DE1032811B - Isolierrohr und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Isolierrohr und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE1032811B
DE1032811B DER20427A DER0020427A DE1032811B DE 1032811 B DE1032811 B DE 1032811B DE R20427 A DER20427 A DE R20427A DE R0020427 A DER0020427 A DE R0020427A DE 1032811 B DE1032811 B DE 1032811B
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/04Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
    • H02G3/0462Tubings, i.e. having a closed section
    • H02G3/0468Corrugated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein insbesondere für die Hausinstallation bestimmtes Isolierrohr, bestehend aus einem schraubengangförmig gerillten Blechmantel mit in Rohrlängsrichtung verlaufender, einwärts gerichteter Falznaht und gegebenenfalls mit einer Isolierauskleidung.
Es ist bekannt, zur \rerlegung von elektrischen Leitungen unter oder auch auf Putz, insbesondere für die Hausinstallation, Isolierrohre zu verwenden. Diese Isolierrohre sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. So verwendet man beispielsweise Rohre mit einem um die Isolierpapierauskleidung herumgelegten, glatten Blechmantel, wobei die Falznaht am Blechmantel in Rohrlängsrichtung verläuft und außen aufliegt. Diese normalen, glatten Isolierrohre mit außen aufliegender Naht haben allerdings den Nachteil, daß sie mit gewisser Vorsicht gebogen werden müssen, d. h. die Falznaht muß beim Biegen mit Biegezangen seitlich in der neutralen Zone liegen. Nur dann ist ein einwandfreies Biegen möglich. Ein einwandfreies Biegen solcher Isolierrohre ist also nur in einer Ebene der neutralen Zone möglich. Durch die Biegezangenkniffe wird die lichte Weite der Rohre naturgemäß verengt. Wenn die Naht beim Biegen nicht in der neutralen Zone gehalten wird, verengt sich die lichte Weite noch wesentlich mehr, weil der außenliegende Falz, der aus drei Blechlagen besteht, mit in die Papierisolierung gequetscht wird. Die Verengung geht gewöhnlich dann so weit, daß ein Drahteinziehen wesentlich erschwert wird, was einen weiteren,, sehr großen Nachteil bedeutet.
Wenn ein Bogen sauber gemacht werden und gut aussehen soll, besonders bei Auf-Putz-Montage, so müssen die Kniffe der Biegezange gleiche Entfernung haben. Bei normalen, glatten Isolierrohren erfordert dies gewisse Geschicklichkeit, Man hat deshalb Rohre hergestellt, bei denen auf der Falznaht Markierungen in bestimmten Abständen angebracht sind. Die Biegezange soll nun an jeder Markierung für jeden Kniff angesetzt werden. Das ist aber zeitraubend, deshalb wird kaum darauf geachtet.
Um diesen Biegeschwierigkeiten aus dem Wege zu gehen, ist man dazu übergegangen, falzlose Rohre aus einander überlappenden Blechstreifen schraubengangförmig zu wickeln, die in einer Vorrichtung derart zusammengestaucht werden, daß sich die auf diese Weise gebildeten Wellengänge beidseitig berühren, ja praktisch aneinander liegen. Diese gerillten Isolierrohre lassen sich zwar gut von Hand ohne Hilfsmittel biegen, haben aber den Nachteil, daß zu ihrer Herstellung im Vergleich zu ihrer Nutzlänge eine Unmenge Material benötigt wird, so daß diese Rohre sehr teuer sind.
Isolierrohr und Verfahren
zu seiner Herstellung
Anmelder:
Rohrwerk Haltern G.m.b.H.,
Haltern (Westf.)
Ferner sind gerillte Rohre mit Isolierauskleidung bekannt, deren Rillen des Blechmantels die Rohrlängsachse schraubengangföfmig umlaufen. Die FaIznaht des Mantels läuft hierbei in Rohrlängsrichtung und ist einwärts gerichtet. Mit diesen Rohren, deren Falznaht innen liegt, lassen sich nunmehr Biegungen in sämtlichen Richtungen bzw. in jeder Ebene durchführen. Da diese Rillen aber in einem gewindeartigen Rillenkopf axial zusammengestaucht werden, benötigt man auch bei dieser Rohrausführung viel Material, was auch diese Rohre verteuert.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein derartiges Isolierrohr in besonders zweckmäßiger und wirkungsvoller Weise auszubilden. Erreicht wird dieses Ziel zunächst dadurch, indem die Rillen des Blechmantels in an sich bekannter Weise flache Wellen bilden, wobei die Blechstärke in den Wellentälern kleiner ist als in den Wellenbergen und den Flanken.
Beim Verfahren zur Herstellung dieses Isolierrohres hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Rillen in den Blechmantel mittels eines an sich bekannten Gewinderollwerkzeuges spanlos in diesen einzurollen.
Der wesentliche Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung ist darin zu sehen, daß mit dem Gewinderollwerkzeug kein Längenverlust der zu fertigenden Rohre entsteht, da die schraubenförmige Wellung nicht wie bisher gestaucht, sondern gerollt wird.
Durch dieses Einrollen der Wellen entsteht in den tiefer gelegenen Wellentälern eine Dehnung des Materials, d. h. eine Streckung des Bleches, die dem Einrollmaß entspricht; dadurch entspricht die Nutzlänge des Rohres der Länge des verarbeiteten Blech-Streifens, wodurch jeder Längenverlust bzw. jede Längeneinbuße \rermieden ist.
Dieses Einrollverfahren der Wellen in die Blechummantelung läßt sich beispielsweise auch bei leicht biegsamen, flexiblen Rohren anwenden, die mühelos
809 558/325
von Hand in jede beliebige Richtung gebogen werden können, wobei auch hierbei die Falznaht einwärts gerichtet ist.
Aber auch starre Rohre lassen sich ohne weiteres auf diese Weise mit solchen Wellen versehen, wobei bei diesen Rohren das Biegen mit einer Zange durchführbar ist, die beim Biegen der flachen Rillen gleichzeitig jeweils in diese einspringt und so die Ansatzpunkte der Biegezange fixiert. Durch diese Fixierung ist ein sehr schnelles und bequemes sowie gleichmäßiges Biegen ermöglicht.
Bei diesem Herstellungsverfahren ist es vollkommen gleichgültig, ob Rohre verarbeitet werden, die im Innern eine Isolierauskleidung aus dickem Papier aufweisen, oder ob die Auskleidung z. B. aus dünnem Papier besteht und zwischen zwei Blechen aufgenommen ist. Nach dem Einrollprozeß ist immer noch die ursprüngliche Anfangslänge vorhanden. Dieses trifft auch bei Rohren zu, die nur aus einem einzigen oder aus mehreren Blechmänteln gebildet sind, bei denen die innere Isolierauskleidung ganz entfällt.
Da das oder die Rollwerkzeuge nur im jeweiligen Wellental angreifen, bleiben die Scheitel und Flanken der Rohrwellen unberührt. Das Verfahren eignet sich demzufolge — der schonenden Behandlung wegen — besonders für die Verarbeitung verbleiter oder lackierter Bleche.
Außerdem hat das neue Isolierrohr den Vorteil, daß es trotz leichterer Bauart größere Druckfestigkeit besitzt als die normalen, glatten Rohre. Somit erfüllen sie vollkommen die erforderlichen Prüfbestimmungen des VDE. Zum andern können diese starren, gewellten Rohre genau wie die bekannten glatten Rohre in Bunde zu beispielsweise 3 m langen Stangen gepackt werden, wodurch weniger Lagerplatz benötigt wird. Diese Stangenverpackung wirkt sich besonders günstig auf Bauten aus, da sonst die flexiblen Rohre in Ringen angeliefert werden, die dann bei der Verlegung erst gerichtet werden müssen, was sehr zeitraubend ist, weil dieses Richten von Hand ausgeführt werden muß. Auch bei Unter-Putz-Verlegen haben sieh diese starren, gewellten Rohre als zweckmäßig erwiesen, weil der Mörtel besser in den Wellentälern haftenbleibt. Neben diesen erwähnten Vorteilen ist noch ein weiterer, wichtiger Vorteil von großer Bedeutung, denn diese starren, gewellten Rohre sind in der Herstellung gegenüber anderen wesentlich billiger und die Fabrikationseinrichtungen einfacher
In der Zeichnung ist das Isolierrohr nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; und zwar zeigt
Fig. 1 eine Teildarstellung eines Isolierrohres mit Papierauskleidung, teils in Ansicht und teils im Schnitt, Fig. 2 den Querschnitt des Rohres nach Fig. 1 mit einwärts gerichteter Falznaht und
Fig. 3 die Einzelheit bei A stark vergrößert gezeichnet, mit aufgesetztem, hier nur angedeutetem Rollwerkzeug.
Darin ist mit 10 ein Blechmantel bezeichnet, der von außen um eine Isolierauskleidung 11 gelegt ist. Dieser Blechmantel 10 ist mit die Rohrachse schraubengangförmig umlaufenden Rillen 12, 13 versehen, von denen die Wellenberge 12 verhältnismäßig flach erhaben sind. Wie vorzugsweise aus Fig. 3 zu erkennen ist, ist die Blechstärke 14 in den Wellentälern 13 kleiner als im Wellenberg 12 und den Flanken 12'. Man erkennt deutlich eine durch das Rollwerkzeug 15 hervorgerufene Streckung bzw. Dehnung des Materials in der spiralig bzw. schraubengangförmigen Rollebene, wodurch die Nutzlänge des Rohres etwa der ursprünglichen Länge des Blechstreifens entspricht.
Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist*., liegt die Falznaht 16 der Blechummantelung 10 auf der Innenseite. Durch diese Innenfalznaht 16 wird in bekannter Weise erreicht, daß man das Isolierrohr in jede Richtung biegen kann, ohne diese Innenfalznaht 16 zu verletzen oder gar zu zerstören, was bei den Rohren mit Außenfalznaht häufig der Fall ist. Somit ist man nun ebenso wie bei den bekannten Rohren mit Innenfalznaht nicht mehr auf eine Biegeebene der Rohre beschränkt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Insbesondere für die Hausinstallation bestimmtes Isolierrohr, bestehend aus einem schraubengangförmig gerillten Blechmantel mit in Rohrlängsrichtung verlaufender, einwärts gerichteter Falznaht und gegebenenfalls mit einer Isolierauskleidung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (12, 13) des Blechmantels (10) in an sich bekannter Weise flache Wellen bilden, wobei die Blechstärke (14) in den Wellentälern (13) kleiner ist als in den Wellenbergen (12) und den Flanken (12').
2. Isolierrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flachen Rillen (12, 13) gleichzeitig beim Biegen die Ansatzpunkte der Biegezange fixieren.
3. Verfahren zur Herstellung eines Isolierrohres nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (12, 13) des Blechmantels (10) mittels eines an sich bekannten Gewinderollwerkzeuges (15) spanlos in diesen eingerollt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 239 430, 171681.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 558/325 6.58
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE239430C (de) *
DE171681C (de) *

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE239430C (de) *
DE171681C (de) *

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