DE103282C - - Google Patents
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- DE103282C DE103282C DENDAT103282D DE103282DA DE103282C DE 103282 C DE103282 C DE 103282C DE NDAT103282 D DENDAT103282 D DE NDAT103282D DE 103282D A DE103282D A DE 103282DA DE 103282 C DE103282 C DE 103282C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B59/00—Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
- B63B59/02—Fenders integral with waterborne vessels or specially adapted therefor, e.g. fenders forming part of the hull or incorporated in the hull; Rubbing-strakes
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65: Schiffbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1898 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Bugfender, welcher bei unklarem
Wetter vor den Vordersteven geschoben wird, um bei vorkommenden Kollisionen zu verhindern,
dafs der Steven in das gerammte Schiff eindringt, bezw., wenn der Anprall ein zu starker ist, dafs ein Eindrücken der Schiffswand des gerammten Schiffes zu scharf wird.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1
die Seitenansicht des Bugfenders, Fig. 2 den Grundrifs und Fig. 3 die Hinteransicht desselben.
In Fig. 4 ist die Art der Tauwindungen dargestellt, durch welche die einzelnen Theile des Bugfenders zusammengehalten
werden, und Fig. 5 zeigt die Anbringung des Bugfenders an einem Schiffe.
Der Bugfender besteht aus drei walzenförmigen Einzelfendern ABB, welche derart
zusammengeschnürt werden, dafs der vordere A, welcher von etwas gröfserem Durchmesser sein
kann als die anderen, vor dem Steven und die zwei anderen B B seitwärts nach hinten zu
sitzen kommen.
Die Fender bestehen aus Kleinkork, Kork oder Rohrstäben bezw. sonstigem geeigneten
Material von entsprechender Länge, welche senkrecht zusammengelegt und in starkes
Segeltuch eingenäht sind. Der Vorfender A kann noch von einer starken Tauumwebung
eingeschlossen sein (Fig. 1 und 2).
Die Verbindung der drei Fender unter sich geschieht mittelst eines Taues α α aus Hanf,
Kokos oder Stahl derart, dafs die Tauwindungen sich überall kreuzen, indem das Tau, welches den einen Hinterfender B an der
hinteren Seite verläfst, bis nach "vorn um den vorderen Fender A geführt und dann nach
der hinteren Seite des anderen Hinterfenders B geht, von wo aus es quer hinter dem Vorderfender
A hindurch wieder nach dem ersten Hinterfender B geführt ist.
Durch die Längsachse jedes Fenders führt ein Eisenrohr b (Fig. 2); durch diese Rohre b
ist ein Tau c geführt, um eine weitere Verbindung der Fender in senkrechter Richtung
herzustellen.
Bei unklarem Wetter wird der Bugfender vor dem Steven des Schiffes entweder nur
durch die in den Oesen d befestigten Taue e, welche nach Steuer- und Backbord-Oberdeck
führen, gehalten; oder es kann hierzu auch der Ankerkrahn, wie in Fig. 5 dargestellt, mitbenutzt
werden.
Bei einem Zusammenstofs kann eine seitliche Verschiebung des Bugfenders, sei die Richtung,
in der gerammt wird, stumpf-, recht- oder spitzwinklig, nicht so weit erfolgen, dafs der
Steven vom Fender frei kommt, da im Moment eines Druckes gegen den Vorderfender A der
Steven zugleich weit in die Tauwindungen eindringt und die Hinterfender B B sich fester
an beide Seiten legen. Die grofse Kraft, welche erforderlich ist, entweder die vielen
Tauwindungen zu zerreifsen oder, wenn diese, halten, die Fender an den vielen Stellen zu
durchschneiden, wird die Wucht des Anpralls so weit herabmindern, dafs eine gröfsere
Havarie ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorstevenfender, gekennzeichnet durch drei walzenförmige, aus Kork oder Rohrstäben hergestellte Fender (A B B), welche mit einander durch sich kreuzende Tauwindungen, die zugleich die einzelnen Fender umgeben, verbunden sind und durch Taue bei unklarem Wetter vor dem Steven gehalten werden, um bei Zusammenstöfsen mit anderen Schiffen den Anprall zu schwächen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103282C true DE103282C (de) |
Family
ID=373784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103282D Active DE103282C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103282C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010013900U1 (de) | 2010-10-04 | 2010-12-09 | Gastl, Peter | Bugfender |
-
0
- DE DENDAT103282D patent/DE103282C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010013900U1 (de) | 2010-10-04 | 2010-12-09 | Gastl, Peter | Bugfender |
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