DE1048784B - Schaltvorrichtung fur die Innenbdeuch tung von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Schaltvorrichtung fur die Innenbdeuch tung von Kraftfahrzeugen

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DE1048784B
DE1048784B DE1958U0005074 DEU0005074A DE1048784B DE 1048784 B DE1048784 B DE 1048784B DE 1958U0005074 DE1958U0005074 DE 1958U0005074 DE U0005074 A DEU0005074 A DE U0005074A DE 1048784 B DE1048784 B DE 1048784B
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Htrbert A Burgert Porza Lugano Dr (Schweiz)
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Unitechmc A G , Chur, Graubun den (Schweiz)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für die Innenbeleuchtung von Kraftfahrzeugen, die eine Batterie, wenigstens einen an einer Tür des Kraftfahrzeuges angeordneten, durch öffnen der Tür ein-, und durch Schließen der Tür wieder ausschaltbaren Tür-Lichteinschalter für die batteriegespeiste Innenbeleuchtung und einen in Reichweite des Fahrers befindlichen Schalter zum Einschalten einer an die Batterie angeschlossenen Zünd-oder Anlaßeinrichtung für den Motor enthalten.
Das selbsttätige Ein- und Ausschallten der Innenbeleuchtungsanlage des Kraftfahrzeuges durch das öffnen und Schließen der Türen hat den Vorteil, daß man stets ein beleuchtetes Fahrzeug betritt und das beim Verlassen des Fahrzeuges und Schließen der Türen die Innenbeleuchtung selbsttätig ausgeschaltet wird.
Nachteilig ist diese selbsttätige Schaltung der Innenbeleuchtung jedoch für den Fahrer, wenn er nach Schließen der Türen den Zündschlüssel in den Zündschalter (Schaltkasten) einführen muß. Die meisten Fahrer lassen — um ein besonderes Betätigen des auf dem Schaltbrett angeordneten Lichtschalters zu ersparen — die von ihnen benutzte Einstiegtür so lange geöffnet, bis sie den Zündschlüssel eingesteckt haben. Dieses Offenlassen der Türen ist aber besonders im Winter unangenehm und kann, wenn der Fahrer von der Straßenseite aus einsteigt, durch das Offenhalten der straßenseitigen Tür überdies leicht zu Unfällen führen.
Es ist bekannt, diesen Nachteil des selbsttätigen Ausschaltens der Innenbeleuchtung im Augenblick des Schließer^ der Türen durch eine Zeitverzögerung für das Ausschalten der Innenbeleuchtung zu beheben. Eine derartige Zeitverzögerung bedingt den Einbau wenigstens eines besonderen Zeitgliedes in den Türschal terstron-kreis der Lichtanlage, das auf eine bestimmte Verzögerungszeit eingestellt bzw. einstellbar ist. Verwendet man ein bekanntes Zeitrelais mit mechanisch fm Hemmwerk, so sind die Kosten für die Verzögerung verhältnismäßig hoch; benutzt man ein bekanntes elektrisches, z.B. ein Bimetallzeitrelais, so sind die Verzögerungszeiten in sehr weitem Maße von der Außentemperatur und der Batteriespannung abhängig wä.4 störend wirkt.
Es 'st selbstverständlich möglich, den stets vorhandenen Handschalter für die Innenbeleuchtung zu Ixaiutzen, der parallel zu den Tür-Lichtschaltern liegt und vor dem Fahrer jederzeit willkürlich betätigt werden 3,----\ Ein solcher Schalter bedingt aber beim Aue- und Einsteigen eine zusätzliche Betätigung; er -ruß nach dem Öffnen 'der Tür eingeschaltet und nach ά,-m Einführen des Zündschlüssels wieder ausgeschaltet werden. Außerdem kann es vorkommen, daß
Schaltvorrichtung für die Innenbeleuchtung von Kraftfahrzeugen
Anmelder:
:: Unitechnic A. G.,
.'"., Chur, Graubünden (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. R.Beetz, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 10
Dr. Herbert A. Burgert·, Porza, Lugano (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
das Ausschalten dieses Schalters beim Aussteigen vergessen wird und der bereits geschlossene Wagen nochmais geöffnet werden muß, um den Schalter auszu-. schalten. .
Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, daß man
die Bedienung der Innenbeleuchtung eines Kraftfahr-
r zeuges wesentlich vereinfachen und zusätzliche Betätigungsbewegungen einsparen kann, wenn man das Ausschalten der durch Tür-Lichtschalter selbsttätig eingeschalteten Innenbeleuchtung zwangläufig von dem Einschalten der Zünd- oder Anlaßvorrichtung für den Motor abhängig macht. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß wenigstens eine die Innen-: beleuchtung unabhängig von den Tür-Lichteinschaltern schaltende und sich in ihrer Einschaltstellung gegen eine ständig wirkende Ausschaltkraft verriegelnde bzw. selbsthaltende Kontaktvorrichtung vorgesehen, die durch einen Impuls im Sinne ihres Einschaltens betätigt wird, den der Fahrer noch vor oder spätestens bei dem Schließen einer von ihm zum Einsteigen benutzten Tür auslöst und die durch ihre beim Einschalten der Zünd- oder Anlaßeinrichtung selbsttätig ausgelöste Entriegelung bzw. Freigabe wieder ausgeschaltet wird.
Auf diese Weise wird die Einschaltdauer der Innenbeleuchtung nach dem Schließen der Türen nur vom Einschalten der Zündung oder des Anlassers abhängig, d.h. gleichzeitig mit deren Einschalten erfolgt das Abschalten der Innenbeleuchtung.
Das Auslösen des Einschaltimpulses für die Kontaktvorrichtung kann beispielsweise durch einen lediglich einen kurzen Einschaltimpuls liefernden Wischschalter erfolgen, der unter dem Fahrersitz angebracht und zwangläufig betätigt wird, wenn sich der Fahrer auf diesen Sitz setzt; es kann aber auch ein zum Schließen der vom Fahrer zu benutzenden Tür dienender Griff derart mit einem Impulskontakt verbunden
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sein, daß dieser Kontakt nur darm betätigt wird, wenn die Tür von der Innenseite aus geschlossen wird.
Bei einer bevorzugten Ausführung der - Innenbeleuchtungsanlage gemäß der Erfindung wird als sich in ihrer Einschaltstellung selbsthaltende Kontakt-'vorrichtung ein an sich bekanntes elektromagnetisches Relais mit Selbsthaltekontakt verwendet, dessen Spule durch einen an einem Innengriff der vom Fahrer zu benutzenden Tür angebrachten Impulskontakt (Druckkontakt) oder an einem im Sitz des Fahrers oder unter diesem Sitz angeordneten Wischkontakt einschaltbar ist und das einen Arbeitskontakt aufweist, der parallel zu: den Tür-Lichteinschaltern geschaltet ist, während die Spule des Relais beim Einschalten des Zündeinrichtungs- oder Anlaß schalters kurzgeschlossen wird und damit die Selbsthaltung· des Relais aufhebt, so daß es unter der Wirkung einer Ausschaltkraft in seine Ausschaltstellung geht, in der die Innenbeleuchtung abgeschaltet ist.
Man kann aber auch eine sich in ihrer Einschaltstellung verriegelnde Kontaktvorrichtung in Form eines Federschalters mit elektromagnetisch lösbarer Sperre ausführen, der beim Betätigen eines inneren Türgriffes zwecks Schließens der Tür in eine Ein-' schaltstellung gebracht-wird, in der er einrastet, während ein elektromagnetisches, durch Einschalten der Zünd- oder Anlaßvorrichtung betätigtes Löseorgan die Rast für den Federschalter löst, so daß dieser selbsttätig in seine Ausgangs-Ausschaltstellung zurückgeht. Mit derartigen Federschaltern können beispielsweise beide vom Fahrer zu benutzenden. Türen des Kraftfahrzeuges versehen werden, während die anderen Türen die bekannten einfachen Tür-Lichtschalter erhalten.
Um die Betätigung der Kontaktvorrichtung noch weiter zu vereinfachen, erweist es sich als zweckmäßig, den Innengriff wenigstens einer von dem Fahrer zu benutzenden Tür oder einen Teil eines solchen Innengriffes im Sinne des Ziehens bei der' Schließbewegung der Tür federnd bewegbar auszuführen und von dieser Bewegung den Impuls für das Einschalten·. der sich' in ihrer Einschaltstellung verriegelnden Kontaktvorrichtung in an sich bekannter Weise abzuleiten.
Verwendet man als Kontaktvorrichtung ein mit einem Arbeite-■ und einem. Selbsthaltekontakt versehenes Relais, so genügt es, an oder unter dem Fahrersitz bzw. ah dem gegebenenfalls schwenkbaren inneren Türgriff einen Wisch- bzw. Druckkontakt vorzusehen, der das Relais über den vor der Spule dieses Relais liegenden AViderstand einschaltet, bis es in Selbsthaltelage kommt, in der der Selbsthaltestrom ebenfalls über diesen Widerstand geleitet wird, während die Verbindung zwischen der Spule und der Stromzuleitung zur Zünd- oder Anlaßeinrichtung an den gleichen Pol der Spule angeschlossen ist wie der Haltewiderstand. Auf diese Weise wird beim Einschalten der Zünd- oder Anlaßvorrichtung und bei gleichzeitigem Kurzschließen der Relaisspule ein Kurzschluß der Stromquelle, d. h. der Batterie, vermieden, da der Widerstand in dem Batteriestromkreis eingeschaltet bleibt. -
In der Zeichnung ist- die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt . .
Fig. 1 die grundsätzliche Anordnung der Schalteinrichtung für die Innenbeleuchtung innerhalb des Kraftwagens, . · . ; '
Fig. 2 ein Schaltbild der Innenbeleuchtung bei Verr wcndung eines Relais als sich selbst haltende Kontaktvorrichtung, ' _·■',. ·■'■ '■".'· '.'·■ ■ .'.·.
Fig. 3 die schematische Ausbildung eines Impulskontaktes in Verbindung mit einem inneren Türgriff, Fig. 4 die Anordnung eines Druckkontaktes an ,einem inneren Bügelgriff einer Tür,
Fig. 5 eine als Federschalter mit elektromagnetisch auslösbarer Sperre ausgeführte Kontaktvorrichtung an einem Türgriff und
Fig. 6 eine schematische Darstellung der Anordnung eines Wischkontaktschalters unter dem
ίο Fahrersitz.
Der als Ausführungsbeispiel gewählte und in schematischem Aufriß dargestellte Kraftwagen 1 gemäß Fig. 1 hat vier Türen 2, 3, 4 und 5, von denen die beiden Türen 2 und 3 durch den am Steuer 6 sitzenden Fahrer benutzt werden, während die Türen 4 und 5 den Zugang zu den hinteren Sitzen des Kraftwagens gestatten. Wenigstens die beiden Fahrertüren 2 und 3 sind mit bekannten Türlichtschaltern 7 versehen, die wie üblich am Türrahmen angebracht sind, jeweils
ao beim öffnen der Tür die nur schematisch angedeutete zentrale Innenbeleuchtung 8 einschalten und sie beim Schließen der Tür abschalten. In dem Schaltbrett 9 vor dem Sitz des Fahrers befindet sich ein weiterer, von Hand zu betätigender Lichtschalter 10, der die Tür-Lichteinschalter 7 überbrückt und auch bei geschlossenen Türen ein Ein- und Ausschalten der Innenbeleuchtung 8 gestattet.
Außerdem sitzt an dem Schaltbrett 9 der Zündschalter 11, der in an sich bekannter Weise nach Einführen eines Zündschlüssels das Einschalten der an die Batterie 12 angeschlossenen Zündeinrichtung 13
für den Motor 14 gestattet. ·
- Abweichend' von den üblichen Kraftfahrzeugen ist mit je einem Innengriff 15 der beiden durch den Fahrer zu benutzenden Türen 2 und 3 ein Impulskontakt (Druckkontakt 16) verbunden, der bei Zug an dem ganz oder teilweise gefederten Innengriff 15 geschlossen wird und sich bei Nachlassen dieses Zuges wieder öffnet. Ferner ist hinter dem Schaltbrett 9 oder an
40.einer anderen Stelle eine sich gegen eine ständig wirkende Ausschaltkraft verriegelnde bzw. selbsthaltende Kontaktvorrichtung 17 in Form eines Relais mit Selbsthaltekontakt vorgesehen, die durch ihren Arbeitskontakt die Innenbeleuchtung 8 ein- und aus-
schalten kann. · :
Der Impulskontakt kann statt an dem Innengriff 15 auch unter dem Sitz 6' des Fahrers als Wischkontakt 16' angeordnet sein, wo er beim Belasten des Sitzes durch das Gewicht des Fahrers vorübergehend betätigt wird.
Die Wirkungsweise der gesamten Einrichtung ergibt sich aus dem Schaltbild in Fig. 2, in dem bereits vorher erwähnte Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. \ ·
Die Batterie 12, die mit ihrem einen PoIM an Masse liegt, speist über den Hand-Lichtschalter 10 die Innenbeleuchtung 8 und über den Zündschalter 11 die Zündeinrichtung 13, Parallel zu dem Lichtschalter 10, der auf dem Schaltbrett des Kraftwagens angeordnet ist, liegen gegebenenfalls mehrere Tür-Lichteinschalter 7, von denen nur zwei dargestellt sind.
An-die Spannung der Batterie 12 kann ferner die Spule 18 der Kontakteinrichtung 17 über den Vorschaitwiderstand 19 und den Impulskontakt 16 angelegt werden, der durch Ziehen am Innengriff 15 einer von dem Fahrer za benutzenden Tür 2 oder 3 geschlossen wird. Die als Selbsthalterelais mit einem Arbeitskontakt 20 und. einem Selbsthaltekontakt 21 ausgeführte Kontakteinrichtung 17 wird durch Betätigeii des Impulskontaktes 16 eingeschaltet,'wobei der
Arbeitskontakt 20 geschlossen und damit die Innenbeleuchtung 8 eingeschaltet wird. Gleichzeitig schließt der Haltekontakt 21, der den nur kurzzeitig zum Einschalten der Spule 18 betätigten Impulskontakt 16 überbrückt.
Die Spule 18 ist mit ihrem einen Ende 18 a fest mit dem positiven Pol P der Batterie verbunden; während das andere Ende 18 b der Spule über die Leitung 22 mit der Zuleitung 23 zur Zündeinrichtung 13 in Verbindung steht.
• Ist der von Hand zu betätigende Lichtschalter 10 ausgeschaltet und wird eine Tür des Kraftwagens geöffnet, so ist für die Dauer des öffnens dieser Tür die Innenbeleuchtung 8 über den entsprechenden Tür-Lichteinschalter 7 eingeschaltet. Handelt es sich bei der betreffenden Tür um eine nur von den Fahrgästen zu benutzende Tür, so wird beim Schließen der Tür der Schalter 7 wieder geöffnet, und die Innenbeleuchtung 8 erlischt. · -
Wenn es sich aber um eine der beiden von dem ■ Fahrer zu benutzenden Türen 2 oder 3 handelt, so wird beim Schließen der betreffenden Tür von der Innenseite her vorübergehend der Impulskontakt 16 betätigt; die Spule 18 der Kontaktvorrichtung 17 erhält Spannung und schaltet ihre beiden Kontakte 20 und 21 ein. Der Arbeitskontakt 20 überbrückt den Tür-Lichteinschalter 7 und der Haltekontakt 21 den Impulskontakt 16, so daß die Spule 18 der Kontakteinrichtung 17 erregt bleibt und die beiden Kontakte 20 und 21 zunächst geschlossen hält. In dem Augenblick, in dem der Fahrer seinen Zündschlüssel in den Zündschalter 11 eingeführt hat und die Zündeinrichtung 13 einschaltet, wird die Spule 18 der Kontakteinrichtung 17 durch Schließen des Zündschalterkontaktes über di-e Leitungen 22 und 23 kurzgeschlossen, so daß der (nicht dargestellte) Anker der Kontakteinrichtung 17 abfällt und die beiden Kontakte 20 und 21 geöffnet werden. In diesem Augenblick erlischt auch beim Öffnen des Arbeitskontaktes 20 die Innenbeleuchtung 8 des Kraftfahrzeuges.
Zur Vermeidung eines Kurzschlusses während der Abfallzeit des Relais oder bei zufällig gleichzeitigem Einschalten der Zündung· und Betätigung des Impulskontaktes 16 am Innengriff einer Fahrertür dient der Widerstand 19, der der Spule 18 der Kontakteinrichtung 17 vorgeschaltet ist.
In der gleichen Weise arbeitet die Einrichtung, wenn an Stelle des mit einem Türgriff verbundenen Impulskontaktes 16 der in dem Fahrersitz gemäß Fig. 6 angeordnete Wischkontakt 16' betätigt wird. Auch hier erfolgt, da sich der Fahrer zuerst setzen muß, ehe er die von ihm benutzte Tür schließt, die Betätigung des Wischkontaktes 16' und damit das Einschalten der Kontakteinrichtung 17, noch ehe die Türen geschlossen und damit die Tür-Lichtein-■ schalter 7 wieder geöffnet werden.
In Fig. 3 ist der in das Schloß hineinragende Teil 15' des Innengriffes 15 der einen von dem Fahrer zu benutzenden Tür 2 dargestellt, der gegen die Kraft einer Feder 24 um ein kurzes Stück federnd in das Fahrzeug hineingezogen werden kann, wenn die Tür durch Zug an dem Griff 15 von innen geschlossen wird. Bei der dadurch bedingten Bewegung der Feder 24 wird der den Impulskontakt 16 enthaltende Schalter 25 betätigt. Der Schalter 25 kann zweckmäßigerweise als bekannter Mikroschalter ausgführt sein, zu dessen Betätigung nur ein sehr geringer Hub erforderlich ist. Der Schalter 25 läßt sich beispielsweise auch als Wischkontaktschaiter ausbilden, der nur kurzzeitig Kontakt macht, bis die Spule 18 der Kontakteinrichtung 17 ihren Anker angezogen und damit die Kontakte 20 und 21 geschlossen hat. . An die Stelle der in Fig. 3 veranschaulichten Konstruktion kann auch irgendeine andere Griffkontaktkonstruktion treten, bei der ein Zug an dem gefeder-; ten Innengriff das vorübergehende Schließen eines Kontaktes bewirkt.
Es ist auch nicht unbedingt notwendig, daß der Impulskontakt 16 bzw. der diesen Kontakt enthaltende
ίο Schalter 25 an dem auch zum öffnen der Tür benutzten Türgriff 15 sitzt; er läßt sich ebensogut — beispielsweise gemäß Fig. 4 — an einen nur zum Schließen der Tür von der Innenseite her benutzten Bügel, Knopf od.dgl. anbauen. Der Impulskontakt 16 muß nur die Bedingung erfüllen, daß er lediglich beim Schließen der Tür von der Innenseite her betätigt werden kann, nicht aber, wenn die Tür von außen geschlossen wird.
In Fig. 4 ist der Bügelgriff 15 a als Hohlgriff ausge-
ao führt; in seinem mittleren Teil liegt der Mikroschalter 25a, der durch einen Druck auf das gefederte Druckblech 15 b betätigt werden kann. Durch die bei-
:' den Federn 15 c wird das Druckblech 15 & beim Nachlassen des Zuges auf den Griff wieder gehoben und dadurch der Mikroschalter 25 a durch seine eigene Betätigungsfeder ausgeschaltet.
Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform der Kontakteinrichtung 17' mit mechanischer, elektromagnetisch lösbarer Sperre soll grundsätzlich die Aufgaben der in Fig. 2 dargestellten Kontakteinrichtung ■ 17 übernehmen. Die Kontakteinrichtung 17' wird jedoch unmittelbar in einen inneren Türgriff, beispielsweise einen Bügelgriff ähnlich der Fig. 4, eingebaut;' sie kann auch in beide von dem Fahrer zu benutzende Türen eingebaut sein.
Die als an sich bekannter Mikroschalter ausgeführte Kontaktvorrichtung 17' ist ein Sprungschalter, dessen gefederter Arbeitskontakt 20 in der Ruhelage des Mikroschalters geöffnet ist und.durch Druck auf den Betätigungskriopf 26 über die gebogene Betätigungsfeder 28 schlagartig an den Gegenkontakt 27 angedrückt werden kann. Die Sprungschaltung ist durch einen gelenkig mit den Enden der Betätigungsfeder 28 und des Arbeitskontaktes 20 verbundenen Federring 28' gegeben, der beim Herunterdrücken der Betätigungsfeder 28 diametral zusammengedrückt wird und in derjenigen Stellung der Betätigungsfeder 28, in der deren mit dem Federring 28' verbundenes Ende tiefer liegt als das mit der anderen Seite der Ringfeder verbundene Ende des an dem Anschlag 20' anliegenden Arbeitskontaktes 20, nach Art eines gefederten Kniegelenkes den Arbeitskontakt 20 hochschnellen läßt, der so sprungartig aus seiner Ruhelage in die Arbeitslage gebracht wird, bei der er mit dem Gegenkontakt 27 in Berührung kommt. An der gebogenen Betätigungsfeder 28 des Mikroschalters befindet sich eine ausgescherte Federnase 29, hinter die beim Herunterdrücken des Druckknopfes 26 der Sperrstift 30 einrastet, der an dem Anker 31 der elektromagnetischen Sperrvorrichtung 32 sitzt. Der Anker 31 wird durch eine Feder 33 jeweils in die Sperrstellung gedrückt; durch Erregen der Spule 34 wird er zurückgezogen, wobei er die Federnase 29 freigibt, so daß die Betätigungsfeder 28 und der Arbeitskontakt 20 wieder in ihre Ruhelage zurückgehen können.
Bei dieser Ausführung wird Spule34 selbsttätig beim Betätigen des Zünd- oder Anlaßkontaktes 11 erregt.
Auch bei dieser Ausführung der Kontakteinrichtung 17' bleibt also nach dem Schließen der Fahrertür von
der Innenseite her der Stromkreis der Innenbeleuchtung 8 zunächst geschlossen, bis mit dem Einschalten der Zünd- oder Anlaßvorrichtung die Verriegelung des gefederten Arbeitskontaktes 20 in seiner Einschaltstellung aufgehoben und damit der Beleuchtungsstrom- kreis wieder unterbrochen wird. Die Innenbeleuchtung erlischt demnach erst dann, wenn der Fahrer die Zündeinrichtung oder den Anlasser einschaltet.
In der Darstellung gemäß Fig. 6 sitzt ein Impulsschalter in Form eines Mikroschalters 25 mit Wischkontakt auf einer Tragfeder 35 unterhalb der sich beim Belasten durchdrückenden Federung 36 des Fahrersitzes 6'; die Kontakte dieses Schalters schließen sich vorübergehend, sobald infolge Belastung durch das Gewicht des Fahrers die Feder 36 durchgedrückt wird.
Die Ausbildung der Schaltvorrichtung für die Innenbeleuchtung eines Kraftfahrzeuges gemäß der Erfindung bringt den wesentlichen Vorteil gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen, daß der Fahrer normalerweise für das richtige Ein- und Ausschalten der Beleuchtung keine zusätzlichen Handgriffe auszuführen hat. Es geschieht sowohl das Einschalten als auch das Ausschalten der Innenbeleuchtung in zwangläufiger Kupplung mit dem öffnen der Türen bzw. dem Einschalten der Zündeinrichtung oder des Anlassers. Die Betätigung des Impulskontaktes 16 oder der Kontaktvorrichtung 17 bzw. 17' über Zug an einem inneren Türgriff oder die Betätigung des Druckkontaktes 16' durch das Gewicht des sich setzenden Fahrers verhindert ferner, daß versehentlich die Innenbeleuchtung eingeschaltet bleibt, wenn die Türen des Kraftwagens von außen geschlossen werden.

Claims (6)

Patentansprüche: 35
1. Schaltvorrichtung für die Innenbeleuchtung . von Kraftfahrzeugen, die eine Batterie, wenigstens einen an einer Tür des Kraftfahrzeuges angeordneten, durch öffnen der Tür ein- und durch Schließen der Tür wieder ausschaltbaren Tür-Lichteinschalter für die batteriegespeiste Innenbeleuchtung sowie einen in Reichweite des Fahrers befindlichen Schalter zum Einschalten einer an die Batterie angeschlossenen Zünd- oder Anlaßeinrichtung für den Motor enthält, gekennzeichnet, durch wenigstens eine die Innenbeleuchtung unabhängig von den Tür-Lichteinschaltern schaltende \ und sich in ihrer Einschältstellung gegen eine ständig wirkende Ausschaltkraft verriegelnde bzw. selbsthaltende Kontaktvorrichtung, die durch einen Impuls im Sinne ihres Einschal tens betätigt wird, den der Fahrer noch vor oder spätestens bei dem Schließen einer von ihm zum Einsteigen benutzten Tür auslöst und die durch ihre beim Einschalten der Zünd- oder Anlaßeinrichtung selbsttätig ausgelöste Entriegelung bzw, Freigabe wieder ausgeschaltet wird.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich in ihrer Einschaltstellung selbsthaltende Kontaktvorrichtung ein elektromagnetisches Relais mit Selbsthaltekontakt ist, dessen Spule durch einen an dem Innengriff der von dem Fahrer zu benutzenden Tür angebrachten Druckkontakt über einen Widerstand einschaltbar ist und das einen Arbeitskontakt auf- ; weist, der parallel zu den Tür-Lichteinschaltern geschaltet ist, während die Spule derart geschaltet ist, daß sie beim Einschalten des Zünd- oder Anlasserschalters kurzgeschlossen wird.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich in ihrer Einschaltstellung verriegelnde Kontaktvorrichtung ein Federschalter mit elektromagnetisch . lösbarer Sperre ist, der beim Betätigen eines inneren Türgriffes zwecks Schließens der Tür in eine Einschaltstellung gebracht wird, in der er einrastet, während die elektromagnetisch lösbare Sperre durch Einschalten der Zünd- oder Anlaßvorrichtung gelöst wird.
4. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Innengriff wenigstens einer von dem Fahrer zu benutzenden Tür oder ein Teil eines solchen Innengriffes im Sinne des Ziehens bei der Schließbewegung der . Tür federnd bewegbar ist und durch diese Bewegung den Impuls für das Einschalten der sich in ihrer Einschaltstellung verriegelnden Kontaktvorrichtung gibt.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Einschaltkontakt des sich selbst haltenden Relais und der Spule dieses Relais ein Widerstand derart geschaltet ist, daß der Selbsthaltestrom über diesen Widerstand fließen muß und daß die Verbindung zwischen der Spule und der Stromzuleitung zur Zünd- oder Anlaßeinrichtung an den gleichen Pol der Spule angeschlossen ist wie der Haltewider- ; stand.
6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich in ihrer Einschaltstellung selbsthaltende Kontaktvorrichtung in Form eines elektromagnetischen Relais mit Selbsthaltekontakt durch einen unter bzw. in dem Fahrersitz vorzugsweise federnd angeordneten . Wischkontakt einschaltbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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