DE960625C - Zahnbuerste aus Kunststoff mit einem biegsamen Buerstenkopf - Google Patents

Zahnbuerste aus Kunststoff mit einem biegsamen Buerstenkopf

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Publication number
DE960625C
DE960625C DEB26199A DEB0026199A DE960625C DE 960625 C DE960625 C DE 960625C DE B26199 A DEB26199 A DE B26199A DE B0026199 A DEB0026199 A DE B0026199A DE 960625 C DE960625 C DE 960625C
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DE
Germany
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elastic member
brush head
parts
bristles
plastic
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Expired
Application number
DEB26199A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis R Bressler
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LOUIS R BRESSLER
Original Assignee
LOUIS R BRESSLER
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Publication date
Application filed by LOUIS R BRESSLER filed Critical LOUIS R BRESSLER
Priority to DEB26199A priority Critical patent/DE960625C/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/16Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by wires or other anchoring means, specially for U-shaped bristle tufts

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  • Brushes (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. MÄEZ1957
B 26199 III Ipb
Die Erfindung bezweckt Verbesserungen an Bürsten, insbesondere an Zahnbürsten, deren borstentragende Teile verhältnismäßig biegsam sind. Die borstentragenden Teile werden hierbei in neuartiger Weise unter sich und mit dem Handgriff elastisch verbunden, damit der Bürstenkopf sich der Zähnstellung im Kiefer anpaßt und. die Bürste die Zähne vollkommener reinigt. Die bisherige Methode, Bürsten an den borstentragenden Teilen des Bürstenkopfes mit Drahtklammern zu befestigen und diese Teile wiederum durch Metallfedern untereinander elastisch zu verbinden, erscheint aus mehreren Gründen mangelhaft: Drahtklammern und Metallfedern sind der Korrosion und Alterung besonders unterworfen; sie erzielen nur eine ungenügende Bindung mit dem Kunststoffkörper und stören sich in ihrer Anordnung, so daß die Borsten nicht tief genug und die Metallfederverbiiidungen zu weit außen liegen, wodurch eine zusätzliche, zu vorzeitigem Verschleiß führende Schwächung des Kunststoffkörpers eintreten kann.
Der Hauptzweck der Erfindung ist deshalb die Schaffung einer Zahnbürste aus Kunststoff mit einem biegsamen Bürstenkopf, der aus einzelnen,
durch, ein verhältnismäßig dünnes elastisches Glied verbundenen und in geringem Abstand voneinander angeordneten Teilen besteht, wobei aber das elastische Verbindungsglied selbst zur Befestigung der Borsten dient und mit queischnittschwächenden Kerben versehen ist. Als charakteristisches Merkmal ist dabei im vorliegenden Fall anzusehen, daß das elastische Glied aus Kunststoff, z. B. einer unter dem Warenzeichen »Nylon« eingetragenen ίο Kunstfaser, hergestellt ist, daß ferner die Kerben und Aussparungen od. dgl. an den Biegestellen der Einzelteile des Bürstenkopfes angeordnet sind und daß schließlich die im Bereich des elastischen Gliedes angeordneten Borstenbüschel entweder nur an den Einzelteilen des Bürstenkopfes oder auch gleichzeitig in diesen Einzelteilen des Bürstenkopfes und an dem elastischen Glied befestigt sind. Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist ein biegsames Kunststoffglied vorgesehen, um welches die Kopf teile gepreßt sind. Nach dem Preßverfahren werden die Löcher für die Borstenbüschel durch das elastische Glied gebohrt, und die Büschel werden in den Löchern oder Einsteckhülsen verankert und durchdringen das biegsame Glied.
Mit dieser Konstruktion wird erreicht, daß das elastische Glied aus Kunststoff dauerhaft an. die Borstenteile, die darum herumgepreßt sind, gebunden ist. Außerdem ist es gegen Korrosion widerstandsfähig und hat eine längere Lebensdauer als ein metallisches Federblatt, weil es Biegebewegungen besser· aushält. Weiterhin können die Klammern an die Nylonfeder anstoßen oder durch sie hindurchgehen und dadurch die Borstenbüschel mit dem Kopfteil sicherer vereinigen.
Die Erfindung ist im folgenden in zwei Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen
Fig. ι und 2 eine Zahnbürste gemäß der Erfindung im Grundriß und im Seitenriß,
Fig. 3 und 4 den Grundriß und die Seitenansicht des elastischen Gliedes aus Kunststoff der in Fig. 1 und 2 dargestellten Zahnbürste,
Fig. 5 einen teilweisen Schnitt durch die in Fig. ι und 2 gezeigte Zahnbürste,
Fig. 6 und 7 Grundriß und Seitenriß einer abgeänderten Form der erfindungsgemäßen Zahnbürste,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 6 mit einem abgeänderten Mittel zum Verankern der Borsten in den Kopfteilen,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 6 mit einem weiteren abgeänderten Mittel zum Verankern der Borsten in den Kopfteilen.
Im folgenden wird die Erfindung in bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Die Zahnbürste ist mit 2 bezeichnet und hat
einen Griff 4 und einen die Borsten tragenden Kopf 6. Der Kopf 6 der Zahnbürste enthält einen äußeren Endteil 8, mehrere Zwischenteile 10 und einen Griffteil 12.
Die Zahnbürste wird vorzugsweise aus Kunststoff durch ein Preßverfahren geformt, und ein sich längs erstreckendes, elastisches, flaches, federähnliches Glied 14 wird in die Teile gepreßt, die den Kopf bilden.
Das elastische Glied 14 erstreckt sich in und durch die Zwischenteile 10 und endet in den Teilen 8 und 12.
Es ist ein langgestreckter dünner Streifen aus Kunststoff, der an seinen beiden Enden öffnungen 16 und an seinen Längskanten Kerben 18 aufweist, die seine Länge in Teile 20, 22 und 24 unterteilen, entsprechend den Teilen 8, 10 und 12 des Zahnbürstenkopfes 6.
Die Kerben 18 entsprechen den Querfugen 26 zwischen den Teilen des Kopfes. Die Breite des Gliedes 14 ist etwas geringer als die Teile 8, 10 und 12.
Bei Versuchen, bei denen die Kopfteile gebogen wurden,. wurde festgestellt, daß elastische Glieder aus Stahl nach 300 000 bis 400 000 Biegungen hart werden und brechen, während elastische Glieder aus Kunststoff gemäß der Erfindung bei über 3 000 000 Biegungen noch nicht gebrochen sind.
Letzteres korrodiert während des Gebrauchs der Zahnbürste nicht. Es wird bei häufigem.Gebrauch nicht hart, und Klammern können durch dieses elastische Glied hindurchgeführt werden.
Die gefalteten Borstenbüschel werden gewöhnlieh in den Einsteckhülsen durch Drahtklammern befestigt und am Boden der Einsteckhülsen in den Kunststoff eingepreßt.
Die Einsteckhülsen können beim Preßverfahren vorgesehen werden oder in die gepreßten Zahnbürsten gebohrt werden. Gewünschtenfalls kann die Bahrung das elastische Glied 14 durchdringen, was bei einem elastischen Glied aus Metall nicht durchführbar wäre.
Fig. 5 zeigt eine Klammer 28, die die Borsten 30 eines Büschels 32 hält. Diese Drahtklammer durchdringt das elastische Glied 14 und verankert das Büschel sicher im Biirstenteil 10.
Das elastische Glied kann aus »Nylon« hergestellt werden, einem Kunststoff, der eine überlegene Biegbarkeit und große Festigkeit aufweist, durch Biegung nicht ermüdet und der Korrosion widersteht. Die Klammern können dieses Material durchdringen, ohne daß die genannten Eigenschaften verlorengehen. Statt »Nylon« können auch andere Kunststoffarten, welche die erwähnten Eigenschaften aufweisen, verwendet werden.
In Fig. 6 bis 9 wird der Kopf der Zahnbürste mit 102 bezeichnet. Dieser hat einen Endteil 104, einen Griffteil 106 und mehrere Mittelteile 108. Der Griffteil 106 setzt sich im Griff 110 fort.
Die Zahnbürste wird gepreßt und dabei ein längliches, flaches, federähnliohes Glied 112 zugefügt, das sich durch die Mittelglieder hindurch erstreckt und in den Kopfendteilen endigt. Das elastische Glied 112 kann an den Längsseiten mit Kerben 113 versehen sein, die mit den Querfugen 114 zwischen den einzelnen Teilen übereinstimmen. Diese Kerben vergrößern noch die Biegsamkeit des Gliedes 112.
Die Einsteckhülsen 116 für die Borstenbüschel werden gebohrt und erstrecken sich vom unteren
Abschnitt 118 durch das Glied 112 in den oberen Abschnitt 120 der-Einzelteile 108, 104, 106, wie die Fig. 8 und 9 zeigen.
Die Borsten 124 werden, zu Borstenbüschel 122 gefaltet, in die EinstecMiülsen eingefügt und durch Anker gesichert. Diese Sicherung wird in Fig. 8 und 9 gezeigt.
In Fig. 8 besteht der Anker 130 aus einem dünnen Dralht, der oberhalb der Borsten in der Einsteckhülse ri6 in einer Borstenschlinge 125 verkeilt ist.
Im Beispiel nach Fig. 9 wird eine Klammer 132 in den oberen Abschnitt 120 des Teiles 108 getrieben und greift dadurch in die Borstenschleife 125' ein.
Die Erfindung soll nicht auf die in der Beschreibung und den Zeichnungen gegebenen speziellen Ausführungsformen beschränkt sein, ,sondern es sind gemäß der Erfindung noch zahlreiche Änderungen im Rahmen der Erfindung möglich, die gleichfalls zum Umfang dieser gehören.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Bürste, insbesondere Zahnbürste, aus Kunststoff mit einem langen Stiel und einem biegsamen Bürstenkopf, der aus einzelnen durch ein verhältnismäßig dünnes elastisches Glied verbundenen und in geringem Abstand voneinander angeordneten Teilen besteht, wobei das elastische Glied als Befestigung für die Borsten dient und mit querschnittsschwächenden Kerben versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Glied aus Kunststoff, z. B. einer unter dem Warenzeichen »Nylon« eingetragenen Kunstfaser, hergestellt ist, die Kerben, Aussparungen (18) od. dgl. an den Biegestellen der Einzelteile (8, io, 12 und 104, 106, 108) des Bürstenkopfes angeordnet sind und die im Bereich des elastischen Gliedes angeordneten Borstenbüschel entweder nur an den Einzel-* teilen des Bürstenkopfes oder auch gleichzeitig in diesen Einzelteilen des Bürstenkopfes und an dem elastischen Glied befestigt sind.
  2. 2. Bürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel in bekannter Weise Klammern (28) dienen, die das elastische Glied durchdringen und im Bürstenkopf (10) enden.
  3. 3. Bürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß' die Borstenbüschel (122) in bekannter Weise gefaltet sind, Öffnungen (116) im elastischen Glied (112) und im Einzelteil (108) durchdringen und lediglich im oberenAbschnitt (120) eines Einzelteiles (108) des Bürstenkopfes durch Keile (130), Klammern (132) od. dgl. verankert sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschriften Nr. 2438268, 2443297; britische Patentschrift Nr. O73 516;
    deutsche Patentschrift Nr. 660 830.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609619/18 9.56 (£09845 3.57)
DEB26199A 1953-06-26 1953-06-26 Zahnbuerste aus Kunststoff mit einem biegsamen Buerstenkopf Expired DE960625C (de)

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DE960625C true DE960625C (de) 1957-03-28

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ID=6961950

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DE (1) DE960625C (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE660830C (de) *
US2438268A (en) * 1946-06-03 1948-03-23 Louis R Bressler Flexible bristle head toothbrush
US2443297A (en) * 1947-02-08 1948-06-15 Louis R Bressler Toothbrush
GB673516A (en) * 1950-06-05 1952-06-04 Louis Richard Bressler Improvements in and relating to tooth brushes

Patent Citations (4)

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