AT130113B - Umlaufende elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. - Google Patents

Umlaufende elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder.

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AT130113B
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Bosch Robert
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  Umlaufende elektrische Kleinmasehine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. 



   Die Erfindung bezieht sich auf umlaufende elektrische   Kleinmasehinen,   insbesondere Lichtmaschinen für Fahrräder, bei denen das Magnetgestell sich parallel zur Ankerachse erstreckende Stäbe aufweist, die an ihrem einen Ende durch ein Joch verbunden sind und unbewickelte Erregerpole haben. 



   Gemäss der Erfindung wird in diesem Magnetsystem ein Anker untergebracht, dessen Wicklung um die Ankerachse liegt, wobei an die beiden Kernenden der Wicklung Leitstücke anschliessen, die wechselweise ineinander eingreifen und die Erregerpole voll beaufschlagende Ankerpolstücke bilden. 



   Sowohl das Magnetsystem wie auch das Ankersystem sind einzeln für sich bekannt. Ihre Vereinigung ergibt gegenüber den bekannten Maschinen einen einfacheren und billigeren Gesamtaufbau. 



  Ausserdem wird die durch die Anordnung der Magnetstäbe hervorgerufene Feldverteilung durch die breite Form der Ankerpolschuhe günstig beeinflusst. Dadurch wird ein grosser Fluss im Anker herbeigeführt, der eine hohe Anfangsspannung bei niedriger Drehzahl ergibt. Anderseits kann bei grosser Drehzahl die Spannung nicht zu hoch ansteigen wegen der Streuung, die sowohl durch die Anordnung der Magnetstäbe wie auch durch den Aufbau der Ankerleitstücke bedingt ist. Auf eine gute Leistung bei niedriger Drehzahl wird bei Fahrradlichtmaschinen grosser Wert gelegt, damit man bei langsamem Fahren genügendes Licht erhält, während bei schnellem Fahren die Spannung nicht zu hoch werden darf, damit die Lampe nicht durchbrennt. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt   einen teilweisen Längsschnitt durch   eine vierpolige Lichtmaschine, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie   A-B   der Fig. 1 und Fig. 3 eine Ansicht eines sechspoligen Ankers. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 sind vier parallel zur Ankerwelle a liegende Profilmagnetstäbe b an ihrem einen Ende in einem Joch c aus magnetisch leitendem Werkstoff befestigt. Auf der Ankerwelle a sind Längsriffeln d angebracht, auf die zwei U-förmige Leitstücke e, f aus Eisen und eine Hülse g aus weichem Eisen geschoben sind. Die Riffeln beissen sich hiebei in die Innenwandungen der darüber geschobenen Teile ein und halten sie dadurch an der Ankerwelle fest. Die beiden Leitstücke e, f 
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 einen Längsschlitz i, um das Entstehen von Wirbelströmen zu vermindern. 



   Das Leitstück e stützt sich gegen eine Schulter k der Ankerwelle b, ab und das rechte Ende l der Längsriffeln d ist gegen das   Leitstüek f umgebördelt. Dadurch   sind die beiden Leitstücke e, f und die zwischen ihnen eingeklemmte Spule h gegen Verschieben und Lockern gesichert. Von der Spule   h   führt ein Drahtende zu einer auf der Ankerwelle a befestigten   Kupferscheibe     m,   von welcher der Strom durch eine Schleifkohle fortgeleitet wird. 



   Der beschriebene Anker kann billig hergestellt werden, weil die einzige Spule h leicht gewickelt werden kann. Die beiden Leitstücke e, {können gleich sein und, wie beschrieben, zusammen mit der Spule h auf einfache Weise auf der Ankerwelle a befestigt werden. 



   Anstatt die Schulter   k   zum Abstützen des Leitstückes e zu verwenden, kann das linke Ende der Längsriffeln d in derselben Weise umgebördelt werden wie das rechte Ende. Ferner kann die Hülse q 
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   Lässt man nicht den Anker umlaufen, sondern das   Magnetsystem,   so braucht man die Kupfer- scheibe m und die Schleifkohle nicht und kann den erzeugten Wechselstrom unmittelbar von der fest- stehenden Spule h fortleiten. 



    Will man für die Felderregung keine Dauermagnete benutzen, so bringt man eine geeignete Erregerwicklung auf dem beispielsweise sternförmig ausgebildeten Joch c an uns wählt Stäbe b aus Weicheisen.   



   Bei einem sechspoligen Anker (Fig. 3) werden an Stelle der beiden Leitstücke   e, f zwei Jochstücke n   mit drei zur Ankerwelle a parallelen Lappen o benutzt, die wechselweise ineinander eingreifen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Umlaufende elektrische Eleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder, mit einem
Magnetgestell aus sich parallel zur Ankerachse erstreckenden Stäben, die an ihrem einen Ende durch ein Joch verbunden sind und   nnbewièke1te.     Ecregerpole   haben, dadurch gekennzeichnet, dass an beide
Kernenden der um die Ankerachse liegenden Ankerwicklung Leitstücke anschliessen, die wechselweise 
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Claims (1)

  1. auf eine Hülse aus magnetisch leitendem Werkstoff gewickelt ist, die auf die Ankerachse geschoben wird und vorteilhaft in der Längsrichtung geschlitzt ist, um das Entstehen von Wirbelströmen zu vermindern.
    3. Elektrische Kleinmaschine nach den Ansprüchen 1'bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- stücke und gegebenenfalls die Hülse durch auf der Ankeerachse angebrachte Längsriffeln mit der Anker- achse verbunden sind.
    4. Elektrische Eleinmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Längsriffeln stehenbleibenden Zähne mindestens an ihrem einen Ende gegen das dort angesetzte Leit- stück aufgebördelt sind.
    5. Elektrische Kleinmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Leitstück sich gegen eine auf der Ankerwelle angebrachte Schulter abstutzt und das andere Leitstück , durch Umbördeln der Zähne gegen die zwischen beiden Leitstücken befindliche Hülse angedrückt wird. EMI2.2
AT130113D 1929-12-09 1930-11-19 Umlaufende elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. AT130113B (de)

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