DE1053983B - Verfahren zur Herstellung eines Formkoerpers, insbesondere eines Reflektors, aus Kunststoff mit im Vakuum aufgedampfter Aluminiumschicht - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Formkoerpers, insbesondere eines Reflektors, aus Kunststoff mit im Vakuum aufgedampfter Aluminiumschicht

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DE1053983B
DE1053983B DEE8811A DEE0008811A DE1053983B DE 1053983 B DE1053983 B DE 1053983B DE E8811 A DEE8811 A DE E8811A DE E0008811 A DEE0008811 A DE E0008811A DE 1053983 B DE1053983 B DE 1053983B
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urea
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DEE8811A
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Garson Meyer
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Eastman Kodak Co
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Eastman Kodak Co
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    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B15/00Layered products comprising a layer of metal
    • B32B15/04Layered products comprising a layer of metal comprising metal as the main or only constituent of a layer, which is next to another layer of the same or of a different material
    • B32B15/08Layered products comprising a layer of metal comprising metal as the main or only constituent of a layer, which is next to another layer of the same or of a different material of synthetic resin

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  • Physical Vapour Deposition (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers, insbesondere eines Reflektors, aus Kunststoff mit im Vakuum aufgedampfter Aluminiumschicht Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers aus einer plastischen Mischestermasse mit reflektierender Oberfläche, beispielsweise eines Reflektrors für Blitzlichtlampen.
  • Es ist bekannt, einen Kunststoffkörper mit einer Grundierungsschicht zu versehen, auf die Grundierungsschicht eine Aluminiumschicht aufzudampfen und über die Aluminiumschicht eine Schutzschicht aufzubringen.
  • Bei Kunststoffen der Cellulosederivatgattung, z. B. Celluloseacetat, treten aber dabei Schwierigkeiten auf, da die Weichmacher im Laufe der Zeit in die Grundierungsschicht wandern, wodurch die auf die Grundierungsschicht aufgedampfte hochreflektierende Aluminiumschicht in ihrem Aussehen und ihren Reflektionseigenschaften beeinträchtigt wird und gegebenenfalls sich von der Grundierungsschicht löst. Gemäß der Erfindung soll nun der Grundkörper aus Acetylcellulosebutyrat hergestellt werden, einem Produkt, das infolge seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften, seiner leichten Verarbeitungsmöglichkeit und seiner Billigkeit für viele technische Verwendungszwecke, beispielsweise zur Herstellung von Blitzlichtreflektoren, besonders geeignet erscheint, ebenso als Werkstoff für Gegenstände, die aus rein ästhetischen Gesichtspunkten eine reflektierende Oberfläche aufweisen sollen, wie beispielsweise Betätigungsgriffe für Türen oder Fenster bei Kraftfahrzeugen. Das genannte Material bringt aber den Nachteil mit sich, daß beim Aufdampfen der Aluminiumschicht so hohe Temperaturen angewendet werden müssen, daß sich in dem Material Gase bilden, die der Haftung der Aluminiumschicht entgegenwirken oder diese aufwerfen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten zu überwinden und plastische Formkörper mit ausgezeichnet und beständig haftenden Metalloberflächen gleichmäßigen und schönen Aussehens und großer Lebensdauer zu versehen.
  • Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, @daß ein Formkörper aus weichmacherhaltigem Acetylcellulosebutyrat mit einem Harnstoff-Formaldehyd-Harz überzogen wird, nach dessen Härtung durch Erhitzen die reflektierende Aluminiumschicht aufgedampft wird, worauf diese mit einem Epoxy-Harnstoff-, vorzugsweise einem Epoxy-Harnstoff-FormaIdehyd-Harz, überzogen wird, das ebenfalls durch Erhitzen gehärtet wird. Mit Vorteil wird ferner auf den Epoxyharzüberzug noch eine Siliconharzschicht aufgetragen.
  • Die neue spezielle Materialkombination des Verfahrens der Erfindung: Formkörper aus Acetylcellulosebutyrat und Grundierung mit Harnstoff-Formaldehyd-Harz ermöglicht die einwandfreie Lösung der zugrunde liegenden Aufgabe und die Überwindung der sonst beim Aufdampfen von Metallen auf derartige Formkörper auftretenden Schwierigkeiten. Abgesehen von dem gasdichten Abschluß des Formkörpers verhindert die Harnstoff-Formaldehyd-Schicht selbstverständlich auch ein Ausschwitzen von Weichmachern.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten Reflektor im Querschnitt, Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1, in dem die verschiedenen, auf den plastischen Körper aufgebrachten Überzüge schematisch in ihrer Lage zueinander dargestellt sind, Fig. 3 den Querschnitt eines Handgriffs für Kraftwagenfenster od. dgl. aus einem mit einem plastischen Überzug aus Acety lcellulosebutyrat versehenen Metallkern, wobei der plastische Überzug nach dem Verfahren gemäß der Erfindung metallisiert ist, Fig.4 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 schematisch in Draufsicht einen Rost für Rundfunkgeräte, der aus einem nach dem Verfahren gemäß der Erfindung mit einem Metallüberzug versehenen Acetvlcellulosebutyratlcörper besteht.
  • In Fig. 1 ist ein Reflektor 9 für Blitzlichtlampen od. dgl. dargestellt. Der Reflektor 9 besteht im wesentlichen aus einem Körper 10, der aus einem Celluloseacetobutyratgemisch hergestellt ist. Der Körper 10 kann mittels des bekannten Spritzgußverfahrens, bei dem das plastische Material erhitzt und mittels eines Spritzzylinders durch eine Düse in einen die Form des Reflektorkörpers aufweisenden Gußhohlraum getrieben wird, gefertigt werden. Dabei wird der Gießzylinder vorzugsweise auf etwa 225° C und die Gießform auf etwa 71 ± 3° C gehalten. Die Gießform kann sowohl eine Einfachform als auch eine Vierfachform sein. Der Spritzdruck beträgt etwa 112,5 kg/cm2. Bei Verwendung einer Einfachform reicht eine Vier-Unzen-(113,4 g)-Spritzgußmaschine aus, während bei einer Vierfachform vorzugsweise eine Zwanzig-Unzen-(567 g)-Spritzgußmaschine angewendet wird.
  • Auf den so hergestellten Körper werden die in Fig. 1 allgemein mit 7 und in Fig. 2 im einzelnen bezeichneten Schichten folgendermaßen aufgebracht: Der Kunststoffkörper wird in eine vorzugsweise einen entsprechenden Katalysator enthaltende Lösung eines Harnstoff-Formaldehyd-Kunstharzes getaucht, so daß er von einer dünnen, zusammenhängenden Kunstharzschicht 11 bedeckt wird, die man auf dem Kunststoffkörper zum Haften bringt, indem man 1/2 bis 2 Stunden (vorzugsweise 11/2 Stunden) in einem Ofen auf 71 bis 82° C erhitzt.
  • Der so mit der Schicht 11 überzogene Körper 10 wird nun im Vakuum metallisiert, wobei man das Metall in Dampfform so lange auf den Körper einwirken läßt, bis dieser vollständig mit einer Metallschicht 12 überzogen ist. Als überzugsmetall wird Aluminium verwendet, wobei sich Reinaluminium als besonders geeignet erwiesen hat. Nach dem Metallisieren wird wieder auf Atmosphärendruck gebracht.
  • Damit die glänzende, spiegelähnliche Metalloberfläche gegen Abgreifen und Beschädigung geschützt wird, wird der Reflektor durch Eintauchen und 1/2-bis 2stündiges, vorzugsweise mindestens 1stündiges Erhitzen auf 71 bis 82° C mit einer durchsichtigen Epoxy-Harnstoff-Kunstharzschicht 13 versehen.
  • Vorzugsweise wird über die Schicht 13 noch eine weitere Schicht aufgebracht, die die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche gegen Beschädigung erhöhen soll. Hierfür wird eine dünne Siliconkunstharzschicht 14 aufgebracht. Die Schicht 14 kann in Form einer Lösung aufgebracht und bei Zimmertemperatur, also etwa 20° C, an der Luft getrocknet werden.
  • Der Reflektor kann in üblicher Art und Weise mit einer Befestigungseinrichtung versehen werden, die einen Sockel für eine Blitzlichtlampe 8 und eine Einrichtung zum Befestigen des Reflektors auf einer Aufnahmekamera aufweist.
  • In Fig. 3 ist ein Handgriff zum Betätigen von Kraftwagenfenstern dargestellt, der aus einem mit einem Überzug 16 aus Acetylcellulosebutyrat versehenen Metallkern 15 besteht. In den Handgriff ist bei 18 ein Zapfen 17 eingelassen, auf dem ein Drehknopf 19 gelagert ist, der ebenfalls aus Celluloseacetobutyrat hergestellt sein kann. Der Knopf 19 kann z. B. ein mittels Spritzguß hergestellter Hohlkörper sein. Der Celluloseacetobutyratüberzug wird auf den Metallkern 15 mittels Spritzgußverfahrens, wie z. B. in der britischen Patentschrift 507 610 beschrieben, aufgebracht.
  • Die verschiedenen Kunstharz- und Aluminiumschichten, die auf ;die Celluloseacetobutyratoberflächen aufgebracht werden, sind schematisch in Fig. 4 dargestellt. Der Knopf 19 weist selbstverständlich keinen Metallkern auf, ist jedoch mit den Schichten, wie dargestellt, versehen. Die verschiedenen Schichten werden aufgebracht, indem der Celluloseacetobutyratknopf und der mit Celluloseacetobutyrat versehene Kern des Handgriffs zunächst für sich, wie oben beschrieben, durch Eintauchen in eine Lösung aus Harnstoff-Formaldehyd-Kunstharz und Erhitzen mit einer dünnen Schicht 21 überzogen und dann, wie unten ausführlicher beschrieben, im Vakuum mit Aluminium metallisiert werden. Knopf und Handgriff weisen nun eine strahlende, spiegelähnliche Aluminiumoberfläche 22 auf, die mit einer durchsichtigen Epoxy-Harnstoff-Kunstharzschicht 23 und vorzugsweise zusätzlich durch eine dünne Siliconkunstharzschicht 24 gegen Abnutzung und Beschädigung geschützt wird.
  • In Fig. 5 ist ein Rost 30 für ein Rundfunkgerät dargestellt, der aus Celluloseacetobutyrat gespritzt und, wie oben beschrieben, mit einer Harnstoff-Formaldehyd-Kunstharzschicht versehen und mit Aluminium überzogen wurde. Auf die so gebildete spiegelähnliche Aluminiumschicht wird, wie beschrieben, eine Epoxy-Harnstoff-Kunstharzschicht und schließlich eine Siliconkunstharzschicht aufgebracht. Auf diese Art und Weise wird ein attraktiver Radiorost mit einer stark reflektierenden Oberfläche hergestellt.
  • Harnstoff-Formaldehyd-Lösung Die zur Bildung der ersten Schicht auf dem plastischen Körper verwendete Harnstoff-Formaldehyd-Lösung kann vorzugsweise folgende Zusammensetzung haben: Harnstoff-Formaldehyd-Kunstharz ... 22,311/o Butanol ........................... 2,3% Denaturierter Alkohol .............. 49,20/0 Naphtha (niedriger Flammpunkt) ... 26,0% Katalysator (Phosphorsäure) ........ 0,2% Die daraus erhaltene dichte Schicht haftet ausgezeichnet auf dem Celluloseacetobutyratkörper und verhindert wirksam, daß während des Aufbringens der reflektierenden Metallschicht unter Vakuum flüchtige Bestandteile aus dem plastischen Körper ausgasen. Auch erzeugt die dichte Schicht selbst nicht so viel Gase, daß sie das Vakuum wesentlich beeinträchtigen könnte, insbesondere wenn bei der Vakuummetallisierung für rasches Absaugen gesorgt wird. Außerdem gleicht die Schicht kleinere Kratzer oder Schrammen, die beim Gießen des Körpers entstanden sind, aus, so daß eine hochglänzende, für die Metallisierung sehr gut geeignete Unterlage entsteht. Die Schicht enthält -auch keine Lösungsmittel, die den Celluloseacetobutyratkörper nachteilig beeinflussen könnten. Sie kann auf den Kunststoffkörper bei Temperaturen aufgebrannt werden, bei denen dieser seine Gestalt beibehält. Sie erzeugt weder Haarrisse in dem Kunststoffkörper, noch greift sie ihn sonst in irgendeiner Weise an.
  • Metallüberzug Für diesen Verfahrensschritt können die verschiedenartigsten Vorrichtungen verwendet werden, mittels deren Metalle verdampft und unter Vakuum auf einen Gegenstand aufgedampft werden können. Unter anderem werden zufriedenstellende Ergebnisse mit einer Vakuumeinrichtung erzielt, bei der 200 Kunststoffreflektoren der in Fig. 1 dargestellten Größe in eine zylindrische Vakuumkammer eingebracht werden können. Die Kunststoffkörper werden auf einer größeren Anzahl von in Längsrichtung der Kammer verlaufenden Stäben befestigt und während der Metallisierung um die horizontale Achse der Vakuumkammer in Umdrehung versetzt. Auf diese Weise werden alle Stellen der Oberfläche der Reflektoren den Metalldämpfen ausgesetzt. Die Metalldämpfe kondensieren an den Reflektoroberflächen und bilden einen gleichmäßigen überzug. In ähnlicher Weise können die Roste für Rundfunkgeräte, Handgriffe und eine große Anzahl weiterer Artikel behandelt werden.
  • Das Vakuum wird durch eine mechanische Pumpe und eine Diffusionspumpe erzeugt. Ein Vakuum von 5 - 10-4 Torr liefert eine zufriedenstellende Metallisierung der Gegenstände. bevorzugt. Harnstoff-Formaldehyd dient als Härtungsmittel für ras Epoxy-Harnstoff-Formaldehyd-Harz, indem es Quervernetzungen mit den reaktiven Hydroxyl-und Epoxydgruppen, die in verhältnismäßig großem Abstand voneinander längs der Epoxydkette angeordnet sind, bewirkt, wodurch das Material durch Wärme .härtbar wird. Die polare Natur des Kunstharzmoleküls bewirkt eine ausgezeichnete Adhäsion des Kunstharzes an der Aluminiumoberfläche.
  • Eine durchsichtige Schicht der angegebenen Art verfärbt die reflektierende Aluminiumschicht nicht und schädigt deren Glanz in keiner Weise. Sie haftet zufriedenstellend an der Aluminiumoberfläche, ohne deren spiegelähnliche Eigenschaften zu beeinträchtigen. Sie hat eine wasserhelle Transparenz und einen hohen Glanz. Sie verfärbt sich unter Witterungseinfluß nicht ins Gelbliche, hält Biegungen aus, ohne zu brechen oder abzublättern, ist außerdem zäh, scheuerfest und trocknet rasch.
  • Die Schutzschicht 9.4, die vor allem ein Verkratzen der unteren Schichten verhindern soll, kann aus einer 0,1'% Siliconöl in Naphtha enthaltenden Lösung vergossen werden. Bei der Großherstellung der in Rede stehenden Gegenstände können die verschiedenen Schichten aufgebracht werden, indem die Gegenstände, beispielsweise die Reflektoren, an Fördereinrichtungen befestigt werden, die sie nacheinander in die verschiedenen Lösungen eintauchen und sie den Trocknungsverfahren unterwerfen.
  • Ein gemäß dem Verfahren der Erfindung hergestellter Blitzlichtreflektor weist gefällige Klarheit und Glanz sowie hohes Reflektionsv ermögen auf. Er liefert bei einer Blitzlichtaufnahme eine um etwa 50'% höhere Beleuchtungsstärke als die üblichen Reflektoren aus poliertem Metall. Er hat außerdem den Vorteil, daß er nicht verbeult oder verbogen werden kann, wie dies bei Aluminium- oder anderen Metallreflektoren der Fall ist, und daß er sehr schwer zerbrechlich ist. Die Schutzschichten verhindern, daß die Metallschicht durch Fingerabdrücke oder Abnutzung der Oberfläche verschmutzt oder beschädigt werden kann. Die verschiedenen Schichten blättern von dem Kunststoffkörper nicht ab und lösen sich auch im Falle des etwas biegsamen Reflektorkörpers nicht von diesem. Es ist offensichtlich, daß der Kunststoffreflektor hinsichtlich seines Reflexionsvermögens, seines Aussehens und seiner Lebensdauer den bisher üblicherweise für diese Zwecke verwendeten Metallprodukten überlegen ist. Durch den schichtenförmigen Schutzschichten Die Epoxy-Kunstharz-Schutzschicht kann in Form folgender Lösung aufgebracht werden: Epoxy-Harnstoff-Formaldehyd-Kunstharz .......................... 16,70/0 Toluol .......... . ...................... 41,5% Monoäthyl-äthylenglykol-monoacetat ... 24,6% Aceton ................................ 17,2% Als Epoxy-Kunstharze werden in dem Verfahren gemäß der Erfindung Kondensations-Polymerisations-Produkte des Aufbaus Aufbau wird die wirtschaftliche Großfertigung bedeutend erleichtert. Die Materialien und die Verfahrensbedingungen sind in engen Grenzen reproduzierbar.
  • Der durch das Verfahren, gemäß der Erfindung z. B. auf dem Gebiet der Blitzlichtreflektoren erzielte technische Fortschritt wird deutlich, wenn man das Verfahren zur Herstellung von metallenen Blitzlichtreflektoren zum Vergleich heranzieht: Diese werden aus Aluminiumblech mittels kostspieliger Preßvorrichtungen in parabolische oder Halbkugelform gepreßt und einer Reihe von chemischen Behandlungen unterworfen, damit sie eine matte, reflektierende Oberfläche erhalten. Oft werden sie auch poliert, bis sie eine stark reflektierende Oberfläche zeigen. Auch ist versucht worden, das Aluminium durch andere Metalle zu ersetzen, ohne daß dadurch irgendwelche ins Gewicht fallende Erfolge erzielt werden konnten.
  • Gemäß .dem Verfahren der Erfindung werden die B#litzlichtreflektoren und, wie beschrieben, auch andere Gegenstände hergestellt, die im wesentlichen aus Celluloseacetobutyrat oder aus damit überzogenem Metall bestehen. Auch Lampenfassungen und andere dekorativ wirkende Gegenstände können gemäß dem Verfahren der Erfindung hergestehtwerden. Durch Aussparungen im Metallüberzug oder Färbung der Schichten kann das Aussehen .der Gegenstände abgewandelt wenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers, insbesondere eines Reflektors, aus Kunststoff mit im Vakuum aufgedampfter Aluminiumschicht, der als Grundierung eine gehärtete Lackschicht und über der Aluminiumschicht eine Schutzschicht aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Formkörper aus weichmacherhaltigem Acetylcellulosebutyrat mit einem Harnstoff-Formaldehyd-Harz überzogen wird, nach dessen Härtung durch Erhitzen die reflektierende Aluminiumschicht aufgedampft wird, worauf diese mit einem Epoxy-Harnstoff-, vorzugsweise einem Epoxy-Harnstoff-Formaldehyd-Harz, überzogen wird, das ebenfalls durch Erhitzen gehärtet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Epoxyharzüberzug noch eine Siliconharzschicht aufgetragen wird.
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ,das Harnstoff-Formaldehyd-Harz auf den AcetylceQlulosebutyratkörper in Form einer Lösung aus 22,3 Gewichtsprozent Harnstoff-Formaldehyd, 2,3 Gewichtsprozent Butanol, 49,2 Gewichtsprozent denaturiertem Alkohol, 26,0 Gewichtsprozent Erdöl und 0,2 Gewichtsprozent Phosphorsäure aufgebracht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften -Nr. 720 870, 889 501; canadische Patentschrift Nr. 380 582; Kautschuk und Gummi, 1948, S. 92; Modern Plastics (April), 1950, S. 135 bis 140.
DEE8811A 1953-04-06 1954-04-03 Verfahren zur Herstellung eines Formkoerpers, insbesondere eines Reflektors, aus Kunststoff mit im Vakuum aufgedampfter Aluminiumschicht Pending DE1053983B (de)

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US1053983XA 1953-04-06 1953-04-06
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