DE1048871B - Registerkarte fuer eine Karteikartengruppe einer Steilkartei - Google Patents

Registerkarte fuer eine Karteikartengruppe einer Steilkartei

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DE1048871B
DE1048871B DEB31640A DEB0031640A DE1048871B DE 1048871 B DE1048871 B DE 1048871B DE B31640 A DEB31640 A DE B31640A DE B0031640 A DEB0031640 A DE B0031640A DE 1048871 B DE1048871 B DE 1048871B
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Germany
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Application number
DEB31640A
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Paul Baumer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Registerkarte für eine Karteikartengruppe einer Steilkartei Die Erfindung bezieht sich auf eine Registerkarte für eine Karteikartengruppe einer Steilkartei.
  • Jede Karteikartengruppe besteht aus ungestaffelt hintereinander aufgestellten Karteikarten mit seitlich gestaffelten, in Markierungsfeldern des Kopfrandes angebrachten Reitern, und jede Registerkarte ist mit einer tabellarnschen Zusammenstellung der durch die Reiter der einzelnen Karteikarten symbolisierten: Bezeichnungen versehen, die parallel zum Kopfrand zeilenweise untereinander und von unten nach oben seitlich gestaffelt sind. Hierbei. ist beim Anfang jeder Bezeichnung eine zum Kopfrand senkrechte, auf den entsprechenden Reiter hinweisende Spalte angeordnet. Eine solche Registerkarte muß jedoch jedesmal neu angelegt werden, wenn sich im Bestand der gesamten Kartei etwas ändert, so daß der Anwendungsbereich einer mit derartigen Registerkarten versehenen Kartei beschränkt ist.
  • Es sind zwar Registerkarten bekanntgeworden, welche auswechselbare Beschriftungsstreifen aufnehmen, wobei jedem Beschriftungsstreifen eine bestimmte Karteikarte zugeordnet ist. Das Aufsuchen einer bestimmten Karteikarte ist jedoch auch hier umständlich, .da in der Registerkarte zunächst die einer Karteikarte zugeordneteNummer aufgefunden werden muß, worauf erst die Karteikarte an Hand dieser Nummer festgestellt werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Registerkarte nach dem eingangs erläutert-en Gattungsbegriff so weiterzubilden, daß sie etwaigen Änderungen im Bestand der zugeordneten Karteikartengruppe und veränderten Bedürfnissen ohne weiteres angepaßt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß auf jeder Registerkarte für die Bezeichnungen Beschriftungsstreifen mit einem Fußrand sowie mit Einem dieBezeichnungen selbst aufnehmenden Kopfrand und für die tabellarische Zusammenstellung der Beschriftungsstreifen zum Kopfrand der Registerkarte parallele Fächer vorgesehen sind, in denen die Beschriftungsstreifen mit dem Fußrand verschiebbar sind, derart, daß der einer Spalte der Registerkarte bzw. dem Reiter einer Karteikarte zugeordnete Beschriftungsstreifen beliebig einstellbar und auswechselbar ist.
  • Der wesentliche Vorteil einer derartigen Registerkarte besteht darin, daß einerseits eine visuelle Verbindung zwischen dem entsprechenden Beschriftungsstreifen der Registerkarte und dem Reiter der zugehörigen Karteikarte besteht, während andererseits die einzelnen Beschriftungsstreifen ohne Schwierigkeit ausgewechselt werden könnten, so da:ß auch eine Änderung im Bestand der Kartei keine Erneuerung der Registerkarte notwendig macht. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Karteikartengruppe einer Steilkartei mit -einer erfindungsgemäß ausgestalteten Registerkarte, Fig.2 eine .Seitenansicht der Registerkarte nach Fig. 1, Fig.3 eine Ansicht eines Beschriftungsstreifens, wie er für ;die Registerkarte nach Fig. 1 :und 2 verwendet wird.
  • Die in Fig. t schematisch .dargestellte Karteikartengruppe einer besteht aus steil hintereinander und umgestaffelt aufgestellten Karteikarten 30a bis 30h, deren Anzahl natürlich nicht auf die gezeichneten acht Karteikarten beschränkt ist. Jede Karteikarte .30 ist an ihrem in der Gebrauchslage der Steilkartei nicht sichtbaren Kopfrand mit einer Anzahl nebeneinanderliegender Markierungsfelder 3,1 a bis 31h versehen, die üblicherweise durch einen Aufdruck-hergestellt sind. Falls erwünscht, können :die Markierungsfelder von links nach rechts fortlaufend numeriert werden, und zwar gemäß Fig. 1 beginnend am linken Rand etwa mit der Zahl 1. Die Karteikarten sind in den einzelnen Markierungsfeldern 31 mit Markierungsmitteln versehen, die beispielsweise von buntfarbigen Reitern 32a bis 32h oder von Doppelschlitzen mit eingesteckten. Zelluloidsignalen gebildet werden können. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind die einzelnen Karteikarten einer Karteikartengruppe übereinander gestaffelt gezeichnet, um das Verständnis zu erleichtern. Im Gebrauchszustand sind jedoch die Kopfränder der .Karteikarten auf gleicher Höhe. Den Karteikarten 30a bis 30h sind die Reiter 32 a bis 32 h zugeordnet, die zu 'den Markierungsfeldern 1 bis-8. gehören, . . . .
  • Die gemäß der Erfin.dung'_ ausgebildete Registerkarte 33 bildet üblicherweise die erste Karte' einer Gruppe von Karteikarten einer Steilkartei. Sie weist an ihrem Kopfrand. die gleichen. Markierungsfelder 34 auf wie alle Karteideärteri 30, die beispielsweise, wie in Fig.1 angegeben, fortlaufend numeriert sein können. Die Vorderseite der Registerkarte 33 ist in eine Vielzahl von zum Kopfrand paralleler Zeilen 35 a bis 35k eingeteilt, deren Anzahl natürlich nicht auf die gezeichneten zehn Zeilen des Ausführungsbeispiels beschränkt sein muß. Längs jeder Zeile ist ein Streifen 36a bis 36k angeordnet, der ein nach zum Kopfrand offenes Fach bildet, wie in Fig. 2 angedeutet ist. Je zwei aufeinanderfolgende Streifen, beispielsweise 36f und 36g, begrenzen .eine Zeile, beispielsweise 35f. Jedes Fach ist zum Einstecken von mindestens einem Beschriftungsstreifen 37 vorgesehen, wie ihn Fig. 3 zeigt. Jeder Beschriftungsstreifen hat einen Kopfrand 37a. zur Aufnahme der Bezeichnungen, Beschriftung od. dgl., mit dem er aus dem jeweiligen Fach herausragt, in dem er mit seinem Fußrand 37b längsverschiebbar geführt ist.
  • Die Vorderseite der Registerkarte 33 ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 mitsamt den die zum Kopfrand parallele Fächer bildenden Streifen 36 mit zum Kopfrand senkrechten Linien 38 bedruckt, die eine Vielzahl zum Kopfrand senkrechter Spalten begrenzen. Diese senkrechten Spalten stimmen überein mit den Markierungsfeldern 34 auf der Registerkarte 33, also auch mit den Markierungsfeldern 31 auf den verschiedenen Karteikarten 30. Durch die Einteilung der Registerkarte 33 in senkrechte, mit den Markierungsfeldern 34 übereinstimmende Spalten und in zum Kopfrand parallele Zeilen 35 zur Aufnahme der Beschriftungsstreifen ist eine eindeutige und übersichtliche Anordnung jedes Beschriftungsstreifens bzw. jeder Bezeichnung zu einer bestimmten, zum Kopfrand senkrechten Spalte und damit zu einem bestimmten Markierungsfeld möglich. Da andererseits durch die Reiter 32 eine oder auch, falls erwünscht, mehrere.. Karteikarten als zu einem bestimmten Markierungsfeld gehörig gekennzeichnet werden können, besteht auch eine eindeutige und übersichtliche Zuordnung .der Bezeichnungen zu den markierten Karteikarten der Kartei.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sind die Markierungsfelder 34 der Registerkarte numeriert, und eine feste Zuordnung der mit. den Markierungsfeldern übereinstimmenden senkrechten Spalten zu .den zum Kopfrand der Registerkarte parallelen Zeilen ist .dadurch vorgesehen, daß die Nummer jedes Markierungsfeldes auf der zugeordneten Zeile wiederholt ist. Wird, wie in Fig,-1 angedeutet, je ein Beschriftungsstreifen, 37 unmittelbar neben oder allenfalls unter diese Nummer geschoben, so ist die Bezeichnung deutlich und unverwechselbar .dieser Nummer zugeordnet. Bei- der von unten nach oben fortschreitenden Zuordnung der Zeilen zu den Spalten ergibt.sich der Vorteil, daß keiner der Beschriftungsstreifen eine senkrechte Spalte kreuzt, die einer tiefer liegenden Zeile zugeordnet ist. Dies ist aber in dem in Fig. 1 gezeichneten Beispiel nur für senkrechte Spalten Nummer 1 bis 10 der Fall und erst wieder für die senkrechten Spalten Nummer 18 bis 27. Um das Fassungsvermögen einer Registerkarte zu vergrößern, kann aber auch auf diesen Vorteil verzichtet werden, also auch den senkrechten Spalten Nummer 11 bis 20 je ein Titel zugeordnet werden. Die gemäß der Erfindung ausgestaltete Registerkarte gewährleistet dabei auch dann noch eine eindeutige Zuordnung von senkrechten Spalten, also von Markierungsfeldern und auch von markierten Karteikarten, zu ,den Bezeichnungen, wenn mehr als eine Bezeichnung in jeder Zeile vorgesehen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Registerkarte für eine Karteikartengruppe einer Steilkartei aus ungestaffelt hintereinander aufgestellten Karteikarten mit seitlich gestaffelten, in: Markierungsfeldern des Kopfrandes vorgesehenen Reitern und einer auf jeder Registerkarte angeordneten tabellarischen Zusammenstellung der durch die Reiter der einzelnen Karteikarten symbolisierten Bezeichnungen, die parallel zum Kopfrand zeilenweise untereinander und von unten nach oben seitlich gestaffelt sind, wobei beim Anfang jeder Bezeichnung eine zum Kopfrand senkrechte, auf den entsprechenden Reiter hinweisende Spalte angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Registerkarte (33) für die Bezeiohnungen Beschriftungsstreifen (37a, 37b) mit einem Fußrand (37b) sowie mit einem die Bezeichnungen selbst aufnehmenden Kopfrand (37a) und für die tabellarische Zusammenstellung der Beschriftungsstreifen zum Kopfrand der Registerkarte parallele Fächer vorgesehen sind, in denen die Beschriftungsstreifen mit dem Fußrand verschiebbar sind, derart, daß der einer Spalte der Registerkarte bzw. dem Reiter (32) einer Karteikarte (30) zugeordnete Beschriftungsstreifen beliebig .einstellbar und auswechselbar ist.
  2. 2. Registerkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten numerierten Markierungsfelder (31) einer Karteikarte (30) am Kopfrand der Registerkarte (33) und jede Feldnummer am Ende der auf das zugeordnete Fach hinweisenden Spalte wiederholt sind, deren Breite im Bereich dieses Faches von der benachbarten Seitenkante des eingesteckten Beschriftungsstreifens begrenzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr.241217.
DEB31640A 1953-07-24 1954-06-30 Registerkarte fuer eine Karteikartengruppe einer Steilkartei Pending DE1048871B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH241217A (de) * 1943-04-15 1946-02-28 Martin Moritz Kartei.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH241217A (de) * 1943-04-15 1946-02-28 Martin Moritz Kartei.

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