DE1032016B - Maehdrescher - Google Patents

Maehdrescher

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Publication number
DE1032016B
DE1032016B DEW19884A DEW0019884A DE1032016B DE 1032016 B DE1032016 B DE 1032016B DE W19884 A DEW19884 A DE W19884A DE W0019884 A DEW0019884 A DE W0019884A DE 1032016 B DE1032016 B DE 1032016B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threshing
combine harvester
belt
pulleys
fixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW19884A
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Winkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EWALD WINKEL
Original Assignee
EWALD WINKEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EWALD WINKEL filed Critical EWALD WINKEL
Priority to DEW19884A priority Critical patent/DE1032016B/de
Publication of DE1032016B publication Critical patent/DE1032016B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Mähdrescher mit stehend durchlaufendem Schnittgut, bei dem das Dresehwerk von einem feststehenden und einem aus einem endlosen Band gebildeten Dreschelement besteht.
Es sind bereits Dreschvorrichtungen bekanntgeworden, die an einer Mähmaschine üblicher Bauart angeschlossen sind, bei denen die Fördervorrichtungen von der Plattform aus ein feststehendes, als Dreschkorb wirkendes Element aufweisen, über dem ein endloses Band, das mit Leisten besetzt ist, aufwärts fördernd läuft. Diese Maschinen haben jedoch den Nachteil, daß das durchlaufende Halmgut sich durch das Schwergewicht sehr leicht auf der Unterlage abrollt, so daß die eigentliche Dreschwirkung zum großen· Teil ausbleibt. Ferner ist es schwierig, aus dem Stroh die Spritzkörner auszuschütteln, da sie in dem geballten Stroh fest eingeklemmt sind. Es hat sich weiterhin gezeigt, daß die Reinigung des Getreides in solchen Vorrichtungen sehr umständlich ist, insofern die entsprechenden Reinigungselemente konstruktiv nicht untergebracht werden können.
Es sind weiterhin Dreschvorrichtungen bekanntgeworden, die mit Hilfe von rotierenden Abstreifvocrichtungen das stehende Getreide van den Körnern befreien sollen. Diese Maschinen sollen das Halmgut nicht von der Wurzel abtrennen, sondern lediglich die Körner ernten. Diese Maschinen haben wiederum den Nachteil, daß die Spritzkörner einfach zwischen den Halmen zu Boden, fallen, wobei es keine Möglichkeit gibt, sie zu sammeln.
Andere bekanntgewordene Dreschmaschinen mit Mähvorrichtung biegen das Halmgut zunächst so weit nach hinten, daß beim Ausdreschen mittels rotierender Schläger auch die Spritzkörner erfaßt werden, insofern der Dreschvorgang über einem körnerdichten, annähernd waagerecht liegenden Boden erfolgt. Diese Maschinen konnten sich jedoch auch nicht in der Praxis bewähren, da das Überneigen des Halmgutes über eine Kante oft die Halme so fest anpreßte, daß sie aus dem Boden gerissen wurden. Das führte1 zu ständigen Störungen im Ernteablauf.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß an einer Mähdresehmasehine das von V-förmig angeordneten Zubringebändern vom Mähwerk abgenommene Gut aufrecht zu einer aus einer feststehenden Dreschfläche und einem endlos umlaufenden Dresehband bestehenden Dreschvorrichtung gefördert und, diese aufrecht durchlaufend, gedroschen wirdi und daß das durch die feststehende Dreschfläche austretende gedroschene Gut auf dem Weg zu einer Fördervorrichtung mittels durch die Umlenkrollen des umlaufenden Dresohbandes und über Saugstutzen geführter Saugluftströme von spezifisch leichteren Mähdrescher
Anmelder:
Ewald Winkel,
Gransee (Kr. Ruppin), Hirtenstr. 1 b
Ewald Winkel, Gransee (Kr. Ruppin),
ist als Erfinder genannt worden
Bestandteilen und in dier Fördervorrichtung auf dem Weg zur Sortiereinrichtung von gröberen Beimengungen befreit wird.
Die Dreschkorbleisten sind vertikal angeordnet und so breit, daß sie im Verein mit waagerecht angeordneten Versteifungisleisten hinter der eigentlichen Dreschfläche einen· Hohlraum bilden, in dem die ausgedroschenen Körner ungehindert nach unten fallen können. Von besonderem Vorteil ist die Anordnung von Ventilatoren auf den hohl ausgebildeten Umlenkrollen, die in diesen einen starken Saugstrom erzeugen, der von den herabfallenden Körnern alle leichten· Bestandteile absaugt, so daß die Körner nur noch mit Kurzstrohteilen durchmengt sind. Eine am tiefsten Punkt angeordnete, in Fahrtrichtung liegende Förderschnecke transportiert die Körner nach hinten zu einem Elevator, wobei die Schnecke an äußeren Kanten mit Stiften besetzt ist, die beim Umlaufen das Kurzstroh od. dgl. aus den Körnern aufnimmt und ausscheidet. Das so gereinigte Getreide kommt vom Elevator in eine Sortiertrommel, um dann in Säcke abgefüllt zu werden. Zweckmäßig wird das Stroh nach Verlassen der Dreschvorrichtung so umgelenkt, daß es in eine Strohpresse üblicher Bauart geführt werden kann. Die Gebläse fördern die leichten Bestandteile nach rückwärts zu einem angehängten Spreusack oder zu einem angehängten Spreuwagen.
Durch die Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt
Abb. 1 einen Längsschnitt durch den Mähdrescher nach der Linie A-B der Abb. 3 mit andeutungsweiser Darstellung des Schneidwerkes und, der Strohpresse,
Abb. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Abb. 1 mit teilweisen Schnitten nach der Linie C-D der Abb. 1 und
Abb. 3 einen Schnitt durch den Gegenstand nach Abb. 1 nach der Linie E-F.
809 530/33
Der Rahmen 1 des Mähdreschers besteht aus zwei quer zur Fahrtrichtung angeordneten senkrechten Rohrrechtecken, die durch Streben 2 und verschiedene Diagonal verbindungen versteift sind. Auf zwei Auslegerstreben 3 ruht das nur andeutungsweise dargestellte Schneidwerk 4 mit den Zubringebändern 5. Vertikal in den -Rahmentei'len 1 ist je eine Welle 6 gelagert, die jeweils eine Umlenktrommel 7 für das Dreschband18 tragen. Die Umlenktrommeln 7 werden zweckmäßig durch aerodynamisch günstig gestaltete Speichen mit der Welle 6 verbunden, wobei die Anzahl der Speichen zur Vermeidung von Stauungen möglichst zwei nicht überschreiten soll. Das Dreschband1 8 ist ein mit Gurteinlagen verstärktes endloses Gummiband, das an seiner äußeren Oberfläche z. B. mit Gumminoppen als Schlagleisten dicht besetzt ist. Es ist straff um die beiden Umlenktrommeln 7 gelegt und wird durch an der Innenseite vorgesehene Stützrollen 9 in gleichbleibendem Abstand von der Dreschfläche 10 gehalten, die den Maßen eineis Trums des Dreschbandes entsprechend dem Dreschband gegenüber senkrecht stehend angeordnet ist. Der Antrieb der Wellen 6 und damit der deir Umlenktrommeln 7 und' des· Dreschbandes 8 kann über die Zapfwelle eines Schleppers oder durch eine gesonderte Kraftmaschine erfolgen, was den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden muß und deshalb nicht zeichnerisch dargestellt ist.
Das Dreschband 8 übernimmt das von den Zubringebändern 5 herangeführte, geschnittene, vertikal ausgerichtete Gut und führt es mit einer Bandgeschwindigkeit von: 12 bis 15 m pro· Sekunde an der D rasenfläche 10 entlang. Die dem umlaufenden Dreschband 8 zugeordnete stehende Dreschfläche 10 wird gebildet von vertikal angeordneten Dreschleisten, die an einer einen Körnerfallrauim begrenzenden Rückwand 11 befestigt sind. Horizontale Streben 12 stützen die Dreschleisten.
An dem oberen Ende jeder Umlenktrommel 7 sind Gebläseflügel 13 mitumlaufend angeordnet und von Gebläsegehäusen 14 umgeben. Durch die Gebläseflügel wird ein Luftstrom erzeugt, der al«' Saugluftstrom das Innere der Umlenktrommeln aufsteigend: durchläuft und ate Druckluftstrom über Austragstutzen an den Gebläsegehäusen austritt. Die Druckstutzen beider Gebläsegehäuse 14 münden in einer gemeinsamen Ableitung 15. An dem unteren Ende jeder Umlenktrommel 7 sind verbreiterte Saugstutzen 16 vorgesehen, die mit den Mündungen dicht über dem Rieselboden 17 liegen, der sich als geneigte Ablauffläche an die untere Kante der Dreschflächenrückwand anschließt. Der Saugluftstrom in den Umlenktrommeln 7 nimmt mit Hilfe der Saugstutzen 16 von den über dem Rieselboden 17 gleitenden Getreidekörnern alle leichten Bestandteile, wie Spreu od. dgl., ab und fördert sie über die Leitung 15 zu einer Sammelstelle.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Mähdreschmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das von V-förmig angeordneten Zubringebändern vom Mähwerk abgenommene Gut aufrecht zu einer aus einer feststehenden Dreschfläche und einem endlos umlaufenden Dreschband bestehenden. Dreschvorrichtung gefördert und, diese aufrecht durchlaufend!, gedroschen wird und daß das durch die feststehende Dreschfläche austretende gedroschene Gut auf dem Weg zu einer Fördervorrichtung mittels durch die Umlenktrommeln des umlaufenden Dreschbandes und über Saugstutzen geführter Saugluftströme von spezifisch leichteren Bestandteilen und in der Fördervorrichtung auf dem Weg zur Sortiereinrichtung von größeren Beimengungen befreit wird.
2. Mähdreschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dreschband mit als Schlagleisten wirkenden Gumminoppen ausgerüstet ist.
3. Mähdreschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Dreschfläche aus vertikal angeordneten Dreschleisten besteht, die an einer einen Körnerfallraum begrenzenden Rückwand befestigt sind.
4. Mähdreschmaischine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Umlenktrommeln gebildeten getrennten Saugleitungen in eine gemeinsame Förderleitung münden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
• 809 530/33 6.
DEW19884A 1956-10-10 1956-10-10 Maehdrescher Pending DE1032016B (de)

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DEW19884A DE1032016B (de) 1956-10-10 1956-10-10 Maehdrescher

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DEW19884A DE1032016B (de) 1956-10-10 1956-10-10 Maehdrescher

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Publication Number Publication Date
DE1032016B true DE1032016B (de) 1958-06-12

Family

ID=7596627

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DEW19884A Pending DE1032016B (de) 1956-10-10 1956-10-10 Maehdrescher

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DE (1) DE1032016B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177866B (de) 1962-02-19 1964-09-10 Karl Kaps Dipl Volksw Dr Verfahren und Vorrichtung zum Ernten auf dem Halm stehender Feldfruechte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177866B (de) 1962-02-19 1964-09-10 Karl Kaps Dipl Volksw Dr Verfahren und Vorrichtung zum Ernten auf dem Halm stehender Feldfruechte

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