DE1020171B - Herd mit einem ihn abdeckenden Warmwasserbehaelter - Google Patents

Herd mit einem ihn abdeckenden Warmwasserbehaelter

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DE1020171B
DE1020171B DE1955P0014801 DEP0014801A DE1020171B DE 1020171 B DE1020171 B DE 1020171B DE 1955P0014801 DE1955P0014801 DE 1955P0014801 DE P0014801 A DEP0014801 A DE P0014801A DE 1020171 B DE1020171 B DE 1020171B
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Germany
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hot water
stove
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cooker according
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Application number
DE1955P0014801
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English (en)
Inventor
Reinhold Protzek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REINHOLD PROTZEK
Original Assignee
REINHOLD PROTZEK
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C13/00Stoves or ranges with additional provisions for heating water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, bei Herden, vorzugsweise bei Kohlenherden, Behälter für Warmwasserbereitung anzubringen, beispielsweise in der bekannten Form des Wasserschiffes. Es ist weiter bekannt, im Herd einen geschlossenen Warmwasserbehälter anzubringen, der durch eine Rohrleitung mit der Kaltwasserleitung verbunden ist. In diesem Falle ist ein Zapfhahn für das Warmwasser angebracht. Weiterhin ist bekannt, Warmwasserbehälter zur Erzeugung von. Brauchwasser oder für Raumheizungszwecke im Herd oder Ofen anzuordnen,. In diesem Falle hat der Warmwasserbehälter eine Zu- und eine Ableitung, wobei die Zuleitung mit dem Rücklauf und die Ableitung mit dem Vorlauf des Heizkörpers oder Boilers verbunden ist. Es ist aber auch bereits bekannt, die Herdplatte selbst als Wasserbehälter auszubilden.
Um bei Herden dieser Art nennenswerte Warmwassermengen erwärmen zu können, ohne die Kochleistung des Herdes zu beeinträchtigen, sind die Herde häufig so eingerichtet, daß die Heizgase wahlweise von der Feuerstelle zu den einzelnen Kochstellen, und zum Schornstein oder von der Feuerstelle zum Warmwasserbehälter und weiter zum Schornstein geleitet werden können. Würden die Heizgase auch beim Kochen ständig am Warmwasserbehälter vorbeigeleitet werden, so würde die Kochwirkung des Herdes beeinträchtigt werden. Im anderen, Fall könnte nur wenig Warmwasser gewonnen werden. Es läßt sich bei der üblichen Ausbildung der Herde jedenfalls nicht vermeiden, daß trotz der Umschaltmöglichkeit ein wesentlicher Teil der Wärme von der Herdplatte abgestrahlt wird, d. h., die Warmwasserbereitung im Herd ist verhältnismäßig uniwirtschaftlich.
Ein zweiter Nachteil ist, daß durch die von der Herdplatte abgestrahlte Wärme die Küche geheizt wird. Das kann zwar im Winter erwünscht sein, aber nicht im Sommer. Bei den heute üblichen kleinen Küchen kann jedoch auch die Heizung im Winter zu unerwünscht hohen Temperaturen führen. Dies gilt besonders dann, wenn mit dem Herd ein Boiler oder Heizkörper in einem Nachbarraum ständig in Betrieb gehalten wird.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Herd mit einem ihn abdeckenden Warmwasserbehälter und bezweckt die Ausbildung eines Herdes dieser Art zum Betrieb eines Heizkörpers oder eines Boilers, der eine weitgehende Ausnutzung der vom Herd erzeugten Wärme gestattet. Dabei werden die bekannten. Nachteile der Herde dieser Art jedoch vermieden. Erfindungsgemäß dient als Warmwasserbehälter eine hohl ausgebildete und um eine Längskante am Herd bzw. an dessen Herdplatte schwenkbar gelagerte Abdeckplatte. Vorzugsweise sind zwei derartige iVbdeck-Herd mit einem ihn abdeckenden
Warmwasserbehälter
Anmelder:
Reinhold Protzek,
Bottendorf (Kr. Frankenberg)
Reinhold Protzek, Bottendorf (Kr. Frankenberg),
ist als Erfinder genannt worden
platten nebeneinanderliegend schwenkbar am Herd gelagert, die zusammen die Herdplatten völlig abdecken. Diese Anordnung hat folgende Vorteile:
Die Warmwasserbehälter liegen mit ihrem Bodenblech dicht auf der Herdplatte auf, so daß die Wärme unmittelbar durch Wärmeleitung von der Herdplatte abgenommen wird, und zwar von der gesamten Oberfläche der Herdplatte. Die Herdplatte kann also' keine Wärme mehr in den Raum abgeben, wenn sie von den Platten bedeckt ist. Die Behälter können jederzeit durch Hochschwenken von der Platte entfernt werden. Bei Aufteilung der Abdeckplatten, in zwei für sich, schwenkbare Behälter kann die Größe der freigegebenen Oberfläche der Herdplatte den jeweiligen Kochbedürfnissen angepaßt werden. Man hat also1 die Möglichkeit, eine unnötige Beheizung der Küche weitgehend zu vermeiden. Man kann also auch beim Kochen die von der Herdplatte in den Raum abgegebene Wärme auf das geringste Maß beschränken und die übrige Wärme zur Erzeugung von Warmwasser verwenden.
Weitere Vorteile sind, daß die Abmessungen des Herdes nicht durch den bisher erforderlichen Einbau des Warmwasserbehälters und der Umschaltmittel für die Heizgase vergrößert werden und der Behälter gleichzeitig eine oft erwünschte Abdeckplatte für den Herd bildet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt
Abb. 1 in schematischer Darstellung einen Herd mit als Abdeckplatte ausgebildeten, Warmwasserbehältern,
Abb. 2 einen Schnitt durch die Lagerung zweier Abdeckplatten,, wobei die Lagerung gleichzeitig zur Zu- und Ableitung des Kalt- bzw. des Warmwassers dient,
Abb. 3 eine Aufsicht auf die Lagerung der in Abb. 2 dargestellten Wasserbehälter und
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. 2.
709- 807'20
Im Abb. 1 bezeichnet 1 einen Kohleherd üblicher Ausbildung, bei dem angenommen ist, daß die ganze Herdplatte 2 von der Feuerstelle aus geheizt wird. An der Herdplatte bzw. am Herd sind an der Rückseite des Herdes zrwei Abdeckplatte!! 3 und 4 um eine etwa in Höhe der Kochplattenebene liegende Schwenkachse drehbar gelagert. Diese sonst aus einem emaillierten, Blech bestehenden Abdeckplatten sind als geschlossene Blechgehäuse ausgebildet. Jedes Gehäuse liegt mit seinem Boden 5 in der herabgeklappten Stellung dicht auf der Herdplatte auf. Die Abb. 1 zeigt den Behälter 3 in der hochgeklappten, den Behälter 4 in. der herabgeklappten Stellung.
Beide Gehäuse haben Anschlüsse 6 und 7, die als Zu- und Ableitung für das kalte und warme Wasser dienen. Sie können in verschiedener Weise ausgebildet sein. In, dem Ausführungsbeispiel dienen hierfür die in Abb. 2 dargestellten Schraubverbindungen, die gleichzeitig die Lagerstellen für die Herdplatte bilden. Es können selbstverständlich auch die Zuleitungen von den Lagerstellen getrennt sein, beispielsweise können die Zu- und Ableitungen aus druckfesten Schläuchen bestehen.
Statt der unterteilten Abdeckplatte kann auch eine gemeinsame Abdeckplatte Verwendung finden. Die Teilung der Abdeckplatte hat aber den Vorteil, daß die Wärme der Herdplatte für die Warmwasserbereitung auch dann ausgenutzt werden kann, wenn nur die über der Feuerstelle angedeutete Kochstelle ausgenutzt wird, d. h. der übrige Teil der Herdplatte nicht zum Kochen oder Warmhalten notwendig ist. Die Abdeckplatte bzw. die Abdeckplatten können auch an den, Seiten des Herdes angebracht sein., wie dies in Abb. 1 gestrichelt angedeutet ist. Sie können dann im abgeklappten Zustand als Verbreiterungsplatten für den Herd und zum Abstellen, von Topfen Verwendung· finden. In der gestrichelt dargestellten, wahlweisen Anordnung sind die Abdeckplatten mit 9 und 10 bezeichnet.
Die Abdeckplatten, sind, wie Abb. 4 zeigt, vom vorderen Herdrand: nach hinten zu ansteigend angeordnet. Der hinten gelegene höhere Raum nimmt die als Lagerstellen dienenden Verschraubungen auf. Zur gemeinsamen Lagerung dient ein T-fö-rrniges Rohr 11, das mit der Herdplatte verbunden ist. Seine drei Gewindestutzen sind mit 12, 13 und 14 bezeichnet. Der nach hinten gerichtete Gewindestutzen 12 nimmt die Leitung 15 für das Warmwasser auf, die beiden übrigen Stützen die Rohrstücke 16, die die inneren. Lagerstellen jeder Abdeckplatte bilden. Diese Rohre sind an. ihrem äußeren Ende geschlossen und am äußeren. Umfang kegelig ausgebildet. Hierauf aufgeschoben ist ein gleichfalls kegeliges Rohrstück 17, das auf dem zylindrischen Teil 18 ein Außengewinde 19 und auf dem im Durchmesser erweiterten Teil 20 ein Außengewinde 21 trägt. Mit dem Gewinde 19 ist das Rohr 17 mit einem Ring 22 versch raubt, der mit dem Gehäuse der Abdeckplatte verschweißt ist. Der erweiterte Teil 20 nimmt einen Flansch 23 des Rohres 16 auf. Er dient als Widerlager für eine Dichtung 24, die durch eine Überwurfmutter 25 mit Hilfe des Gewindes 21 gegen den Flansch 23 gepreßt wird. Sie dient zur Abdichtung des Verschlusses.
Das Rohr 16 hat eine Durchtrittsöffnung 35, die in der in Abb. 2 gezeichneten Lage der Platte mit der Öffnung 26 im Rohr 17 zur Deckung kommt, so daß das Warmwasser an der höchsten Stelle des Behälters in das Rohr 16 eintreten kann. Die Achse der Gewindestutzen 13 und 14 ist zur Waagerechten schräg nach abwärts geneigt und dementsprechend auch die Achse des Rohres 16. In der gleichen Achse liegt das zur äußeren Verschraubung gehörige Rohr, d. h., jede Platte schwenkt um eine etwas schräg zur Herdplatte geneigte Achse. Das äußere Rohr 27 dient zur Zuleitung des kalten Wassers. Es ist einmal an der Herdplatte befestigt und: hat weiter ein Außengewinde 28 zum Anschrauben der Zuleitung. Das Rohr 27 ist vorn offen. Es sitzt in einem ebenfalls kegelig ausgebildeten Rohr 29, das dem Rohr 17 entspricht, nur daß es keine öffnung 26 aufweist. Die übrigen Teile sind, da sie gleich ausgebildet sind, mit den entsprechenden Bezugszeichen der inneren Verschraubung bezeichnet. 30 ist eine Entlüftungsschraube, die zum Entlüften beim Füllen des Behälters dient.
Wie Abb. 3 erkennen läßt, sind die Abdeckplatten an den Innenkanten ausgeschnitten, um Platz für die Aufnahme der inneren Verschraubung und Lagerung zu schaffen. In, der hochgeklappten Stellung verschließt das Rohr 17, wie die Abb. 4 erkennen, läßt, die Öffnung 25, d. h. sperrt die Platte von der Warmwasserableitung ab. Es wird so verhindert, daß das Warmwasser zwischen den beiden Platten, zirkulieren kann. Die Warmwasserbehälter liegen, wie erwähnt, mit dem Boden 5 dicht auf der Herdplatte auf. Sie können an ihren übrigen Flächen, soweit erforderlich, eine Wärmeisolierung tragen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Herd mit einem ihn abdeckenden. Warmwasserbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß als Warmwasserbehälter eine hohl ausgebildete und um eine Längskante am Herd (1) bzw. an, dessen. Herdplatte (2) schwenkbar gelagerte Abdeckplatte (3, 4) dient.
2. Herd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, vorzugsweise zwei als Warmwasserbehälter ausgebildete Abdeckplatten (3, 4) am Herd schwenkbar gelagert sind.
3. Herd nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen der Abdeckplatte (n) (3, 4) als Verschraubungen ausgebildet sind und gleichzeitig zur Zu- und Ableitung des Wassers dienen.
4. Herd nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei nebeneinander angeordnete Abdeckplatten eine gemeinsame innere Lagerstelle (11, 16) aufweisen, die zur Ableitung des Warmwassers dient, während die außenliegenden Lagerstellen (27, 29) mit der Zuführungsleitung für das Kaltwasser verbunden sind.
5. Herd nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Abdeckplatten(n) in einem spitzen Winkel zur Herdplattenoberfläche verläuft.
6. Herd nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Warmwasser aus der oder den Abdeckplatten (3, 4) durch öffnungen (25, 26) im oberen Teil der Verschraubung (16, 17) in die Lagerstelle tritt, die beim Aufklappen der Abdeckplatte geschlossen werden,.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 213 638; schweizerische Patentschrift Nr. 14 086.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 807/20 11.57
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GR880100460A (en) * 1987-12-14 1989-10-31 Hughes Aircraft Co Ecectrode permeable by air for an electrochemical system

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE213638C (de) *
CH14086A (de) * 1897-03-15 1897-10-15 Traugott Strub Herdplatte

Patent Citations (2)

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