DE1027686B - Selbsttaetige hydraulische Anlassvorrichtung fuer eine dampf- oder gasbetriebene Hilfsoelpumpe eines Turbosatzes - Google Patents

Selbsttaetige hydraulische Anlassvorrichtung fuer eine dampf- oder gasbetriebene Hilfsoelpumpe eines Turbosatzes

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Publication number
DE1027686B
DE1027686B DEL25939A DEL0025939A DE1027686B DE 1027686 B DE1027686 B DE 1027686B DE L25939 A DEL25939 A DE L25939A DE L0025939 A DEL0025939 A DE L0025939A DE 1027686 B DE1027686 B DE 1027686B
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DE
Germany
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piston
pressure
oil pressure
acted
oil
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Pending
Application number
DEL25939A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dietrich Butzke
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/20Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted
    • F01D17/22Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted the operation or power assistance being predominantly non-mechanical
    • F01D17/26Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted the operation or power assistance being predominantly non-mechanical fluid, e.g. hydraulic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige hydraulische Anlaßvorrichtung für eine dampf- oder gasgetriebene Hilfsölpurape eines Turbosatzes mit einem durch Öldruck entgegen einer Federkraft beaufschlagten Kolben, der das Treibmitteleinlaßventil der Hilfsölpumpe schließt, wenn der Solldruck erreicht, und öffnet, wenn der Solldruck unterschritten wird.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist der Druck, bei dem das Ventil sich öffnen soll, möglichst nahe unterhalb des Solldrucks gelegt. Sie haben den Nachteil, daß das Ventil schon dann öffnet, wenn durch augenblicklich erhöhten Ölbedarf des Turbosatzes eine nur kurzzeitige geringe Druckabsenkung im ölnetz auftritt.
Diesen Nachteil vermeidet eine andere bekannte Anlaßvorrichtung, die mit einem Haftkolben arbeitet und bei der der öffnungsdruck mit genügendem Abstand unter den Schließdruck gelegt ist. Das plötzliche Aufsetzen bzw. Abreißen des Haftkolbens bewirkt aber ein recht schnelles öffnen und Schließen des Ventils. Das schnelle Schließen des Ventils bringt Nachteile beim Anfahren eines Turbogenerators .mit sich. Durch das plötzliche Abschalten der ölpumpe kann nämlich selbst bei relativ elastisch arbeitendem Druckhalteorgan eine so große Druckabsenkung im ölnetz herbeigeführt werden, daß die Ventile, über die der Turbosatz angefahren wird, weiter schließen und die Turbine in einer niedrigeren als der Solldrehzahl, vielleicht gerade in der kritischen Drehzahl, hängenbleibt.
Jene Nachteile will die Erfindung vermeiden.
Die Erfindung besteht darin, daß der Kolben das Ventil nur allmählich schließt und erst bei starker Unterschreitung des Solldrucks öffnet, indem er in dem der »Offen«-Stellung nahen, größeren Teil seines Hubes auf nur einem Teil seiner Fläche oder nur mit reduziertem Öldruck, aber nur in dem der »Geschlossen«-Steilung nahen, kleineren Teil seines Hubes auf seiner ganzen Fläche bzw. mit dem ganzen Öldruck beaufschlagt wird.
Die Erfindung erreicht dies auf zweierlei verschiedene Weisen. Entweder dadurch, daß der Kolben ein Stufenkolben ist und daß der ringförmige Teil seiner Fläche erst nahe der »Geschlossen«-Stellung, und zwar durch eine von der Kante dieser Ringfläche frei- +5 gegebene Zuleitung, beaufschlagt wird. Oder sie erreicht es dadurch, daß der Kolben nicht nur in Richtung gegen die Federkraft, in welcher Richtung er vom vollen Öldruck beaufschlagt wird, sondern auch in Richtung mit der Federkraft, aber in dieser Riehtung mit reduziertem Öldruck beaufschlagt wird und daß die Zuleitung dieses reduzierten Öldrucks erst nahe der »Geschlossene-Stellung, und zwar durch den Kolben selbst, unterbrochen wird.
Selbsttätige hydraulische Anlaßvorrichtung für eine dampf- oder gasbetriebene
Hilfsölpumpe eines Turbosatzes
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m. b. H., Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dipl.-Ing. Dietrich Butzke, Berlin,
ist als Erfinder genannt wprden
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung sind schematisch Ausführungsbeispiele nach der Erfindung wiedergegeben.
In Fig. 1 ist das Ventil 11 für die Hilfsölpumpe mit dem Stufenkolben 12, der entgegen der Wirkung der Feder 13 über Leitung 14 durch Öldruck beaufschlagt ist, verbunden. Beim Anfahren, also bei geöffnetem Ventil, wirkt der ansteigende Öldruck zunächst auf die Fläche 15 des Kolbens, wodurch dieser entgegen der Federkraft in schließendem Sinn bewegt wird. Der Kolben sinkt allmählich so lange, bis der Zufluß 16 der Überströmleitung 17 bei nahezu geschlossenem Ventil freigegeben wird. Der Öldruck wirkt nun auf die dem größeren Durchmesser 18 des Kolbens entsprechende Fläche. Das Ventil ist somit in der gezeichneten Lage völlig geschlossen. Durch die gemäß der Erfindung zugeschaltete Fläche öffnet das Ventil erst bei einem nahe unterhalb der oberen Grenze des Schließbereichs liegenden Druck, entsprechend der Auslegung der Flächen für einen vorgegebenen Fall.
In Fig. 2 ist an Stelle des Stufenkolbens 12 aus Fig. 1 ein einfacher Steuerkolben 19 mit der Ventilspindel 20 verbunden. Die Überströmleitung 17 mit der einstellbaren Drosselstelle 21 gibt den Weg für den reduzierten Öldruck zur Unterseite des Kolbens frei, und zwar so lange, bis die Steuerkante 22 des Kolbens die Zunußleitung 16 kurz vor dem Schließen des Ventils 11 absperrt. Die Wirkungsweise einer Anlaßvorrichtung mit einem derartig, ausgebildeten Steuerkolben unterscheidet sich nicht von der Anlaß Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Um eine Rückwirkung der Ventilkräfte auf die Steuerkolbenstellung zu vermeiden, wird bei einsitzigen Ventilen zweckmäßigerweise zwischen Ventil-TM 959/112
spindel und Steuerkolben ein Kraftverstärker geschaltet. Eine solche Ausführung im Zusammenhang mit dem Gegenstand der Erfindung ist in Fig. 3 gezeigt. Die Kolbenstange 23 ist als Drosselstift ausgebildet und steuert in an sich bekannter Weise den Ablauf 24 am Kraftkolben 25. Der Impulsdruck für den Kraftverstärkerkolben wird der Impulsleitung 14 unter Zwischenschaltung der Zulaufblende 26 entnommen. In der gezeichneten Lage ist das Ventil 27 schon geschlossen, die Überströmleitung 17 wird jedoch erst nach einem kleinen Druckanstieg durch einen gewissen Überhub des Steuerkolbens 19 abgeschlossen. Eine solche Anordnung ist insofern besonders vorteilhaft, als sowohl ein stetiges Schließen als auch ein verzögerungsfreies öffnen des Ventils 27 erreicht wird. Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 für das Ventil 11 zeigt sich eine geringe Verzögerung im ersten Teil des Öffnungsbereichs, die durch den Ungleichförmigkeitsgrad der Feder 13 bis zum Absperren der Überströmleitung 17 hervorgerufen wird.
Die Erfindung ist nicht an die in den Figuren dargestellten Ausführungsformen gebunden. Beispielsweise kann an Stelle der beiderseitigen Beaufschlagung des Steuerkolbens 19 (Fig. 2 und 3) im Schließbereich, zunächst auf nur einer Seite des Kolbens, ein reduzierter Druck und kurz vor oder nach dem Schließen der volle Druck wirken. Es ergibt sich dann dieselbe Wirkungsweise einer Anlaßvorrichtung gemäß der Erfindung wie bei den Vorrichtungen, die den Ausfuhrungsbeispielen zugrunde gelegt sind.

Claims (5)

PaTENTANSPBÜCHE:
1. Selbsttätige hydraulische Anlaßvorrichtung für eine dampf- oder gasgetriebene Hilfsölpumpe eines Turbosatzes mit einem durch Öldruck entgegen einer Federkraft beaufschlagten Kolben, der das Treibmitteleinlaßventil der Hilfsölpumpe schließt, wenn der Solldruck erreicht, und öffnet, wenn der Solldruck unterschritten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben das Ventil nur allmählich schließt und erst bei starker Unterschreitung des Solldrucks öffnet, indem er in dem der »Offen«-Stellung nahen, größeren Teil seines Hubes auf nur einem Teil seiner Fläche oder nur mit reduziertem Öldruck, aber nur in dem der »Geschlossen «-Stellung nahen, kleineren Teil seines Hubes auf seiner ganzen Fläche bzw. mit dem ganzen Öldruck beaufschlagt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben ein Stufenkolben ist und daß der ringförmige Teil seiner Fläche erst nahe der »Geschlossen«-Stellung, und zwar durch eine von der Kante dieser Ringfläche freigegebene Zuleitung, beaufschlagt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben nicht nur in Richtung gegen die Federkraft, in welcher Richtung er vom vollen Öldruck beaufschlagt wird, sondern auch in Richtung mit der Federkraft, aber in dieser Richtung mit reduziertem Öldruck beaufschlagt wird und daß die Zuleitung dieses reduzierten Öldrucks erst nahe der »Geschlossen«-Stellung, und zwar durch den Kolben selbst, unterbrochen wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der reduzierte Öldruck mittels einer Drossel eingestellt werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit der Ventilspindel hydraulisch durch eine Folgekolben-Steuerung gekuppelt ist, wobei das Impulsöl gleichzeitig Kraftöl für den Folgekolben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 959/112 4.
DEL25939A 1956-10-10 1956-10-10 Selbsttaetige hydraulische Anlassvorrichtung fuer eine dampf- oder gasbetriebene Hilfsoelpumpe eines Turbosatzes Pending DE1027686B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205860B (de) * 1958-09-16 1965-11-25 F G M & Co Verschlusskappe aus elastisch nachgiebigem Kunststoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1205860B (de) * 1958-09-16 1965-11-25 F G M & Co Verschlusskappe aus elastisch nachgiebigem Kunststoff

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