DE1024263B - Innensehrohr fuer technische Hohlkoerper - Google Patents

Innensehrohr fuer technische Hohlkoerper

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DE1024263B
DE1024263B DEW9733A DEW0009733A DE1024263B DE 1024263 B DE1024263 B DE 1024263B DE W9733 A DEW9733 A DE W9733A DE W0009733 A DEW0009733 A DE W0009733A DE 1024263 B DE1024263 B DE 1024263B
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eyepiece
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Application number
DEW9733A
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English (en)
Inventor
Richard Wolf
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RICHARD WOLF
Original Assignee
RICHARD WOLF
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/24Instruments or systems for viewing the inside of hollow bodies, e.g. fibrescopes
    • G02B23/2476Non-optical details, e.g. housings, mountings, supports

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Innensehrohr für technische Hohlkörper Die Erfindung betrifft ein Innensehrohr zum Ausleuchten: und Beobachten von hohlen( Werkstücken, die durch mit dem Rohr verbindbare Vorrichtungen be- arbeitet werden können. Solche bekannten Innensehrohre, die zum Ausaeuchten, Beobachten und Bearbeiten, z. B. von Zylindern, Geschützrohiren:, Bremszylindern oder auch hohlen Werkstücken anderen Querschnitts., dienen, sind beispielsweise so, a:u.s;gebildet, daß am freien Ende des Sehrohres hinter dem seitlichen Beobachtungsausschnitt ein Kopf mit Bearbeitungsvorrichtu:ngen und Antriebsmoto)r angeordnet ist. Das Sehrohr selbst und auch der Bearbeitungskopf besitzen, dabei wie auch bei allen sonst bekannten Innensehrohren für technische Zwecke einen; Durchmesser, der kleiner ist adts der Innend-uirchmesser des hohlen Werkstückes, so daß mann bisher nicht in der Lage war, eine genaue Bearbeitung der Innenfläche des Werkstückes vorzunehmen und auch keine Kontrolle hinsichtlich der abgearbeiteten Materialstärke hatte.
  • Um diese Nachteile der bekannten technischen Innensehrohre zu beheben, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das. Innensehrohr, bezogen auf das Okular, vor der Beleuchtungsanordnung mit dem Ausblick am freien Ende, vorteilhaft einen, axial verstellbaren und feststeillbaren Sohlittan trägt, der in bekannterWeise mit Füh;rungen:gegen@@di.e Innenwandung des h.ohlein Werkstückes liegt und auf dem die durch die Optik be oba,chtharen, einstellbaren Bea.rheitungsvorrichtungengelagert sind.
  • Zusätzlich, können neben den Führungen. des Schlittens auf dem Innensehrohr in geeigneten Abständen Führungsscheiben oder Führungsstücke, die vorteilhaft axial verstellbar sind, sitzen:, deren Umfang ebenfalls gegen die Innenwand des hob;len Werkstückes liegt, so, daß nicht nur der Schlitten, sondern auch das ganze Innensehrohr auf seiner gesamten Länge geführt wird.
  • Die Bearbeitungsvorrichtungen, die z. B. drehende Schleifscheiben, Polierscheiben, Fräsköpfe, hin.- und hergehende Feilen, Schweißbrenneir od. dgl. sein könnein, sind im. Schlitten, axial und radial verstellbar, wobei die Verstellungen an Skalen ablesbar sind!, die entweidier am. Okularende oder so angeordnet werdien, daß sie durch -die Optik ebenso wie die Innienwandung des hohlen Werkstückeis und die Beairbeitun gsvorrichtun;,gen: beobachtet werden könnten.
  • Ein Ausfüh;rungs:b:eis,piel des Erfindungsgegenstan, des ist an; Han id; der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Innensehrohres mit Führungen und Bearbeitungsvorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Schlittens mit einer abgeänderten Bearbeitungsvorrichtung, Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt durch dien geführten Schlitten, Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3.
  • Das die Optik enthaltende Innensehrohr 1 ist in üblicher Weise ausgebildet und besitzt ein verstellbares Okular 2 und: ist vor dem Objektiv mit einem Prisma 3 versehen:, durch das. ein seitlicher Auisblick durch einen Ausschnitt ermöglicht wird. Das. Ende des Sehrohres 1 ist z. B. mit einem Gewinde 4 versehen, auf das einte Kappe mit Glühlampe au@fsch:ra:ubba,r- ist, die in Richtung dies seitlichen Ausblicltes strahlt und die von einer außerhalb des. Gerätes, liegenden, Stromquelle gespeist wird. Bei größeren Geräten isst eis. auch möglich, die Stromquelle, z. B. in, Formeiner Batterie, im auf schraubbarem Kopf des Innms@.ehroh,res unterzubringen.
  • Gemäß der Erfindung ist, gesehen vom Okularende 2 aus, vor dem Prisma 3 bzw. dem Beabachtu:ngsau.s#schnitt auf dem Innensehrohr 1 ein: Schlitten gelagert. Dieser Schlitten besteht aus einer Platte 5, die in Längsrichtung des Sehrohres auf der Aus:blickseite liegt und von zwei senkrecht zur Längsachse stehenden Scheiben 6 und 7 begrenzt ist. Diese Scheiben: 6 und 7 besitzen beispielsweise sterniförmige Ges.ta:lt; und auf den Sternspitzen sitzen Führungsstücke- B. Diese Führungsstücke 8, die z. B. Kreisische.ibensegmente sind, liegen mit ihrem Umfang geigen, die Innenwandung des zu beobachtenden und zu b,ea@rb,eitenden. hohlen Werkstückes. Zusätzlich können auch zum Oku.lar@ende hin auf dem Sehrohr 1 weitere Führungsscheiben oder Führungsstücke 9 in geeignetem Abstand angeordnet werden, wie Fig. 1 zeigt. Diese Führungen 9 besitzen den gleichen Durchmesser wie die Führungen 8 des Schlittens. Erfindungsgemäß Hegt nun; das Innensehrohr 1 exzentrisch zur Achse des Gesamtgerätes., d. h. exzentrisch zu den Führungen 8 und 9. Damit ist es möglich, auf dem S chl,ittcn b,eliebiig e Be!a,rbiei:tuiigsvo,rri,ch,tunge!n. m i.t oder ohne Antriebsmotoir anzubringen, da hierdurch genügend Raum, zur Verfügung steht.
  • Die Bearbeitung svorrichtungen sollen erfindungsgemäß axial und radial verstellbar sein., um. eine genaue Bearbeitung der Innenflächen des hohlen Werkstückes unter Beobachtung durch die Optik des Sehrohres 1 zu ermöglichen. Zu diesem Zweck trägt der Schlitten einen Doppelsupport. Der axial verstellbare Support 10 gleitet beispielsweise in einer achsparallelen Schwalbenschwan@führung, während der radial verstellbiare Support 11 in senkrecht hierzu stehenden Schwa,lbienschiwanzführungen des. Axialsupportes 10 radial ist. Der radial verste:llb:a,re Supp.oirt 11 bildet die Lagerung für beliebige Bearbeitungs.vo,rrichtuugen, z. B. für dieWelle e12 einer Schleifscheibe 13. Der ra.di@al verstellbare Support 11 kann, auch durch einten, anderen Support; ausgetauscht werden,, in dem beliebige andere Bearbeitungsvorrichtungen, z. B. eine Schweißbrenner 14, befestigt sind, wie die Fig. 2 zeigt.
  • Die axiale und radiale Verstellung des Supportes 10, 11 kann, über biegsa@m:e. Wellen 15 und 16 erfolgen-, die am Okularende mit einer Handkurbel, einer Verstellscheib:e od. dgl. verbunden sind, wobei dieser Kurbel oder der Verstell@sch.eibe eine Skala zugeordnet ist, auf -der man die jeweilige Lage des. Axialsupportes 10 zurrt Schlitten ablesen kann. Die Welle 16 ist andemerseits mit einer Schraub@sp i.nidel 17 verbunden, die in ein entsprechendes aich:sp:aralleles Gewinde des Axialsuppo,rtes 10 einfaßt. Durch Verdrehung der Welle und damit erfolgender Drehung der Spindel 17 wird; der Support 10 achsp.a,ral:lel im Schlitten, verschoben.
  • Die andere Verstellwelle 15, die am Oku.lurende ebenfalls mit einer Handkurbel od. d!gl., der auch eine Skala zugeordnet sein kann, versehen @ ist, wird mit einer achspairaJl,elen Schraubenspindel 18 verbunden. die in ein Schneckenrad 19 eingreift. Dieses auf einer radialen Welle 20 im Support 10 gelagerte Schneckenrad treibt eine radiale Spindel 21, die in eine radiale Gewindebohrung des Supportes 11 eingreift und, damit den, Support 11 und die in ihm gelagerten Bearbeitungsvorrichtungen radial verstellt.
  • Der Radialsupport 11 besitzt zur Beobachtungsseite der Optik gekehrt eine Markierung oder Skala, 22, die mit einer Skala 23 des Axialsupporrtes 10 zusammenarbeitet, so, daß man die genaue Radialstellung des Suppo:rtes.11 durch die Optik ablasen, kann..
  • Der Antriieb,smo,toT für dreh @entde oder hin- und hergehende kann ehenifalls auf dem RaidiaIsupport 11 angeordnet werden, jedoch ist es aber auch: möglich, dem, Antrieb: durch, einen. außerhalb, des Gerätes liegenden Motor über eine biegsame Welle 24 vorzunehmen.
  • Das beschriebene Gerät arbeitet so, daß man den Schlitten mit der Beobachtungsoptik und dem gewünschten Bearbeitunigswerkzeng beispielsweise in einen zylindrischen Hohlkörper einführt und daß man nach Beobachtung des ausgeleuchteten Hohlraumes zur Nacharbeitung das. Bearhcitungsgerä.t durch, axiale und radiale Verstellung des Suppertes 10, 11 einstellt. Durch die Führungen 8 und 9 und die kontrollierbare Einstellung der Bearbeitungswerkzeuge ist es möglich, eine äußerst genaue Nachbearbeitung der Hohlräume vo,rzunehme@ni, die selbstverständlich auch beliebigen anderen; Querschnitt aufweisen können.. Bei anderen Ou@erschnitten sind naturgemäß auch die Führungen 8 und. 9 mitsprechend auszubilden. Um dass Gerät hohlen Werkstücken verschiedenen Innendurchmessers. anpassen: zu können, ist es auch möglich, diie Führungsstücke 8 des Schlittens zusätzlich radial verstellbar einzurichten. Ebenso können entsprechende Teile der Führungsscheiben 9 radial verstellbar gemacht werden.. Weiter ist es entsprechend Fig.2 möglich, auf dem Umfang der Führungsscheiben 6 und 7 in Radialbahrungen abgefedeirte Kugeln 25 zu lagern, die damit unter Druck gegen die Innenfläche des hohlenWerkstückes. liegen. Hierdurch wird die Zentrierung des Gerätes verbessert, insbesondere bei hohlen Werkstücken., die eine ra,uhe Innenfläche besitzen. Schließlich sei noch erwähnt, daß der Schlitten 5 mit den Führungsscheiben 6 und 7 auf dem Innensehrobir 1 axial verstellt werden kaivn, um damfit das Bearbeitungswerkzeug unmittelbar vor das seitliche Aushlickfens.ter zu bringen und damit die Kontrolle zu verbessern. Zur Feststellung des Schlittens auf dein Innensehrohr 1 könnein entsprechende Kleimmsehrauben 26 dienen. Ebenso ist es möglich, die Führungsscheiben 9 in axialer Richtung auf dem Iimensehrohr 1 zu verschieben, falls dies erwünscht ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRI.CIIE: 1. Innensehrohr zum Ausleuchten und Beobachten von hohlen Werkstücken, die durch mit den i Rohr verbindbareVorrichtungen bearbeitet werden. können, dadurch gekennzeichnet, daß das Innensehrohr, bezogen auf das Okular, vor der Beleuchtungsanordnung mit dein Ausblick am freien Endre vorteilhaft einem, axial verstellba.ren und feststellba,ren Schlitten (5) trägt, der in. bekannter Weise mit Führungen (8) gegen die des hohlen W e;rkstückes liegt und auf dein die durch die Optik beobachtbaren, einstellbaren Bearbeitungsvorrichtungen gelagert sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennze@ichnet, :,@(5) auf daß dem neben Innensehrohr dien Führungen (1) in. (8) gewünschten des Schlittens Abständen Führungsscheiben (9) oder Führungsstücke, die vorteilhaft axial verstellbar, sind, sitzen, deren Umfang ebenfalls gegen; die Innenwand des hohlen, Werkstück es liegt.
  3. 3. Gerät nasch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsvorrichtung auf dein Schlitten (5) axial und rad,ia:l verstellbar und durch Handhaben am Okularende steuerbar sind.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsvorrichtungen in einem Doppelsupport (10, 11) gelagert sind, der in a,xial.en Führungen, des Schlittens und senkrecht hierzu stehenden Führungen des Axialsu,pportes (10) über Schnecken und Schneckenräder durch biegsame, zum Okularende führende Wellen (15, 16) od. dgl. mittels Handkurbel, Verstellsch erben od. digl. verstellbar ist.
  5. 5. Gerät nasch Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der radial verstellbare Support mit einer Markierung (22) versehen ist, die mit einer durch die Optik beobacihtba,re Radialskala (23) des axial verstellbaren Supportes (10) zusammenarbeitet.
  6. 6. Gerät nach Anspruch -1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Axialsupport!es (10) im Schlitten (5) von einer Skala ablesbar ist, die am Okularende angebracht und der Kurbel oder Ve:rstellscheibe für die axiale Bewegung des Supportes (10) zugeordnet ist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Innenwandungen des hohlen Werkstückes liegenden Führungen (8) des Schlittens, gegehenenfall:s auch die auf dem Sehrohr (1) sitzenden Führungen (9), radial verstellbar sind. B. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Umfang der Führungen (8, 9) abgefederte Kugeln (25) gelagert sind', die gegen die Innenwandung des hohlem: Werkstückes liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 267 818, 742 534, 657265.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3823554A1 (de) * 1988-07-12 1990-01-18 Wolf Gmbh Richard Technoskop mit einem aufsatz zur risstiefenmessung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE267818C (de) *
DE657265C (de) * 1934-09-11 1938-03-01 Georg Wolf G M B H Geraet zur optischen Untersuchung der Innenwandungen von schwer zugaenglichen technischen Hohlkoerpern
DE742534C (de) * 1940-08-29 1943-12-06 Georg Wolf G M B H Innensehrohr zum Ausleuchten und Beobachten von hohlen Werkstuecken

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