DE1027986B - Kontaktkopier- und Lichtpausgeraet mit feststehendem Kopierzylinder und Aufspannplane - Google Patents
Kontaktkopier- und Lichtpausgeraet mit feststehendem Kopierzylinder und AufspannplaneInfo
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- DE1027986B DE1027986B DEH19040A DEH0019040A DE1027986B DE 1027986 B DE1027986 B DE 1027986B DE H19040 A DEH19040 A DE H19040A DE H0019040 A DEH0019040 A DE H0019040A DE 1027986 B DE1027986 B DE 1027986B
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/02—Exposure apparatus for contact printing
- G03B27/14—Details
- G03B27/18—Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
- G03B27/22—Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by stretching over a curved surface
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kontaktkopier- und Lichtpausgeräte, bei denen das Pausgut während der
Belichtung auf einem feststehenden Belichtungszylinder mit kreis- oder ellipsenähnlichem Querschnitt aufgespannt
ist, dessen Mantel aus lichtdurchlässigem Material besteht und in dessen Innerem die Lichtquelle
angeordnet ist. Die Anpressung der Papiere erfolgt durch eine um den Belichtungszylinder herumgelegte
und an ihm befestigte Plane, die unter Federzug steht und deren freies Ende bei der Öffnung des
Gerätes auf einen Rundstab aufgespult wird.
Bei den bereits bekannten Geräten mit aufspulbarer Spannplane steht diese dauernd unter einem
Federzug, der von Anfang bis Ende des Abrollvorganges stetig zunimmt, der also bei Erreichen der
Endlage am stärksten ist. Daher muß die Plane hier, damit sie nicht zurückschnellt, verriegelt werden. Bei
großen Geräten sind gegen Ende des Spannvorganges beträchtliche Kräfte erforderlich, die den Gebrauch
solcher Geräte erschweren. Auch das kurze Zurück- ao rollen und Wiederverschließen zwecks Überprüfung
des Belichtungszustandies hat im Bereich der stärksten
Federspannung zu erfolgen, so daß die zur Kontrolle notwendigen Hainidbewagungen in der Regel nicht
von einer Person ausgeführt werden können.
Ebenso ist die Einführung des Pausgutes zwischen Rollplane und Belichtungszylinder schwierig und erfordert
eine gewisse Geschicklichkeit. Da nämlich das Kopierpapier so lange festgehalten werden muß, bis
sein Anfang zwischen Plane und Belichtungszylinder eingerollt ist, reichen zum gleichzeitigen Einlegen des
Pausgutes und Spannen der Plane, besonders bei großen Formaten oder wenn mehrere kleine Kopien
gleichzeitig gemacht werden sollen, zwei Hände nicht aus, vor allem dann nicht, wenn die relative Lage zwisehen
Kopierpapier und Original noch korrigiert werden muß und die Papiere, wie es meist der Fall ist,
das Bestreben zeigen, die Rollenform beizubehalten, in der sie bis dahin aufbewahrt worden waren. Breite
Rollplanen, die auf größere Länge frei ausgespannt sind, bilden infolge auftretender Querspannungen
Längsfalten, die ein gleichmäßiges Anpressen über die ganze Breite verhindern.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung
schematisch dargestellt, und zwar in der Beschikkungslage, in der der Rundstab 3 mit der Rollplane 1
sich in der unteren Ausgangslage befindet.
Der Belichtungszylinder 2, der aus einem Mantel durchsichtigen Materials gebildet wird, ist wie bei
den bereits bekannten Geräten nicht drehbar, sondern zwischen zwei im oberen Teil kreis- oder ellipsenförmigen,
im unteren Teil rechtwinkligen Stirnwänden 12 fest angeordnet. Entsprechend muß der Rund-Kontaktkopier-
und Lichtpausgerät
mit feststehendem Kopierzylinder
und Aufspannplane
Anmelder:
Hans Haus,
Limburg/Lahn, Hahlgartenweg 7
Hans Haus, Limburg/Lahn,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
stab 3, auf dem die Rollplane 1 aufgewickelt ist, beweglich
sein, um mit ihr über den Mantel des Belichtungszylinders 2 abgerollt werden zu können. Im
Inneren des Belichtungszylinders 2 sind eine oder mehrere Leuchtstoffröhren als Lichtquelle zu denken.
An den Enden 5 des Rundstabes 3 greifen die Schnurzüge 4 an, die die Spannkraft der Federn 6 auf
den Rundstab 3 übertragen. Aus konstruktiven Gründen sind die Schnurzüge 4 über die Rollenpaare 7, 8
geführt. Gemäß Zeichnung ist das Pausgut 9 in den Zwischenraum zwischen Belichtungszylinder 2 und der
völlig entspannten Rollplane 1 eingeschoben. Da sich der Zwischenraum bis zur Leiste 10, also- über etwa
ein Drittel des Zylinderumfanges erstreckt und sich vor der Leiste 10 stetig verjüngt, wird das Pausgut 9
bereits nach dem Einschieben genügend festgehalten, so daß es zwar noch mühelos verschoben werden
kann, aber nicht imstande ist, seine Lage selbst zu ändern. Obwohl in der unteren Ausgangslage eine
völlige Entspannung der Roll-plane I besteht, werden
die Federn 6 unter Vorspannung gehalten.
Aus dieser Stellung kann nun die Rollplane über den durchsichtigen Mantel des Belichtungszylinders 2
abgerollt werden. Den Beginn dazu bildet das Hochheben des Rundstabes 3 mit dem auf ihn aufgewickelten
Teil der Rollplane 1 bis zur oberen Ausgangslage. Die obere Ausgangslage liegt etwa auf der Höhe des
Übergangs der senkrechten Stirnflächen 11 der Seitenwände 12 in den kreis- oder ellipsenförmigen
Teil.
Hier erst beginnen die Federn 6 bei Fortsetzung des Schließvorganges die Rollplane zu spannen. Bei
deren Abrollen über den Belichtungszylinder 2 werden die Schnurzüge 4 auf die Enden 5 des Rundstabes
3 aufgewickelt. Dadurch und infolge des auf
709 959/252
dem ersten Teil der Roiistrecke größer werdenden Abstandes
des Rundstabes 3 von dem Rollenpaar 7, 8 wächst zunächst die Spannung der Federn 6, sinkt
aber wieder, wenn dieser Abstand stärker abnimmt, als es der sich auf dem Rundstab 3 weiter aufwickelnden
Schnurlänge entspricht. Durch Wahl des Standortes für das Rollenpaar 8, die Formgebung des
Zylinderquerschnittes, die Wahl der Federvorspannung und der Durchmesser der Enden 5 des Rundstabes
3 kann die Spannung der Rollplane 1 auf dem Wege bis zur Endlage in solchen Grenzen gehalten
werden, daß das eingelegte Pausgut zwar fest angepreßt ist, daß aber dennoch nur geringe Kräfte zum
Abrollen der Plane erforderlich sind.
Die Spannung der Federn 6 ist auf dem ganzen; Weg
größer als in den beiden Ausgangslagen, aber immer nur so groß, wie es zu einer genügenden Anpressung
der Rollplane 1 erforderlich ist. Es sind daher auch bei großen Geräten nur geringe Kräfte aufzuwenden,
um die Rollplane in der einen oder der anderen Riehtung abzurollen. Zur Kontrolle der Pausenbelichtung
kann die Plane also mit einer Hand gehalten werden, während mit der anderen die Pause 9 zurückgeschlagen
wird.
Beim Öffnungsvorgang bleibt die Spannung der Rollplane 1 so lange erhalten, bis die obere Ausgangslage
erreicht ist. Auf dem Wege von der oberen zur unteren Ausgangslage unterbleibt ein weiteres Aufspulen
der Rollplane 1 auf den Rundstab 3. Die dabei frei werdende Länge der Rollplane 1 trägt nur zu
deren Lockerung bei und damit zur Bildung des Zwischenraumes zwischen Belichtungszylinder 2 und
Rollplane 1. Die Bewegung der Enden 5 des Rundstabes 3 auf den senkrechten Stirnflächen 11 der
Seitenwände 12 ist demnach nicht rollend, sondern gleitend.
Der Weg des Rundstabes 3 kann also· in drei Teilstrecken
unterteilt werden. Die erste davon liegt zwischen der oberen und der unteren Ausgangslage. Hier
ist die Rollplane 1 völlig entspannt, und die Federn 6 stehen unter einer im wesentlichen konstanten Vorspannung.
Auf der zweiten Teilstrecke von der oberen Ausgangslage bis zum Umkehrpunkt A wird die Rollplane zunehmend gespannt. Die Spannung hängt
naturgemäß auch von der Größe der Vorspannung der Federn 6 ab. Vom Umkehrpunkt A aus, wo die Spannung
am größten ist, bis zur Endlage verringert sich die Spannung nur um einen kleinen Betrag, 9© daß
die Federn 6 in der Lage sind, den Rundstab 3 auf dieser letzten Wegstrecke selbsttätig in die Endlage
an der Leiste 10 zu ziehen.
Claims (2)
1. Kontaktkopier- und Lichtpausgerät mit feststehendem Belichtungszylinder und an diesem befestigter,
unter Spannung stehender Aufspannplane mit Aufwickelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (12) des Belichtungszylinders (2) über die untere Zylinderhälfte
hinausragen und daß zum Aufwickeln des freien Endes der Aufspannplane (1) ein Rundstab (3)
vorgesehen ist, dessen Enden durch Schnurzüge (4) mit Spannfedern (6) verbunden sind und durch
diese in seiner Ausgangslage in Anlage an den etwa in Höhe der waagerechten Zylinderachse
vom Zylindermantel ausgehenden Stirnflächen (11) der Seitenwände (12) gehalten werden, so daß die
Aufspannplane entspannt und erst beim Abrollen des Rundstabes über den Belichtungszylinder der
Spannkraft der Federn unterworfen ist und diese den Rundstab gegen Ende des Abrollvorganges in
seine durch eine Anscihlagileiste (10) bestimmte
Endlage ziehen.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfedern (6) unter dem
rückwärtigen Teil des Kopierzylinders (2) angeordnet und die Schnurzüge (4) über Lenkrollen
(J, 8) zu dem Rundstab (3) geführt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 847 252, 835 693,
841;
Deutsche Patentschriften Nr. 847 252, 835 693,
841;
französische Patentschrift Nr. 984 057;
USA.-Pa.tentschrift Nr. 2 383 785.
USA.-Pa.tentschrift Nr. 2 383 785.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 959/252 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH19040A DE1027986B (de) | 1952-09-24 | 1952-09-24 | Kontaktkopier- und Lichtpausgeraet mit feststehendem Kopierzylinder und Aufspannplane |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH19040A DE1027986B (de) | 1952-09-24 | 1952-09-24 | Kontaktkopier- und Lichtpausgeraet mit feststehendem Kopierzylinder und Aufspannplane |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1027986B true DE1027986B (de) | 1958-04-10 |
Family
ID=7148543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH19040A Pending DE1027986B (de) | 1952-09-24 | 1952-09-24 | Kontaktkopier- und Lichtpausgeraet mit feststehendem Kopierzylinder und Aufspannplane |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1027986B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11021326B2 (en) | 2018-02-09 | 2021-06-01 | Cyborgline Sa | Conveying apparatus for long pasta |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2383785A (en) * | 1943-10-22 | 1945-08-28 | Shubel A Foster | Photographic printer |
| FR984057A (fr) * | 1949-02-08 | 1951-07-02 | Seine France | Appareil de reproduction photographique |
| DE817841C (de) * | 1949-11-23 | 1951-10-22 | Willy Salchow | Kopiergeraet |
| DE835693C (de) * | 1950-01-26 | 1952-04-03 | Heinrich Hokamp | Kleinpausgeraet |
| DE847252C (de) * | 1941-06-25 | 1952-08-21 | Quarzlampen Gmbh | Geraet zur Herstellung von Lichtpausen |
-
1952
- 1952-09-24 DE DEH19040A patent/DE1027986B/de active Pending
Patent Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
| DE847252C (de) * | 1941-06-25 | 1952-08-21 | Quarzlampen Gmbh | Geraet zur Herstellung von Lichtpausen |
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