DE1031295B - Verfahren zur Herstellung von besonders grobkoernigem Tonerdehydrat aus Aluminatlaugen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von besonders grobkoernigem Tonerdehydrat aus AluminatlaugenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von grobkörnigem Tonerdehydrat aus Aluminatlaugen,
insbesondere ein verbessertes Verfahren zur Ausfällung und Abtrennung von Tonerdehydratteilchen
aus wäßrigen, mit Alkalialuminat übersättigten Laugen, um als Produkt ein grobkörniges Tonerdehydrat
mit einer solchen Teilchengröße zu erzeugen, daß ein Siebrückstand von nicht weniger als etwa
70 Gewichtsprozent bei einem Sieb mit 5840 Maschen je cm2 verbleibt.
Es sind schon Verfahren zur Erhöhung der Fällgeschwindigkeit und/oder der Teilchengröße von aus
Alkalialuminatlaugen gefällten Tonerdehydratteilen vorgeschlagen worden. Aber alle diese Verfahren
arbeiten im Prinzip mit der Wiedereinbringung vorher gefällter, feiner Tonerdehydratteilchen, die als
Keime für die Behandlung weiterer Laugenteile dienen. Da die Zahl der in der Volumeinheit behandelter
Lauge vorhandenen Keime direkt auf die Fällgeschwindigkeit des Hydrats wirkt, sind die feinen,
vorher gefällten Hydratteilchen als Keime benutzt worden, um eine optimale Fällgeschwindigkeit zu erhalten.
Bei der Hydratfällung aus einer gegebenen Aluminatlauge in Gegenwart von Kristallkeimen
wird die Grobteilclienfraktion während der anfänglichen
Fällstufe aus der starken oder konzentrierten, übersättigten Aluminatlauge erzeugt, besonders wenn
die Lauge in bezug auf den in einer gegebenen Zeit erwünschten Grad der Fällung mit zu wenig Keimen
besetzt ist. Mit fortschreitender Fällung und zunehmender Erschöpfung der Lösung im Hinblick auf
die in der Lösung befindliche Tonerde nimmt die Fällung feiner Hydratteilchen zu, bis das gewünschte
Endverhältnis, d. h. das Verhältnis gelöste Tonerde—NaOH-Konzentration
erreicht ist. Keine der früheren Arbeitsweisen hat deshalb einen überwiegenden
oder Höchstbetrag von besonders grobkörnigen Hydratteilchen aus einer Alkalialuminatlösung ergeben.
In dem deutschen Patent 880 743 ist z. B. ausgeführt, einen einzigen, frischen, übersättigten
Aluminatlaugeteil mit grobem Tonerdehydrat anzuimpfen, worauf dann weiteres feines oder gewöhnliches
Tonerdehydrat zugesetzt wird. Durch das Zugeben des Tonerdehydrats in Teilmengen — es wird
zunächst mit grobem Tonerdehydrat angeimpft, worauf das Impfen mit feinem Hydrat vervollständigt
wird — wird zwar zunächst eine gröbere Fällung in dem ersten Teil der Fällungszeit erreicht, der anschließende
Zusatz von Feinhydrat-Impfkristallen oder von Produkthydrat-Impfkristallen leitet jedoch
die Bildung einer großen Menge von Tonerdehydratteilchen geringerer Größe ein. Der große Anteil von
Tonerdehydratteilchen geringer Größe gibt sich bei
Verfahren zur Herstellung von
besonders grobkörnigem Tonerdehydrat
aus Aluminatlaugen
Anmelder:
Kaiser Aluminum & Chemical Corporation, Oakland, Calif. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau, und Dipl,-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 6. Februar 1951
Jacques Baumhauer Houston und Hertis Virgil McGiIl,
Oakland, Calif. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden y
der Siebanalyse zu erkennen, bei der ein Siebrückstand von nur etwa 3 bis 28% bei 10 000 Maschen
je cm2 ermittelt wurde.
Es ist besonders erwünscht, die Menge oder Fraktion der Teilchen, die bei 5840 Maschen je cm2 den
Siebrückstand bildet, in dem Hydratprodukt so weit wie möglich zu erhöhen, um das calcinierte Material
bei der elektrochemischen Reduktion zu Aluminium verwenden zu können. Es gibt außerdem andere Verwendungen
für Tonerdehydrat oder calcinierte Tonerde, z. B. in feuerfesten Massen, Schleifmitteln und
Katalysatoren, bei denen es sehr zweckmäßig ist, daß im wesentlichen alle Teilchen so groß sind, daß sie
bei 5840 Maschen je cm2 den Siebrückstand bilden.
Gemäß der Erfindung wurde ein Verfahren zur
Herstellung von besonders grobkörnigem Tonerdehydrat gefunden, bei dem eine übersättigte Aluminatlauge
mit nur groben Teilchen früher gefällten und gesichteten Hydrats in Abwesenheit von früher gefälltem,
feinem Hydrat unter ständigem Rühren gefällt und von dem dabei entstandenem Feinhydrat
abgetrennt wird.
Es wird also ein frischer Laugenteil nur mit grobem Tonerdehydrat bei praktischer Abwesenheit
von früher gefälltem, feinem Hydrat angeimpft. Darüber hinaus können aufeinanderfolgende Teile frischer
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Aluminatlauge nach einem Verfahren behandelt werden., bei dem die aus dem zuvor behandelten Teil
isolierte, grobe Fraktion in den nächstfolgenden Teil zwecks stufenweiser Vergrößerung der Tonerdehydratteilchen
eingeführt wird. Die Zersetzung der Aluminatlauge durch Selbstausfällung wird bei dem
vorliegenden Verfahren unterbrochen, wenn der Tonerdegehalt nicht geringer als ein Tonerde ■ Ätznatron-Gewichtsverhältnis
von 0,35 ist.
Der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzielte technische Fortschritt besteht darin, daß das
erhaltene Produkt vorwiegend aus grobkörniger Tonerde besteht, von der mindestens 70 Gewichtsprozent
eine solche Teilchengröße aufweisen, daß diese bei 5840 Maschen je cm2 den Siebrückstand bildet.
Es wurde hier also gefunden, daß man in überwiegender Menge grobkörniges Tonerdehydrat aus übersättigten
Aluminatlaugen ausfällen kann, wenn man die Fällung eines frischen Teils einer solchen Lauge
in Gegenwart von groben Teilchen von früher gefälltem und gesiebtem Hydrat aus einem anfänglich
behandelten Teil frischer Aluminatlauge unter Rühren des Gemisches bzw. Schlammes durchführt, um weiteres
Wachstum der groben Keimteilchen zu fördern, und danach die verhältnismäßig feinen, aus der
Aluminatlauge gefällten Teilchen von den vergrößerten, gröberen, durch Anwachsen der groben Keimteilchen
entstandenen Teilchen trennt. Demgemäß umfaßt die Erfindung in ihrer einfachsten Ausführungsform
die Hydratfällung aus wenigstens zwei verschiedenen Teilchen frischer Aluminatlauge nacheinander
mit dazwischenliegender Trennung des zu Anfang gefällten Hydrats in eine grobe und eine
feine Fraktion, und die Verwendung der groben Fraktion bei der Fällung des Hydrats aus dem
zweiten Teil der frischen Lauge, der die Trennung der vergrößerten, gröberen Teilchen aus dem zweiten
Teil der Aluminatlauge von den verhältnismäßig feinen (in einem solchen Laugenteil gebildeten)
Hydratteilchen folgt.
Anders ausgedrückt, umfaßt die Erfindung die Erzeugung von groben Hydratteilchen in einer Folge
von jeweils zwei Verfahrensstufen, einer Fäll- und einer Trennstufe, die nacheinander an getrennten
Teilen von frischer oder konzentrierter, übersättigter Aluminatlauge ausgeführt werden, wobei jedes Verfahrensstufenpaar
umfaßt erstens eine Wachstumsperiode der Keimteilchen, in der die aus der vorhergehenden
Fäll- und Trennstufe stammende, grobe Hydmtfraktion als Keim in den nachfolgenden Teil
der frischen Lauge eingeführt wird und dort durch
Wachstum während der Schlamm gerührt wird —
fortschreitend an Größe zunimmt, und zweitens danach Abtrennung der vergrößerten, gröberen Teilchen
von den verhältnismäßig feinen, während der betreffenden Fäll- und Trennstufe erzeugten Teilchen
und Verwendung der fortschreitend vergrößerten, groben Teilchen als Keim in der nächstfolgenden
Fäll- und Trennstufe in einem anderen Teil der frischen, konzentrierten Aluminatlauge.
Das Verfahren kann also zwei oder mehr Fäll- und Trennperioden einschließen, die der Reihe nach
an aufeinanderfolgenden Teilen von frischer Lauge durchgeführt werden. Die Erfindung ist zur Anwendung in Verbindung mit den üblichen Fällweisen zur
Herstellung gewöhnlicher Tonerde für Reduktionszwecke vorzüglich geeignet und kann auch einer
Tonerdeanlage angepaßt werden, deren ganze Fertigung auf die Herstellung der besonders grobkörnigen
Tonerde der Erfindung abgestellt ist.
Die Erfindung wird durch die folgende, allgemein gehaltene Beschreibung einer Ausführungsform des
vorliegenden Verfahrens erläutert.
Das Verfahren kann dabei in Verbindung mit der Fällabteilung einer Tonerdeanlage durchgeführt
werden, die sonst gewöhnliches Tonerdehydrat für Reduktionszwecke erzeugt.
Bei dem Verfahren werden die üblichen Falltanks, die mit den üblichen Luftlifts versehen sind, der
Reihe nach aus den Versorgungsrohren mit frischer, übersättigter Aluminatlauge gefüllt.
Die Hydratfällung, die aus verhältnismäßig feinen Tonerdehydratteilchen eines früheren Arbeitsganges
besteht, wird in den jeweiligen Fälltank halbkontinuierlich in bestimmten Zwischenräumen eingeleitet,
während der Inhalt des Fälltanks mit Hilfe des Luftlifts gerührt wird. Die Fällung des Hydratteilchen
in dem Tank kann fortschreiten, bis die Lauge das erwünschte Endverhältnis von restlicher, gelöster
Tonerde · Alkali-Konzentration in der Lauge erreicht hat. Der Hydratschlamm wird dann durch den Boden
des Fälltanks abgelassen und zu einer kegelförmigen Hauptklassiervorrichtung geleitet, die das Hydrat
in einen obenschwimmenden Schlamm feiner Teilchen und einen untenschwimmenden Schlamm grobkörniger
Teilchen trennt. Der feine Hydratschlamm wird zu einer kegelförmigen Nebenklassiervorrichtung
geleitet, in der er weiter in eine obenschwimmende, wenig Festteilchen enthaltende Feinhydratfraktion
und eine untenschwimmende, größere Teilchen enthaltende Fraktion aufgeteilt wird.
Ein ausgewählter Teil des untenschwimmenden groben Hydrats aus der kegelförmigen Hauptklassiervorrichtung
wird dann zwecks Einführung in einen weiteren, zweiten Fälltank, der mit frischer
Aluminatlauge gefüllt ist, abgenommen. Die grobe Hydratfraktion des früher gefällten und gesiebten
Hydrats wird so als Keim bei der Hydratfällung aus dem in dem zweiten Fälltank enthaltenen Teil der
frischen Lauge — bei Abwesenheit von feinem Hydrat — benutzt. Der Inhalt des Tanks wird
wiederum durch einen Luftlift gerührt.
Nach einer besonders vorteilhaften anderen Arbeitsweise kann, falls das grobe Hydrat aus der kegelförmigen
Hauptklassiervorrichtung nicht grob genug ist, um die optimale Größe für die Bekeimung der
frischen Lauge in dem zweiten Fälltank abzugeben, untenschwimmendes grobes Hydrat aus einem kegelförmigen
Hauptwäscher dem Fälltank zugeführt werden. Das Untenschwimmende des Hauptwäschers
ist verhältnismäßig gröber, d. h. es enthält auf Grund der Entfernung der feineren Fraktion in dem Waschkegel
als- obenschwimmender Schlamm weniger Feinhydratteilchen.
Im Zusammenhang mit der als Keim zur Fällung in dem zweiten Fälltank benutzten Menge an grobem
Hydrat ist es ein besonderes Merkmal der Erfindung, eine solche Menge anzuwenden, daß das am Ende
einer vorher festgesetzten Fällzeit erhaltene Endverhältnis (d. h. das Tonerde-Alkali-Verhältnis in der
teilweise erschöpften Lauge) wenig höher ist als das übliche bzw. normale, während der Fällung über denselben
Zeitraum erhaltene Endverhälitnis, wie z. B. in der anfänglichen, in dem ersten Fälltank geführten
Fällperiode. Mit anderen Worten, die Aluminatlauge in dem zweiten Fälltank ist das, was man leicht
unterbekeimt nennt. Es ergibt sich, daß diese Arbeitsweise zur Fällung von vorwiegend grobkörnigen
Teilchen mit möglichst geringem Gehalt Feinhydratteilchen führt und das Höchstwachstum der Grob-
keimteilchen fördert, die in die Aluminatlaugenteile
eingeführt wurden. Bei üblicher Arbeitsweise liegt das normale Gewichtsverhältnis von Tonerde zu Ätznatron
der verbrauchten Lauge bei etwa 0,35, und so wird der Grobteilchenkeim in einer Menge benutzt,
urn ein Endverhältnis von Tonerde zu Ätznatron von etwa 0,40 in der bevorzugten Ausführungsform innerhalb
der ausgewählten oder vorgeschriebenen Fällzeit zu erzeugen,
Teilchenwachstum durch Niederschlagen von ge- ίο
fälltem Hydrat auf den Grobkeimteilchen und Fällen von verhältnismäßig feinen Hydratteilchen treten ein,
während der Inhalt des zweiten Fälltanks durch den Luftlift leicht gerührt wird. Wenn die Zersetzung
der Aluminatlauge und die Hydratfällung einen befriedigenden Grad an Vollständigkeit — durch Erreichung
des gewünschten Endverhältnisses in der behandelten Lauge —· erreicht haben, wird das Rühren
des Schlammes eingestellt, indem der Luftlift abgestellt wird, und die natürliche Siebung kann
beginnen. Etwa die Hälfte des Schlammes in dem zweiten Fälltank, die die größten und sich am
schnellsten absetzenden Hydratteilchen enthält, wird in eine ruhige, in einem dritten Falltank vorgesehene
Absetzzone gepumpt. Diese Fraktion des Hydrat-Schlammes enthält im wesentlichen alle durch Wachstum
der Grobteilchen erhaltenen vergrößerten, gröberen Teilchen neben einer Mindestmenge an verhältnismäßig
feinen Hydratteilchen. Der praktisch keine groben Hydratteilchen, aber einen starken Anteil an
verhältnismäßig feinen Hydratteilchen enthaltende Überschuß des Schlammes in dem zweiten Fälltank
wird getrennt zur Wiederbehandlung in der kegelförmigen Hauptklassiervorrichtung und den folgenden
Klassier- und Eindickapparaten zur Verwendung zusammen mit der Feinhydratfraktion aus dem ersten
Fälltank als Keim für neue Teile von anfänglich behandelter, in dem ersten Fälltank eingeführter Lauge
abgenommen. Zusätzlich kann alles grobe Hydrat, das mit dem feinen Hydrat der kegelförmigen Hauptklassiervorrichtung
fließt, in dem Untenschwimmenden der Hauptklassiervorrichtung wiedergewonnen und
als Grobteilchenkeim in einem weiteren Ansatz von frischer, in den zweiten Fälltank eingeführter Lauge
wiederverwendet werden.
Der dritte Tank wirkt hauptsächlich als Absetztank und weist einen ruhigen Laugenpfuhl auf, aus
dem sich die vergrößerten, gröberen Hydratteilchen absetzen, während der feinere Hydratschlamm als
Obenschwimmendes zu der konischen Hauptklassiervorrichtung wieder in den Kreislauf zurückgeführt
werden kann. Der dritte Tank besitzt auch eine Zone zur Ansammlung der vergrößerten, abgesetzten, gröberen
Hydratteilchen, die in den verschiedenen Ansätzen der frischen, in den zweiten Fälltank eingeführten
Lauge erzeugt wurden.
Der Hydratschlamm der groben Teilchen wird aus dem dritten Tank durch ein Rohr entnommen und
kann, wenn gewünscht, zur weiteren Konzentrierung in eine Dekantiervorrichtung geleitet werden, in der
durch Absetzen auch eine weitere Entfernung der feinen Hydratteilchen erreicht wird, die in jeden geeigneten
Teil der Hauptanlage zurückgeführt werden können. Das Untenscnwimmende der Dekantiervorrichtung,
das fast ausschließlich aus vergrößerten, gröberen Hydratteilchen besteht, wird durch ein Filter
gegeben, wo es mit Wasser gewaschen wird, ehe es als Kuchen auf eine Fördervorrichtung entladen wird,
um von hier aus entweder zwecks Hydraterzeugung in einen Trockner oder zwecks Erzeugung calcinierter
Tonerde in einen Calcinierofen und einen Kühlapparat übergeführt zu werden. Die besonders grobkörnige
Tonerde enthält nicht weniger als 70 Gewichtsprozent Teilchen, die bei 5840 Maschen je cm2 den Siebrückstand
bilden.
Im Hinblick auf das Endverhältnis, d. h. die Tonerde-Alkali-Konzentration
in jeder beliebigen Menge der behandelten Lauge, kann die Fällung bis zu dem Punkt fortschreiten, an dem die Tonerdekonzentration
genügend niedrig sein wird, so daß sich die in der Lauge suspendierten Grobhydratteilchen in der
ruhigen Absetzzone absetzen können, ohne wesentliche Gefahr zu laufen, durch weitere Hydratfällung aus
der Lauge miteinander zu verwachsen. Mit anderen Worten, das Endverhältnis ist von der Art, daß die
zur Zeit erschöpfte Lauge ohne Rühren keine weiteren Hydratkristalle erzeugen wird. An einem solchen
Punkt kann die Lauge, wenn das Rühren unterbleibt, als stabil angesehen werden, obgleich das Endverhältnis
etwas höher als das Gleichgewichtsverhältnis von Tonerde-—Alkali für die Lauge bei der besonderen
Fälltemperatur liegt. In jedem Fall wird das erwählte Endverhältnis das Zusammenwachsen der gefällten,
ausgewählten Hydratmasse während des Absetzens wirksam verhindern.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von besonders grobkörnigem Tonerdiehydrat, dadurch gekennzeichnet,
daß übersättigte Alumi«atlauge mit nur
groben Teilchen früher gefällten und gesichteten Hydrats in Abwesenheit von früher gefälltem,
feinem Hydrat unter ständigem Rühren gefällt und von dem dabei entstandenen Feinhydrat abgetrennt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zersetzung durch Selbstausfällung
unterbrochen wird, wenn der Tonerdegehalt nicht geringer als ein Tonerde-Ätznatron-Gewiehtsverhältnis
von 0,35 ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Reihe von Selbstausfällungsund
Sichtungsstufen, in denen das gesichtete, grobe Tonerdehydrat aus irgendeiner Selbstausfällungsstufe
in der darauffolgenden Selbstausfällungsstufe als Kristallkeim für die Selbstausfällungsumsetzung
verwendet wird.
Entgegengehaltene ältere Rechte:
Deutsches Patent Nr. 880 743.
Deutsches Patent Nr. 880 743.
© 809529/465 5.58
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| FR1054369A (fr) | 1954-02-10 |
| US2707669A (en) | 1955-05-03 |
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