DE1024331B - Zufuehrungseinrichtung fuer Faltschachtelmaschinen - Google Patents

Zufuehrungseinrichtung fuer Faltschachtelmaschinen

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DE1024331B
DE1024331B DEB39839A DEB0039839A DE1024331B DE 1024331 B DE1024331 B DE 1024331B DE B39839 A DEB39839 A DE B39839A DE B0039839 A DEB0039839 A DE B0039839A DE 1024331 B DE1024331 B DE 1024331B
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DE
Germany
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DEB39839A
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English (en)
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Frank M Lelief
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Baljak Corp
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Baljak Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/36Separating articles from piles by separators moved in special paths, e.g. enclosing an area
    • B65H3/38Separating articles from piles by separators moved in special paths, e.g. enclosing an area the paths not enclosing an area

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Zuführungseinrichtung für Faltschachtelmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen der Zuschnitt-Zuführungseinrichtungen von Faltschachtelmaschinen, bei welchen ein flacher oder nahezu flacher Zuschnitt aus faltbarem flächigem Material, z. B.
  • Pappe, durch ein Faltgesenk mittels eines Stempels gedrückt wird, um den Zuschnitt in Form einer Schachtel zu falten.
  • Maschinen der vorerwähnten Art führen im allgemeinen außer dem Falten des Zuschnittes während seines Durchganges durch das Gesenk am Zuschnitt auch einen Verriegelungsvorgang aus, um bestimmte Zuschnitteile, wie Wände, Seitenteile, Laschen oder Lappen, miteinander zu verriegeln, so daß diese Zuschnitteile bei der aufgerichteten Schachtel miteinander ohne die Hilfe zusätzlicher Verbindungsmittel, wie Klebstoff, Klemmen, Niete od. dgl., verriegelt bleiben.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht auf die Anwendung fiir Maschinen beschränkt, bei welchen die Faltschachteln ohne Verwendung von Klebstoff zusammengefügt werden, sondern bietet auch viele Vorteile bei der Anwendung auf Maschinen mit Gesenken und Stempeln für die Herstellung geklebter Schachteln.
  • Der Erfolg des durch einen aus Stempel und Gesenk bestehenden Mechanismus ausgeffihrten Faltvorganges hängt in hohem Maße von der Genauigkeit ab, mit welcher ein Schachtelzuschnitt auf das Gesenk aufgelegt wird. Wenn der Zuschnitt in dem Augenblick, in dem der Stempel an ihm angreift, geringfügig verlagert ist, wird der Zuschnitt nicht an den vorgesehenen Faltlinien gefaltet, und wenn der Zuschnitt für das Entstehen einer Selbstverriegelung : ist, kommen die Verriegelungen nicht in Eingriff.
  • Der Zuschnitt muß daher in diesem Fall als Abfall ausgeschieden werden. In vielen Fällen verklemmt sich auch ein unrichtig aufgelegter Zuschnitt im Mechanismus, so daß die Maschine für das Herausnehmen des Zuschnittes abgestellt werden muß.
  • Es ist eine Zuschnitt-Zuführungseinrichtung bekannt. die in der Hauptsache einen oder eine Vielzahl von durch Unterdruck betätigten Saugnäpfen aufweist, welche durch einen Mechanismus in der Weise betätigt werden, daß ein Zuschnitt an einer bestimmten Entnahmestelle, beispielsweise am Ende eines Zuschnittstapels, wegbenommen wird. Der entnommene Zuschnitt wird dann längs eines bestimmten und gesteuerten Weges zu einer Auflagestelle, beispielsweise zu einem Faltgesenk, bewegt, durch das anschließend ein Stempel den Zuschnitt drückt. Die Stellung, an der der Zuschnitt aufgelegt wird, liegt von der Stellung entfernt, an welcher der Zuschnitt aufgenommen wird, und schließt im allgemeinen einen Winkel mit der letzteren Stellung ein.
  • Bevor der Stempel auf den Zuschnitt wirksam wird, kann der letztere vorgefaltet werden, oder es können bestimmte Rillen oder Ritzlinien durch die Betätigung der Zuführungseinrichtung hergestellt werden, welche in diesen Fällen den Zuschnitt erst freigibt, nachdem dieser durch verschiedene Einrichtungen hindurchbewegt worden ist, z. B. durch die Elemente eines Vorfaltgesenkes. das oberhalb oder vor dem Hauptfaltgesenk angeordnet ist.
  • Die Erfindung hat als Hauptziel, die Wirkungsweise des Mechanismus, der die Bewegung der pneumatischen Zuführungseinrichtung steuert, so abzuändern, daß eine stark erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine ohne störende Schwingungen ermöglicht wird.
  • Aus Beobachtungen hat sich ergeben, daß eine Erhöhung der Fertigungsgeschwindigkeit zu Störungen und in erster Linie zu Schwingungen führt, die im wesentlichen zwei Hauptursachen haben, die in den Beschleunigungs-und Verzögerungsproblemen und in den Problemen des Luftwiderstandes liegen.
  • Eine bekan-nte Zuführungs-und Zuschnittvorbearbeitungseinrichtung führt eine Bewegung aus, die sich am besten durch die Bewegung des Zuschnittes beschreiben läßt.
  • Der Zuschnitt wird dem Magazin zuerst in einer zu seiner Ebene im wesentlichen senkrechten Richtung entnommen. Hierbei handelt es sich in der Hauptsache um eine Parallelverschiebung. Hierauf wird der Zuschnitt in einem Bogen in die neu, Winkelstellung, gegenüberliegend dem Faltgesenk oder den Faltgesenken, geschwenkt. DiesCe zweite Bewegungsphase ist in der Hauptsache eine Schwenkbewegung, wobei sich die Schwenkachse im Abstand von der Ebene des Zuschnittes befindet. Während der zweiten Bewegungsphase wird der Zuschnitt stark beschleunigt, bis er seine Höchstgeschwindigkeit an einem Punkt erreicht, der annähernd in der Mitte des Bogens liegt, auf dem sich der Zuschnitt bewegt, worauf eine rasche Verzögerung folgt, wenn die zweite Bewegungsphase sich ihrem Ende nähert.
  • Auf die zweite Bewegungsphase folgt eine weitere Parallelverschiebung, während welcher der Zuschnitt auf das Faltgesenk aufgelegt bzw. in das Vorfaltgesenk gedrückt wird. Die erste und die dritte Bewegungsphas, müssen natürlich mit einer geringen Geschwindigkeit stattfinden, da der Zuschnitt einen starken Luftwiderstand erfährt, wenn er in einer zu seiner Ebene senkrechten Richtung bewegt wird.
  • Die Schnelligkeit, mit welcher alle Bewegungen ausgeführt werden müssen, läßt sich leicht aus dem Umstand ermessen, daß die mit der bekannten Zuführungs-wlrd Zuschnittvorbereitangseinrichtung ausgerüsteten Maschinen bereits mit Erfolg in Betrieb sind und eine Fertigungsgeschwindigkeit von 385 Schachteln je Minute bei einer mit zwei Gesenken und zwei Stempeln ausgerüsteten Maschine haben.
  • Der verbesserte Steuermechanismus für die Zuführungseinrichtung, welcher den Gegenstand der Erfindung bildet, verändert die Schwenkphase der Bewegung der Zuführungseinrichtung dadurch, daß er die Höchstgeschwindigkeit, welche an einem Punkt in der Mitte des Bogens erreicht wird, auf welchem der Zuschnitt bewegt wird, stark herabsetzt. Dies geschieht durch eine ständige Veränderung des Schwenkhalbmessers während der Schwenkbewegung in gesteuerter Weise. Auf diese Weise wird die Winkelbeschleunigung des Saugnapfträgers wesentlich verringert, ohne daß der Bewegungsweg verkürzt wird oder die anderen Eigenschaften und Merkmale der Zuführungseinrichtung beeinträchtigt werden.
  • Die Erfindung macht ferner die Verwendung von Kurvenelementen im Antriebsmechanismus iiberfliissig, so daß der Antrieb des Saugnapfträgers in jeder Beziehung zwangläufig ist und im wesentlichen auf drehende und schwingende Bewegungen beschränkt wird, welche eine wirksamere statische und dynamische Auswuchtung ermöglichen als Antriebsmechanismen, bei denen Kurven-und Kurvenfolgeelemente vorgesehen sind.
  • Die genannten und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der näheren Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen. welche eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellen. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der Zuführungseinrichtung gemäß der Erfindung in der Stellung, in welcher ein bzw. zwei Schachtelzuschnitte aus dem Zuschnittmagazin entnommen werden, Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des Betätigungsmechanismus des Saugnapfträgers in der Stellung, in welcher der Zuschnitt auf das Gesenk aufgelegt wird, wobei die Saugnäpfe des Saugnapfträgers der Ubersichtlichkeit der Darstellung halber weggelassen sind, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung, welche den Zuführungsmechanismus, zwei Magazinentnahmeöffnungen, zwei Stempel und zwei Gesenke von einem etwas anderen Gesichtswinkel, jedoch im wesentlichen in der gleichen Betriebsstellung wie in Fig. 8 zeigt, Fig. 4 eine teilweise schematische Ansicht im Aufriß, welche die Geometrie der Zuführungseinrichtung zeigt, Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung der Schachtelaufrichtemaschine, bei welcher bestimmte Elemente der Maschine, wie die Saugnäpfe, die Stempel und die bIagazinentnahmeöffnungell, aus Gründen der vereinfachten Darstellung weggelassen sind, jedoch der gemeinsame Antriebsmechanismus für die Stempel und den Saugnapfträger gezeigt sind, Fig. 6 bis 8 vereinfachte Diagramzne, welche die Geometrie der Zuführungseinrichtung gemäß der Erßndung im Vergleich zu einer bekannten Zuführungseinrichtung zeigen.
  • Wie sich aus den Zeichnungen ergibt, besitzt die Maschine ein Hauptgestell, von dem ein Teil in Fig. l gezeigt und mit 11 bezeichnet ist. Dieses Hauptgestell trägt die verschiedenen Baugruppen der Maschine einschließlich des Zuschnittmagazins 12, das mit einer Entnahmeöffnung 13 versellen ist, durch welche die Schachtelzuschnitte B einzeln von einem auf Stäben 15 aufruhenden Stapel 14 durch Saugnäpfe 16 entnommen werden können. Bei der dargestellten Maschine sind drei Saugnäpfe für jeden Schachtelzuschnittstapel vorgesehen. DieSaugnäpfe sind auf einer gemeinsamen Ouerstange 17 von vorzugsweise rechteckigem Ouerschnitt angeordnet.
  • Die Enden der Querstange oder des Saugnapfträgers 17 sind an zwei doppelschenkeligen Greiferarmen 18 von im wesentlichen gleicher Konstruktion befestigt, von denen einer in Fig. 1 gezeigt ist. Da die Betätigungsmechanismen an beiden Enden der Stange 17 einander im wesentlichen gleich sind, wird nachfolgend die Ausbildung und Arbeitsweise nur eines derselben beschrieben. Ein biegsamer Schlauch 19 verbindet die Saugnäpfe 16 mit einer geeigneten Unterdruckquelle, z. B. mit einer nicht gezeigten Saugpumpe.
  • Der Greiferarm 18 ist bei 21 auf einem ersten Winkelhebel 20 gelagert. Der kürzere Schenkel 22 des doppelschenkeligen Greiferarmes 18 trägt die Querstange oder den Saugnapfträger 17, während der längere Schenkel 23 mit Führungsbahnen 24 (s. auch Fig. 4, oben) versehen ist, welche mit einem Zapfen 25 in der Weise im Eingriff stehen, daß eine Schwenkbewegung um den und eine Gleitbewegung relativ zum Drehzapfen 25 möglich ist.
  • Der Drehzapfen 25 selbst ist nicht feststehend, sondern auf einem zweiten Winkelhebel 26 angeordnet, der bei 27 am Hauptgestell 11 der Maschine angelenkt ist. Der zweite Winkelhebel 26 ist mit dem ersten Winkelhebel 20 durch eine Verbindungsstange 23 gelenkig verbunden, welche am zweiten Winkelhebel bei 29 und am ersten Winkelhebel bei 30 angreift.
  • Der erste Winkelhebel 20 ist bei 31 am Hauptgestell 11 schwenkbar gelagert. Wie ersichtlich, führt eine Schwenkbewegung des ersten Winkelhebels 20 um seine Achse 31 zu einer Schwenkbewegung des zweiten Winkelhebels 26 um dessen Achse 27, da die beiden Winkelhebel miteinander durch die Verbindungsstange 28 verbunden sind.
  • Am ersten Winkelhebel ist ein weiterer Drehzapfen 32 (Fig. 1 und 4) angeordnet, von dem aus sich eine weitere Verbindungsstange 33 zu einem Schwinghebel 34 (Fig. 4 und 5) erstreckt. Der Schwinghebel 34 ist doppelarmig und in seiner Mitte am Hauptgestell 11 bei 35 schwenkbar gelagert. Der zweite Arm 36 des Schwinghebels 34 ist durch eine Stange 37 mit einer Antriebskurbel 38 auf der Antriebswelle 39 der Maschine verbunden. DieAntriebswelle 39 wird durch einen Motor 40 über einen Satz Untersetzungszahnräder angetrieben, von denen eines bei 41 sichtbar ist.
  • Wie Fig. 5 zeigt, arbeitet die Antriebskurbel 38 auf ein weiteres Glied42, das sich zu einem Arm 43 erstreckt. Das eine Ende des Armes 43 ist mit dem Mechanismus zur Betätigung der Stempel der Maschine verbunden, während das andere Ende des Armes 43 an einem exzentrischen Zapfen 44 angelenkt ist.
  • Der Mechanismus zur Betätigung der Stempel der Maschine weist eine Stempelquerstange 45 auf, die in Gleitblöcken 46 gelagert ist. Die Gleitblöcke 46 sind auf senkrechten Stangen gleitbar, von denen eine in Fig. 5 bei 47 sichtbar ist. Diese Gleitblöclce sind mit dem Betätigungsarm 43 in geeigneter (jedoch in Fig. 5 nicht mit Einzelheiten dargestellter) Weise verbunden, so daß eine Betätigung des Armes 43 durch die Kurbel 38 eine senkrecht auf und ab gehendeBewegung derStempelstange45 zurFolge hat.
  • Wie Fig. 3 zeigt, trägt die Stempelstange 45 zwei Stempel 48, welche mit Faltgesenken 49 zusammenwirken, auf denen die aufgelegten Zuschnitte B'aufruhen und durch welche sie durch die Stempel für das Aufrichten der Zuschnitte in Schachtelform gedrückt werden.
  • Die Wirkungsweise und die Bewegung des Saugnapfträgers und dessen Betätigungsmechanismus lassen sich an Hand der Fig. 4 und 5 leicht verfolgen.
  • Eine Drehung der Antriebskurbel 38 hat eine Schwenkbewegung des Schwinghebels 34 zur Folge, der seinerseits dem ersten Winkelhebel 20 (Fig. 4) eine Schwenkbewegung mitteilt. Der erste Winkelhebel schwingt zwischen zwei Endstellungen, von denen die eine in Fig. 4 mit voll ausgezogenen Linien und die andere mit gestrichelten Linien dargestellt ist.
  • In der einen Endstellung werden die Zuschnitte vom Stapel 14 weggenommen, wahrend in der anderenEndstellung die Zuschnitte auf das Faltgesenk, wie bei B' in Fig. 3 gezeigt, aufgelegt werden.
  • Die Schwenkbewegung des ersten Winkelhebels 20 führt zu einer zusammengesetzten Bewegung des Greiferarmes 18, dessen Ende um den Drehzapfen 25 schwenkbar und zu diesem gleitbar ist. Der Schwenkzapfen 25 schwingt auf einem Bogen 56, da er auf dem zweiten Winkelhebel 26 angeordnet ist, der durch den ersten Winkelhebel 20 über dieVerbindungsstange 28 betätigt wird.
  • Zur leichteren Verfolgung der Bewegungen der verschiedenen Elemente des Mechanismus sind in Fig. 4 sechs aufeinanderfolgende Stellungen gezeigt, die durch die Zahlen 1 bis 6 gekennzeichnet sind, wobei jede Teilbewegung einer Drehung der Antriebskurbel 38 um 36° entspricht.
  • Di, gleichen Teilbewegungsbeträge l bis 6 auf dem Kreis 50 der Antriebskurbel 38 werden in entsprechende ungleiche Teilbewegungsbeträge 1 bis 6 auf dem Kreis 51 des Schwinghebels 34 umgewandelt, und zwar sind der erste und der letzte Teilbewegungsbetrag auf dem Bogen 51 am kleinsten, während der Teilbewegungsbetrag zwischen den Stellungen 3 und 4 der größte ist.
  • Bei den entsprechenden Stellungen des ersten Winkelhebels 20 auf den Kreisbögen 52,53 und 54 ist der erste Teilbewegungsbetrag zwischen den Stellungen 1 und 2 außerordentlich klein. Dieser erste Teilbewegungsbetrag stellt die Entnahmebewegung der Zuschnitte B aus dem Magazin dar. Der zweite und der dritte Teilbewegungsbetrag haben zunehmende Größe, während der letzte Teilbewegungsbetrag zwischen den Stellungen 5 und 6 kleiner als der voran- gehende ist. Der letzte Teilbewegungsbetrag entspricht der Bewegung, mit welcher der Zuschnitt B' auf das Faltgesenk49 aufgelegt oder in dieses hineingedrückt wird.
  • Der Drehzapfen 30 des Hebels 20 ist durch die Verbindungsstange 28 mit dem Drehzapfen 29 auf dem zweiten Winkelhebel 26 gelenkig verbunden. Der Weg des Drehzapfens 29 ist durch den Kreisbogen 55 und der Weg des Drehzapfens 25, an dem der Zuführungsarm oder Schenkel 22 angreift, ist durch den Kreisbogen 56 dargestellt.
  • Der erste Teilbewegungsbetrag ist auf beiden Kreisbögen 55 und 56 außerordentlich klein, während der zweite, dritte und vierte Teilbewegungsbetrag jeweils größer ist als der vorhergehende und der letzte Teilbewegungsbetrag zwischen den Stellungen 5 und 6 wesentlich kleiner als der vorangehende ist. Die Bedeutung und der Zweck der Bewegung des Drehzapfens 25 läßt sich am besten in Verbindung mit den in Fig. 6 bis 8 dargestellten Diagrammen erläutern.
  • Die Diagramme in Fig. 6 und 7 beziehen sich vergleichsweise auf einen Mechanismus, bei welchem der Drehzapfen 25 fest ist und nicht verschwenkt wird.
  • In den beiden Diagrammen stellt der Kreisbogen 54 den Weg des Drehzapfens 21 dar, um welchen der Greiferarm 18 auf dem ersten Winkelhebel 20 schwingt. Für das in Fig. 6 dargestellte Diagramm ist angenommen, daß die Ebene der Entnahmeöffnung der Zuführungseinrichtung genau senkrecht ist, so daß sie durch die senkrechte Linie 57 dargestellt ist, ferner ist angenommen, daß die Auflageebene des Zuschnittes genau waagerecht ist, so daß sie durch die waagerechte Linie 58 dargestellt ist. Der Winkel zwischen der Aufnahmestellung des Zuschnittes und der Auflagestellung desselben beträgt daher 90°.
  • In der Mitte des Kreisbogens 54 ist der Abstand zwischen den Drehzapfen 21 und 25 am kleinsten und mit D bezeichnet. In dieser Stellung liegen die Drehzapfen 25 und 21 auf einer geraden Linie mit der Schwenkachse 31 des ersten Winkelhebels. An diesem Punkt bewegen sich der doppelschenkelige Greiferarm 18 und die Quer-oder Greiferstange 17 (Fig. 4) während ihrer Bewegung von der Magazinöffnung zum Faltgesenk und umgekehrt mit der höchsten Geschwindigkeit. Ein Ziel der Erfindung besteht darin, diese Höchstgeschwindigkeit ohne Verringerung der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine herabzusetzen.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Entnahmeöffnung des Magazins mit einer Neigung von 10°, wie in Fig. 7 gezeigt, anzuordnen. Dies geschieht, um die unterbrochene Förderung des Zuschnittstapels 14 zur Magazinöffnung während des Betriebes der Maschine zu erleichtern.
  • Die geneigte Anordnung führt jedoch zu einer noch ungünstigeren Bedingung, da sie eine Zunahme der Geschwindigkeit des Greiferarmes in der Mitte seiner Bewegung zur Folge hat. Dies ist durch den Umstand bedingt, daß der Abstand d zwischen den Drehzapfen 21 und 25 bei dieser Anor. dnung lsleiner ist als bei der in Fig. 6 gezeigten Anordnung mit einem Winkel von 90°.
  • Wie e sich aus Fig. 8 ergibt, welche die Arbeitsweise der Anordnung gemäß der Erfindung darstellt, wird eine Verringerung der Höchstgeschwindigkeit des Greiferarmes 18 durch eine Vergrößerung des Abstandes zwischen den Drehzapfen 21 und 25 herbeigeführt. Wie bereits erwähnt, ist der Drehzapfen 25 nicht feststehend, sondern bewegt sich auf einem Kreisbogen 56 um einen Drehzapfen 27, welcher der Drehzapfen des zweiten Winkelhebels ist. Die Bewegung des zweiten Winkelhebels ist so gesteuert, daß die Punkte 21, 27 und 25 sich immer annähernd auf einer geraden Linie befinden.
  • Aus der gegebenen Darstellung geht ohne weiteres hervor, daß sich bei der Anordnung gemäß der Erfindung eine Vergrößerung des Abstandes zwischen den Drehzapfen 21 und 25 im Vergleich zu Fig. 7 um einen Betrag d'ergibt, der gleich dem Abstand zwischen den Drehzapfen 25 und 27 ist. Der Gesamtabstand zwischen den Drehzapfen 21 und 25 ist durchd plus d'dargestellt, welche zusammen den Abstand D' ergeben, der sogar noch größer ist als der Abstand D bei der günstigsten bekannten Anordnung nach Fig. 6.
  • Infolge des größeren Abstandes zwischen den Drehzapfen 21 und 25 bewegen sich die Saugnäpfe 16 auf dem Saugnapfträger 17 (Fig. 4) mit einer wesentlich verringerten Geschwindigkeit. Hierdurch ist der Luftwiderstand herabgesetzt und die Beschleunigung sowie die Verzögerung stark verringert, was zu einer weicheren und ruhigeren Arbeitsweise der Maschine führt, als sie ohne die Anwendung der Erfindung erreichbar wäre.
  • Was die Bewegung des Mechanismus im einzelnen betrifft, so ist der Weg des Saugnapfträgers 17 in Fig. 4 durch die Linie 60 dargestellt, auf der die verschiedenen Stellungen l bis 6 des Saugnapfträgers mit gestrichelten Linien gekennzeichnet sind. Hieraus ergibt sich, daß die Entnahme des Zuschnittes aus der MagazinöNnung mit einer außerordentlich geringen Geschwindigkeit vor sich geht, wie durch den Teilbewegungsbetrag 1, 2 dargestellt ist. Dies gewährleistet ein zwangläufiges Abheben des vordersten Zuschnittes, ohne daß der nächste Zuschnitt durch eine Saugwirkung zwischen den Zuschnitten gestört wird.
  • Während der ersten Bewegungsphase führt der Zuschnitt eine translatorische Bewegung auss wodurch der Zuschnitt vom Stapel abgehoben wird. Hierauf wird der Zuschnitt verschwenkt, so daß er mit der Kante voraus bewegt wird und einem geringstmöglichen Luftwiderstand ausgesetzt ist, wenn seine Bewegungsgeschwmdigkeit zwischen den Stellungen 3 und 4 zunimmt, und er seine Höchstgeschwindiglçeit kurz nach der Stellung 4 erreicht, wenn sich die Drehzapfen 21, 27 und 25 in eine gerade Linie mit dem Drehzapfen 31 bewegen. Sodann wird die Bewegung des Zuschnittes allmählich für die Auflage im oder auf dem Faltgesenk 49 in der Stellung 6 verzögert.
  • Der gesamte Antrieb ist zwanglaufig, und die zusammengesetzte Bewegung des Saugnapfträgers wird lediglich durch Kurbel, Hebel und Verbindungsstangen ohne Kurvenelemente, Kurvenrollen und Federn bewirkt. Die Konstruktion gemäß der Erfindung erermöglicht eine wirksame statische und dynamische Auswuchtung des Antriebsmechanismus, während die relativ geringe Höchstgeschwindigkeit, die sich durch die gesteuerte Bewegung des Punktes, an dem der Greiferarm schwenkbar gelagert ist und Gleiteingriff hat, das Erzielen hoher Fertigungsgeschwindigkeiten zuläßt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Mit hoher Geschwindigkeit arbeitende Zuführungseinrichtung an Faltschachtelmaschinen für flächiges Material mit einem Winkelhebel, einem Lager, dessen Achse sich im Abstand von der Drehachse des Winl ; elhebels befindet und parallel zu dieser verläuft, einem doppelschenkeligen, mit dem Winkelhebel gelenkig verbundenen Greiferarm, dessen einer Schenkel mit dem Lager zwecks Schwenk-und Gleitbewegung verbunden ist und dessen anderer Schenkel einen Sauggreifer trägt, und Antriebselementen, durch die dem Winkelhebel eine schwingende Bewegung um seine Achse mitgeteilt wird. dadurch gekennzeichnet, daB die Achse (27) des Lagers parallel zu sich selbst beweglich ist und kontinuierlich in Abhängigkeit x-on der Schwenkbewegung des Winkelhebels (20) verschiebbar ist.
  2. 2. Zuführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Achse des Lagers von der Schwenkachse (31) des Winkelhebels derart veränderbar ist, daß er am kleinsten ist, wenn sich der Saugnapfträger in seinen Endstellungen befindet, und am größten, wenn er sich etwa in seiner Mittelstellung befindet.
  3. 3. Zufiihrungseinriclitung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (27) für das Lager auf einem zweiten Winkelhebel (26) angeordnet ist, dessen Achse sich von der Achse des ersten Winkelhebels im Abstand befindet und zu dieser parallel ist, und daß dieser zweite Winlielhebel derart verschwenkbar ist, daß seine Schwenkachse die Achse (27) des Lagers und die Schwenkachse (21) des doppelschenkeligen Hebels ständig annähernd in der gleichen Ebene liegen.
  4. 4. Zuführungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gelielmzeichnet, daß der zweite Winkelhebel mit dem ersten Winkelhebel durch eine erste Verbindungsstange (28) gekuppelt ist.
  5. 5. Zuführungseinrichtung nach einem der Anpruche 1 bis 4, dadurch gelennzeiclnet, daß der erste Winkelhebel mit einem Schwinghebel (34) durch eine weitere Verbindungsstange (33) gekuppelt ist, während der Schwinghebel mit einer sich ständig drehenden Antriebskurbel (38) durch eine dritte Verbindungsstange (37) gekuppelt ist.
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