DE1031276B - Buerste - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B7/00—Bristle carriers arranged in the brush body
- A46B7/02—Bristle carriers arranged in the brush body in an expanding or articulating manner
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Bürste, deren Borsten in einzelnen elastisch miteinander verbundenen Gliedern
befestigt sind.
Die bisher bekannten Bürsten dieser Art hatten durch Metall-, insbesondere Stahlfedern verbundene
Glieder, die jedoch, wenn sie aus plastisch formbaren Kunststoffen hergestellt wurden, sich mit den Stahlfedern
nur schlecht verbinden ließen, so daß sie sich davon lösten, während die Federn selbst Korrosionsund
Ermüdungserscheinungen zeigten. Auch konnten die Borstenbündel mit ihrem Gebinde wegen der
Metalleinlagen nicht in der erforderlichen Weise tief und sicher genug im Bürstenkörper befestigt werden.
An sich sind bereits Bürsten bekanntgeworden, bei welchen zwei elastische Federn mit rundem Querschnitt
im Bürstenkörper angeordnet sind, der aus mehreren Einzelteilen besteht.
Ferner ist eine Bürste bekanntgeworden, bei welcher das elastische Verbindungsglied zusätzlich
als Befestigung für bestimmte Borstenbüschel dient.
Demgegenüber sieht die Erfindung eine Borstenbüschelbefestigung vor, bei welcher der Vorteil besteht,
daß bestimmte Borstenbüschel ausschließlich innerhalb der Federn gehalten sind, ohne daß die
Federn in ihrem gesamten runden Querschnitt durchbohrt zu werden brauchen und trotzdem einerseits ein
besonders fester Sitz der Borstenbüschel in den Einzelteilen des Bürstenkörpers erreicht wird und andererseits
die im richtigen Abstand zueinander angeordneten Einzelteile sich nicht verschieben können.
Dieser technische Vorteil wird erfindungsgemäß erreicht, indem eine an sich bekannte Bürste aus biegsamen,
die Borsten tragenden, in Abständen angeordneten Einzelteilen, die durch ein oder mehrere
elastische Verbindungsglieder, insbesondere Federn mit rundem Querschnitt miteinander verbunden sind,
welche aus Kunststoff, z. B. einer unter dem Warenzeichen Nylon eingetragenen Kunstfaser, hergestellt
sind, dadurch erfinderisch ausgestaltet wird, daß die in der Querschnittsebene der Federn liegenden
Borstenbüschel, vorzugsweise die Randborstenbüschel,
innerhalb der Federn gehalten sind.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung läßt sich weiterhin die Fertigung der Bürste wesentlich vereinfachen.
Es ist nämlich nur noch erforderlich, die Bohrungstiefe der einzelnen Borstenbüschel auf die
Tiefe der Randbüschel abzustimmen. Es können demnach gleiche Büschellängen verwendet werden, so daß
eine Nachbearbeitung der Borstenbüschel nach dem Einsetzen nicht mehr nötig ist. Die Halterung der
Borstenbüschel in den eleastischen Federn vermeidet außerdem, daß die Federn durchbohrt werden müssen
und daher eine unerwünschte Schwächung des Federquerschnittes eintritt.
Anmelder:
Louis Richard Bressler,
Louis Richard Bressler,
Southampton, Mass. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Boshart, Patentanwalt,
ίο Stuttgart, Am Kräherwald 93
ίο Stuttgart, Am Kräherwald 93
Louis Richard Bressler, Southampton, Mass. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
Es ist zweckmäßig, die Federn in eine solche Höhe zu legen, daß eine sichere und stabile Führung der
Büschel in dem Bürstenhalter gewährleistet ist.
Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele für nach der Erfindung hergestellte Bürsten, die mit
weiteren Einzelheiten der Erfindung im folgenden näher beschrieben sind.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Stielbürste in Draufsicht und Seitenansicht;
Fig. 3 und 4 stellen eine Bürste mit in Richtung ihrer Längsachse getrennten Gliedern in Draufsicht
und Seitenansicht dar;
Fig. 5 und 6 sind Teilansichten einer ähnlichen Bürste mit in beiden Richtungen gegliedertem
Bürstenkörper.
Gemäß Fig. 1 und 2 besteht die Bürste aus einem Handgriff 10 und einem Kopf- oder Borstenteil 12.
Dieser ist in einzelne mit den Borsten 26 besetzte Glieder 14, 16, 18, 20, 22 und 24 unterteilt, die jedoch
wie die Glieder 14 und 24 gegenüber den anderen verschieden groß sein können.
In den Gliedern sind die Borstenbündel 26 von beliebiger Länge und Stärke befestigt.
In den Gliedern sind die Borstenbündel 26 von beliebiger Länge und Stärke befestigt.
Der Bürstenkörper besteht aus einem form- und härtbaren oder selbsthärtenden Kunstharzstoff, der
nach bekanntem Verfahren die erforderliche Formgebung erhält. Die Löcher zum Einsetzen der Borsten
26 werden von der Form mitgebildet oder nachträglich eingebohrt und können in beliebig engen oder
weiten Abständen angeordnet sein.
Zum Befestigen der Borsten dienen Drahtgebinde 28, welche die Borsten in der Mitte umfassen und mit
diesen in die Löcher der Plastikmasse eingetrieben oder eingepreßt werden.
Die einzelnen Glieder sind durch elastische, stabförmige Verbindungsglieder 30 aus Polyamid-Kunst-
809 529/10
harz in genügender Anzahl verbunden, und zwar sind bei der gezeigten Ausführungsform zwei durchgehende,
runde Stäbe vorhanden, die sich in paralleler Anordnung und in Längsrichtung der Bürste quer zu
den beweglichen Gliedern erstrecken. Zur Verbindung der Glieder 14 bis 24 werden die Stäbe 30, die beliebig
geformt und auch gekrümmt sein können, in die Form zur Bildung des Bürstenkörpers eingesetzt
und von dem Kunstharz, aus welchem die Glieder gebildet werden sollen, umschlossen. Die Löcher zur
Aufnahme der Borstenbündel 26 können an den betreffenden Stellen in die Verbindungsstäbe eindringen,
so daß die Borsten an jeder Stelle des Bürstenkörpers den erforderlichen guten Halt bekommen. Die in die
Stäbe eingesetzten Borstenbündel halten die Glieder 14 bis 24 im richtigen Abstand zueinander, so daß sie
sich nicht verschieben können, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn die Stäbe 30 nachträglich in entsprechende
Bohrungen der Glieder eingesetzt werden, um den Zusammenhalt zwischen den Gliedern herzustellen.
In diesem Falle können die Stäbe in den Bohrungen festgekittet oder geklebt sein, so daß sie zusätzlich
zu dem durch die Borsten gegebenen Halt in ihrer Lage gesichert sind.
Nach Fig. 3 und 4 ist eine stiellose Bürste aus zu ihrer Längskante parallelen, beweglichen und elastisch
verbundenen Gliedern 14', 15', 16', 17', 18', 19'und 20'
gebildet. Diese Ausbildung mit längsparallelen Trennfugen hat den Vorteil, daß sich insbesondere Frauenhaar
nicht so leicht in die Zwischenräume zwischen den Gliedern setzen kann, da das Bürsten üblicherweise
quer zur Längsrichtung erfolgt.
Diese Glieder sind durch beispielsweise drei Stäbe 307 verbunden. Die Borstenbündel 26' werden durch
Drahtgebinde 28' gehalten. Auch hier dringen teilweise die Borstenbündel in die elastischen Verbindungsstäbe
30' ein und sichern gegebenenfalls die Lage der Glieder zueinander.
Nach Fig. 5 und 6 ist der Borstenkörper in zwei Richtungen in etwa quadratische oder rechteckige
Glieder 14" unterteilt, so daß Zwischenräume 40 in der Querrichtung und Zwischenräume 42 in der
Längsrichtung der Bürsten entstehen. In der Querrichtung sind die Glieder zusätzlich noch durch Stäbe
44 verbunden, die beispielsweise unter den Stäben 46 für die Längsverbindung liegen und durch besondere
Stifte 45 gehalten sein können. Auch diese Stifte können aus gleichem Stoff wie die elastischen Stäbe
30 hergestellt sein.
Die Stäbe 44 und 46 können jedoch ebenfalls in die Form eingelegt und mit der Kunstharzmasse umkleidet
werden, so daß sie also in der einen oder anderen \¥eise eine feste Verbindung mit den Borstengliedern
erhalten. Da die Stäbe oder entsprechende Verbindungsglieder aus zähem, elastischem Kunstharzstoff
bestehen, der gegenüber den Beanspruchungen einer Bürste keine Ermüdungserscheinungen aufweist,
ist die Elastizität und Haltbarkeit der Bürste gesichert.
Claims (1)
- PatentanspruchBürste aus biegsamen, die Borsten tragenden, in Abständen angeordneten Einzelteilen, die durch ein oder mehrere elastische Verbindungsglieder, insbesondere Federn mit rundem Querschnitt miteinander verbunden sind, welche aus Kunststoff, z. B. einer unter dem Warenzeichen »Nylon« eingetragenen Kunstfaser, hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Querschnittsebene der Federn liegenden Borstenbüschel (26), vorzugsweise die Randborstenbüschel, innerhalb der Federn (30) gehalten sind.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 660 830;britische Patentschriften Nr. 189 335, 647 916. 647 924, 673 516;USA.-Patentschriften Nr. 2 438 268, 2 650 383;Zusatz-Patentschrift Nr. 34 715 zur französischen Patentschrift Nr. 627 418.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 £29/10 5.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB34570A DE1031276B (de) | 1955-02-18 | 1955-02-18 | Buerste |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB34570A DE1031276B (de) | 1955-02-18 | 1955-02-18 | Buerste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1031276B true DE1031276B (de) | 1958-06-04 |
Family
ID=6964346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB34570A Pending DE1031276B (de) | 1955-02-18 | 1955-02-18 | Buerste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1031276B (de) |
Citations (9)
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-
1955
- 1955-02-18 DE DEB34570A patent/DE1031276B/de active Pending
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