DE1031276B - Buerste - Google Patents

Buerste

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Publication number
DE1031276B
DE1031276B DEB34570A DEB0034570A DE1031276B DE 1031276 B DE1031276 B DE 1031276B DE B34570 A DEB34570 A DE B34570A DE B0034570 A DEB0034570 A DE B0034570A DE 1031276 B DE1031276 B DE 1031276B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
brush
bristle
bristles
tufts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB34570A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Richard Bressler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOUIS RICHARD BRESSLER
Original Assignee
LOUIS RICHARD BRESSLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LOUIS RICHARD BRESSLER filed Critical LOUIS RICHARD BRESSLER
Priority to DEB34570A priority Critical patent/DE1031276B/de
Publication of DE1031276B publication Critical patent/DE1031276B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B7/00Bristle carriers arranged in the brush body
    • A46B7/02Bristle carriers arranged in the brush body in an expanding or articulating manner

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Bürste, deren Borsten in einzelnen elastisch miteinander verbundenen Gliedern befestigt sind.
Die bisher bekannten Bürsten dieser Art hatten durch Metall-, insbesondere Stahlfedern verbundene Glieder, die jedoch, wenn sie aus plastisch formbaren Kunststoffen hergestellt wurden, sich mit den Stahlfedern nur schlecht verbinden ließen, so daß sie sich davon lösten, während die Federn selbst Korrosionsund Ermüdungserscheinungen zeigten. Auch konnten die Borstenbündel mit ihrem Gebinde wegen der Metalleinlagen nicht in der erforderlichen Weise tief und sicher genug im Bürstenkörper befestigt werden.
An sich sind bereits Bürsten bekanntgeworden, bei welchen zwei elastische Federn mit rundem Querschnitt im Bürstenkörper angeordnet sind, der aus mehreren Einzelteilen besteht.
Ferner ist eine Bürste bekanntgeworden, bei welcher das elastische Verbindungsglied zusätzlich als Befestigung für bestimmte Borstenbüschel dient.
Demgegenüber sieht die Erfindung eine Borstenbüschelbefestigung vor, bei welcher der Vorteil besteht, daß bestimmte Borstenbüschel ausschließlich innerhalb der Federn gehalten sind, ohne daß die Federn in ihrem gesamten runden Querschnitt durchbohrt zu werden brauchen und trotzdem einerseits ein besonders fester Sitz der Borstenbüschel in den Einzelteilen des Bürstenkörpers erreicht wird und andererseits die im richtigen Abstand zueinander angeordneten Einzelteile sich nicht verschieben können.
Dieser technische Vorteil wird erfindungsgemäß erreicht, indem eine an sich bekannte Bürste aus biegsamen, die Borsten tragenden, in Abständen angeordneten Einzelteilen, die durch ein oder mehrere elastische Verbindungsglieder, insbesondere Federn mit rundem Querschnitt miteinander verbunden sind, welche aus Kunststoff, z. B. einer unter dem Warenzeichen Nylon eingetragenen Kunstfaser, hergestellt sind, dadurch erfinderisch ausgestaltet wird, daß die in der Querschnittsebene der Federn liegenden Borstenbüschel, vorzugsweise die Randborstenbüschel, innerhalb der Federn gehalten sind.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung läßt sich weiterhin die Fertigung der Bürste wesentlich vereinfachen. Es ist nämlich nur noch erforderlich, die Bohrungstiefe der einzelnen Borstenbüschel auf die Tiefe der Randbüschel abzustimmen. Es können demnach gleiche Büschellängen verwendet werden, so daß eine Nachbearbeitung der Borstenbüschel nach dem Einsetzen nicht mehr nötig ist. Die Halterung der Borstenbüschel in den eleastischen Federn vermeidet außerdem, daß die Federn durchbohrt werden müssen und daher eine unerwünschte Schwächung des Federquerschnittes eintritt.
Anmelder:
Louis Richard Bressler,
Southampton, Mass. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Boshart, Patentanwalt,
ίο Stuttgart, Am Kräherwald 93
Louis Richard Bressler, Southampton, Mass. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
Es ist zweckmäßig, die Federn in eine solche Höhe zu legen, daß eine sichere und stabile Führung der Büschel in dem Bürstenhalter gewährleistet ist.
Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele für nach der Erfindung hergestellte Bürsten, die mit weiteren Einzelheiten der Erfindung im folgenden näher beschrieben sind.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Stielbürste in Draufsicht und Seitenansicht;
Fig. 3 und 4 stellen eine Bürste mit in Richtung ihrer Längsachse getrennten Gliedern in Draufsicht und Seitenansicht dar;
Fig. 5 und 6 sind Teilansichten einer ähnlichen Bürste mit in beiden Richtungen gegliedertem Bürstenkörper.
Gemäß Fig. 1 und 2 besteht die Bürste aus einem Handgriff 10 und einem Kopf- oder Borstenteil 12. Dieser ist in einzelne mit den Borsten 26 besetzte Glieder 14, 16, 18, 20, 22 und 24 unterteilt, die jedoch wie die Glieder 14 und 24 gegenüber den anderen verschieden groß sein können.
In den Gliedern sind die Borstenbündel 26 von beliebiger Länge und Stärke befestigt.
Der Bürstenkörper besteht aus einem form- und härtbaren oder selbsthärtenden Kunstharzstoff, der nach bekanntem Verfahren die erforderliche Formgebung erhält. Die Löcher zum Einsetzen der Borsten 26 werden von der Form mitgebildet oder nachträglich eingebohrt und können in beliebig engen oder weiten Abständen angeordnet sein.
Zum Befestigen der Borsten dienen Drahtgebinde 28, welche die Borsten in der Mitte umfassen und mit diesen in die Löcher der Plastikmasse eingetrieben oder eingepreßt werden.
Die einzelnen Glieder sind durch elastische, stabförmige Verbindungsglieder 30 aus Polyamid-Kunst-
809 529/10
harz in genügender Anzahl verbunden, und zwar sind bei der gezeigten Ausführungsform zwei durchgehende, runde Stäbe vorhanden, die sich in paralleler Anordnung und in Längsrichtung der Bürste quer zu den beweglichen Gliedern erstrecken. Zur Verbindung der Glieder 14 bis 24 werden die Stäbe 30, die beliebig geformt und auch gekrümmt sein können, in die Form zur Bildung des Bürstenkörpers eingesetzt und von dem Kunstharz, aus welchem die Glieder gebildet werden sollen, umschlossen. Die Löcher zur Aufnahme der Borstenbündel 26 können an den betreffenden Stellen in die Verbindungsstäbe eindringen, so daß die Borsten an jeder Stelle des Bürstenkörpers den erforderlichen guten Halt bekommen. Die in die Stäbe eingesetzten Borstenbündel halten die Glieder 14 bis 24 im richtigen Abstand zueinander, so daß sie sich nicht verschieben können, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn die Stäbe 30 nachträglich in entsprechende Bohrungen der Glieder eingesetzt werden, um den Zusammenhalt zwischen den Gliedern herzustellen. In diesem Falle können die Stäbe in den Bohrungen festgekittet oder geklebt sein, so daß sie zusätzlich zu dem durch die Borsten gegebenen Halt in ihrer Lage gesichert sind.
Nach Fig. 3 und 4 ist eine stiellose Bürste aus zu ihrer Längskante parallelen, beweglichen und elastisch verbundenen Gliedern 14', 15', 16', 17', 18', 19'und 20' gebildet. Diese Ausbildung mit längsparallelen Trennfugen hat den Vorteil, daß sich insbesondere Frauenhaar nicht so leicht in die Zwischenräume zwischen den Gliedern setzen kann, da das Bürsten üblicherweise quer zur Längsrichtung erfolgt.
Diese Glieder sind durch beispielsweise drei Stäbe 307 verbunden. Die Borstenbündel 26' werden durch Drahtgebinde 28' gehalten. Auch hier dringen teilweise die Borstenbündel in die elastischen Verbindungsstäbe 30' ein und sichern gegebenenfalls die Lage der Glieder zueinander.
Nach Fig. 5 und 6 ist der Borstenkörper in zwei Richtungen in etwa quadratische oder rechteckige Glieder 14" unterteilt, so daß Zwischenräume 40 in der Querrichtung und Zwischenräume 42 in der Längsrichtung der Bürsten entstehen. In der Querrichtung sind die Glieder zusätzlich noch durch Stäbe 44 verbunden, die beispielsweise unter den Stäben 46 für die Längsverbindung liegen und durch besondere Stifte 45 gehalten sein können. Auch diese Stifte können aus gleichem Stoff wie die elastischen Stäbe 30 hergestellt sein.
Die Stäbe 44 und 46 können jedoch ebenfalls in die Form eingelegt und mit der Kunstharzmasse umkleidet werden, so daß sie also in der einen oder anderen \¥eise eine feste Verbindung mit den Borstengliedern erhalten. Da die Stäbe oder entsprechende Verbindungsglieder aus zähem, elastischem Kunstharzstoff bestehen, der gegenüber den Beanspruchungen einer Bürste keine Ermüdungserscheinungen aufweist, ist die Elastizität und Haltbarkeit der Bürste gesichert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Bürste aus biegsamen, die Borsten tragenden, in Abständen angeordneten Einzelteilen, die durch ein oder mehrere elastische Verbindungsglieder, insbesondere Federn mit rundem Querschnitt miteinander verbunden sind, welche aus Kunststoff, z. B. einer unter dem Warenzeichen »Nylon« eingetragenen Kunstfaser, hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Querschnittsebene der Federn liegenden Borstenbüschel (26), vorzugsweise die Randborstenbüschel, innerhalb der Federn (30) gehalten sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 660 830;
    britische Patentschriften Nr. 189 335, 647 916. 647 924, 673 516;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 438 268, 2 650 383;
    Zusatz-Patentschrift Nr. 34 715 zur französischen Patentschrift Nr. 627 418.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 £29/10 5.58
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Citations (9)

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