DE570256C - Fadenstromschliesser - Google Patents

Fadenstromschliesser

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DE570256C
DE570256C DEL72896D DEL0072896D DE570256C DE 570256 C DE570256 C DE 570256C DE L72896 D DEL72896 D DE L72896D DE L0072896 D DEL0072896 D DE L0072896D DE 570256 C DE570256 C DE 570256C
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tubes
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thickening
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition

Landscapes

  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Fadenstromschließer für Meldeanlagen, bei dem ein gewichts- bzw. federbelasteter Faden während der Betriebsbereitschaft im gespannten Zustand gehalten wird. Dabei wurde durch den Faden ein Kontaktorgan innerhalb eines Kontaktringes bzw. Kontaktröhrchens derart gehalten, daß beim Beiseitedrücken des Fadens das Kontaktorgan aus der Normallage gebracht wurde und einen Stromschluß durch Berühren des um diesen Kontaktgeber angeordneten Kontaktringes erzeugte. Derartige Kontakte sind z. B. bei Sicherungsvorhängen bekannt. Von diesen bekannten Fadenstromschließern weicht der Stromschließer gemäß vorliegender Erfindung dadurch ab, daß nach ihr die beiden Kontaktröhren, die der durch eine Spannvorrichtung belastete Faden durchsetzt, zentrisch ineinander beweglich, dabei aber an verschiedenen Punkten aufgehängt sind. Infolgedessen wird bei seitlichem Abdrängen des Fadens die von dem Faden unmittelbar gesteuerte Kontaktröhre gegen die um den anderen Drehpunkt
2g bewegliche zweite Kontaktröhre gedrückt. Letztere wird dadurch gleichfalls aus ihrer Normallage abgedrängt, so daß beide Kontaktröhren gezwungen werden, sich schabend über eine gewisse Strecke gegeneinander zu bewegen.
Gerade bei solchen Fadenkontakten, die durch ihren Einbau an Fenstern und Türen Witterungseinflüssen und der Verstaubung besonders ausgesetzt sind, ist es erwünscht, daß bei der Kontaktgabe die kontaktgebenden Teile sich schabend über eine gewisse Strecke gegeneinander bewegen, damit evtl. eine aufliegende Oxyd- oder Staubschicht bei der Kontaktbetätigung mit Sicherheit entfernt wird.
Für den Fall, daß der Faden zerschnitten wird, daß also nicht durch Abdrängen des Fadens aus seiner Normallage die Kontaktgabe erzeugt wird, ist am Faden selbst, und zwar einige Zentimeter unterhalb des Kontaktes, eine Verdickung angebracht, mit deren Hilfe sich die erste bewegliche Kontaktröhre nach Zerreißen des Fadens von dessen Spannvorrichtung aus der Normallage herausbewegt, wodurch die leitende reibende Berührung mit der an dem anderen Punkte aufgehängten zweiten Röhre eingeleitet wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung (Abb. 1 bis 5) dargestellt.
Abb. ι. Über eine Leitrolle 2 führt der Spannfaden / durch ein stromleitendes Röhrchen 3, das in einer Durchstanzung eines Haltebleches 4 oder auf andere Weise beweglich mit Hilfe einer z. B. durch Auf bordein, herstellbaren Verbreiterung hängt. Das Röhrchen 3 ragt durch ein Gegenrohr 5 hindurch und wird von dem Spannfaden / in der Mitte des Rohrstutzens gehalten. Das Rohr 5 hängt mit seiner oberen Verbreiterung auf
einem Halteblech 6 und wird gegen dieses durch eine Spirale oder Blattfeder 7 gegengepreßt und dadurch in der Normallage festgehalten. Durch eine besondere, auf der Zeichnung durch den Dorn 8 dargestellte Vorrichtung ist die Bewegung des Rohres 5 begrenzt, die Gegendruckfeder 7 sorgt auch bei den stärksten Schwankungen ihrer Federkraft dafür, daß die gleichmäßige Auflage des to Rohres 5 auf der Halteplatte 6 gewährleistet ist.
Wird der Faden f beiseitegedrückt, so bewegt sich das Rohr 3 um seinen Aufhängepunkt A (Abb. 1), während nach erfolgter Berührung zwischen den Teilen 3 und 5 das Gegenrohr 5 sich um einen Punkt desjenigen Auflagekreises bewegen muß, der durch die obere Bordelung des Kontaktrohres 5 und der Auflagefläche des Kontaktbleches 6 gebildet wird. Da die Drehpunkte beider Bewegungen voneinander entfernt liegen, muß an dem Berührungspunkt der beiden sich gegeneinander bewegenden Körper 3 und 5 eine schabende Reibung eintreten. Der Faden / kann zur Begrenzung seiner Bewegung eine Verdickung in Form eines Ringes bzw. eines Knotens 9 erhalten. Der Faden f kann so weit von der Spannvorrichtung 1 aufgerollt werden, als die Spannvorrichtung dazu in der Lage ist und soweit der Faden / mit Hilfe der Verdikkung 9 das Röhrchen 3 anheben kann. Als Spannvorrichtung für den Faden ist eine Rolle ι auf einer Achse 11 angeordnet. Diese ist durch eine Feder oder sonstige Vurrichtung derartig belastet, daß sie das Bestreben hat, den Faden f zu spannen bzw. aufzurollen. Wird der Faden zerschnitten, so rollt die Rolle 1 den Faden auf. Die Verdickung 9 sorgt dafür, daß das Röhrchen 3 aus seiner Lage A herausgehoben wird, so daß es über das Halteblech 4 entsprechend hinausragt. Um den Punkt, an dem das Röhrchen 3 durch das Halteblech 4 hindurchgeführt wird, entsteht aber dadurch eine Drehbewegung, weil die Rolle 2 nicht genau über der Durchführung des Röhrchens 3 durch das Halteblech 4 liegt. Das Röhrchen 3 wird deshalb, unter dem Einfluß der von der Aufwickelvorrichtung 1 ausgehenden Kraft, aus der zentrischen Lage herausgebracht, so daß zwischen Röhrchen 3 und Kontaktrohr 5 eine kräftige, schabende . Berührung verursacht wird.
Für den Fall, daß der Spannfaden oberhalb des Punktes 9 reißt, kann eine Meldung dadurch sichergestellt werden, daß um einen Punkt, z. B. 2, drehbar eine Feder oder ein belasteter Hebel 20, gegen den Spannfaden f drückend, angeordnet ist. Sobald der Faden /, z. B. beim Zerschneiden oberhalb von 9, die Spannung verliert, wird durch die Vorrichtung 20 zwischen den Metallteilen 4 und 6 ein Stromschluß erzeugt, z. B. dadurch, daß diese Vorrichtung 20 sich gegen eine hochgebogene Kontaktnase 14 des Bleches 6 gegenlegt (Abb. 1).
Abb. 3. Der gleiche Effekt, d. h. die Betätigung eines Kontaktes beim Zerreißen des Fadens, kann auch noch auf andere Art und Weise erzielt werden; es kann, wie in Abb. 3 gezeigt wird, z. B. an der Aufwickelvorrichtung ι eine Nase 20 angebracht sein, die gegen den Kontaktwinkel 14 gegenstößt, sobald der.Faden zu weit angezogen bzw. zu weit nachgelassen wird.
Abb. 4. Bei einer ähnlichen Ausführung wird die Spannvorrichtung 1 auf einer Achse 11 angeordnet, die mit Gewindegängen versehen ist. Die Buchse, auf der die Spannvorrichtung ι läuft, ist in diesem Falle als Mutter ausgebildet, die sich unter dem Einnuß der Federbelastung beim Hereinlassen bzw. Herausziehen des Fadens auf die Achse mehr oder weniger tief aufschraubt. Eine oder beide Endstellungen können z. B. unter Zuhilfenahme der Nase 20 als Endkontakt ausgebildet werden.
Um die gesamte Kontaktvorrichtung bequem und leicht an Fenstern und Türen anbringen und an die Sicherungsanlage anschließen zu können, kann in dem Sockel 12 der Gesamtanordnung ein längs durchgehender Schlitz 13 vorgesehen werden. Durch diesen Schlitz ist es möglich, die Verbindungsdrähte unter dem Sockel durchzuführen und sie, unter Benutzung einer in dem Querschlitz 13 befindlichen Aussparung 10, an die entsprechenden Anschlußschrauben 15 und 16 unterzuklemmen. An jedem Ende des Querschlitzes 13 ist eine Erweiterung 17 vorgesehen, die schellenartig über entsprechend geformte Schutzröhren 19 (Abb. 1) greift. In diese Röhren können die Zuführungs drähte zu ihrem mechanischen Schutz verlegt werden. Diese Aussparung 17 ist ferner deshalb angeordnet, damit sich die Schutzröhre 19 nicht zu weit unter die Grundplatte 12 einschieben kann.
Der gesamte Fadenkontakt kann gegen Staub und mechanische Beschädigungen durch eine Schutzkappe abgedeckt werden.
Eine Reihe von derartigen Anordnungen kann in einer Ebene so angebracht werden, daß die durch eine Rolle, z. B. ein langes Rundholz oder Rohr, auf und ab rollbaren Fäden eine Schutzgardine bilden.
Abb. 5 zeigt einen Fadenkontakt, bei dem der Faden/ zerschnitten ist. Das innere Kontaktrohr 3 hat das äußere Kontaktrohr 5 aus seiner Normallage gedrückt. Dadurch wurde das Rohr S einseitig angehoben und die schabende Bewegung zwischen den Rohren 3 und 5 erzwungen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Fadenstromschließer, insbesondere für Meldeanlagen, mit zwei ineinandergelagerten, im Ruhezustande einander nicht berührenden stromleitenden Röhren oder röhrenartigen Vorrichtungen, durch die sich der Faden erstreckt, der am oberen oder unteren Ende durch eine
    ίο Spannvorrichtung belastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Röhren oder röhrenartigen Vorrichtungen (3, 5) zentrisch ineinander beweglich, aber an verschiedenen Punkten (A und B) aufgehängt sind, so daß beim Beiseitedrücken des Fadens durch die dabei bewirkte Schrägstellung der beiden Röhren eine sichere leitende Berührung zwischen beiden röhrenartigen Vorrichtungen eintritt.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Röhren (3 und 5) durch entsprechende Federn so gegen ihre entsprechende Auflagefläche (4 und 6) gedrückt werden, daß sie von sich aus das Bestreben haben, zentrisch ineinander zu verharren.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 und 2 mit einer am Faden angeordneten Verdickung und einer am oberen Fadenende angreifenden Spannvorrichtung, die bestrebt ist, den Faden anzuziehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenverdickung (9) dicht vor der Mündung des vom Faden (/) durchsetzten Röhrchens (3) angeordnet ist und beim Zerschneiden des Fadens jenseits der Verdickung (9) von der auf den Faden wirkenden Spannvorrichtung (1) gegen die Mündung des Röhrchens (3) gezogen wird, dieses anhebt und aus seiner zentralen Normallage verschwenkt, so daß die beiden Röhren (3, 5) der Kontaktvorrichtung sich im Sinne des Anspruchs 1 berühren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL72896D 1928-09-15 1928-09-15 Fadenstromschliesser Expired DE570256C (de)

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