DE104776C - - Google Patents

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DE104776C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/006Self interrupters, e.g. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts

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  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate und Maschinen.
DANIEL Mc FARLAN MOORE in NEWARK (Essex, New-Jersey, V. St. Α.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1898 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen rotirenden Unterbrecher für Anlagen zur Erzeugung von elektrischem Licht nach Patent Nr. 94027, Röntgen-Strahlen und dergl. durch wiederholte Unterbrechung eines Selbstinductions-Stromkreises.
Auf der Zeichnung ist der rotirende Unterbrecher dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Darstellung der der Erfindung entsprechenden Anlage 'mit dem rohrenden Unterbrecher,
Fig. 2 eine Seitenansicht des rotirenden Unterbrechers,
Fig. 3 einen waagrechte)! Schnitt durch den Unterbrecher nach der Schnittebene 3-3 von Fig. 2;
Fig. 4 ist' ein senkrechter Mittelschnitt durch das obere Steinlager der umlaufenden Welle.
Fig., ι zeigt den Unterbrecher in Anwendung bei dem gewöhnlichen Dreileiter-Stromkreise. In dieser Figur bezeichnen 10, 11, 12 die Liniendrähte und 13, 14 die Leiter, welche, zu dem Unterbrecher, der in einem luftleeren Behälter ι 5 enthalten ist, sowie zu den Vacuumröhren oder dergl. 16 und 161 führen. In dem Stromkreise der Leitungen 10 und 11 ist ein rotirender Umformer 17 angeordnet, von welchem mehrphasige Wechselströme dem Feldmagneten 18 eines Mehrphasenmotors zugeführt werden, dessen Anker 19 auf der Welle 20 des Unterbrechers angeordnet ist. In dem Stromkreise der Leitungen 12 und 11 sind die Magnetpaare 21 vorgesehen, welche in der Ebene der Schleifbürsten des Unterbrechers liegen. Die Bürsten sind bei 22 dargestellt und bestehen zweckmäfsig aus mehreren Platten oder Zungen, die auf Sä'ulchen 23 drehbar angebracht oder in anderer geeigneter Weise damit verbunden sind, welche in geeigneten Abständen der Wände des Glasbehälters des Unterbrechers, wie bei 24 angegeben, befestigt sind. Hinten an den Bürsten 22 sind zweckmäfsig Federn 25 angeordnet, gegen welche die Enden der Hebel 26 anliegen. Auf den freien Enden der Hebel sind nahe den Wänden des Behälters Elektromagnetanker 27 angebracht, welche sich in den Feldern der Magnete 21 befinden. Durch diese- Magnete werden die Bürsten in ständiger Berührung mit dem Unterbrecherrad 28 auf der Welle 20 gehalten.
Es ist zu bemerken, dafs die Ansätze 24 zum Halten der die Bürsten tragenden Säulchen 23 aufserhalb des Aufnahmebehälters für den Unterbrecher verlängert sind, zu dem Zwecke, eine bessere Abdichtung für dieses Säulchen und die diesen zugeführten Drähte zu erhalten.
Der umlaufende Unterbrecher kann in verschiedener Weise hergestellt werden; die in Fig. i, 2 und 3 dargestellte hat indessen besondere Vorzüge, indem die Menge innerhalb der luftleeren Kammer auf das Mindestmafs beschränkt ist. Hiernach ist das untere Lager für die Welle 20, welches zweckmäfsig ein gewöhnliches mit einem Lagerstein ausgestattetes
Stehlager ist, in der Mitte einer Brücke 29 angeordnet, die zweckmäfsig aus Glasstangen gebildet ist, welche, wie dargestellt, gebogen werden, um eine Ausdehnung oder Zusammenziehung zuzulassen, wobei die Enden ihrer Beine in oder an den Wänden des Behälters befestigt sind.
Das obere Lager für die Welle ist auf einem Schaft 30 vorgesehen, welcher in der Behälterwand festgelegt ist. An diesem Schaft ist eine Rohrhülse 31 befestigt, in welcher am unteren Ende ein hohler als Nabe dienender Glaspfropfen 32 central angeordnet ist, durch welchen das obere Ende der Welle 20 hindurchgeführt ist. Ueber diesem Pfropfen und auf demselben aufliegend ist der Lagerstein 33 vorgesehen und zwischen letzterem und dem Schaft 30 wird zweckmäfsig ein Gewicht 34 oder eine Feder angeordnet, welche den Stein auf die Welle drücken. Durch diese Vorrichtung wird die Welle 20 von den Metalltheilen des Lagers isolirt, so dafs jede Funkenbildung zwischen derselben und diesen Theilen verhindert wird. Der Strom wird der Welle von den Metalltheilen des Lagers zweckmäfsig durch Federn 35 zugeführt, welche auf an der Hülse 31 befestigten Armen 36 angeordnet sind.
Das Rad 28 ist das Unterbrecherrad für die Selbstinductionsstromkreise 13, 14, 141. Der Motoranker 19 kann jede geeignete Form erhalten; zweckmäfsig besteht er aus den bogenförmigen Theilen 37, welche in punktirten Linien innerhalb des Feldes 18 dargestellt sind; diese Theile sind dabei durch das Querstück 38 verbunden, welches in geeigneter Weise an der Welle 20 angebracht ist. Der Strom wird dem Unterbrecher durch die Leitungen 10 und 13 zugeführt. Letztere ist mit dem Schaft 30 verbunden. Von dem Unterbrecherrade wird der Strom über die Bürsten 22 und die Leiter 14 oder 141 geleitet. Die Rückleitung zu der Hauptleitung 12 ist für beide Leitungen 14 und 141 gemeinsam.
Die Vacuumröhren oder Lampen oder diejenigen sonstigen Uebertragungsvorrichtungen, welche bei dieser Anlage zur Verwendung gelangen, sind in Parallelschaltung zwischen den Leitern 13 und 14 bezw. 141 angeordnet.
Auf der entgegengesetzten Seite der Unterbrechungsstelle sind in den Drähten 13, 14 und 141 Selbstinductionsspulen 39 vorgesehen, durch die der Widerstand auf entgegengesetzten Seiten der Unterbrechungsstelle ausgeglichen ist.
Die Arbeitsweise der Anlage ist nach Fig. 1 folgende:
Die von dem rotirenden Umformer 17 gelieferten Mehrphasenströme erzeugen ein Drehfeld in 18, drehen dadurch den Anker 19 und das Unterbrecherrad 28 mit sehr hoher Geschwindigkeit, wobei die Berührung zwischen den Bürsten und dem Unterbrecherrade ständig durch die Magnete 21 aufrecht erhalten wird. Es werden zweckmäfsig zu diesem Zweck, wie angegeben, Hufeisenmagnete verwendet, wodurch vermieden wird, dafs magnetische Kraftlinien quer durch den Behälter gehen, was der Fall wäre, wenn Einzelmagnete benutzt würden.
Die Unterbrechung der Inductionsstromkreise kann gleichzeitig oder nach einander eintreten, je nachdem die Auflage der Bürsten auf das Unterbrecherrad angeordnet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rotirender Unterbrecher für Vacuumröhren-Beleuchtung und dergl. mit im Vacuum liegenden Unterbrechungsstellen, dessen Unterbr'echerrad von aufsen durch ein Drehfeld angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf dem Unterbrecherrade schleifenden Bürsten von aufserhalb der den Unterbrecher enthaltenden Vacuumkammer liegenden Elektromagneten gegen das Unterbrecherrad geprefst werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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