DE103200C - - Google Patents

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DE103200C
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DENDAT103200D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H1/00Supports or stands forming part of or attached to cycles
    • B62H1/02Articulated stands, e.g. in the shape of hinged arms
    • B62H1/04Substantially U-shaped stands for embracing the rear wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrradständer, welcher unmittelbar an der Vorderradgabel des Rades in solcher Weise befestigt ist, dafs die bequeme Einstellung der Radgabel und die Bewegung des darin gelagerten Rades nicht behindert wird, welcher aber durch einfaches Umdrehen der Vorderradgabel im Steuerrohr in Gebrauchsstellung gebracht werden kann.
Nach vorliegender Erfindung soll ferner eine einfache und billige Construction geschaffen werden, welche leicht und schnell an jedem der gebräuchlichen Räder angebracht werden kann, und bei welcher es nicht erforderlich ist, den Ständer erst zu befestigen, wenn er in Gebrauch genommen werden soll, um das Rad aufrecht festzustellen, ohne es an eine Bordschwelle, einen Baum oder dergl. anzulehnen.
Zu diesem Zwecke wird mit der. Vorderradgabel des Fahrrades und der feststehenden Achse des Vorderrades ein Ständer verbunden, welcher entweder in einem Winkel zu der Vorderradgabel oder direct in der Verlängerung ihres gebogenen Endes angeordnet ist, und welcher von der Vorderradgabel unmittelbar getragen wird und durch Umdrehen der Vorderradgabel in dem Steuerrohr in Gebrauchslage gebracht wird.
Eine zweckmäfsige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι giebt eine Seitenansicht des vorderen Theiles eines Rades mit dem Ständer in der Stellung für die Benutzung des Rades zum Fahren.
Fig. 2 zeigt denselben Theil des Rades in der Stellung, in welcher der Ständer sich in Benutzung befindet.
Fig. 3 zeigt die Vorderansicht zu Fig. 2.
Fig. 4 stellt den Fahrradständer vom Rade abgenommen allein dar.
Der Fahrradständer ist in erster Linie für solche Fahrräder bestimmt, deren Vorderradgabel ι, wie bei 2 ersichtlich, gegen die Achse 3 hin, welche die Nabe 4 des Vorderrades trägt, gekrümmt ist. Bekanntlich kann auch bei den gewöhnlichen Rädern dieser Art die Vorderradgabel eine halbe Umdrehung im Steuerrohr machen. Dreht man die Gabel so weit herum, so werden ihre Enden nahezu senkrecht zur Fahrbahn (Fig. 2) stehen.
Diese Eigenschaft wird nach vorliegender Erfindung für die Anbringung des -Fahrradständers an der Vorderradgabel benutzt. Der Ständer ist so an der Vorderradgabel befestigt, dafs er etwas gegen die Horizontale geneigt über den Umfang des Rades 5 hinausragt, wenn die Gabel sich in der normalen, für die Benutzung des Rades bestimmten Stellung befindet, so dafs die Drehung des Vorderrades nicht behindert wird. Durch Umdrehen der Gabel im Steuerrohr kommt der Ständer in senkrechte Lage; er wird mit dem unteren
Ende auf den Boden aufgesetzt und hält dann den Radvordertheil aufrecht über dem Boden und verhindert das Umfallen nach der Seite.
Der Fahrradständer 6 besteht aus einem Fufs 7 und den Armen oder Stützen 8. Er wird zweckmäfsig aus einem einzigen Stück Rohr, Stab u. s. w. zusammengebogen. Die Stützen 8 sind gegen einander geneigt und an ihren Enden mit den flachen, zu einander parallel stehenden Lappen 9 ausgerüstet. Die Lappen 9 besitzen die Löcher 10 und sind so weit von einander entfernt, wie die Entfernung der ~ Aufsenflächen der Enden der Gabel 1 beträgt. Der Fufs 7 des Ständers ist breiter als der Abstand der Lappen g, um mit Sicherheit bei der Benutzung des Ständers das Umfallen nach der Seite zu verhindern.
Um den Ständer an einem Rade zu befestigen, werden die Achsmuttern 11 von den Enden der Achse abgenommen; die Lappen 9 werden mit ihren Bohrungen 10 über die Achsenenden gestreift und nun mittelst der Muttern 11 fest gegen die Gabelenden gezogen. In den meisten Fällen wird der Ständer unter einem kleinen Winkel gegen das Ende der Gabel stehen müssen, um beim Umdrehen der Gabel in die senkrechte Lage zum Boden zu kommen.
Wünscht der Radfahrer die Vorrichtung zu benutzen, so hebt er nach dem Abspringen vom Rade den vorderen Theil etwas an, dreht die Vordergabel in dem Steuerrohr herum und senkt dann den vorderen Theil auf den Boden.
Für manche Fälle wird es zweckmäfsig sein, den Fufs 7 des Fahrradständers mit Zähnen oder Stacheln 12, welche in Fig. 3 durch punktirte Linien angedeutet sind, zu versehen. Ebenso gut kann aber auch der Fufs mit einer starke Reibung verursachenden Oberfläche, z. B. mit einer besonderen Bekleidung 13 versehen sein.
Ferner können die Arme 8 beiderseitig mit Federn ausgerüstet oder aus geeignetem elastischen Material hergestellt werden, damit sich dieselben bei einer etwaigen Collision des Rades zur Seite biegen können.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein Fahrradständer, dadurch gekennzeichnet, dafs der aus einem Stück zusammengebogene Bügel an der Vorderradgabel derartig angebracht ist, dafs er zu derselben eine feste Verlängerung bildet und durch Umdrehen der Vorderradgabel in dem Steuerrohr um i8o° in die Gebrauchsstellung, d. i. senkrecht zum Boden gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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