Amtsüberwachung 54 nach anderen Teilen der Netzwerkssteuerschaltung
abgegeben. In der einfachsten Form besteht die Amtsüberwachung 54 aus einem Satz von Hand
betätigbarer Tasten, die durch eine Beamtin betätigt werden. Die Beamtin stellt die Betätigung einer Anzeigevorrichtung,
wie beispielsweise von Anruflampen oder Belegtlampen fest und betätigt die Tasten, um
die gewünschten elektrischen Signale einzuleiten. Zur Erläuterung der Arbeitsweise der Erfindung sei angenommen,
daß in der Amtsüberwachung 54 Überwachungslampen vorhanden sind und daß eine Beamtin
die Netzwerkssteuerschaltung über Schalter betätigt.
Während an vielen Punkten in den Zeichnungen einfache Linien als Verbindung zwischen Blöcken gezeigt
sind, so sind diese einfachen Linien nur symbolisch und können zahlreiche Verbindungen, wie z. B.
ein Kabel, darstellen.
In dem vereinfachten Blockdiagramm der Fig. 1 und in den schematischen Diagrammen, die anschließend
noch beschrieben werden, ist die Verdrahtung des Wählnetzwerkes im einzelnen nicht gezeigt. Um jedoch
die Arbeitsweise der neuen Steuerschaltung voll zu würdigen, kann es vorteilhaft sein, zunächst eine
solche Art von Wählnetzwerk in allgemeinen Ausdrucken zu beschreiben, welches zusammen mit der
Erfindung verwendet werden kann.
Fig. 11 ist ein Blockdiagramm eines sechsstufigen Verteilnetzwerkes, das in der Erfindung Verwendung
finden kann. Zwischen einer Fernleitungsklemme und einer Trennstufe liegen drei Wählstufen und zwei
Übertragungstorschaltungen. Die Wählstufen sind in jeder Stufe in Gruppen zu zehn unterteilt. Zehn
Wähler in der ersten Stufe sind zehn Wählern in der zweiten Stufe zugeordnet. Die Verdrahtung zwischen
diesen Wählern kann gemäß der üblichen Kreuzschienentechnik durchgeführt sein. Die zehn Ausgänge
eines einzelnen Wählers der ersten Stufe sind jeweils mit zehn Wählern der zweiten Stufe verdrahtet. Die
von der Wählergruppe der zweiten Stufe ausgehenden hundert Leitungen sind mit den zehn Gruppen der
Wähler der dritten Stufe verdrahtet, und zwar zehn Leitungen in einer Gruppe. Das entspricht der üblichen
Trennstufenverdrahtung eines vierstufigen »crossbar« oder Kreuzschienennetzwerkes.
Die drei Stufen der gegenüberliegenden Seite des Netzwerkes sind in identischer Weise verdrahtet.
Die Verdrahtung der Trennstufe in dem sechsstufigen Netzwerk folgt jedoch nicht der üblichen
Kreuzschienenverdrahtung. Die Trennstufenverdrahtung ermöglicht hier eine vollständige Kanalauswahl
zwischen den beiden Hälften des Netzwerkes. Daher hat der Ausgang der neunten Dekade des Wählers der
ersten Stufe nicht nur Zugang zur neunten Dekade jedes Wählers der letzten Stufe über die dazwischenliegenden
Wähler der neunten Dekade, sondern auch zn allen anderen Dekaden der Wähler der letzten
Stufe. Wähler Nummer 9 in der dritten Stufe der Wählergruppe 0 hat Zugang zum Wähler 0 in der
vierten Stufe der Wählergruppe 9. Kanal 9 auf der .4-Seite des Netzwerkes erreicht daher den Kanal 0
auf der 5-Seite des Netzwerkes.
Über zwischengeschaltete Wählergruppen erreicht Kanal 9 auf der ^ί-Seite einen Zugang zu allen
Kanälen auf der 5-Seite des Netzwerkes. In gleicher Weise können alle Kanäle auf der yi-Seite auf Grund
der Verdrahtung der Trennstufen Zugang zu allen Kanälen der .B-Seite des Netzwerkes erhalten. Dadurch
wird die Möglichkeit einer Blockierung des Netzwerkes vermindert, da ein belegter Dekadenanschluß
in der letzten Stufe den gleichen Dekadenanschluß der ersten Stufe des Wählnetzwerkes nicht
sperrt.
Jede der Trennstufen wird nacheinander entsperrt, wie dies weiter unten beschrieben wird. Um diese
aufeinanderfolgende EntSperrung der Trennstufen zu ermöglichen, sind die Trennstuf en 18 und insbesondere
die parallel liegen den Eingangswiderstände 464 und
Kondensatoren 465 und die Diode 462 in Fig. 10 als Koordinatenmatrixanordnung zusammengeschaltet, an
die horizontale Trennstufen-Entsperrleitungen und vertikale Trennstufen-Entsperrleitungen angeschlossen
sind, die von der Trennstufenentsperrstufe 46 kommen.
Demgemäß sind zwei Entsperrleitungen mit jeder Trennstufe verbunden und die horizontalen und vertikalen
Trennstufenentsperrleitungen können so angesehen werden, als ob sie abgetastet würden, um die
Trennstufen der Reihe nach zu entsperren.
Werden die Fig. 2, 3, 4 und 5, wie in Fig. 6 gezeigt, nebeneinandergelegt, dann zeigen sie Teile eines
Kreuzungspunktwählnetzwerkes und der Netzwerkssteuerschaltung gemäß der Erfindung im einzelnen.
In Fig. 2 ist die ./ί-Identifizierschaltung 35 dargestellt;
sie enthält eine Widerstandsmatrix, Matrizen aus magnetischen Kernen, Markierumsetzer, Verstärker,
Impulsstufen und eine Verzögerungsschaltung. Die Widerstandsmatrix 107 ist mit jedem Fernleitungsanschluß
verbunden, wie beispielsweise die Fernleitungsanschlüsse 11 und 12, und Gruppen von
Verstärkern 110 und 112 sind jeweils mit den Zeilen und Spalten der Widerstandsmatrix 107 verbunden.
Magnetische Kernmatrizen 116 und 117 sind mit den Gruppen von Verstärkern 110 bzw. 112 verbunden.
Fire Ausspeicherimpulsstufe 129 ist mit der logischen Schaltung des übrigen Teiles der Netzwerkssteuerschaltung
verbunden sowie mit den Kernmatrizen 116 und 117 und mit der Verzögerungsschaltung 133. Die
Verzögerungsschaltung 133 liegt außerdem an der Ausspeicherimpulsstufe 134. Die Ausspeicherimpulsstufe
134 ist an den Markierumsetzern 135,137, 139 und 141 angeschlossen, die vorzugsweise aus Magnetkernen
bestehen. Diese Markierumsetzer sind außerdem an den magnetischen Kernmatrizen 116 und 117
angeschlossen. Die Ausgangsleitungen der Umsetzer sind mit einer Vergleichs- und Anzeigestufe 91 verbunden,
die ein Teil der Amtsüberwachung 54 darstellt. Die Steuerleitung für die ./4-Identifizierschaltung
ist über eine ODER-Schaltung 127 mit dem Rest der logischen Schaltung zum Auslösen der Identifizierschaltung
während eines Durchschalt- oder eines Auslösevorganges verbunden und zum Ausspeichern aus
der Identifizierschaltung entweder bei einer Durchschalt- oder einer Auslöseoperation, wie im folgenden
noch erläutert wird.
Die 5-Identifizierschaltung 36, die in Fig. 5 dargestellt
ist, ist genauso aufgebaut wie die Schaltung der ^i-Identifizierschaltung gemäß Fig. 2. Fig. 3 zeigt
im einzelnen als Blockdiagramm den ^-Fernleitungswähler 39. Der ^-Leitungswähler 39 enthält eine
ODER-Schaltung und eine Impulsstufe, Einstelltorschaltungen, Umsetzer mit magnetischen Kernen, eine
Gasdiodenmatrix, Matrizen aus magnetischen Kernen, Verstärker und ein Impulsformnetzwerk. Die Eingangsleitungen
der ODER-Schaltung 67 stellen die Steuerleitungen des Leitungswählers dar und sind
über die Dtirchschaltbefehlsleitung 65 und die ^4-Auslösebefehlsleitung
183 mit logischen und Impulsschaltungen anderer Teile der Netzwerkssteuerschaltung
verbunden. Die Ausgangsleitung der ODER-Schaltung 67 liegt über einen Verstärker 71 an der Eingangsleitung der Ausspeicherimpulsstufe 84 und an einer
der Eingangsleitungen einer ODER-Schaltung 72. Eine Ausgangsleitung der Ausspeicherimpulsstufe 84
ist mit den Eingangsleitungen der Verstärker 94 und 95 verbunden. Die Ausgangsleitungen der Verstärker
94 und 95 sind mit den Einstelltorschaltungen 93 und 92 verbunden. Eine andere Ausgangsleitung der Ausspeicherimpulsstufe
84 ist mit dem Irnpulsformnetzwerk 85 verbunden. Die Ausgangsleitung des Verstärkers
94 liegt an der Ausspeicherimpulsstufe 96. Eine Ausgangsleitung der Ausspeicherimpulsstufe 96
ist über einen A^erstärker 98 mit der Eingangsleitung
einer Ausspeicherimpulsstufe 100 und eine andere
809 790/133
Avisgangsleitung unmittelbar mit einer der Eingangsleitungen der ODER-Torschaltung 72 verbunden. Die
Ausgangsleitungen der Ausspeicherimpulsstufe 100 und des Impulsformnetzwerkes 85 sind mit den Eingangsleitungen
der ODER-Torschaltung 86 verbunden. Die Ausgangsleitung der ODER-Torschaltung
86 ist mit den aus magnetischen Kernen aufgebauten Matrizen 88 und 90 verbunden. Die Eingangsleitungen
der magnetischen Kernumsetzer 74, 76, 78 und 80 sind mit einer binären Markiersignalquelle 56 in der Amtsüberwachungsschaltung
54 verbunden, und die Ausgangsleitungen dieser Umsetzer liegen an den aus magnetischen Kernen aufgebauten Matrizen 88 und
90. Die Ausgangsleitungen der Kernmatrizen 88 und 90 sind mit den Eingangsleitungen der Gruppen von
negativen und positiven Verstärkern 102 bzw. 104 verbunden. Die Ausgangsleitungen der Gruppen der
negativen und positiven Gasröhrenverstärker 102 und 104 sind mit den Zeilen bzw. Spalten einer Gasdiodenmatrix
106 verbunden. Die Ausgangsleitungen der Gasdiodenmatrix 106 liegen an den Netzwerksanschlußklemmen der Kreuzungspunktdioden der erstell
Stufe von Kreuzungspunkten. Flip-Flop-Schaltungen 149 und 151 liegen mit ihren Einstelleitungen, die mit
S bezeichnet sind, an der Sammelleitung 189 und mit ihren Rückstelleitungen, die mit R bezeichnet sind, an
der Sammelleitung 191, um die entsprechenden Einstell- bzw. Rückstellsignale von anderen Teilen der
Netzwerkssteuerschaltung aufzunehmen. Die Ausgangsleitungen der Flip-Flops 149 und 151 sind mit
den Einstell- bzw. Rückstelleingangsleitungen der Leitungswählerauslöseimpulsstufen 150 und 152 verbunden.
Die Ausgangsleitung der Leitungswählerauslöseimpulsstufe 150 ist mit jedem der positiven Gasröhrenverstärker
in der Gruppe 104 verbunden. In gleicher Weise liegt die Ausgangsleitung der Leitungsvvählerauslöseimpulsstufe
152 an jedem der negativen Gasröhrenverstärker der Gruppe 102, wie dies im einzelnen
in Fig. 7 B gezeigt ist.
Fig. 4 enthält andere Teile des Netzwerkes und der Steuerschaltung. Eine Signalquelle 119 ist in den
Amtseinrichtungen oder in der Amtsüberwachung 54 enthalten und kann beispielsweise aus einer Gruppe
von Impulsgeneratoren bestehen, die von Hand betätigt werden können. Die verschiedenen Ausgangs- 4-5
klemmen der Signalquelle 119 sind mit Teilen der Netzwerkssteuerschaltung verbunden, um Durchschalt-,
Auslöse-, Rückstell- oder andere Impulse oder Signale abzugeben, wie dies im folgenden näher erläutert
wird. Anzeigevorrichtungen 125 sind ebenfalls in der Amtsüberwachung 54 vorgesehen und sind mit
anderen Teilen der Netzwerkssteuerschaltung verbunden, um eine sichtbare oder elektrische Anzeige
der Ergebnisse von Folgen von Schaltvorgängen zu geben. Als Anzeigevorrichtung 125 können beispielsweise
in einem handbedienten Bedienungsschrank angebrachte Lampen verwendet werden, so daß die
Beamtin die Ausgänge der Signalquelle 119 in der richtigen Reihenfolge an die Netzwerkssteuerschaltungen
anschließen kann.
Eine Durchschaltbefehls-Flip-Flop-Schaltung 62 ist
über den Schalter 60 mit der Signalquelle 119 verbunden. Die Ausgangsleitung der Flip-Flop-Schaltung
62 liegt an der Eingangsleitung des Verstärkers 63 und die Ausgangsleitung des Verstärkers 63 führt
nach der Durchschaltbefehlsleitung 65. Eine Ausgangsleitung des Durchschaltbefehls-Flip-Flops 62 liegt
außerdem an einer ODER-Torschaltung 66. In den Figuren sind die verschiedenen Flip-Flop-Schaltungen
alle mit FIF bezeichnet. Die beiden Eingangsleitungen der Flip-Flops sind mit S und R bezeichnet und dienen
zum Einstellen bzw. zum Rückstellen. Die zwei oder mehr Ausgangsleitungen sind mit »0« bzw. »1« bezeichnet.
Ist der Flip-Flop in seinem Zustand »1«, dann tritt ein Ausgangssignal auf der mit »1« bezeichneten
Ausgangsleitung auf, während dann, wenn sich der Flip-Flop in seinem Zustand »0« befindet, ein
Ausgangssignal auf der mit »0« bezeichneten Ausgangsleitung auftritt. Die Flip-Flop-Schaltungen
können Transistorschaltungen bekannter Bauart sein.
Die Signalquelle 119 liegt außerdem über einen Schalter 172 an der Einstelleingangsleitung des Auslöse-Flip-Flops
der A-Seite 176. Ein Verstärker 180 liegt zwischen der Ausgangsklemme 1 des Flip-Flops
176 und der ^4-Seite-Auslösesammelleitung 183. Der
Schalter 174 verbindet die Einstelleingangsleitung des Auslösebefehls-Flip-Flops 178 der 5-Seite und die
Signalquelle 119. Ein Verstärker 182 liegt zwischen der Ausgangsklemme 1 des Flip-Flops 178 und der
Auslösesammelleitung 187 der 5-Seite. Übertragungsimpulsstufen 42 und 44 (Fig. 5) sind über Verstärker
68 bzw. 69 mit der Durchschaltbefehlsleitung 65 verbunden. Eine Impulsstufe 64 zur Abgabe von Zeitablaufimpulsen
für die Durchschaltbefehle liegt mit einer Eingangsklemme an der Durchschaltbefehlsleitung
65.
Die Übertragungsimpulsstufen 42 und 44 können vorteilhafterweise aus einer Anzahl von Gasentladungsröhren
mit je einer Zündelektrode bestehen, an die ein Start- oder Einstellimpuls vom Verstärker 68
oder 69 her angelegt wird. Die Kathoden der Gastrioden sind gemeinsam zu Gruppen von Übertragungsschaltungen
zusammengefaßt und liegen an geeigneten Vorspannpotentialen. In jeder Impulsstufe
ist wegen der hohen Ströme, die von den Röhren geliefert werden müssen, eine Anzahl von Gastrioden
parallel geschaltet. Die Übertragungsimpulsröhren werden durch einen Impuls von einer Auslöseimpulsstufe
145 oder 147 ausgelöst, die beispielsweise aus einem einen Transistor enthaltenden Linearverstärker
bestehen kann, der einen Übertragerausgang hat, der zwischen den Anoden der Gastrioden und der Anodenspannungsquelle
liegt, um die Anodenstromversorgung der Gastrioden zu unterbrechen.
Die verschiedenen, in der Netzwerkssteuerschaltung verwendeten Impulsstufen, die, wie angegeben, zwei
Eingangsleitungen aufweisen, sind solche Impulsstufen, die eingestellt werden können, wenn ein Impuls
oder eine Spannung an der mit v9 bezeichneten Eingangsleitung
angelegt wird, und die abgeschaltet oder zurückgestellt werden können, wenn ein Impuls oder
eine Spannung an der mit R bezeichneten Eingangsleitung liegt. Wenn nicht anders erwähnt, sind diese
Impulsstufen als mit Transistoren bestückte Linearverstärker oder Transistor-Flip-Flops aufgebaut. Vorzugsweise
enthalten die Zeitablaufimpulsstufen 64 und 186 Flip-Flop-Schaltungen, Integrierschaltungen und
Schwellwertverstärker, wie beispielsweise die Flip-Flop-Schaltungen 118 in Fig. 5. Liegt ein Impuls an
einer Zeitablaufimpulsstufe, so kippt er die Flip-Flop-Schaltung, die einen Impuls an ein i?C-Integrierglied
anlegt, um dessen Kondensator aufzuladen. Ist der Kondensator auf einen Schwellwert aufgeladen, dann
zündet der ausgangsseitig liegende Schwellwertverstärker
und liefert einen Ausgangsimpuls. Wird der Kippverstärker gezündet, dann stellt er die Flip-Flop-Schaltung
zurück. Wird jedoch ein Rückstellimpuls an die Flip-Flop-Schaltung angelegt, bevor der Ausgangsverstärker
gezündet ist, dann wird der Kondensator des i?C-Gliedes nicht ausreichend hoch auf-
geladen, so daß er den \rerstärker nicht kippen kann.
Der Kondensator entlädt sich dann über seinen zugehörigen Widerstand.
Die von den Übertragungsauslöseimpulsstufen 145
und 147 kommenden Leitungen sind mit den Rückstelleitungen der Übertragungsimpulsstufen 42 bzw.
44 verbunden. Die Einstelleingangsleitungen für die Ubertragungsauslöseimpulsstufen liegen an der
Sammelleitung 189, während die Rückstelleingangsleitungen für die Auslöseimpulsstufen an der Sammelleitung
191 angeschlossen sind. Eine Zeitverzögerungsschaltung 148 liegt zwischen der Sammelleitung 189
und der Sammelleitung 191, während eine Verzögerungsschaltung 154 (Fig. 5) zwischen der Sammelleitung
191 und der Sammelleitung 195 liegt.
Um die Betätigung und das Auslösen der Trennstufen zu steuern, und um zwischen den von den
Trennstufen 18 abgeleiteten Impulsen zu unterscheiden, enthält die Netzwerkssteuerschaltung eine
Trennstufenentsperrstufe 46, eine Trennstufenauslöseimpulsstufe 50 und einen Trennstufenanpaß- und
-auslösedetektor 48 zusammen mit logischen und Impulsschaltungen zum Steuern des Anlegens und
Abgebens von Impulsen in bezug auf die Trennstufen.
Die Trennstufen 18 und die Anpaß- und Auslösedetektoren 48 sind in Fig. 10 gezeigt. Obgleich sie an
sich bereits bekannt sind, werden sie nunmehr kurz beschrieben, um das Verständnis der vorliegenden
Erfindung zu erleichtern. Die Trennstufen 18 haben jeweils Eingangsklemmen 441 und 443, die mit den
benachbarten Stufen des Wählnetzwerkes verbunden sind. Der Übertragungsstromkreis zwischen diesen
Klemmen enthält Dioden 482, 486 und einen Kondensator 488. Entsperrimpulse werden von der Entsperrstufe
46 über die Verstärker 136 und 138 den Leitungen 472 und 473 zugeführt, die Koordinatenleitungen
einer Matrix sein können, die mit allen Trennstufen 18 verbunden sind, um die einzelnen
Trennstufen aufeinanderfolgend zu entsperren. Treten an den Eingangsklemmen 441 und 443 und an den
Leitungen 472 und 473 Eingangssignale auf, dann zündet die Anpaßröhre 470 und bewirkt in bekannter
Weise das Durchschalten des Übertragungsstromkreises. Das Zünden der Röhre 470 bewirkt einen
Stromanstieg durch die in der Detektorschaltung 48 angeordnete Induktivität 406, und es wird ein negativer
Impuls über den Übertrager 410 an die Basis des Transistors 417 angelegt, wodurch ein Impuls an den
Verstärker 140 gelangt, der die Durchschaltung an die Netzwerkssteuerschaltung meldet. Wie bereits beschrieben,
bewirkt das Entsperren des Verstärkers 140, daß die Steuerschaltung anspricht und die Trennstufenentsperrstufe
46 durch einen Impuls abschaltet, der der Entsperrstufe 46 über die Leitung 143 zugeführt
wird.
Um die Trennstufe zum Unterbrechen des durch das Netzwerk hindurchführenden Übertragungsstromkreises
auszulösen, wird ein Auslöseimpuls entweder von der Klemme 441 oder von der Klemme 443 zusammen
mit einem Impuls von der Trennstufenauslöseimpulsstufe 50 angelegt und bewirkt das Zünden
der Auslöseröhre 494, die ihrerseits Strom von der Röhre 470 abzieht und dadurch diese Röhre löscht.
Das Löschen der Röhre 470 in irgendeiner Trennstufe bewirkt eine Abnahme des durch die Induktivität
fließenden Stromes, wodurch ein negativer Impuls über den Übertrager 410 an den Transistor 415 gelangt,
der seinerseits einen Entsperrimpuls an den anderen Verstärker 192 abgibt. Die Auslöseröhre 494
wird anschließend beim Rückstellen der Trennstufenauslöseimpulsstufe 50 gelöscht.
Die Trennstufenentsperrstufe 46 kann ein Paar mit magnetischen Kernen ausgerüsteter Schrittschaltwerke
aufweisen, die als an sich bekannte Schieberegister aufgebaut sein können, sowie eine Quelle für Schrittschaltimpulse,
die das Schieberegister weiterschalten. Die Schrittschaltwerke schalten sich bei Anlegen eines
Steuerimpulses von einer UND-Torschaltung 132 fort ίο und legen paarweise koinzidierende Ausgangsimpulse
an die Verstärker oder Impulsstufen 136 und 138 an. Diese koinzidierenden Impulse werden dann anschließend
zwei der Steuerleitungen der Trennstufe in Fig. 10 zugeführt, insbesondere den Leitungen 472
*5 und 473, die in Wirklichkeit die horizontalen und
vertikalen Leitungen einer Steuermatrix sein können. Beim Feststellen einer Anpassung oder Durchschaltung,
die weiter unten beschrieben wird, liegt ein Impuls auf der Sammelleitung 189 und wird von dort
über die Leitung 143 an die Entsperrstufe 46 abgegeben, so daß der Schrittschaltvorgang beendet
wird. Wird keine Anpassung oder Durchschaltung festgestellt, dann wird die Entsperrstufe durch eine
Zeitablaufimpulsstufe 64 angehalten, die in gleicher Weise einen Impuls an die Leitung 143 anlegt.
Die Trennstufenauslöseimpulsstufe 50 kann in einfachster Weise als linearer Transistorverstärker aufgebaut
sein, um eine ausreichend hohe Ausgangsspannung zu liefern. Der Ausgangsübertrager ist dabei
in Reihe mit allen Trennstufen und insbesondere mit den Kathoden der Auslöseröhren 494 verbunden.
Eine ODER-Schaltung 115 in Fig. 5 hat zwei Eingangsleitungen,
deren eine an der Sammelleitung 65 und deren andere an der Sammelleitung 196 angeschlossen
ist. Die Ausgangsleitung der ODER-Schaltung 115 liegt an der Einstelleingangsleitung der Flip-Flop-Schaltung
118. Die mit »1« bezeichnete Ausgangsleitung der Flip-Flop-Schaltung 118 liegt an
einer UND-Torschaltung 120, während die den Ruhezustand anzeigende, mit »0« bezeichnete Ausgangsleitung
der Flip-Flop-Schaltung 118 mit einer UND-Torschaltung 124 verbunden ist. Eine Übergangs-
»O«-Ausgangsleitung der Flip-Flop-Schaltung 118 ist wiederum mit der Eingangsleitung der Flip-Flop-Schaltung
118 verbunden und außerdem mit einer der Eingangsleitungen einer UND-Torschaltung 132. Die
Flip-Flop-Schaltung 118 kann eine Transistorschaltung sein und ähnlich aufgebaut sein wie die anderen
Flip-Flop-Schaltungen in dem vorliegenden System und kann von an sich bekannter Bauart sein, mit der
Ausnahme, daß eine Differenzier schaltung mit einem
der Ausgänge verbunden ist, so daß es eine bestimmte Ausgangsleitung gibt für einen Übergangszustand
und für einen Ruhezustand. Andererseits kann die Schaltung 118 eine bistabile Schaltung mit einem
.RC-Integrierglied sein, einen Schwellwertverstärker
enthalten und genauso aufgebaut sein wie die Zeitablaufimpulsstufe, wie weiter oben beschrieben wurde.
In einer solchen Schaltung wird ein Übergangs-Ausgangssignal vom Ausgang des Schwellwertverstärkers
abgenommen, welches Ausgangssignal außerdem zum Rückstellen der bistabilen Schaltung angelegt wird.
Die den stabilen Ruhezustand darstellenden Ausgangssignale »0« und »1« werden von der bistabilen Schaltung
unmittelbar abgenommen. Die UND-Schaltung 132 hat zwei zusätzliche Eingangsleitungen, deren
eine an der Leitung 157 liegt, während die andere mit der Ausgangsleitung des Verstärkers 128 verbunden
ist. Die Ausgangsleitung der UND-Schaltung 132 ist mit der Start- oder Einstelleitung der Trennstufen-
entsperrstufe 46 verbunden. Die Rückstelleitung für die Trennstufenentsperrstufe liegt an der Sammelleitung
189. Der Ausgang der Trennstufenentsperrstufe liegt über paarweise angeordnete Verstärker, wie z, B.
136 und 138, an jeder der Trennstufen. Wird die Trennstufenentsperrstufe eingeschaltet oder eingestellt,
dann legt sie aufeinanderfolgende Paare von Entsperrimpulsen an jede der Trennstufen an, wie im folgenden
noch näher erläutert wird. Die Eingangsleitung des Anpaß- und Auslösedetektors 48, der oben beschrieben
und in Fig. 10 dargestellt ist, ist mit allen Trennstufen verbunden. Der Anpaß- und Auslösedetektor hat zwei
Ausgangsleitungen, deren eine ein Anpaß- oder Durchschaltanzeigesignal an den Verstärker 14Q liefert,
während die andere ein Auslöseanzeigesignal an den Verstärker 192 abgibt. Die Auslösebefehls-Flip-Flops
176 und 178 der A- bzw. 5-Seite sind über eine ODER-Schaltung 179 mit der Entsperreingangsleitung
des Verstärkers 192 verbunden. In gleicher Weise sind der Durchschaltbefehls-Flip-Flop 62 und der Belegtprüf-Flip-Flop
118 über die ODER-Schaltung 66 mit der Entsperreingangsklemme des Verstärkers 140
verbunden. Die an diesen Entsperreingangsleitungen liegenden Signale steuern die wahlweise Übertragung
von Impulsen vom Anpaß- und Auslösedetektor 48 durch die \7erstärker 140 und 192, wie im folgenden
noch erläutert wird. Die Ausgangsleitung des Verstärkers 140 ist mit den Eingangsleitungen der UND-Schaltung
120, UND-Schaltung 124 und der UND-Schaltung 129 verbunden. Die Ausgangsleitung der
UND-Schaltung 120 ist an der Einstell-Eingangsleitung der Belegtanzeige-Flip-Flop-Stufe 122 angeschlossen.
Die Ausgangsleitung des Verstärkers 192 und die Ausgangsleitung der UND-Schaltung 124 sind
an den Eingangsleitungen der ODER-Schaltung 142 angeschlossen. Die Ausgangsleitung der ODER-Schaltung
142 liegt an der Einstelleingangsklemme der An^ zeige-Flip-Flop-Stufe 130, die einen erfolgreichen Ablauf
eines Durchschaltvorgangs anzeigt. Die Ausgangsleitung der UND-Schaltung 129 und die Ausgangsleitung
des Verstärkers 192 sind mit zwei der Eingangsleitungen der ODER-Schaltung 144 verbunden,
deren Ausgangsleitung an einer Sammelleitung 189 liegt. Die Ausgangsleitung der Durchschal tbefehls-Zeitablaufimpulsstufe
64 liegt über den \rerstärker 146 an einer Eingangsklemme der ODER-Schaltung 144,
Die Einstelleingangsklemme der Zeitablaufimpulsstufe 64 liegt an der Sammelleitung 65, und die Rückstelleingangsleitung
der Zeitablaufimpulsstufe liegt an der Sammelleitung 189. Die Einstell- und Rückstelleingangsleitungen
der Auslösebefehls-Zeitablaufimpulsstufel86
liegen an der Sammelleitung 196 bzw. an der Sammelleitung 189.
Die Auslösebefehlssammelleitung 183 der .4-Seite
und die Auslösebefehlssammelleitung 187 der 5-Seite sind mit den Eingangsleitungen einer ODER-Schaltung 184 verbunden. Die Ausgangsleitung der ODER-Schaltung
184 liegt an der Sammelleitung 196. Eine UND-Schaltung 194 weist zwei Eingangsleitungen
auf, deren eine an der Sammelleitung 196 und deren andere an der Sammelleitung 195 liegt. Die Ausgangsleitung
der UND-Schaltung 194 ist über eine Verzögerungsschaltung 197 und einen Schaltkreis 160 mit
der Einstelleingangsleitung eines Anzeige-Flip-Flops 162 verbunden, der die Beendigung eines Schaltvorganges
anzeigt. Die UND-Schaltung 156 weist zwei Eingangsleitungen auf, deren eine mit der Sammelleitung
195 und deren andere mit der »!«-Ausgangsleitung der Flip-Flop-Schaltung 62 verbunden ist. Die
Ausgangsleitung der UND-Schaltung 156 ist über eine Verzögerungsschaltung 158 mit den anderen Eingangsleitungen der ODER-Schaltung 160 verbunden. Die
»1«-Ausgangsleitung der Flip-Flop-Schaltung 162 liegt über einen Verstärker 164 an den Rückstelleingangsleitungen
der Flip-Flops 62, 176 und 178, um diese Flip-Flops am Ende einer Folge von Arbeitsgängen zurückzustellen, wie im folgenden noch näher
erläutert wird. Die Ausgangsleitung des Verstärkers 164 liegt außerdem an den Anzeigevorrichtungen 125.
Die Signalquelle 119 ist ferner über von Hand betätigbare Schalter 175 mit den Rückstelleingangsleitungen
der Flips-Flops 122, 130 und 162 verbunden. Die Ausgangsleitungen der Flip-Flops 122 und 130
sind über Verstärker 123 bzw. 131 mit den Anzeigevorrichtungen 125 verbunden. Die Anzeigevorrichtungen
125 können irgendwelche bekannten elektrischen Schaltkreise sein. Für eine handbediente Amtsüberwachung
54 können sie aus Anzeigelampen bestehen.
Vorteilhafterweise kann die Netzwerkssteuerschaltung in bezug auf die Trennstufensteuerschaltungen
symmetrisch aufgebaut sein, d. h., die Übertragungssteuerschaltungen
auf der 5-Seite, der Fernleitungswähler 40 auf der 5-Seite und die auf der 5-Seite gelegene
Identifizierschaltung 36 sind bezüglich ihres Aufbaus und ihrer Arbeitsweise mit denen der ^4-Seite
identisch. In gleicher Weise ist eine binäre Markiersignalquelle 58 und eine Vergleichs- und Anzeigestufe
37 gleich derjenigen auf der ^ί-Seite vorgesehen, die
dort mit 56 und 91 bezeichnet sind,
Durehschaltvorgang
Um einen Durehschaltvorgang in einem Kreuzungspunktwählnetzwerk
in Abhängigkeit von einem ankommenden Anruf einzuleiten, müssen drei Signale der Netzwerkssteuerschaltung zugeleitet werden, nämlich
die A- und .B-Anschlußmarkiersignale, die in binärer Form zugeführt werden, und das Durchschaltbefehlssignal.
Wird das System durch eine Beamtin gesteuert, dann legt die Beamtin zuerst die von den
Quellen 56 und 58 kommenden Markierungen in binärer Form an und schließt dann den Durchschaltbefehlsschalter
60, der den Durchschalt-Flip-Flop 62 betätigt. Ein von dem Durchschalt-Flip-Flop 62 ausgehender
Impuls stellt über den Verstärker 63 die Durchschalt-Zeitablaufimpulsstufe 64 ein. Der Impuls
aus dem Durchschalt-Flip-Flop 62 schaltet außerdem die Übertragungsimpulsstufen 42 und 44 über die
Verstärker 68 bzw. 69 ein, wobei diese Übertragungsimpulsstufen gleichzeitig alle Übertragungsschaltungen
14 bzw. 22 impulsmäßig tasten. Weiterhin gelangt ein Impuls von der Durchschalt-Flip-Flop-Stufe über
die Sammelleitung 65 und die ODER-Torschaltung 67 und schaltet den Verstärker 71 im ^-Fernleitungswähler
39 ein. Der Impuls auf der Sammelleitung 65 läuft auch durch eine nicht dargestellte ODER-Schaltung,
die in gleicher Weise im Fernleitungswähler 40 der 5-Seite enthalten ist.
Der vom Verstärker 71 abgegebene Impuls leitet das Arbeiten des Wählers auf der yi-Seite ein. Ein
AOm Verstärker 71 über die ODER-Schaltung 72 abgegebener
Impuls löscht alle Informationen, die etwa vorher in den mit Kernen versehenen Umsetzern 74,
76, 78 und 80 eingespeichert waren, wie dies im folgenden in dem Abschnitt noch beschrieben wird, der
mit »Der Wahlvorgang im einzelnen« bezeichnet ist. Weiterhin bewirkt ein vom Verstärker 71 kommender
Impuls, daß ein Impuls von der Ausspeicherimpulsstufe 84 abgegeben wird. Die Ausspeicherimpulsstufe
84 gibt einen Löschimpuls über das Impulsformnetzwerk 85 und die ODER-Torschaltung 86, der die in
den Kernen der Matrizen 88 und 90 gespeicherte Information löscht. Das Impulsformnetzwerk 85 ist ein
Stromkreis, der die scharf ansteigende Vorderflanke des von der Ausspeicherimpulsstufe 84 kommenden
Impulses absorbiert. In seiner einfachen Form kann der Stromkreis 85 ein Widerstands-Kondensator-Integrierkreis
sein. Legt man einen langsam ansteigenden Lösch- oder Rückstellimpuls an die mit magnetischen
Kernen versehenen Matrizen 88 und 90 an, dann werden alle Kerne, die irrtümlich eingestellt
sind, zurückgestellt, ohne daß ein falsches Ausgangssignal an die zugehörigen Gasröhrenverstärker abgegeben
wird. Die Ausspeicherimpulsstufe 84 gibt außerdem einen Impuls über den Verstärker 95 zum Einstellen
der Torschaltung 92 ab und gibt ferner einen Impuls über den Verstärker 94 an die Ausspeicherimpulsstufe
96, um die Torschaltung 93 einzustellen. Die eingestellten Torschaltungen 92 und 93 schließen
die Eingangsstromkreise für das binäre Markiersignal, so daß die binären Markiersignale in die mit Kernen
versehenen Umsetzer 74, 76, 78 und 80 eingespeist werden können, wie dies noch im folgenden in dem
Abschnitt »Der Wahlvorgang im einzelnen« beschrieben werden wird.
Die Ausspeicherimpulsstufe 96 legt einen Aus-Speicherimpuls an die Kernumsetzer 74, 76, 78 und 80
an, wobei diese Umsetzer einen Kern in jeder der Matrizen 88 und 90 gemäß der binären Eingangsmarkierung
auswählen. Die Ausspeicherimpulsstufe 96 liefert außerdem einen Impuls über den Verstärker 98
an die Ausspeicherimpulsstufe 100. Die Ausspeicherimpulsstufe 100 liefert einen Ausspeicherimpuls über
eine ODER-Torschaltung 86, um den ausgewählten Kern in jeder der Matrizen 88 und 90 auszuspeichern
oder zurückzustellen. Wird der ausgewählte Kern in der Matrix 88 zurückgestellt, dann wird der zugehörige
negative Gasröhrenverstärker in der Gruppe 102 ionisiert. In gleicher Weise bewirkt das Rückstellen
des ausgewählten Kernes in der Matrix 90, daß der zugeordnete positive Gasröhrenverstärker in
der Gruppe 104 ionisiert wird. Durch die Ionisation dieser ausgewählten positiven und negativen Gasröhrenverstärker
werden koinzidierende Impulse abgegeben, die eine einzelne Gasdiode in der Matrix
106 ionisieren. Die Ionisierung dieser ausgewählten Diode in der Matrix 106 legt eine Markierspannung
an den Anschluß der zugehörigen Kreuzungspunkte der ersten Stufe 13 des Kreuzungspunktnetzwerkes
an. Ein gleichartiger Markiervorgang findet im S-Leitungswähler
40 statt, durch den eine Markierspannung an einen Anschluß ausgewählter Kreuzungspunkte in
der sechsten Stufe 23 angelegt wird, wobei dieser bestimmte markierte Anschluß durch eine binäre Kennzeichnung
aus der Quelle 58 bestimmt wird.
Die Markierimpulse werden außerdem über die Klemmen 11,12, 25, 26 nach den A- und S-Identifizierwiderstandsmatrizen,
wie z. B. der Matrix 107 der ^-Identifizierschaltung, abgegeben und bewirken, daß
ein Ausgangssignal durch einen Verstärker in jeder der Gruppen 110 und 112 abgegeben wird. Jedes Ausgangssignal
stellt einen Kern in jeder der Kernmatrizen der Identifizierstufen, wie z. B. der Matrizen 116
und 117 in der ^4-Identifizierstufe, ein.
Der Durchschaltbefehls-Flip-Flop 62 liefert außerdem
einen Impuls über die Leitung 65 und über die ODER-Torschaltung 127 (Fig. 2) nach der ^-Identifizierschaltung
35 sowie über die ODER-Torschaltung an die S-Identifizierschaltung 36. Die ODER-Torschaltung
127 gibt einen Impuls an die Ausspeicherimpulsstufe 129 ab, die dann Ausspeicherimpulse
an die Kernmatrizen 116 und 117 liefert. Die Ausspeicherimpulsstufe 129 gibt ferner einen Impuls
über die Verzögerungsschaltung 133 an die Ausspeicherimpulsstufe 134 ab. Der den Matrizen 116 und
117 zugeführte Ausspeicherimpuls bewirkt, daß der Polarisierungszustand der durch die von den Verstärkern
kommenden Signale ausgewählten Kerne umgekehrt wird, wodurch Ausgangssignale an die Markierungsumsetzer
135, 137, 139 und 141 abgegeben werden. Anschließend liefert die Ausspeicherimpulsstufe
134 einen Ausspeicherimpuls an die Markierungumsetzer 135, 137, 139 und 141 und bewirkt dadurch,
daß eine binäre Kennzeichnung oder Markierung, die für die ausgewählte Netzwerksklemme kennzeichnend
ist, an eine Vergleichs-und Anzeigestufe91 abgegeben
wird. Die Vergleichsstufe 91 vergleicht die auf der Quelle 56 stammende Markierung mit der von der
ausgewählten Klemme her aufgenommenen binären Markierung und gibt der Beamtin eine Anzeige, beispielsweise
durch Aufleuchten einer Lampe, ob ein erfolgreicher Vergleich durchgeführt worden ist. Dadurch
ergibt sich eine Prüfmöglichkeit für das richtige Arbeiten der Leitungswählerschaltung. Der S-Leitungswähler
40 und die Identifizierschaltung 36 arbeiten zusammen, um binäre Markiersignale an eine Vergleichs-
und Anzeigestufe 37 in gleicher Weise wie bei der Arbeitsweise des y4-Leitungswählers 39, der
^-Identifizierschaltung 35 und der Vergleichsstufe 91 anzulegen. Das Arbeiten der Identifizierschaltung
wird im einzelnen in dem Abschnitt beschrieben, der mit »Der Identifiziervorgang im einzelnen« überschrieben
ist.
Der Durchschaltbef ehlsimpuls von Flip-Flop 62 liegt
außerdem über einen Verstärker 63, die Leitung 65, eine ODER-Torschaltung 115 an der Flip-Flop-Stufe
118 (Fig. 5). Vorteilhafterweise geht die Flip-Flop-Stufe 118, die als monostabiler Multivibrator oder als
bistabiler Multivibrator mit Integrierschaltung aufgebaut sein kann, wie oben beschrieben, 250 Mikrosekunden
nach ihrer Einstellung in ihren Ruhezustand oder Nullzustand zurück. Diese Verzögerung reicht
für die Steuerschaltung aus, um eine Besetztprüfung oder eine Prüfung der Kreuzungspunktnetzwerksanschlüsse
durchzuführen. Während der Zeit, in der der Flip-Flop 118 eingestellt ist, liefert er einen Entsperrimpuls
über seinen »1«-Ausgang an die UND-Torschaltung 120. Liegt ein Markierimpuls an einem belegten
Netzwerksanschluß in einem belegten oder bereits aufgebauten Übertragungsstromkreis, dann wird
der Impuls nach der Trennstufe des bereits aufgebauten Übertragungsstromkreises übertragen. Dieser Impuls
bewirkt eine Zunahme des Trennstufenstromes, der seinerseits bewirkt, daß der Anpaß- und Auslösedetektor
48, der mit der Stromversorgung der Trennstufe in Reihe geschaltet ist, einen Ausgangsimpuls
nach dem Eingang des Verstärkers 140 abgibt. Da der Verstärker 140 durch eine am Entsperreingang des
Verstärkers liegende, über die ODER-Torschaltung 66 ankommende Spannung vom Flip-Flop 62 entsperrt
ist, wird der vom Anpaß- und Auslösedetektor 48 kommende Impuls über den Verstärker 140 geleitet.
Dieser Impuls wird von der UND-Torschaltung 120 durchgelassen, da diese Torschaltung durch das obenerwähnte
»1 «-Ausgangssignal vom Flip-Flop 118 entsperrt ist. Der die UND-Torschaltung 120 durchlaufende
Impuls gelangt an die Einstelleingangsleitung eines Anzeige-Flip-Flops für die Belegtanzeige. Abhängig
von diesem Impuls liefert der Flip-Flop 122 einen »1«-Ausgangsimpuls über den Verstärker 123
an die Anzeigevorrichtung 125. Der Ausgangsimpuls
809 790/133
\Om Verstärker 140 gelangt ebenfalls über die UND-Torschaltung
129, die durch die Ausgangsspannung des Flip-Flops 62 entsperrt ist, und über die ODER-Torschaltung
144 auf die Leitung 189, um die Anschlußsteuerschaltung zu löschen, wie dieses im einzelnen
in dem Abschnitt »Netzwerksteuerlöschschaltung« angegeben ist.
Nach 250 Mikrosekunden kehrt der Flip-Flop 118 in seinen stabilen oder »0«-Zustand zurück und gibt
ein »O«-Ausgangssignal an dieUND-Torschaltungl24
ab, welche, wenn sie entsperrt ist, einen Impuls vom Verstärker 140 an die Flip-Flop-Schaltung 130 abgibt,
wie dies im folgenden noch erläutert wird.
Die Flip-Flop-Schaltung 118 gibt außerdem einen Übergangs-»O«-Ausgangsimpuls an die UND-Torschaltung
132. Der Ausdruck »Übergangs-Nullsignal«, der hier verwendet wird, bedeutet ein Signal, das nur
während einer Zustandsänderung des Flip-Flops von seinem »!.«-Zustand in seinen »0«-Zustand abgegeben
wird. Solch ein Übergangs-Ausgangssignal kann von einer Differenzierschaltung abgenommen werden, die
ein Teil der Ausgangsschaltung des Flip-Flops 118 ist. Die UND-Torschaltung 132 wird dann betätigt, wenn
Eingangssignale an beiden Eingangsleitungen von der Belegt-Flip-Flop-Schaltung 122 (die anzeigt, daß kein
Anschluß belegt ist), von der Flip-Flop-Schaltung 118 und vom Durchschalt-Flip-Flop 62 anliegen.
Unter diesen Bedingungen, d. h. wenn keiner der Anschlüsse belegt ist und ein Durchschaltbefehlsimpuls
an die Steuerschaltung angelegt worden ist, wird ein Start- oder Einstellimpuls an die Trennstufenentsperrstufe
46 abgegeben.
Die Trennstufenentsperrstufe 46 gibt nunmehr aufeinanderfolgende koinzidierende Impulse über Paare
von Verstärkern, wie z. B. Verstärker 136 und Verstärker 138, an jede der Trennstufen ab. Diese Impulse
koinzidieren an jeder der Trennstufen entsprechend einer vorbestimmten Impulsfolge. Nur die Trennstufe,
an der koinzidierende Impulse auftreten, kann entsperrt werden. Diese Trennstufe wird entsperrt, wenn
vier Bedingungen eintreten, nämlich das Anlegen der obenerwähnten beiden Impulse von der Trennstufenentsperrstufe
sowie eine Koinzidenz zwischen einem von dem mit dieser Trennstufe verbundenen Kreuzungspunkt
der dritten Stufe ankommenden Markierimpuls mit einem Markierimpuls, der von dem ebenfalls
mit dieser Trennstufe verbundenen Kreuzungspunkt der \äerten Stufe ankommt.
Wird eine. Trennstufe betätigt und baut dadurch einen Übertragungsstromkreis durch das Netzwerk
auf, dann tritt ein impulsförmiger Stromstoß in dem Anpaß- und Auslösedetektor 48 auf und bewirkt, daß
der Detektor 48, wie oben beschrieben und wie in Fig. 10 gezeigt, einen Ausgangsimpuls über den Verstärker
140 an die UND-Torschaltung 124 abgibt. Wie bereits oben erwähnt, wird der Verstärker 140
durch einen Durchschaltbefehls-Flip-Flop 62 über die
ODER-Torschaltung 66 entsperrt, und die UND-Torschaltung 124 wird durch den »O«-Ausgangsimpuls
vom Flip-Flop 118 entsperrt. Der vom Verstärker 140 kommende Impuls durchläuft daher die UND-Torschaltung
124 und die ODER-Torschaltung 142 und erreicht die Flip-Flop-Schaltung 130, die der Anzeige
eines erfolgreich durchgeführten Schaltvorganges dient. In diesem Fall liefert der Flip-Flop 130 einen
Impuls über den Verstärker 131 an die Anzeigevorrichtung 125 und gibt dadurch eine Anzeige, daß eine
Schaltfolge mit Erfolg durchgeführt worden ist, was in diesem Augenblick ein Durchschaltvorgang ist. Der
\Terstärker 140 liefert außerdem einen Rückstellimpuls
über die UND-Torschaltung 129, die durch das Ausgangssignal von der Flip-Flop-Schaltung 62 entsperrt
ist, und über die ODER-Torschaltung 144 an die Sammelleitung 189, um die Durchschaltbefehls-Zeitablaufimpulsstufe
64 zurückzustellen.
Ein Impuls auf der Sammelleitung 189 kann als Abschalt-»0«-Impuls bezeichnet werden, da dieser Impuls
den Zeitpunkt markiert, bei dem sich die Steuerschaltung selbst abzuschalten beginnt. Dieser Abschalt-
»0«-Impuls stellt dieUbertragungsauslöseimpulsstufen 145 und 147 ein, stellt die Trennstufenentsperrstufe
46 zurück und stellt die Leitungswählerauslöseimpulsstufen, wie die Impulsstufen 150 und 152 im
^-Leitungswähler, dadurch zurück, daß die Flip-Flops 149 bzw. 151 eingestellt werden. Die Impulsstufen
zum Auslösen des Leitungswählers 150 und 152 löschen die ausgewählten positiven und negativen Gasröhrenverstärker.
Wenn diese ausgewählten positiven und negativen Gasröhrenverstärker gesperrt werden,
bewirken sie, daß die ausgewählte Gasdiode der Gasdiodenmatrix 106 entionisiert wird, wodurch das
Markierpotential von den ausgewählten Kreuzungspunkten der ersten Stufe abgenommen wird. Der
^-Leitungswähler wird auf gleiche Weise in Abhängigkeit von einem Ausschalt-xOx-Impuls ausgelöst.
Diese Kreuzungspunkte in dem aufgebauten Übertragungsstromkreis werden durch eine gesonderte
Trennpotentialquelle gezündet gehalten, welche in üblicher Weise dauernd mit den Netzwerksklemmen
verbunden sein kann.
Der Abschalt-»0«-Impuls wird außerdem über eine Verzögerungsschaltung 148 (Fig. 4) an die Sammelleitung
191 gegeben. Vorteilhafterweise weist die Verzögerungsschaltung 148 eine Verzögerung von
250 Mikrosekunden auf. Der Impuls auf der Sammelleitung 191 kann daher als Abschalt-250-Impuls bezeichnet
werden. Dieser Abschalt-250-Impuls stellt die ^-Leitungswähler-Flip-Flops 149 und 151 zurück, die
ihrerseits die Auslöseimpulsstufen 150 und 152 zurückstellen. In gleicher Weise werden die Flip-Flops
und die Leitungswählerauslöseimpulsstufen des .B-Leitungswählers (nicht dargestellt) durch den Abschalt-250-Impuls
zurückgestellt.
Der Abschalt-250-Impuls durchläuft außerdem von der Sammelleitung 191 aus die Verzögerungsschaltung
154 (Fig. 5) und gelangt dann an die Sammelleitung 195. Vorteilhafterweise kann diese Verzögerung in
der Größenordnung von 50 Mikrosekunden liegen. Der Impuls auf der Sammelleitung 195 kann daher als
Abschalt-300-Impuls bezeichnet werden (die Summe
von 250 Mikrosekunden Verzögerung der Schaltung 148 und 50 Mikrosekunden Verzögerung der Schaltung
154).
Der Abschalt-300-Impuls läuft durch die ODER-Torschaltung 127 und die ODER-Torschaltung 168
und bewirkt eine Ausspeicherung der A- und 5-Identifizierschaltung,
wie dies im folgenden im einzelnen in dem Abschnitt mit der Überschrift »Der Identifiziervorgang
im einzelnen« beschrieben werden wird. Der Abschalt-300-Impuls wird außerdem einer Eingangsklemme jeder der UND-Torschaltungen 156 und 194
(Fig. 4) zugeführt. Da außerdem der Durchschalt-Flip-Flop 62 einen Entsperrimpuls an die UND-Torschaltung
156 anlegt, durchläuft der Abschalt-300-Inipuls
die UND-Torschaltung 156, Verzögerungsschaltung 158 und die ODER-Torschaltung 160 und gelangt
an die Einstell-Eingangsleitung der Flip-Flop-Schaltung 162, die der Anzeige eines beendeten Arbeitsganges
dient. In Abhängigkeit von diesem Impuls gibt die Flip-Flop-Schaltung 162 einen Impuls über einen
Verstärker 164 an die Anzeigevorrichtungen 125 ab. Der Ausgangsimpuls des Verstärkers 164 wird außerdem
an die Rückstelleingangsleitungsenden der Flip-Flops 62,176 und 178 abgegeben.
Die Anzeige eines erfolgreichen Vergleichs einer binären Kennzeichnung in der Vergleichs- und Anzeigestufe
37 bzw. 91 zusammen mit dem Arbeiten der Anzeigevorrichtungen für das Ende des Vorgangs und
für einen erfolgreich verlaufenden Vorgang im Block 125 zeigt, daß ein Übertragungsstromkreis durch das
Netzwerk hindurch aufgebaut worden ist, daß es tatsächlich der richtige Übertragungsstromkreis durch
das Netzwerk ist und daß die Steuerschaltung richtig arbeitet. Der Schalter 175 (Fig. 4) kann für einen
Augenblick durch die Beamtin geschlossen werden, um ein Signal an die Rückstelleingangsleitungen der
Flip-Flops 122,130 und 162 anzulegen. Die Steuerschaltung befindet sich nunmehr in ihrem Ruhezustand
und ist bereit, einen anderen Übertragungsstromkreis aufzubauen oder einen bestehenden Übertragungs-Stromkreis
auszulösen.
Der Auslösevorgang
Um einen aufgebauten Übertragungsstromkreis auszulösen, wird eine binäre Markierung oder Kennzeichnung,
die eine der Klemmen kennzeichnet, zuerst durch die Beamtin über den A- oder 5-Leitungswähler
von der entsprechenden zugehörigen Markiersignalquelle 56 oder 58 angelegt. Die Beamtin schließt dann
den Auslösebefehlsschalter 172 oder 174, abhängig davon, ob die binäre Markierung oder Kennzeichnung
der AS ei te oder der 5-Seite zugeführt werden soll,
wodurch die Auslösebefehls-Flip-Flops 176 bzw. 178
betätigt werden. Angenommen, daß die Auslösung von der ^4-Seite her vorgenommen werden soll, dann wird
die binäre Kennzeichnung an der ^4-Seite angelegt, und der Auslöseschalter 172 der Α-Seite wird geschlossen,
wodurch der Auslöse-Flip-Flop 176 der ^4-Seite eingestellt wird. Ein vom Auslöse-Flip-Flop
176 abgegebener Impuls gelangt über einen Verstärker 180 auf die Auslösesammelleitung 183 der ^4-Seite.
Dieser Impuls auf der Sammelleitung 183 kann als ^4-Auslöseimpuls bezeichnet werden. Der ^4-Auslöseimpuls
betätigt den ^-Leitungswähler über die ODER-Torschaltung 67, und eine einzelne Gasdiode
in der Matrix 106 wird entsprechend der von der Quelle 56 ankommenden binären Kennzeichnung betätigt.
Der Leitungswählerauslösevorgang ist demgemäß identisch mit dem Leitungswählerdurchschalt-Vorgang,
und es wird ein Impuls der vorbestimmten, belegten Netzwerksklemme zugeführt. Vorteilhafterweise
können die Durchschalt- und Auslöseimpulse von gleicher Polarität und Größe sein.
Der ^-Auslöseimpuls wird außerdem über die ODER-Torschaltung 184 auf die Sammelleitung 196
gegeben. Dieser Impuls auf der Leitung 196 stellt die Auslösebefehls-Zeitablaufimpulsstufe 186, die Trennstufenauslöseimpulsstufe
50 und die Flip-Flop-Schaltung 118 ein. Abhängig von diesem Impuls legt die Trennstufenauslöseimpulsstufe 50 gleichzeitig einen
Auslöseimpuls an alle Auslöseröhren 494 (Fig. 10) in allen Trennstufen. Der Impuls auf der Sammelleitung
196 leitet das Arbeiten der A- und S-Identifizierschaltung
über die ODER-Torschaltung 127 bzw. 168 ein. Beispielsweise schaltet der die ODER-Torschaltung
127 durchlaufende Impuls die Auslöseimpulsstufe 129 ein. Das Arbeiten der Identifizierstufen wird im einzelnen
in dem Abschnitt beschrieben, der die Überschrift »Der Identifiziervorgang im einzelnen« trägt.
Wie bereits erwähnt, ist der an den Anschluß angelegte Trennimpuls von der gleichen Polarität wie
der Markierimpuls, und dieser Impuls durchläuft den aufgebauten Übertragungsstromkreis nach der Trennstufe.
Die Trennstufe, die einen Impuls über den aufgebauten Übertragungsstromkreis und außerdem einen
Impuls von der Trennstufenauslöseimpulsstufe 50 erhält, wird dadurch gesperrt. Wenn eine Trennstufe
gesperrt wird, dann wird ein Impuls nach der Anpaß- und Auslösedetektorstufe 48 übertragen, die einen
Auslöseanzeigeimpuls erzeugt, wie dies weiter unten im Zusammenhang mit Fig. 10 beschrieben ist.
Der Auslöseanzeigeimpuls wird an den Verstärker 192 abgegeben, der durch ein Signal von dem A-Auslöse-Flip-Flop
176 betätigt ist, welches über die ODER-Torschaltung 179 ankommt. Daher durchläuft
der Auslöseanzeigeimpuls den Verstärker 192 und die ODER-Torschaltung 142 nach der Einstelleingangsleitung
des Flip-Flops 130 zur Anzeige eines erfolgreich durchgeführten Arbeitsvorganges. In Abhängigkeit
von diesem Impuls gibt der Flip-Flop 130 ein Signal über einen Verstärker 131 an die Anzeigevorrichtung
125 ab. Dieser Auslöseanzeigeimpuls aus dem Verstärker 192 durchläuft außerdem die ODER-Torschaltung
144 und gelangt nach der Abschalt- »O«-Sammelleitung 189. Der Impuls auf der Sammelleitung
189 stellt die Auslösebefehls-Zeitablaufimpulsstufe 186 zurück, die ihrerseits einen Abschaltimpuls
über den Verstärker 188 und die ODER-Torschaltung 144 an die Sammelleitung 189 abgibt. Der Abschaltimpuls
auf der Sammelleitung 189 sperrt die Übertragungs-Auslöseimpulsstufen 145 und 147 und
schaltet die Flip-Flops im Fernleitungswähler ein, wie beispielsweise die Flip-Flops 149 und 151 im .^-Leitungswähler,
und zwar genauso, wie dies beim Durchführen eines Durchschaltvorganges der Fall war.
Dieser Abschaltimpuls wird über die Verzögerungsschaltungen 148 und 154 nach der Sammelleitung 195
geleitet. Der auf der Leitung 195 liegende Impuls liegt an einer Eingangsklemme einer UND-Torschaltung
194, welche durch den vorher erwähnten Impuls von der ^-Auslösebefehls-Flip-Flop-Schaltung 176
entsperrt ist, der über die ODER-Torschaltung 179 geliefert wird. Der Impuls von der UND-Torschaltung
194 durchläuft die Verzögerungsschaltung 197 und die ODER-Torschaltung 160 und gelangt nach
der Einstelleingangsleitung des Flip-Flops 162. Das sich ergebende »1 «-Ausgangssignal vom Flip-Flop 162
wird im Verstärker 164 verstärkt und an die Rückstelleingangsklemme der Flip-Flops 62,176 und 178
angelegt. Dieses Signal liegt außerdem an den Anzeigevorrichtungen 125 und zeigt damit der Beamtin
an, daß der Auslösevorgang beendet wird.
Der bereits erwähnte Abschaltimpuls auf der Sammelleitung 195 betätigt außerdem die A- und
S-Identifizierschaltungen und bewirkt, daß diese
Identifizierschaltungen binäre Ausgangskennzeichnungen abgeben, die für die Anschlüsse kennzeichnend
sind, denen während des Auslösevorganges Impulse zugeführt worden sind, und zwar in genau der gleichen
Weise wie beim Durchschal tvorgang, jedoch mit einem bemerkenswerten Unterschied. Soll ein Übertragungsstromkreis aufgetrennt oder ausgelöst werden, dann
wird ein Auslöseimpuls an nur einen Anschluß eines bereits bestehenden Übertragungsstromkreises angelegt
(im oben dargestellten Beispiel war dies der Anschluß A). Die Unterbrechung des Stromes in
diesem Übertragungsstromkreis bewirkt ein Signal an dem J5-Anschluß, mit dem der Übertragungsstromkreis
verbunden war. Dieses Signal erscheint in einer
nicht dargestellten Widerstandsmatrix in der 5-Identifizierschaltung.
Wird die 5-Identifizierschaltung durch
einen Abschalt-30O-Impuls über die ODER-Torschaltung
168 betätigt, dann zeigt die sich ergebende binäre Kennzeichnung, die an den Vergleichs- und Anzeigestufen
37 abgegeben wird, denjenigen Anschluß der 5-Seite an, die in dem gerade ausgelösten Übertragungsstromkreis
verwendet worden ist.
Eine Anzeige eines Vergleichs von binären Markierungen oder Kennzeichnungen in jeder der Vergleichsstufen
91 und 37 zusammen mit einer Anzeige über das Ende eines Schaltvorganges und über einen erfolgreich
durchgeführten Schaltvorgang in den Anzeigevorrichtungen 125 zeigt an, daß der Übertragungsstromkreis
ausgelöst ist, daß es der richtige Übertragungsstromkreis war und daß außerdem die Netzwerkssteuerschaltung richtig arbeitet. Der
Schalter 175 kann jetzt für einen Augenblick durch die Beamtin geschlossen werden, um den Stromkreis
für die Rückstellsignale zu schließen, die von der Quelle 119 an die Flip-Flops 122,130 und 162 abgegeben
werden. Die Netzwerkssteuerschaltung ist nunmehr wieder in ihrem Ruhezustand und steht bereit,
um einen aufgebauten Übertragungsstromkreis auszulösen oder einen neuen Übertragungsstromkreis
aufzubauen.
Die Netzwerkssteuerauslöseschaltung
Vorteilhafterweise enthält die Netzwerkssteuerschaltung eine Lösch- oder Auslöseschaltung, um die
Steuerschaltung nach jedem erfolglosen Durchschalt- oder Auslösebefehl in ihren Ruhezustand zurückzubringen.
Außerdem findet ein Arbeiten dieser Auslöseschaltung vorteilhafterweise dann statt, wenn ein
vorbestimmtes Zeitintervall vergangen ist. Dieses Zeit-Intervall wird dadurch bestimmt, daß entweder ein
Durchschalt- oder Trennvorgang erfolglos verläuft. Beispielsweise beträgt in dieser Ausführungsform das
Zeitintervall, das für einen Durchschaltvorgang zur \rerfügung steht, bevor die Auslöse- oder Löschschalrung
anspricht, etwa 50 Millisekunden, während das Zeitintervall für den Auslösevorgang in der Größenordnung
von 2 Millisekunden liegt. Das für die Durchschaltfolge festgelegte Zeitintervall wird durch die
Durchschaltbefehls-Zeitablaufstufe 64 (Fig. 4) bestimmt, die. wie oben bereits beschrieben, aus einer
bistabilen Schaltung, einer Integrierschaltung und einem Schwellwertverstärker bestehen kann. Die Zeitablaufimpulsstufe
geht ungefähr 50 Millisekunden nach ihrer Einstellung durch einen Durchschaltbefehlsimpuls
in ihren Ausgangszustand zurück, wenn sie nicht vorher zurückgestellt wird. In gleicher Weise
wird das Zeitintervall für den Auslösevorgang durch die Auslösebefehls-Zeitablaufimpulsstufe 186 bestimmt,
die ebenfalls aus einer bistabilen Flip-Flop-Schaltung und einer Integrierschaltung bestehen kann.
Diese Flip-Flop-Schaltung wird durch das Arbeiten der Integrierschaltung und eines Schwellwertverstärkers
ungefähr 2 Millisekunden, nachdem sie durch einen Auslösebefehlsimpuls auf der Sammelleitung
196 eingestellt worden ist, in ihren Ausgangszustand zurückgekippt.
Der Unterschied in den Zeitablaufintervallen beim Aufbauen und Auslösen eines Übertragungsstromkreises
ist durch die Zeit bestimmt, die beim Aufbau eines Übertragungsstromkreises für die aufeinanderf
olgende Entsperrung aller Trennstuf en erforderlich ist.
Wenn die Zeitablaufimpulsstufe arbeitet, so überträgt sie einen Abschaltimpuls über den ihr zugehörenden
Verstärker 146 oder den Verstärker 188, abhängig davon, um welche Zeitablaufimpulsstufe es sich
handelt. Der Abschaltimpuls von einem dieser Verstärker durchläuft eine ODER-Torschaltung 144 nach
der Abschalt-»O«-Sammelleitung 189.
Wird der Abschaltimpuls durch die Durchschaltbefehls-Zeitablaufimpulsstufe
64 erzeugt, dann verläuft der Abschaltvorgang für die Steuerschaltung in gleicher Weise wie bei dem obengenannten Durchschaltvorgang.
Wird jedoch der Abschaltimpuls durch die Auslösebefehls-Zeitablaufimpulsstufe 186 erzeugt,
dann wird der Abschaltvorgang für die Steuerschaltung genau gleich verlaufen wie der, der auf den
obenerwähnten Auslösevorgang folgt. Beim Abschalten der Durchschalt- oder Auslösevorgänge ergibt sich
eine ähnliche Arbeitsweise, jedoch mit einem prinzipiellen Unterschied. Dieser Unterschied besteht in
dem Strompfad, den der Abschalt-300-Mikrosekunden lange Impuls auf der Sammelleitung 195 durchläuft,
um die Einstelleingangsleitung des Flip-Flops 162 zu erreichen. Bei einem Durchschaltebefehl ist die UND-Torschaltung
156 entsperrt, und der Abschalt-300-Mikrosekunden-Impuls
auf der Sammelleitung 195 durchläuft die UND-Torschaltung 156, die Verzögerungsschaltung
158 und die ODER-Torschaltung 160 in Richtung nach der Eingangsklemme der Flip-Flop-Schaltung
162, die das Ende des Arbeitsvorganges anzeigt. Handelt es sich jedoch um einen Auslösebefehl,
dann ist die UND-Torschaltung 194 durch den Impuls am Ausgang der ODER-Torschaltung 179
entsperrt, und der Abschalt-300-Mikrosekunden-Impuls
durchläuft die UND-Torschaltung 194, die Verzögerungsschaltung 197 und die ODER-Torschaltung 160
und gelangt an die Einstelleingangsleitung der Flip-Flop-Schaltung 162.
Der Sinn dieser verschiedenen Stromkreise für die Abschalt-300-Mikrosekunden-Impulse liegt darin, eine
längere Verzögerung dann vorzusehen, wenn es sich um einen Auslösebefehlsimpuls handelt, als dann, wenn
es sich um einen Durchschaltbefehlsimpuls handelt. Dieser Unterschied in der Verzögerung ist vorgesehen,
um einen Teil der Trennstufe und insbesondere die Trennstufenauslöseröhre 494 in Fig. 10 auszulösen.
Bei einem Durchschaltbefehl ist die Trennstufe der letzte Teil des Netzwerks, der betätigt wird.
Daher ist es, wenn ein Durchschaltvorgang erfolglos verläuft, nicht notwendig, die Trennstufe auszulösen.
Demgemäß braucht die Durchschaltbefehlsverzögerungsschaltung 158 nur eine Verzögerung in der
Größenordnung von 10 MikroSekunden zu haben, während die Auslösebefehlsverzögerungsschaltung 197
eine Verzögerung in der Größenordnung von 1,5 Millisekunden aufweist.
Der Wahlvorgang im einzelnen
Wenn ein Übertragungsstromkreis durch das Netzwerk hindurch aufgebaut werden soll oder wenn ein
bereits aufgebauter Übertragungsstromkreis ausgelöst werden soll, muß ein Markier- oder ein Trennimpuls
an den bestimmten Anschluß des Netzwerks angelegt werden. In jedem Fall hat der tatsächlich an den Netzwerksanschluß
angelegte Impuls die gleiche Polarität und gleiche Größe, und dieser Impuls wird über eine
geeignete Leitungswählerschaltung angelegt. Da die A- und .B-Leitungswählerschaltungen identisch aufgebaut
sind, ist es lediglich notwendig, die Arbeitsweise einer dieser Leitungswählerschaltungen zu beschreiben.
Da außerdem die Leitungswählerschaltung zwei Paare von mit Kernen versehenen Umsetzerschaltungen
enthält, die jeweils eine Kernmatrix steuern, ist jeweils die Arbeitsweise dieser Umsetzer
und Matrizes identisch. Der Einfachheit halber sind in Fig. 7 A nur zwei der Kernumsetzer und nur eine
der Kernmatrizes im einzelnen dargestellt. Ein positiver und ein negativer Verstärker der Gruppen 104
bzw. 102 sind im einzelnen in Fig. 7 B dargestellt, und die Ausgangssignale dieser beiden Verstärker
werden den Spalten bzw. Zeilen einer Gasdiodenmatrix 106 zugeführt. Nur diejenige Diode einer Gasdiodenmatrix,
die zwischen dem Zeilen- und dem Spaltanschluß angeschlossen ist, die diesen beiden
Gasröhrenverstärkern zugeordnet sind, ist in Fig. 7 B gezeigt. Um einen Wahlvorgang einzuleiten und um
entweder einen Markier- oder einen Trennimpuls an einen Netzwerksanschluß anzulegen, ist eine binäre
Markierung des Anschlusses und ein Wählerstartimpuls erforderlich. Der Wählerstartimpuls kann beispielsweise
das Ergebnis eines Durchschaltbefehlsimpulses oder eines Auslösebefehlsimpulses sein.
Die binäre Markierung oder Kennzeichnung kann von jeder beliebigen Quelle geliefert werden. Zur
Erläuterung der Schaltung ist angenommen, daß sie durch eine Anzahl von Flip-Flops geliefert wird, die
in der Amtsüberwachung oder am Vermittlungsplatz 54 angeordnet sind und durch handbetätigte Schalterpaare
230 und 232 gesteuert werden. Die Flip-Flop-Schaltungen 220 und 222 sind mit Verstärkern 240
und 242 und mit Leitungspaaren der Kernumsetzer 74 und 76 verbunden. Die anderen Pole dieser Schalter
sind mit einer geeigneten Potentialquelle, beispielsweise mit den Quellen 231 und 233, verbunden. Der
mit Magnetkernen ausgerüstete Umsetzer 74 enthält fünf ferromagnetische Kerne mit rechteckiger Hystereseschleife,
und der Umsetzer 6 enthält vier gleichartige Kerne, wobei diese Kerne hier durch sogenannte
Spiegelsymbole dargestellt sind. Diese Kerne wie auch die anderen Kerne in der Steuerschaltung
zeigen rechteckige Hystereseschleifen und können einen von zwei stabilen Zuständen einer remanenten
Magnetisierung einnehmen, wie dies allgemein bekannt ist. 4Q
Die Spiegelsymbole sind im einzelnen in einem Artikel von M. Karnaugh offenbart und erläutert,
der den Titel hat »Impulswahlschaltungen unter Verwendung
von magnetischen Kernen« und auf S. 572 der Proceedings of the IRE, Bd. 43, Nr. 5 vom
Mai 1955, veröffentlicht ist. Wie in diesem Artikel angegeben, werden magnetische Kerne durch dicke
senkrechte Linien bezeichnet, Wicklungsleitungen durch horizontale Linien und Wicklungen durch 45°-
Spiegelsymbole an den Schnittpunkten der vertikalen Kerne mit den horizontalen Leitungen. Den Sinn oder
die Richtung des magnetischen Feldes, das dem Strom in einer Wicklung zugeordnet ist, erhält man dadurch,
daß man den Strom an dem Spiegelsymbol der Wicklung »reflektiert«. Die Richtung der elektromotorischen
Kräfte, die dann induziert werden, wenn ein angelegtes Feld den Kern kippt, wird dadurch gefunden,
daß man dieses Feld umkehrt und an jedem Wicklungsspiegelsymbol reflektiert.
Die Einstelltorschaltung 93 enthält einen Transi stör 288 und einen Verstärker 290. Der Transistor
288 liegt in Reihe mit allen Eingangskennzeichnungswicklungen der Umsetzer 74 und 76 in deren Rückleitung.
Der Transistor 288 ist normalerweise gesperrt. Werden jedoch von den Verstärkern 240 und
242 kommende Spannungen über die Wicklungen des Umsetzers und den Kollektor des Transistors 288 angelegt
und liegt ein aus dem Verstärker 94 kommender Impuls an der Basis des Transistors 288, dann wird
dieser Impuls in dem Verstärker 290 verstärkt und macht den Transistor 288 leitend, wodurch die Rückleitung
für die Eingangsbinärkennzeichnungen hergestellt wird. Vorteilhafterweise brauchen diese
binären Markierungen oder Kennzeichnungen nicht gleichzeitig angelegt zu werden, da sie den Umsetzerwicklungen
als Gleichspannungen zugeführt werden und da die Rückleitung (Masseverbindung) dieser
Verstärker die Einstelltorschaltung enthält, die erst nach einer beträchtlichen Verzögerung betätigt wird.
Diese Verzögerung wird durch die Ausspeicherimpulsstufe 84 im ^!-Leitungswähler und durch eine gleichartige
Impulsstufe (nicht dargestellt) im .B-Leitungswähler erzeugt. Der Ausgangsimpuls der Ausspeicherimpulsstufe
84 wird eine kurze Zeit nach Anlegen eines Einschaltimpulses, der vom Verstärker 71 her
an der Ausspeicherimpulsstufe 84 angelegt wird, abgegeben. In Abhängigkeit von dem von der Ausspeicherimpulsstufe
84 abgegebenen Ausgangsimpuls werden die eingestellte Torschaltung 92, die nur in
Fig. 3 dargestellt ist, und die eingestellte Torschaltung 93, die in Fig. 3 und in Fig. 7 A gezeigt ist, betätigt,
so daß damit die Eingangskreise zum Anlegen der binären Kennzeichnung an die Umsetzer 74 und
76, die beide in Fig. 3 und 7A dargestellt sind, sowie an dem Umsetzer 80, der nur in Fig. 3 gezeigt ist, geschlossen
sind. Jede der Ausgangswicklungen der Umsetzerkerne ist mit einer Zeile oder einer Spalte einer
Kernmatrix 88 verbunden. Die Kernmatrix 88 ist eine auf koinzidierende Spannungen ansprechende Matrix,
bei der eine einzige Wicklung, wie z. B. die Wicklung
296, in Reihe mit einer Diode, wie z. B. der Diode
297, zwischen einer Zeilen- und einer Spaltenleitung eingeschaltet ist. Jeder der Kerne der Matrix hat eine
eigene Ausgangswicklung, wie z. B. die Wicklung 259 auf dem Kern 261, die ebenfalls in Fig. 7 B gezeigt ist,
und dort mit der Zündanode einer Gastriode 264 über einen Kondensator 262 und einen Widerstand 265 verbunden
ist. Obgleich nur eine Ausgangswicklung 259 dargestellt ist, so ist es doch klar, daß jeder Kern der
Matrizes in gleicher Weise seine eigene Ausgangswicklung aufweist.
Die binäre Kennzeichnungsquelle 56, die in Fig. 3 gezeigt ist, ist in gleicher Weise mit den Kernumsetzern
78 und 80 verbunden. Die Kernumsetzer 78 und 80 sind mit einer magnetischen Kernmatrix 90 in
der gleichen Weise wie die Umsetzer 74 und 76 mit der zugehörigen Matrix 88 verbunden. Ein einziger
Kern 273 der Matrix 90 ist in Fig. 7 B gezeigt. Die Umsetzer 78 und 80 sowie die Matrix 90 sind nichi
schematisch dargestellt, da sie mit den in Fig. 7 A und 7 B gezeigten identisch sind.
Die Gastriode 264 bildet einen der negativen Gasröhrenverstärker
der Schaltung 102 in Fig. 3, während die Gastriode 274 einen der positiven Gasröhrenverstärker
der Schaltung 104 in Fig. 3 bildet. Geeignete Potentiale sind als Trenn- und Vorspannpotentiale für
den Gastriodenverstärker vorgesehen. Die Anode der Röhre 264 ist mit der Zeilenleitung einer Gastriodenmatrix
106 verbunden, während die Kathode des Verstärkers 274 zu einer Spaltenleitung der Gasdiodenmatrix
106 führt. Die Gasdiode 276 und ihr zugehöriger
Widerstand 278 sind stellvertretende Teile einer Matrix 106 und sind nur derjenigen Zeilenleitung
und derjenigen Spaltenleitung zugeordnet, die mit den Trioden 264 bzw. 274 verbunden ist. Die
Diode 280, die auch eine Halbleiterdiode sein kann, ist zwischen dem Verbindungspunkt zwischen der Gasdiode
276 und dem Widerstand 278 einerseits und einem Netzwerksanschluß der ersten Stufe von Kreu-2ungspunkten
andererseits, beispielsweise dem Netz-
809 790/133
Werksanschluß 12 angeschlossen. Natürlich können verschiedene Kreuzungspunktdioden der ersten Stufe
mit diesem gleichen Anschluß verbunden sein.
Die Leitungswählerauslöseimpulsstufe 150 liegt zwischen einer Quelle 271 und einem Widerstand 284
in Reihe, der mit der Anode der Gastriode 274 verbunden ist. Die Auslöseimpulsstufe 150 ist in gleicher
Weise mit jedem der anderen positiven Gasröhrenverstärker in der Gruppe 104 verbunden. DieLeitungswählerauslöseimpulsstufe
152 liegt in Reihe zwischen einer Quelle 277 und einem Widerstand 286, der mit der Kathode der Triode 264 verbunden ist. Die Leitungswählerauslöseimpulsstufe
152 ist in gleicher Weise mit jedem der negativen Gasröhrenverstärker der Gruppe 102 verbunden.
Das aufeinanderfolgende impulsmäßige Arbeiten des Leitungswählers an einem der Anschlüsse der zugeordneten
binären Kennzeichnungsquelle und der Steuerschaltung ist wie folgt: Die binäre Markierung
oder Kennzeichnung wird dem Umsetzer in Abhängigkeit vom Schließen eines zugehörigen Schalterpaares
230,232 zugeführt, das dem in der Matrix 88 auszuwählenden Kern entspricht. Soll ein binäres Element
oder eine »1« an den Umsetzer abgegeben werden, dann wird der linke Schalter des Schalterpaares geschlossen.
Soll jedoch eine »0« abgegeben werden, dann wird der rechte Schalter des Schalterpaares geschlossen.
In Abhängigkeit vom Schließen dieser Schalter durch die Beamtin legen die Flip-Flops 220
und 222 Gleichspannungsimpulse über die Verstärker 240 und 242 an die Kerne der Umsetzer 74 und 76 an.
Es sei angenommen, daß alle Kerne in den Umsetzern 74 und 76 in einer Richtung nach unten als
Folge eines Ausspeicherimpulses von der Torschaltung 72 magnetisiert sind und daß außerdem die Kennzeichnung
diejenige ist, die dem Kern 261 in der oberen linken Ecke der Matrix 88 entspricht. Auf Grund
dieser Annahmen wird ein Impuls »1« von der linken Flip-Flop-Schaltung 220, ein »0«-Impuls von der
mittleren Flip-Flop-Schaltung 220 und ein »1«-Impuls von der rechten Flip-Flop-Schaltung 220 angelegt.
Diese Impulse werden den verschiedenen Eingangswicklungen 266, 267 und 268 des Umsetzers 74 zugeführt,
so daß jeder Kern, bis auf einen, seine Magnetisierung in der Richtung nach unten beibehält.
Insbesondere wird für die angelegten Eingangsimpulse die Magnetisierung des Kernes 270 zurückgestellt, so
daß er durch den Impuls vom linken Flip-Flop in einer Richtung nach oben magnetisiert wird. Andere
Kerne, die durch einen Impuls an den Wicklungen 266 zurückgestellt werden, werden durch die Impulse, die
ihren Wicklungen 267 oder 268 zugeführt werden, zurückgestellt. Man sieht daher, daß es für jeden Kern
nur einen Eingangscode gibt, der diesen Kern eingestellt läßt, so daß ein Ausgangsimpuls beim Anlegen
eines Ausspeicherimpulses von der Torschaltung 72 auftreten kann.
Ungefähr zur gleichen Zeit, zu der die binäre Kennzeichnung von der Quelle 56 den Umsetzern 74, 76, 78
und 80 zugeführt wird, wird ein Durchschaltbefehlsschalter 60, der in Fig. 4 gezeigt ist, geschlossen und
bewirkt, daß der Durchschaltbefehls-Flip-Flop betätigt
wird. Die Betätigung des Flip-Flops 62 bewirkt, daß ein Impuls 301, der in Fig. 8 dargestellt ist, durch
einen \rerstärker 63, über die Sammelleitung 65 und
die ODER-Torschaltung 67 dem Eingang eines Verstärkers 71 zugeführt wird. Abhängig von diesem
Impuls 301 legt der Verstärker 71 einen Impuls 302, der ebenfalls in Fig. 8 gezeigt ist, über eine ODER-Torschaltung
72 an die Umsetzer 74, 76, 78 und 80 an.
Der Impuls 302 ist ein Löschimpuls, um jede Restinformation zu löschen, die fälschlicherweise in den
Umsetzern gespeichert sein könnte, um dadurch sicherzustellen, daß nur richtige binäre Kennzeichnungen
in den Umsetzern für den Wählvorgang zur Verfügung stehen.
Nachdem der Impuls 302 den Kernen des Umsetzers zum Löschen jeder falsch in den Kernen eingespeicherten
Information zugeführt worden ist, liefert die Ausspeicherimpulsstufe 84 einen Impuls 303, der in Fig. 8
gezeigt ist, über das Impulsformnetzwerk 85 und die ODER-Torschaltung 86, um jede Information zu
löschen, die irrtümlicherweise in den Kernen der Matrizes 88 und 90, abhängig von dem früher erwähnten
Löschimpuls, eingespeichert sein könnte, der den Kernumsetzern zugeführt wurde. Das Impulsformnetzwerk
85 kann vorteilhafterweise ein Widerstands-Kondensator-Integriernetzwerk mit einer relativ
kurzen Zeitkonstante sein, die bewirkt, daß die Vorderflanke des Impulses 303 einen langsam ansteigenden
Verlauf erhält. Der Zweck des Anlegens eines Impulses mit einer langsam ansteigenden Vorderflanke
an die Kernmatrizes besteht darin, daß dadurch jede Information gelöscht wird, die irrtümlicherweise
in den Kernen eingespeichert worden ist. War irgendeine Information irrtümlicherweise in den Kernen
eingespeichert, so werden diese Kerne durch den langsam ansteigenden Impuls langsam gekippt, so daß
von diesen Kernmatrizes keine Ausgangsimpulse abgeleitet werden, die etwa irrtümlicherweise eine oder
mehrere der Gasröhrenverstärker kippen könnten.
Nachdem der Impuls 303 den Matrizes 88 und 90 zugeführt ist, wird der Impuls 304, der ebenfalls in
Fig. 8 gezeigt ist, von der Ausspeicherimpulsstufe 84 über einen Verstärker 94 der Basis des Transistors
288 in Fig. 7 A zugeführt. Das Anlegen des Impulses 304 an der Basis des Transistors 288 in der Einstelltorschaltung
93 bewirkt, daß der Verstärker 290 leitend wird, so daß dadurch der Rückstromkreis für
die Einstellwicklungen der Kernumsetzer 74 und 76 geschlossen wird. Abhängig vom Schließen dieses Erdstromkreises
bewirken die von den diesen Kennzeichnungs-Flip-Flop-Schaltungen zugeordneten Verstärkern
angelegten Gleichspannungen die Umkehr der remanenten Magnetisierung eines der Kerne in jedem
der Umsetzer 74 und 76. Nach der Polarisationsumkehr bestimmter Kerne der Umsetzer legt die Ausspeicherimpulsstufe
96 einen Ausspeicherimpuls 305 über eine ODER-Torschaltung 72, die in Fig. 7 A dargestellt
ist, an die Ausspeicherwicklungen jedes der Kerne in den Umsetzern an.
Abhängig von dem Ausspeicherimpuls 305 werden die Kerne, deren remanente Magnetisierung durch die
binäre Kennzeichnung umgekehrt war, wieder in ihren ursprünglichen Magnetisierungszustand zurückgeführt,
wodurch von den Ausgangswicklungen der zwei ausgewählten Kerne Ausgangsimpulse an die magnetische
Kernmatrix abgegeben werden. Diese Impulse werden einer der Reihen und einer der Spalten der magnetischen
Kernmatrix koinzidierend zugeführt. Auf Grund der vorher angenommenen Umkehr der Kerne 270 und
272 in den Umsetzern 74 bzw. 76 erscheinen die Ausgangsimpulse der Umsetzer auf der Zeile 294 und der
Spalte 295. Da die Impulse nur in der Wicklung 296 und der ihr zugeordneten Diode 297 des Kerns 261 koinzidieren,
wird nur die remanente Magnetisierung des Kerns 261 umgekehrt.
Nachdem der Impuls 305 eine Übertragung der Information von den Umsetzern nach der magnetischen
Matrix bewirkt hat, liefert die Ausspeicherimpuls-
stufe 100 einen Ausspeicherimpuls 306 über die ODER-Torschaltung
86, die in Fig. 7 A dargestellt ist, an den Verstärker 292, der in Reihe mit den Ausspeicherwicklungen
265 aller Kerne der Matrix 88 liegt. Das Anlegen des Impulses 306 an den Verstärker 292 bewirkt,
daß dieser Verstärker leitend wird und somit einen Ausspeicherimpuls an alle Kerne der Matrizes 88 und
90 abgibt. Da lediglich im Kern 261 der Matrix 88 eine Information gespeichert ist, erscheint der Ausgangsimpuls
aus der Wicklung 259 an der Zündelektrode des Verstärkers 264. Ein gleichartiger, von der
Wicklung 277 des Kerns 273 kommender Impuls wird der Zündelektrode des Verstärkers 274 zugeführt. Die
sich ergebenden, gleichzeitig auftretenden, von den netzwerk ist es notwendig, in drei verschiedenen Fällen
eine Netzwerksklemme zu identifizieren. Diese Fälle umfassen das Markieren einer Netzwerksklemme
durch die zugeordnete Leitungswählerschaltung, das Anlegen eines Trennimpulses an die Netzwerksklemme
durch die zugeordnete Leitungswählerschaltung und das Anlegen eines Impulses an die Netzwerksklemme,
wenn von der anderen Netzwerksklemme her ein Auslöseimpuls ankommt.
In Fig. 9 ist, kombiniert als Schaltbild und als Blockschaltbild eine Identifizierschaltung im einzelnen
dargestellt. Die ^4-Identifizierschaltung 35 enthält vier
magnetische Kernumsetzer 135,137,139 und 141. Wie
in Fig. 2 in Blockform gezeigt, enthält die ^-Identi-
Kernen 261 und 273 kommenden Ausgangsimpulse be- 15 fizierschaltung35 eine Widerstandsmatrix, zwei magne-
wirken, daß die Gastriodenverstärker 264 und 274 ionisiert werden. Wenn der Verstärker 274 zündet,
überträgt er eine positive Spannung 307, die in Fig. 7B und 8 gezeigt ist, an die Spaltenanschlüsse der Gasdiodenmatrix
106. In gleicher Weise überträgt die Gastriode 264, wenn sie zündet, einen negativen Impuls
312, der in Fig. 7 B gezeigt ist, an einen Zeilenanschluß der Matrix 106. Die Impulse 307 und 312
sind nur an der Diode 276 und ihrem zugeordneten Widerstand 278 koinzident.
Der Impuls 307 wird durch eine Begrenzerdiode 320 und eine zugeordnete Begrenzervorspannungsquelle
321 auf einen vorbestimmten Wert begrenzt. In gleicher Weise wird der Impuls 312 durch eine Begrenzerdiode
323 und die ihr zugeordnete Begrenzungsvorspannquelle 324 begrenzt. Dieser Begrenzungsvorgang
stellt ein richtiges Arbeiten der Diodenmatrix dadurch sicher, daß verhindert wird, daß entweder
die positiven oder die negativen Impulse fälschtische Kernmatrizes und vier magnetische Kernumsetzer,
zusammen mit Gruppen von Verstärkern und einer Folgesteuerschaltung. Es ist in Fig. 9 jedoch nur
eine Identifizierschaltung schematisch dargestellt.
Diese Identifizierschaltung enthält eine Verbindung zwischen der ^4-Identifizierstufe 35 und einer Sekundärwicklung
352 des Netzwerksausgangsübertragers 353 eines Fernleitungsanschlusses, wie z. B. des Anschlusses
12. Die Widerstände 355 .und 356 sind Teile einer Matrix 107 und sind mit ihrem Verbindungspunkt mit der Sekundärwicklung des Übertragers 352
verbunden, während sie mit ihren äußeren Enden mit einer Zeilenleitung und mit einer Spaltenleitung verbunden
sind. Der Widerstand 355 ist über den Zeilenanschluß der Matrix mit den Eingangsklemmen des
Verstärkers 112 verbunden. Die Ausgangsklemme des Verstärkers 112 liegt an der Wicklung 364 des Kerns
362, der ein Teil der Matrix 116 ist, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Der Kern 362 hat zwei weitere Wicklungen,
p g g g
licherweise eine derjenigen Dioden in der Matrix 106 35 eine Ausgangswicklung 365, die mit den Kernumsetünd
können lcher nur einer der Impulse züge 139 d 141 bd it d i Aih
zünden können, welcher nur einer der Impulse zugeführt wird.
Die koinzidierenden, komplementären Impulse 307 und 312 bewirken das Zünden der Gasdiode276. Wenn
die Diode 276 zündet, dann steigt das Potential an dem Verbindungspunkt zwischen der Diode 276 und
dem Widerstand 278 an, und ein Markier- oder ein Trennimpuls 308 (Fig. 8) wird über die Diode 280 an
einen Anschluß der ersten Stufe von Kreuzungspunktdioden übertragen, die mit der so markierten Fernleitungsklemme
verbunden sind. Dadurch wird der Wählvorgang beendet, die Leitungswählerschaltung
kann nunmehr in ihren Ruhezustand zurückgeführt werden. Die Leitungswählerschaltung wird dadurch in
ihren Ruhezustand zurückgeführt, daß die Gasröhren- g0
verstärker 264 und 274 und die Diode 276 gesperrt werden. Der Verstärker 274 wird durch einen positiven
Impuls 309 (Fig. 8) gesperrt, der von einer Auslöseimpulsstufe 152 kommt, die ihrerseits durch den Flip-Flop
151 betätigt wird. Der Verstärker 274 wird durch einen negativen Impuls von einer Auslöseimpulsstufe
150 gesperrt, die ihrerseits durch den Flip-Flop 149 betätigt wird. Wie bereits erwähnt, werden die Flip-Flops
149 und 151 durch den Abschalt-»0«-Impuls auf zern 139 und 141 verbunden ist, und eine Ausspeicherwicklung
363, die zwischen der Ausspeicherimpulsstufe 129 und der Ausspeicherwicklung 369 des Kerns
368 eingeschaltet ist. Die Ausspeicherimpulsstufe liefert Ausspeicherimpulse an beide Kerne 362 und
368, wie im folgenden noch erläutert wird. Der Widerstand 356 ist über den Spaltenanschluß der Widerstandsmatrix
mit dem Eingang des Verstärkers 110 verbunden. Der Ausgang des Verstärkers 110 liegt an
der Wicklung 370 des Kerns 368. Die Ausgangswickr lung 371 des Kerns 368 ist mit den Kernumsetzern
135 und 137 verbunden, wie die Wicklung 365 des Kerns 362 mit den Kernumsetzern 141 und 139 verbunden
ist.
Diey4-Identifizierstufe35ist mit anderen Teilen der
Netzwerkssteuerschaltung durch die ODER-Torschaltung 127 und den Verstärker 375 verbunden. Die
ODER-Torschaltung 127 weist drei Eingangsleitungen auf, deren eine mit der Durchschaltbefehlsleitung
65 verbunden ist, während eine andere mit der Abschal t-300-Sammelleitung 195 und die dritte mit der
Auslösesammelleitung 196 verbunden ist. Der Ausgang des Verstärkers 375 liegt an der Eingangsleitung der
Ausspeicherimpulsstufe 129 und über eine Verzöge-
55
p pp g
der Sammelleitung 189 betätigt. Wenn die Verstärker 60 rungsschaltung 133 an der Eingangsleitung einer Aus-264
d 274 löh id d bh i d d
und 274 gelöscht sind, dann unterbrechen sie den Stromkreis für die Brennspannung der Diode 276, so
daß diese Diode gelöscht wird, wodurch die Leitungswählerschaltung in ihren Ruhezustand zurückgeführt
wird.
Der Identifiziervorgang für die Anschlußklemmen im einzelnen
Im Verlauf des Aufbaus und des Trennens von Speicherimpulsstufe 134. Die Ausgangsleitung der
Ausspeicherimpulsstufe 134 liegt an den Ausspeicherwicklungen jedes der Kerne in den Umsetzern 135,
137, 139 und 141.
Die Arbeitsweise der Identifizierschaltung ist wie folgt: Ein Markier- oder ein Auslöseimpuls oder ein
Leitwegimpuls werden über die Halbleiterdiode 280 an die ausgewählte Netzwerksklemme angelegt, in
diesem Fall von der Diode 276 an die Leitungswähler-
Übertragungsstromkreisen in dem Kreuzungspunkt- 70 diodenmatrix 106, oder ein Leitwegimpuls wird über
Claims (9)
1. Schaltungsanordnung für ein Wählsystem mit einem Verteilnetzwerk, das eine Anzahl von Kreuzungspunktvorrichtungen
enthält, die zwischen den Netzwerksklemmen liegen und untereinander verbunden sind, mit einer Trennstufe zwischen den
Netzwerksklemmen, die ebenfalls mit den Kreuzungspunktvorrichtungen verbunden ist und mit
einer Leitungswählvorrichtung, die mit jeder der Netzwerksklemmen verbunden ist, um Markierspannungen
an die einzelnen Netzwerksklemmen in Abhängigkeit von bestimmten kodierten Eingangssignalen anzulegen, sowie mit Schaltmitteln, um
ein Durchschaltsignal zu erzeugen, wenn ein Übertragungsstromkreis durch das Netzwerk hindurch
aufgebaut werden soll, sowie mit weiteren Schaltmitteln zum Steuern des Verteilnetzwerkes in
Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
Schaltmittel enthält, die abhängig von Durchschaltsignalen die Leitungswählerschaltungen (39,
40) entsperren, daß ferner Schalteinrichtungen (46) zum Entsperren der Trennstufen (18) und Verzögerungsschaltungen
vorgesehen sind, die auf das Durchschaltsignal ansprechen, um die die Trennstufe
(18) entsperrenden Stufen (46) eine vorbestimmte Zeit nach der Erzeugung des Durchschaltsignals
betätigen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Belegtprüfeinrichtung
während der vorbestimmten Zeit eine Belegtprüfung der Klemme (z. B. 12) durchführt, die
durch den Leitungswähler (z. B. 39) markiert worden ist.
3. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Identifizierschaltungen (35, 36) mit den Ausgangsklemmen
(10, 11, 12) verbunden sind und ein bestimmtes Signal für eine bestimmte Klemme beim
Auftreten eines Signalimpulses an einer solchen bestimmten Klemme erzeugen, daß die Steuerschaltung
(54) Schaltmittel enthält, die auf ein Durchschaltsignal ansprechen, um vorher in den
Identifizierschaltungen (35, 36) eingespeicherte Information zu löschen, und daß ferner Schaltmittel
vorgesehen sind, die die Identifizierschaltung (35,36) danach betätigen, um die ausgewählte
Klemme zu identifizieren.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
Rückstellvorrichtungen für die Leitungswählerschaltungen mit der Belegtprüfeinrichtung verbunden
sind, um ein Signal an die Leitungswählerrückstelleinrichtungen anzulegen, wenn die Belegtprüfeinrichtungen
betätigt werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zeitablaufimpulsstufe
(64,186) mit der Leitungswählerrückstelleinrichtung (150) verbunden ist und durch das
Durchschaltsignal betätigt wird, um die Rückstelleinrichtungen automatisch eine vorbestimmte Zeit
nach dem Ansprechen des Leitungswählers (39) zu betätigen, und daß Schaltmittel zum Rückstellen
der Zeitablaufimpulsstufe (64, 186) vorgesehen sind und sie bei Anschalten eines Übertragungsstromkreises durch die Trennstufe (18) hindurch
zurückstellen.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Übertragungsschaltungen (14,16, 20, 22) zwischen bestimmten der Kreuzungspunktvorrichtungen eingeschaltet
sind und daß Schaltmittel (56) vorgesehen sind, um bestimmte Kennzeichnungen der
Anschlußklemmen an die Leitungswählerschaltung und an die Übertragungsschaltungen anzulegen,
und daß weitere Schaltmittel (46) anschließend Entsperrimpulse an die Trennstufen anlegen.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Schaltmittel die
Leitungswählerschaltung in ihren Ruhezustand nach Feststellung eines fertiggestellten Übertragungskreises
durch eine der Trennstufen zurückstellen.
8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Anzeigeschaltung (37) für das Ende eines Arbeitsvorganges anschließend nach dem Entsperren
der Leitungswählerschaltung und der Trennstufen ebenfalls entsperrt wird und daß
Schaltmittel in Abhängigkeit von dem EntSperren dieser Anzeigeschaltung die Durchschaltbefehlsschaltung
abschalten.
9. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Steuerschaltung mindestens eine Auslösewählimpulsstufe enthält sowie logische Schaltmittel
(52), die zwischen der Befehlsimpulsstufe und dem Leitungswähler eingeschaltet sind, um den Ablauf
des Arbeitsvorganges des Leitungswählers in Abhängigkeit von einem Auslösebefehlsimpuls von
der Impulsstufe zu steuern.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
© 809' 790/133 4.59
Applications Claiming Priority (1)
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- NL NL229563D patent/NL229563A/xx unknown
- BE BE568947D patent/BE568947A/xx unknown
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1957
- 1957-07-18 US US672651A patent/US2987579A/en not_active Expired - Lifetime
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1958
- 1958-06-23 DE DEW23557A patent/DE1055057B/de active Pending
- 1958-06-28 FR FR1210003D patent/FR1210003A/fr not_active Expired
- 1958-07-17 CH CH358837D patent/CH358837A/de unknown
- 1958-07-18 GB GB23129/58A patent/GB899761A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275619B (de) * | 1961-03-20 | 1968-08-22 | Automatic Elect Lab | Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Wegesuche in einem endmarkierten Koppelfeld in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1210003A (fr) | 1960-03-04 |
| GB899761A (en) | 1962-06-27 |
| CH358837A (de) | 1961-12-15 |
| NL229563A (de) | |
| US2987579A (en) | 1961-06-06 |
| BE568947A (de) |
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