DE102708C - - Google Patents

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DE102708C
DE102708C DENDAT102708D DE102708DA DE102708C DE 102708 C DE102708 C DE 102708C DE NDAT102708 D DENDAT102708 D DE NDAT102708D DE 102708D A DE102708D A DE 102708DA DE 102708 C DE102708 C DE 102708C
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needle
grinding
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grinding roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/12Securing, cleaning-off burrs, reconditioning polishing, grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wird die Nadel zum Anschleifen der Nadelspitze nur in ihrer Längenrichtung gegen die cylindrische Schleifrolle bewegt, so schleift sich sehr bald in die Rolle eine Rinne ein, welche die gleichmäfsige Stärke und Form der Spitze mehrerer Nadeln unmöglich macht.
Der Zweck vorliegender Erfindung besteht nun darin, das Einschleifen von Rinnen in die Schleifrolle zu verhindern, so dafs die Rolle eine glatte cylindrische Form behält.
Das Verfahren zur Erreichung dieses Zweckes besteht darin, dafs die Nadel aufser ihrer Verschiebung in ihrer Längsrichtung noch eine Querverschiebung gegen die Schleifrolle ausführt und nach jedem neuen Vorgang der Nadel gegen die Schleifrolle eine andere Stelle derselben getroffen wird.
Die Einrichtung der Schleifmaschine, welche dieses Verfahren selbsttätig ausführt, ist in Fig. ι in Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt.
Die Schleifmaschine hat zwei unter rechtem Winkel zu einander stehende Supporte d und/. Mit dem Schlitten/1 des oberen Supportes/ ist das Lager a1 des Nadelhalters α durch Körnerschrauben as verbunden, so dafs dieser Halter um die Schrauben a3 schwingen kann, sobald er mit dem Fühler h an dem Copirlineal g hin- und hergeführt wird, um der Nadel beispielsweise die Form Fig. 4 oder Fig. 5 zu geben. Beim Schleifen der Nadel erhält der Nadelhalter eine rotirende Bewegung von der Hauptwelle i (Fig. 2) durch Vermittelung der Scheiben ^2C1 (Fig. 1) und c2 cs (Fig. 2).
Der Schlitten f1 des oberen Supportes wird von dem Kurbelzapfen w2, der verstellbar in der Scheibe m1 angebracht ist, vor- und zurückbewegt. Zur Drehung dieser Kurbelscheibe m1 dient das Schraubenrad m, dessen Schraube k auf der Hauptwelle i festsitzt.
Die Kurbelscheibe m1 wird bei jeder Umdrehung oder bei einem Hin- und Hergang des oberen Schlittens selbsttätig ausgerückt, wobei die Nase m3 den Arm q (Fig. 2) zur Seite schiebt und die Kupplung z'2 öffnet. Nach erneutem Nadeleinspannen wird der Arm q- niedergedrückt, wodurch der Arm q unter den Ansatz m3 gelangt und durch Feder s (Fig. 2) die Kupplung wieder eingerückt wird.
Die Schraube k der Hauptwelle i (Fig. 3) treibt aufserdem noch das Schraubenrad n, dessen Kurbelzapfen n1 (Fig. 1) in ein Langloch des am unteren Schlitten d1 angeschraubten Stelleisens greift. Infolge dessen erhält der Nadelhalter α aufser seiner Längenverschiebung gleichzeitig eine Querverschiebung. Die Zähnezahl der Räder m und η (Fig. 3) zur Drehung der Kurbelscheiben ist so gewählt, dafs die Zähnezahlen gegenseitig untheilbar sind. Hat daher beispielsweise das Rad η = 39 Zähne und m = 20 Zähne, so wird sich dieselbe Stellung des Rades η und daher die Lage des Quersupportes erst nach 39 Umdrehungen des Rades m wiederholen, oder der Nadeleintritt findet nach 39 Vorbewegungen des Nadelhalters an derselben Stelle der Schleifrollenbreite statt.
Die Drehung der Schleifrolle wird während des Einspannens einer neuen Nadel nicht unterbrochen, und es dürfte daher kaum vor-
kommen, dafs beim ersten Angriff der Schleifrolle gegen die Nadel wieder derselbe Punkt der Schleifrolle getroffen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Verfahren zum selbsttätigen Schleifen von Nadelspitzen, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Vermeidung des Einschleifens von Rinnen in die Schleifrolle 'die Nadel aufser der Verschiebung in ihrer Längenrichtung noch eine Querverschiebung erhält, wobei sich jede folgende Querbewegung über eine andere Stelle der Schleifrollenbreite erstreckt.
    Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs sowohl die Längs- als auch die Querverschiebung des Nadelhalters (a) von zwei gleichzeitig von der Hauptwelle angetriebenen Kurbelzapfen (nl und m2j erfolgt, deren Zahnräder ('«und m) eine gegenseitig untheilbare Zähnezahl besitzen, so dafs der Eintritt der Nadel immer an einer anderen Stelle des Schleifrollenumfanges erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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