DE102016108382A1 - Schienenprofil für Kran-Hängebahnen und Schwenkkräne mit integrierbarer Energiekette - Google Patents

Schienenprofil für Kran-Hängebahnen und Schwenkkräne mit integrierbarer Energiekette Download PDF

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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C7/00Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
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Abstract

Schienenprofil, welches als Hohlprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist und eine in einem zentralen Hohlraum in einer Längsrichtung ausgebildete Führung zur Aufnahme eines Kranfahrwagens aufweist, wobei das Schienenprofil zusätzlich mindestens eine Aufnahmeeinrichtung für die Aufnahme von mindestens einer Energiekette aufweist, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung in das Schienenprofil integriert ist und sich in dessen Längsrichtung erstreckt, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme der Energiekette seitlich entlang des zentralen Hohlraums angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schienenprofil für Kran-Hängebahnen und Schwenkkräne mit integrierbarer Energiekette.
  • Ein Schienenprofil ist oft als Hohlkammerprofil ausgebildet und weist mehrere Funktionselemente auf, wie beispielsweise eine Laufschienenbahn für einen Kranwagen.
  • Es sind bereits Schienenprofile für Kran-Hängebahnen und Schwenkkräne in der Technik bekannt. Derartige Schienenprofile bestehen in der Regel aus einem gewalzten oder gekanteten Hohlprofil oder aus einem extrudierten Aluminium-Hohlkammerprofil. Diese Hohlprofile sind dazu geeignet, Kranfahrwagen verfahrbar aufzunehmen.
  • Auf Basis der bekannten Schienenprofile können die Kran-Hängebahnen (kurz Kranbahnen) oder schwenkbare Kranträger (Schwenkkräne) aufgebaut werden.
  • Kranbahnen treten auf dem Gebiet der Handhabungstechnik in abgehängten Systemen, als Deckensysteme, den sogenannten Hängekranbahnen oder Kran-Hängebahnen und als schwenkbare Kranträger, welche abgehängt an Standsäulen angeordnet sind (sogenannte Standsäulen-Schwenkkräne), auf.
  • Die Kranträgerschienenprofile oder Krahnfahrbahnen können als Einzelfahrbahnen mit einem Träger oder als Mehrfachfahrbahnen mit zwei oder mehreren parallel zueinander angeordneten Kranfahrbahnen ausgelegt sein.
  • Im Fall einer Einzelfahrbahn läuft ein Kranfahrwerk als Laufwagen oder Kranfahrwagen mit beispielsweise zwei, vier, sechs oder mehr Laufrollen. An den Kranfahrwagen sind Hebezeuge, wie beispielsweise Kettenzüge oder Manipulatoren anhängbar, die somit mit dem Kranfahrwagen an dem Kranträgerschienenprofil verfahrbar sind.
  • Mit Unterstützung der Hebezeuge (Kran-Manipulatoren) lassen sich deshalb als Nutzlasten angehängte Produktionsgüter innerhalb der Werkhalle an den Kranträgerschienenprofilen von A nach B transportieren. Leichtere Transportgüter wie zum Beispiel Transportgüter mit einem Gewicht bis 250 kg werden normalerweise manuell („mit bloßer Handkraft”) vom Produktionsmitarbeiter an der Kranträgerschienenbahn verfahren. Größere Gewichte oberhalb von 250 kg bis zu 2 Tonnen hingegen werden üblicherweise mit einem elektrischen oder pneumatischen Fahrantrieb an der Kranträgerschienenbahn verfahren. Hierzu wird der Elektro- bzw. Pneumatik-Fahrantrieb an den Kranfahrwagen angeflanscht.
  • In den Mehrfachfahrbahnen laufen mehrere nebeneinander angeordnete Kranfahrwagen. Zwei Kranfahrwagen in zwei parallel zueinander angeordneten Kranträgerschienenprofilen oder Laufbahnen nehmen hierbei eine Kranfahrbrücke auf. Die Kranfahrbrücke selbst besteht wiederum ebenfalls aus einem Kranträgerschienenprofil.
  • In der Kranfahrbrücke befinden sich ein oder mehrere Kranfahrwagen, an die im Fall der Mehrfachfahrbahnen in der Regel die Kettenzüge oder Manipulatoren anhängbar sind. Durch die Konstruktion einer Mehrfachfahrbahn lassen sich Produktionsgüter folglich sowohl in einer Längsrichtung, auch X-Richtung, als auch in einer zur Längsrichtung orthogonal ausgerichteten Querrichtung, die als Y-Richtung bezeichnet wird, verfahren. Die Längsrichtung wird von den Fachleuten auf dem Gebiet der Handhabungstechnik auch oft als X-Kranbahn und die Kranfahrbrücke als Y-Kranbahn bezeichnet.
  • Kettenzüge (Kräne) und Manipulatoren benötigen in den meisten Fällen Energie, die in Versorgungsleitungen der Kranfahrbahnen bzw. Kranträgerschienenprofile den einzelnen Kettenzügen und Manipulatoren zugeführt werden muss. Die bereitzustellende Energie kann in Form von elektrischer Energie („Strom”) oder/und Druckluft („Luft”) zugeführt werden. In seltenen Fällen kann zusätzlich oder alternativ auch eine Versorgung mit Vakuumleitungen vorgesehen sein.
  • Im Stand der Technik sind bereits Energiezufuhrsysteme für Kranträgerschienenprofile bekannt. Die bekannten Systeme werden im Folgenden kurz beschrieben und sind in den 1 bis 5 illustriert.
  • Zunächst wurden als Stand der Technik Energieleitungen für Kranfahrwagen in Kranträgerschienenprofilen 10 mit Unterstützung von zusätzlichen Leitungsschlepp-Laufwagen 40 innerhalb des Kranträgerschienenprofils 10, in dem auch der Kranfahrwagen verfahrbar ist, geführt. Die einzelnen Leitungsschlepp-Laufwagen 40 weisen hierbei Halterungen 41 für Abschnitte der Energieleitungen 32a auf, die vorzugsweise zu öffnen sind, um den jeweiligen Abschnitte der Energieleitung 32a abnehmen zu können. Beispiele für diese Art der Energieleitung 32a, 32b sind in der 1 und 2 dargestellt. In 1 wird eine Energieleitung 32a für Druckluft gezeigt und in 2 eine Energieleitung 32b für elektrische Energie gezeigt. Die größtenteils im Kranträgerschienenprofil 10 angeordneten und eigentlich nicht vollständig sichtbaren Laufwagen 40, an denen die einzelnen Abschnitte der Energieleitungen 32a, 32b angehängt sind, sind in deren nicht einsehbaren Bereichen innerhalb des Kranträgerschienenprofils 10 gestrichelt eingezeichnet. Die Energieleitung 32a, 32b (Druckluft oder Pneumatik-Leitung 32a bzw. Elektroleitung 32b wird abschnittsweise mit großen Schlaufen 32a an die Leitungsschlepp-Laufwagen 40 angehängt und hängt in den Bereichen zwischen den Laufwagen 40 frei herab. Die einzelnen Schlaufen der Energieleitung 32a können spiralförmig an den Leitungsschlepp-Laufrollen 40 aufgehängt sein, wie es in der 1 dargestellt ist. Diese Art der Aufhängung eignet sich besonders für Druckluftzuleitungen aber auch für Vakuumleitungen oder Elektrozuleitungen. Daneben ist auch eine gefaltete 32b (zieharmonikaförmige) Aufhängung möglich, die in 2 anhand einer Elektroleitung durch ein Flachbandkabel illustriert ist.
  • Eine mit Leitungsschlepp-Laufwagen 40 innerhalb des Kranträgerschienenprofils 10 aufgehängte Energieleitung 32 verringert den Fahrbereich für den Kranfahrwagen für Kettenzüge oder Manipulatoren, da in einer Laufrichtung die Leitungsschlepp-Laufwagen 40 mit der daran angehängten Energieleitung den Fahrweg des Kranfahrwagens, aneinander geschoben, verringern. Darüber hinaus können sich Gegenstände in den Schlaufen 32a oder Falten 32b der Energieleitung 32 verfangen, zu Beschädigungen führen und die Kräne oder Manipulatoren außer Funktion setzen.
  • Neben der Verlegung der Energieleitung 32 mit Hilfe von Leitungsschlepp-Laufwagen im Kranträgerschienenprofil 10 gibt es im Stand der Technik auch Energieleitungen mit Spiralschlauch 32 für die Energieleitungen für Druckluft 32c, die an einer zusätzlichen sogenannten C-Schiene (Drahtseil-Konstruktion) 50a geführt sind, wie es aus der 3 zu entnehmen ist. 3 zeigt ein Kranträgerschienenprofil 10 mit einem Kranfahrwagen 20, dessen Energiezuleitung 32 an einer zusätzlichen C-Schiene 50a mit einem Zugseil 51 als Spiralschlauch 32c ausgebildet ist. Das Zugseil 51 ist üblicherweise ein Drahtseil, das zwischen den beiden Enden der C-Schiene 50a aufgespannt ist, um den Spiralschlauch 32c beweglich entlang der C-Schiene 50a zu halten. Je nach Position des Kranfahrwagens 20 wird die Spirale 32c der Energieleitung 32 mehr oder weniger auseinandergezogen, analog zu einer Telefonschnur eines herkömmlichen Telefonapparats. Grundsätzlich ist die Energieleitung 32 als Spiralschlauch 32c und C-Schiene 50a auch für die Versorgung mit elektrischer Energie adaptierbar. Die C-Schiene 50a ist durch Halterungen in Form von Verbindungsstegen 53 am Kranträgerschienenprofil 10 oder direkt an einem Deckenträger befestigt.
  • Die Energieleitung durch einen an einer C-Schiene 50a aufgehängten Spiralschlauch 32c ist ausgesprochen aufwendig und daher teuer in der Anschaffung und Installation. Darüber hinaus wird zusätzlicher Platz in der Nähe der Kranträgerschienenprofile 10 benötigt und es entstehen zusätzliche Störkanten. Außerdem entsteht durch das Eigengewicht der seitlichen C-Schiene 50, 50a, 50b und der daran angeordneten spiralförmigen Energieleitungskonstruktion 32c auch ein nicht vernachlässigbares Moment an dem Kranträgerschienenprofil 10 selbst, weshalb Gegengewichte montiert werden müssen oder andere nicht weniger aufwendige Maßnahmen auszuführen sind. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass sich Transportgüter oder andere Gegenstände in der Spirale verfangen. Grundsätzlich ist die spiralförmige Energieleitung 32c eine funktionelle schlecht funktionierende Lösung, da die Spannung der Spirale Zugkräfte ausübt und einen leichtlaufenden Kranwagen zurückzieht.
  • Eine weitere Technik der Aufhängung einer Energieleitung 32 für Kranfahrwagen 20 mit Unterstützung einer C-Schiene 50b ist in 4 dargestellt. Hierbei wird die Energieleitung 34, die hier als Druckluftleitung dargestellt ist, schlaufenförmig 32d an Laufwagen 52 (Schlauchwagen), die in der C-Schiene 50b verfahrbar sind, angehängt. Der Kranfahrwagen 20 kann somit in seinem Kranträgerschienenprofil 10 vollständig verfahren werden, ohne dass Laufwagen der Energieleitung 34 seinen Laufweg einschränken. Die Anbringung der C-Schiene 50b am Kranträgerschienenprofil 10 erfolgt über Halterungen 53 wie die in 4 dargestellte Verbindungsbrücke 53. Ein Vorteil der Führung der Energieleitung 34 an einer C-Schiene 50b mit Laufwagen 52 gegenüber der in 3 dargestellten spiralförmigen Aufhängung besteht darin, dass Energieleitung 34 mit größeren Durchmessern und höheren Gewichten zu den Kranfahrwagen 20 geführt werden können.
  • Aufgrund der Montage einer zusätzlichen C-Schiene 50b ergeben sich grundsätzlich die gleichen Nachteile, wie sie bereits im Zusammenhang mit der in 3 dargestellten spiralförmigen Energieleitung erörtert wurden.
  • Eine weitere Art einer Energieleitung 32 zur Versorgung mit Druckluft wird anhand der 5 beschrieben. Die Energiezufuhr 32 wird hier in einer sogenannten Energiekette 30 geführt, wobei die Energiekette 30 wiederum in einer extern seitlich am Kranträgerschienenprofil 10 angeordneten Führungsrinne 60 abgestützt wird. Die Führungsrinne 60 wird in dem technischen Gebiet auch als Wanne 60, U-Wanne 60 oder U-Profil 60 (U-Schienenprofil 60) bezeichnet. In der Energiekette 30 können Druckluftleitungen und Leitungen für elektrische Energie auch gemeinsam geführt werden. Die Energiekette 30 verfügt über ein stationäres 33 und ein mobiles Ende 34. Während die Energieleitung 32 am stationären Ende fest mit den Versorgungsleitungen verbunden sind, wird das mobile Ende an einem Halteelement 24 zum Kranfahrwagen 20 geführt. Wenn der Kranfahrwagen 20 im Kranträgerschienenprofil 10 hin und her bewegt wird, läuft das mobile Ende 34 der Energiekette 30 entsprechend mit und die Energiekette 30 wird je nach Laufrichtung des Kranfahrwagens 20 mehr oder weniger innerhalb der Führungsrinne 60 aufgenommen oder abgelegt. Das stationäre Ende 33 der Energieleitung 32 bleibt hingegen ortsfest mit dem Kranträgerschienenprofil 10 verbunden.
  • Die Nachteile einer in einer Führungsrinne 60 oder U-Profil 60 geführten Energiekette 30 entsprechen weitgehend den oben genannten Nachteilen für eine spiralförmige 32c Energieleitungsführung 32 an einer C-Schiene 50a bzw. der Führung der Energieleitungsführung mit Laufwagen 52 in einer C-Schiene 50b. Allerdings ist die Ausübung von Momenten aufgrund der tangentialen Montage der Führungsrinne 60 gegenüber der C-Schiene 50a, 50b verstärkt, da die Führungsrinne 60 mit Energiekette 30 mehr Gewicht aufbringt als eine C-Schiene 50a, 50b. Gegenüber der C-Schiene 50a, 50b bestehen aber die Vorteile, dass in der Energiekette 30 mehrere Energieleitungen 32 gleichzeitig geführt werden und dass sich in der Energiekette 30 weniger wahrscheinlich Gegenstände verfangen können, da die Energiekette 30 weitgehend durch die Führungsrinne 60 geschützt ist. Zusätzlich sind die einzelnen Energieleitungen 32 durch die Energiekette 30 selbst geschützt.
  • Die vorgenannten Schienenprofile der 1 bis 5 in bekannter Gattungsart sind Hohlkammerprofile mit innenliegender Fahrbahn und bieten den Vorteil, dass die Laufflächen der Fahrbahn weitgehend gegen Verschmutzung geschützt sind und dadurch der Leichtlauf der Kranfahrwagen durch Verschmutzung nicht behindert bzw. verschlechtert wird.
  • Vorzugsweise sind die Laufflächen in der Breite und den seitlichen Führungen mit einigen Millimetern Spiel versehen, sodass das Laufverhalten der Kranfahrwagen nicht blockiert und behindert wird.
  • Gemeinsam haben diese bekannten Schienenprofile alle, dass gegenüber der innen liegenden Führungsbahn das Profil als T-Nutenprofil für die Abhängungen ausgebildet sind.
  • Die Steifigkeit und damit die Tragfähigkeit des Schienenprofils ergeben sich aus dieser voneinander abhängigen Konformität.
  • Die asymmetrische Schienenprofilform übernimmt/bietet keine gleich großen Zug- und Druckstabilitäten, wie z. B. ein Doppel-T-Trägerprofil. Daher weist diese Schienenprofilform bezüglich Steifigkeit und Tragfähigkeit Nachteile auf.
  • Bei den vorgenannten 1 und 2 werden die Energiezuführungsleitungen mit den Laufwagen (40) zum Anhängen und Führen einer hängenden Energiezufuhr, wie bereits beschrieben, in der innenliegenden Fahrbahn im Verbund mit den Kranfahrwagen verfahren und damit gemeinsam genutzt.
  • Diese Art verkürzt durch den Platzbedarf der Laufwagen (40) den verfügbaren Schienenfahrweg erheblich und macht es erforderlich, eine längere Schienenbahn vorzusehen.
  • Bei den genannten 3, 4 und 5 sind die Energiezuführungsleitungen seitlich bzw. parallel zur Schienenprofil-Fahrbahn angeordnet, entweder mittels zusätzlichen Haltern und Trägersystemen direkt am Schienenprofil angeflanscht oder separat mit zusätzlichen Systemen angebracht.
  • All diese Varianten der 1 bis 5 in bekannter Ausführung mit den beschriebenen Nachteilen sollen durch das neu entwickelte erfindungsgemäße System verbessert und somit ersetzt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Kranträgerschienenprofil bereitzustellen, das eine integrierte Aufnahmemöglichkeit für Energieleitungen für Kranfahrwagen vorsieht, die keine oder nur vernachlässigbare tangentialen Momente auf das Kranträgerschienenprofil ausübt und gleichzeitig die für den Kranfahrwagen zugänglichen Verfahrwege nicht unnötig verkürzt. Darüber hinaus sollen Energieleitungen auch kostengünstig und platzsparend auch bei knapp ausgelegter Deckenhöhe montierbar sein und zur Unfallvermeidung keine raumgreifenden Störelemente aufweisen
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Schienenprofil, welches als Hohlprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist, nach Anspruch 1.
  • Weitere vorteilhafte Schienenprofile mit seitlicher Hohlkammer ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 6.
  • Gelöst wird diese Aufgabe auch durch ein Schienenprofil, welches als Hohlkammerprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist, nach Anspruch 7.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Schienenprofil mit Hohlkammerprofil ergibt sich aus dem Unteranspruch 8.
  • Gelöst wird die vorliegende Aufgabe außerdem durch ein Schienenprofil nach Anspruch 9.
  • Weitere vorteilhafte Schienenprofile mit einer zentralen Hohlkammer zur Aufnahme der Energiekette ergeben sich aus den Unteransprüchen 10 und 11.
  • Noch ein weiteres vorteilhaftes Schienenprofil ergibt sich aus Anspruch 13.
  • Gelöst wird die gegebene Aufgabenstellung ferner durch ein Schienenprofil mit Energiekette nach Anspruch 14.
  • Weitere vorteilhafte Schienenprofile mit Energiekette ergeben sich aus den Unteransprüchen 15–17.
  • Gelöst wird diese Aufgabe demnach durch ein Schienenprofil, welches als Hohlprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist und eine in einem zentralen Hohlraum in einer Längsrichtung ausgebildete Führung zur Aufnahme eines Kranfahrwagens aufweist, wobei das Schienenprofil zusätzlich mindestens eine Aufnahmeeinrichtung für die Aufnahme von mindestens einer Energiekette aufweist, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung in das Schienenprofil integriert ist und sich in dessen Längsrichtung erstreckt, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme der Energiekette seitlich parallelentlang zum des zentralen Hohlraums mit der Führung zur Aufnahme des Kranfahrwagens angeordnet ist.
  • Ein Schienenprofil mit mindestens einer Aufnahmeeinrichtung für die Aufnahme von mindestens einer Energiekette, welches auch als Schienenprofil mit Energiekettenkammer bezeichnet werden kann, zeigt gegenüber herkömmlichen Schienenprofilen einige Vorteile. Zunächst ist das Schienenprofil mit Energiekettenkammer platzsparend montierbar und im Vergleich zu Systemen mit zusätzlichen Schienen oder Führungsrinnen kostengünstig herstellbar und installierbar. Gegenüber Systemen mit Laufwagen im Schienenprofil des Kranfahrwagens ergibt sich der Vorteil der vollständig für den Kranfahrwagen verfügbaren Verfahrwege innerhalb des Schienenprofils. Darüber hinaus wird durch ein Schienenprofil mit Energiekettenkammer auch Gewicht eingespart. Schienenprofile mit einer oder mehrerer Energiekettenkammern ermöglichen auch die Unterbringung der Energieleitungen, ohne dass von diesen eine Unfallgefahr aufgrund herabhängender Schlaufen ausgeht. Insbesondere wird der Produktionstransportverkehr, wie beispielsweise der Gabelstaplerverkehr, nicht behindert und es können keine Energieleitungen beispielsweise durch den Hubmast eines Gabelstaplers abgerissen werden. Dadurch werden Unfallursachen und Produktionsausfälle vermieden. Ferner wird die Führung und Bewegungsfreiheit des Kranfahrwagens durch die Energiekette in keiner Weise beeinträchtigt, wobei die Führung des Kranfahrwagens in der Regel als Laufschienenbahn ausgebildet ist.
  • Die seitlich zum Verfahrbereich des Kranfahrwagens angeordnete Energiekette ist außerdem vorteilhaft, wenn größere und weniger flexible Energieleitungen zum Kranfahrwagen geführt werden sollen, wodurch die einzusetzende Energiekette einen größeren Biegeradius benötigt. Energieketten mit besonders großen Biegeradien würden bei einer ungeschützten Anordnung aufgrund des großen Störraums zu einer gesteigerten Unfallgefahr führen, was durch die schützende seitliche Aufnahmeeinrichtung vermieden wird. Eine schützende seitlich angeordnete Aufnahmeeinrichtung für die Energiekette ermöglicht insbesondere größere Biegeradien der Energiekette als eine zentral mittig angeordnete Aufnahmeeinrichtung oberhalb des Kranfahrwagens. Darüber hinaus kann eine seitliche Aufnahmeeinrichtung auf beiden Seiten der Laufschienenbahn und der Kranfahrwagen im zentralen Bereich neben der Laufschienenbahn innerhalb des Profils oder des Schienenprofils vorgesehen sein, sodass mehrere Energieleitungen auf zwei Energieketten aufgeteilt werden können. Aufnahmeeinrichtungen für Energieketten an beiden Seiten des Schienenprofils sind demnach besonders dann vorteilhaft, wenn die Bildung eines großen Biegeradius über die gesamte Höhe des Schienenprofils erforderlich ist. Verschiedene Energieleitungen bzw. zwei oder mehrere Aufnahmeeinrichtungen sind dann von Vorteil, wenn mehrere und auch verschiedene Energiearten, wie beispielsweise elektrische Energie oder Druckluft gleichzeitig zum Kranfahrwagen geführt werden sollen. Zusammengefasst besteht der Vorteil der seitlichen Aufnahmeeinrichtung(en) darin, Energieketten mit größeren Biegeradien aufnehmen zu können. Dies ergibt sich vor allem aus der Konstruktion des Schienenprofils, da die Energiekette in einer seitlichen Aufnahmeeinrichtung sich über fast die gesamte Höhe des Schienenprofils erstrecken kann und im Gegensatz zu einer zentralen Unterbringung der Energiekette kein Teilbereich und somit anteilige Bauhöhe für den Kranfahrwagen reserviert werden muss und sich daher eine optimalere Höhenausnutzung des Schienenprofils ergibt. Seitlich angeordnete, angeformte und/oder angebrachte Aufnahmeeinrichtungen für eine Energiekette erhöhen darüber hinaus die Steifigkeit des gesamten Schienenprofils und erhöhen auf diese Weise dessen Tragfähigkeit.
  • Vorteilhaft ist ein Schienenprofil, bei dem die mindestens eine seitlich angeordnete Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme der Energiekette als mindestens eine weitere zumindest teilweise nach außen offene Kammer des Schienenprofils ausgebildet ist, welche sich parallel entlang zur zum des Aufnahmeeinrichtung zentralen Hohlraums zur Aufnahme des Kranfahrwagens mit der Führung zur Aufnahme des Kranfahrwagens erstreckt, wobei vorzugsweise zwei seitliche Aufnahmeeinrichtungen zur Aufnahme der Energiekette in zwei weiteren Kammern vorgesehen sind, die jeweils an einer Seite des zentralen Hohlraums Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme des Kranfahrwagens angeordnet sind und zur Führung zur Aufnahme des Kranfahrwagens parallel angeordnet sind.
  • Eine seitlich angesetzte Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette ermöglicht entweder einen größeren Biegeradius der eingelegten Energiekette oder eine geringere Bauhöhe des Schienenprofils oder eine Kombination aus geringerer Bauhöhe und größerem maximalen Biegeradius der Energiekette, jeweils auf den konkreten Einsatzort angepasst.
  • Gelöst wird die Aufgabe außerdem durch ein Schienenprofil, bei dem die mindestens eine seitlich angeordnete Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme der Energiekette als mindestens eine weitere zumindest teilweise zum zentralen Hohlraum offene Kammer des Schienenprofils ausgebildet ist, welche sich entlang des zentralen Hohlraums erstreckt, wobei vorzugsweise zwei seitliche Hohlkammern als Aufnahmeeinrichtungen zur Aufnahme der Energiekette vorgesehen sind, die jeweils an einer Seite des zentralen Hohlraums in Längsrichtung parallel zum zentralen Hohlraum angeordnet sind Zur Hohlkammer mit der Führung des Kranfahrwagens hin geöffnete Seitenkammern haben den Vorteil, dass die Energiekette im Vergleich zu seitlich nach außen geöffneten Seitenkammern besser geschützt sind und keine Teile in die Energiekette gelangen können.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die mindestens eine seitlich angeordnete Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme der Energiekette als zwei jeweils unter den Führungen angeordnete und zur zentralen Hohlkammer offene Hohlkammern ausgestaltet sind, welche sich in Längsrichtung parallel zur Aufnahmeeinrichtung erstrecken, wobei die Energiekette in einer X-Richtung in Längsrichtung horizontal liegend beweglichen Schleife anordenbar ist und wobei je nach Position des Kranfahrwagens, ein Teil der Energiekette in einer linken seitlichen unteren Hohlkammer und in einer rechten seitlichen unteren Kammer aufnehmbar ist.
  • Eine flachliegend im unteren Bereich des Schienenprofils angeordnete Energiekette benötigt keinen Haltebügel.
  • Es kann außerdem vorgesehen sein, dass neben der Aufnahmeeinrichtung und oberhalb der Aufnahmeeinrichtungen jeweils eine weitere seitliche geöffnete Hohlkammer angeordnet ist, wobei vorzugsweise außerdem eine obere Hohlkammer oberhalb des zentralen Hohlraums vorgesehen ist.
  • Ein weiterer Vorteil einer flachliegend im unteren Bereich des Schienenprofils angeordneten Energiekette ist das Freiwerden von vorhandenen Seitenkammern für weitere Anwendungen, wie beispielsweise die Unterbringung von zusätzlichen Antrieben, für zusätzliche Versorgungsleitungen für Werkzeuge, für den Transport von Materialwagen oder die Installation von Messsonden und Messskalen.
  • Vorteilhaft ist außerdem, dass die mindestens eine seitlich entlang des Hohlraums mit der Führung angeordnete Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette doppelwandig konstruiert ist und wobei vorzugsweise eine symmetrische Konstruktion mit jeweils einer links und einer rechts des Hohlraums mit der Führung angeordneten doppelwandigen Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette vorgesehen ist.
  • Eine doppelwandige Konstruktion der seitlich angeordneten Aufnahmeeinrichtung für eine Energiekette ermöglicht eine zusätzliche Versteifung des gesamten Schienenprofils, wobei dieser Vorteil besonders deutlich ist, wenn eine symmetrische Konstruktion mit jeweils einer Aufnahmeeinrichtung für eine Energiekette links und rechts vom zentralen Hohlraum des Schienenprofils zur Aufnahme des Kranfahrwagens vorgesehen ist. Im Fall einer symmetrischen Konstruktion kann das Schienenprofil weitgehend ohne tangentiale Momente verwendet werden.
  • Es kann auch ein Schienenprofil vorgesehen sein, welches als Hohlprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist und eine in einem Hohlraum in einer Längsrichtung ausgebildete Führung zur Aufnahme eines Kranfahrwagens aufweist, wobei das Schienenprofil zusätzlich mindestens eine Aufnahmeeinrichtung für die Aufnahme von mindestens einer Energiekette aufweist, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung in das Schienenprofil integriert ist und sich in dessen Längsrichtung erstreckt, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme der Energiekette oberhalb des Hohlraums mit der Führung zur Aufnahme des Kranfahrwagens angeordnet ist.
  • Eine Anordnung der Energiekette in einer oberen Hohlkammer bzw. eines Teils der Energiekette oberhalb des Schienenprofils ist zunächst sehr platzsparend, da das Schienenprofil nicht aufgrund von Seitenkammern breiter konstruiert werden muss. Falls dennoch Seitenkammern vorhanden sind, werden diese für andere Aufgaben frei. Die Beschränkung einer im oberen Bereich des Schienenprofils angeordneten Energiekette auf ein einziges Segment des Schienenprofils ist in vielen Anwendungen, wie beispielsweise als Y-Brücke oder als Schwenkausleger eines Schwenkkrans nicht nachteilig, da die Bauformen ohnehin in der Regel nur ein Segment eines einstückigen Schienenprofils vorsehen.
  • Es kann außerdem ein Schienenprofil vorgesehen sein, bei dem die Energiekette in einer in longitudinaler Richtung aufrecht beweglichen Schleife angeordnet ist, wobei je nach Position des Kranfahrwagens, ein Teil der Energiekette oberhalb der Aufnahmeeinrichtung und oberhalb des Schienenprofils anordenbar ist und ein weiterer Teil der Energiekette in der Aufnahmeeinrichtung aufnehmbar ist.
  • Gegenüber einer vollständigen Unterbringung der Energiekette in einen oberen Hohlraum des Schienenprofils besteht der Vorteil der geringeren konstruktiv bedingten Mindesthöhe des Schienenprofils. Neben geringeren Anforderungen an die Deckenhöhe werden auch Gewicht und Material eingespart.
  • Gelöst wird die gestellte Aufgabe auch durch ein Schienenprofil, welches als Hohlkammerprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist und mehrere Hohlkammern aufweist, wobei das Schienenprofil eine in einem Hohlraum in einer Längsrichtung ausgebildete Führung zur Aufnahme eines Kranfahrwagens aufweist, wobei oberhalb der Führung in einer zentralen Ausnehmung des Schienenprofils ein zentraler Aufnahmebereich zur Aufnahme des Kranfahrwagen angeordnet ist, wobei der zentrale Aufnahmebereich sich aus einem zentralen unteren Aufnahmebereich und einem zentralen oberen Aufnahmebereich zusammensetzt, der den unteren Aufnahmebereich nach oben hin erweitert, wobei der zentrale untere Aufnahmebereich zur Aufnahme des Kranwagens vorgesehen ist und wobei eine Energiekette im zentralen unteren Aufnahmebereich und im zentralen oberen Aufnahmebereich anordnenbar ist, wobei der zentrale obere Aufnahmebereich eine geringere Breite als der zentrale untere Aufnahmebereich aufweist und ausschließlich die Energiekette aufnimmt und für deren Führung vorgesehen ist.
  • Ein Schienenprofil mit einer zentral angeordneten Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette, weist gegenüber herkömmlichen Schienenprofilen ebenfalls einige Vorteile auf. Zunächst ist ein derartiges Schienenprofil platzsparend montierbar und im Vergleich zu Systemen mit zusätzlichen Schienen oder Führungsrinnen kostengünstig herstellbar und installierbar sowie einfacher zu warten. Gegenüber Systemen mit Laufwagen für die Energiekette im Schienenprofil des Kranfahrwagens ergibt sich der Vorteil der vollständig für den Kranfahrwagen verfügbaren Verfahrwege innerhalb des Schienenprofils. Darüber hinaus wird durch ein Schienenprofil mit einer zentralen Aufnahmeeinrichtung für die Energiekette auch Gewicht eingespart. Schienenprofile mit zentraler Aufnahmeeinrichtung für die Energiekette ermöglicht auch eine Anordnung der Energieleitungen, ohne dass von diesen eine Unfallgefahr durch herabhängende Schlaufen ausgeht. Insbesondere wird der Produktionstransportverkehr, wie beispielsweise der Gabelstaplerverkehr, nicht behindert und es können keine Energieleitungen durch den Gabelstaplerhubmast abgerissen werden. Dadurch werden Unfallursachen und Produktionsausfälle vermieden. Ferner wird die Führung für den Kranfahrwagen, die in der Regel als Laufschienenbahn ausgebildet ist, durch die Energiekette in keiner Weise beeinträchtigt. Eine Unterbringung der Energiekette in einem gemeinsam mit dem Kranfahrwagen geteilten Hohlraum ist platzsparend und kostensenkend. Der Hohlraum ist in Bereiche einer Aufnahmeeinrichtung für die Energiekette, der Energiekettenkammer, einerseits und dem Bereich mit der Führung des Kranfahrwagens anderseits aufgeteilt, ohne aber sichtbare Abgrenzungen aufzuweisen.
  • Besonders bevorzugt ist ein Schienenprofil, bei dem die Aufnahmeeinrichtung zentral bzw. mittig im Hohlraum des Schienenprofils angeordnet ist und in der Schwerachse des Schienenprofils liegt, wobei vorzugsweise an der Führung zur Aufnahme des Kranfahrwagens zusätzlich mindestens eine Führung zur Aufnahme von Führungselementen zur Führung der Energiekette angeordnet ist.
  • Durch eine zentrale Unterbringung der Energiekette in einem Aufnahmebereich innerhalb des zentral angeordneten Hohlraums des Schienenprofils wird eine momentenfreie Konstruktion, das heißt eine Bauform, die ohne Ausgleichsgewichte auskommt, ermöglicht.
  • Eine Führung zur Aufnahme von Führungselementen zur Führung der Energiekette ermöglicht der Energiekette einen weitgehend reibungsfreien Lauf beim Verfahren des Kranfahrwagens. Durch die fast vollständige Verringerung der Reibung zwischen Energiekette und Schienenprofil wird eine Abnutzung der Energiekette praktisch ausgeschlossen. Darüber hinaus entstehen weniger Geräusche aufgrund des Gleitens der Energiekette innerhalb der Führung des Schienenprofils.
  • Besonders vorteilhaft ist auch ein Schienenprofil, bei dem die Führungen zur Aufnahme von Führungselementen als Laufschienenbahn ausgebildet sind und die Führungselemente an der Energiekette angeordnet sind, wobei die Führungselemente vorzugsweise als Laufrollen und/oder Gleitleisten ausgestaltet sind.
  • Laufrollen und Gleitleisten sind kostengünstige und effektive Gleitmittel, um eine Reibung der Energiekette während des Verfahrens des Kranfahrwagens im Schienenprofil weitgehend auszuschließen. Wenn die Führungselemente demnach als Laufrollen oder Gleitleisten ausgebildet sind, eignet sich insbesondere eine Führung, die als Laufschienenbahn ausgebildet ist, um den Laufrollen bzw. Gleitleisten eine angemessene Führung zu geben und gleichzeitig die Reibung gering zu halten.
  • Die gestellte Aufgabe wird außerdem durch ein kombiniertes Schienenprofil gelöst, bei dem sowohl mindestens eine seitliche Aufnahmeeinrichtung als auch eine zentrale Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette vorgesehen sind Kombination beider Ausführungsformen gelöst, wobei das Schienenprofil, welches als Hohlprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist, eine in einem Hohlraum in einer Längsrichtung ausgebildete Führung zur Aufnahme eines Kranfahrwagens aufweist, wobei das Schienenprofil zusätzlich mindestens eine Aufnahmeeinrichtung für die Aufnahme von mindestens einer Energiekette aufweist, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung in das Schienenprofil integriert ist und sich in dessen Längsrichtung erstreckt, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme der Energiekette seitlich parallel zum Hohlraum mit der Führung zur Aufnahme des Kranfahrwagens angeordnet ist, wobei das Schienenprofil als Hohlkammerprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist und mehrere Hohlkammern aufweist, wobei das Schienenprofil eine in einem Hohlraum in einer Längsrichtung ausgebildete Führung zur Aufnahme eines Kranfahrwagens aufweist, wobei oberhalb der Führung in einer zentralen Ausnehmung des Schienenprofils ein zentraler Aufnahmebereich zur Aufnahme des Kranfahrwagen angeordnet ist, wobei der zentrale Aufnahmebereich sich aus einem zentralen unteren Aufnahmebereich und einem zentralen oberen Aufnahmebereich zusammensetzt, der den unteren Aufnahmebereich nach oben hin erweitert, wobei der zentrale untere Aufnahmebereich zur Aufnahme des Kranwagens vorgesehen ist und wobei eine Energiekette im zentralen unteren Aufnahmebereich und im zentralen oberen Aufnahmebereich anordnenbar ist und wobei der zentrale obere Aufnahmebereich eine geringere Breite als der zentrale untere Aufnahmebereich aufweist
  • Ein kombiniertes Schienenprofil ermöglicht die Verlegung von mehreren verschiedenen Energieleitungen, die zumindest zum Teil verschiedene Energiearten, wie beispielsweise Pneumatik-Luft oder elektrischen Strom transportieren, in verschiedenen Aufnahmeeinrichtungen. Eine separate Verlegung der Energieleitungen für jede Energieart wird oft aufgrund von Sicherheitsbestimmungen gefordert oder/und von den Unternehmen bevorzugt oder auch gefordert.
  • Besonders vorteilhaft ist auch ein Schienenprofil, bei dem die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung für die Energiekette(n) einstückig im Schienenprofil integriert ist, wobei vorzugsweise das Schienenprofil einstückig stranggepresst ist.
  • Eine einstückige Bauform des Schienenprofils mit Aufnahmeeinrichtung für die Energiekette und den Kranfahrwagen verringert einerseits die Herstellungs- und Produktionskosten des Schienenprofils, andererseits kann die Stabilität der Schienenprofile erhöht werden. Einstückig stranggepresste Schienenprofile weisen nicht nur eine gute Stabilität auf, sondern sind auch aufgrund des Herstellungsverfahrens in einem Arbeitsschritt vergleichsweise günstig herzustellen.
  • Gelöst wird die zugrunde liegende Aufgabe ferner durch ein Schienenprofil mit Energiekette, bestehend aus einem Schienenprofil und einer Energiekette, wobei die Energiekette aus Kettengliedern zusammengesetzt ist, die jeweils im Inneren einen Hohlraum zur Aufnahme von Energie- bzw. Versorgungsleitungen aufweisen, wobei die Energie- bzw. Versorgungsleitungen eine oder mehrere Leitungen für elektrischen Strom, Pressluft, Vakuum und/oder Hydrauliköl umfassen.
  • Mit Hilfe einer Energiekette können Versorgungsleitungen für elektrischen Strom, Pressluft, Vakuum und/oder Hydrauliköl besonders gegenüber einem Abknicken geschützt innerhalb der vorgesehenen Aufnahmeeinrichtungen des Schienenprofils geführt werden.
  • Besonders bevorzugt ist ein Schienenprofil mit Energiekette bei dem die jeweiligen Versorgungsleitungen für elektrischen Strom und/oder Pressluft und/oder Vakuum und/oder Hydraulik auf mehrere einzelne Leitungen aufgeteilt sind und wobei vorzugsweise die einzelnen Leitungen auf zwei Energieketten aufgeteilt sind.
  • Eine Aufteilung der Versorgungsleitungen auf zwei Energieketten ermöglicht eine bessere Verteilung der Masse eines Schienenprofils mit Energiekette, sodass auftretenden Tangentialmomente weitgehend vermieden werden.
  • Besonders bevorzugt ist auch ein Schienenprofil mit Energiekette, bei dem die Energiekette mehrere in X-Richtung bewegliche Kettensegmente aufweist, wobei die Energiekette in einer in X-Richtung verfahrbar angeordnet ist, wobei die einzelnen Kettensegmente vertikal aufrecht, das heißt in einer xz-Ebene angeordneten beweglichen Schleife, beweglich sind und wobei je nach Position des Kranfahrwagens, ein Teil der Energiekette im oberen Bereich der Aufnahmeeinrichtung bzw. oberhalb der Aufnahmeeinrichtung und ein weiterer Teil der Energiekette im unteren Bereich der Aufnahmeeinrichtung aufnehmbar ist.
  • Besonders bevorzugt ist außerdem ein Schienenprofil, bei dem die Energiekette mehrere in X-Richtung bewegliche Kettensegmente aufweist, wobei die Energiekette in einer xy-Ebene liegend beweglichen Schleife anordenbar ist und wobei je nach Position des Kranfahrwagens, ein Teil der Energiekette in einer linken seitlichen unteren Hohlkammer und in einer rechten seitlichen unteren Kammer aufnehmbar ist.
  • Unterschiedliche Ausrichtungen der Energiekette innerhalb des Schienenprofils ermöglichen vielseitige Anordnungsmöglichkeiten der Energiekette(n) im Schienenprofil, wodurch eine große Flexibilität bei der Konstruktion der Schienenprofile geschaffen wird und viele Randbedingungen wie Deckenhöhe, Platzbedarf, Gewicht und weitere Funktionen des Schienenprofils usw. berücksichtigt werden können.
  • Weitere Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand von Figuren, welche neben in der Technik bereits bekannten Schienenprofilen mit verschiedenen Energieleitungen bevorzugte Ausführungsformen eines Schienenprofils für Kran-Hängebahnen und Schwenkkräne illustrieren, erläutert. Im Einzelnen zeigt
  • 1 ein Schienenprofil des Standes der Technik mit einer innerhalb der Laufbahn des Schienenprofils geführten abgehängten Pneumatik-Energieleitung,
  • 2 ein Schienenprofil des Standes der Technik mit einer innerhalb der Laufbahn des Schienenprofils geführten abgehängten Elektrik-Energieleitung,
  • 3 ein Schienenprofil des Standes der Technik mit einer an einer C-Schiene geführten spiralförmigen Energieleitung,
  • 4 ein Schienenprofil des Standes der Technik mit einer in einer C-Schiene geführten abgehängten Energieleitung,
  • 5 ein Schienenprofil des Standes der Technik mit einer parallel in einer Führungsrinne mit Halterungen geführten Energiekette,
  • 6 ein Schienenprofil nach der ersten Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt,
  • 7 ein Schienenprofil nach der ersten Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen,
  • 8 ein Schienenprofil nach der ersten Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen aus der zur Darstellung der 7 rückwärtigen Blickrichtung,
  • 9 ein Schienenprofil nach der ersten Ausführungsform der Erfindung mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen in einer perspektivischen Ansicht mit einer teilweise aufgebrochenen Seitenwange,
  • 10a ein Schienenprofil nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt,
  • 10b ein Schienenprofil nach der dritten Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt,
  • 11a ein Schienenprofil nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen,
  • 11b ein Schienenprofil nach der dritten Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen,
  • 12a ein Schienenprofil nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen aus der zur Darstellung der 11a rückwärtigen Blickrichtung,
  • 12b ein Schienenprofil nach der dritten Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen aus der zur Darstellung der 11b rückwärtigen Blickrichtung,
  • 13a ein Schienenprofil nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen in einer perspektivischen Ansicht mit einer teilweise aufgebrochenen Seitenwange von einer der Seitenkammern für die Energiekette, wobei die Seitenkammern nach außen geöffnet sind,
  • 13b ein Schienenprofil nach der dritten Ausführungsform der Erfindung mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen in einer perspektivischen Ansicht mit einer teilweise aufgebrochenen doppelwandigen Seitenwange von einer der Seitenkammern für die Energiekette, wobei die Seitenkammern nach außen geöffnet sind,
  • 13c ein Schienenprofil nach der sechsten Ausführungsform der Erfindung mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen in einer perspektivischen Ansicht, wobei die Seitenkammern nach innen geöffnet sind,
  • 14a ein Schienenprofil nach einer Variante der zweiten Ausführungsform der Erfindung mit Energiekette und unten eingehängtem Kranfahrwagen in einer perspektivischen Ansicht mit einer einwandig und teilweise zweiwandig verstärkt konstruierten seitlichen Aufnahmeeinrichtung für eine Energiekette,
  • 14b ein Schienenprofil nach einer Variante der dritten Ausführungsform der Erfindung mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen in einer perspektivischen Ansicht mit doppelwandig konstruierten seitlichen Aufnahmeeinrichtung für eine Energiekette,
  • 15 ein Schienenprofil nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung, welches die erste und zweite Ausführungsform der Erfindung gleichzeitig realisiert und über eine zentrale und zwei seitliche einwandige Aufnahmeeinrichtungen zur Aufnahme einer Energiekette verfügt.
  • 16 ein Schienenprofil nach einer fünften Ausführungsform der Erfindung, welches die erste und dritte Ausführungsform der Erfindung gleichzeitig realisiert und über eine zentrale und zwei seitliche doppelwandige Aufnahmeeinrichtungen zur Aufnahme einer Energiekette verfügt,
  • 17 ein Schienenprofil nach der siebten Ausführungsform der Erfindung mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen in einer perspektivischen Ansicht mit mehreren pro Seite anordneten Seitenkammern,
  • 18 ein Schienenprofil nach der achten Ausführungsform der Erfindung mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen in einer perspektivischen Ansicht mit einer oberen Hohlkammer zur Aufnahme eines Teils der Energiekette,
  • 19 ein Schwenkkran mit einem Schienenprofil nach der achten Ausführungsform der Erfindung mit Energiekette und eingehängtem Kranfahrwagen in einer perspektivischen Ansicht mit einer oberen Hohlkammer zur Aufnahme eines Teils der Energiekette.
  • Die nachfolgende ausführliche Beschreibung der 6 bis 14 bezieht sich auf Ausführungsformen des Schienenprofils für Kran-Hängebahnen und Schwenkkräne. Insbesondere müssen die Darstellungen als Skizzen nicht maßstabsgetreu sein. Einige Teile können schematisiert und/oder übertrieben dargestellt sein.
  • Während die 69 sich auf ein erfindungsgemäßes Schienenprofil einer ersten Ausführungsform mit im Zentrum verlaufender Energiekette beziehen, wird anhand der 10a13a eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schienenprofils illustriert, bei der eine oder mehrere Energieketten in integrierten seitlich im Schienenprofil angeordneten Kammern untergebracht sind. Die 10b13b veranschaulichen eine dritte Ausführungsform, die auf der zweiten Ausführungsform aufsetzt, wobei aber die einfache Wandkonstruktion der Seitenwangen durch eine zweiwandige Hohlkammerkonstruktion ersetzt wird. Die 14 zeigt schließlich eine weitere Variante der dritten Ausführungsform der Erfindung, bei der die seitlichen Aufnahmeelemente für eine oder zwei Energieketten über die Bauhöhe des zentralen Bereichs des Schienenprofils hinaus verlängert sind und die Aufhängung des Schienenprofils an Ansätzen der Seitenwangen erfolgt. Die Bezugszeichen im Bereich von 100 bis 199 beziehen sich dabei auf die erste Ausführungsform der Erfindung und die Bezugszeichen im Bereich zwischen 200 und 299 beziehen sich auf die zweite Ausführungsform der Erfindung. Die Bezugszeigen im Bereich 300 bis 399 dienen der Bezeichnung von Merkmalen bzw. Bauelementen der dritten Ausführungsform sowie deren Variante. Analog beziehen sich die Bezugszeichen zwischen 400 und 499 auf die vierte und zwischen 500 und 599 auf die fünfte Ausführungsform der Erfindung. Funktional gleiche bzw. teilweise identische Merkmale der verschiedenen Ausführungsformen haben jeweils Bezugszeichen mit gleicher zweiter und dritter Stelle (Einer- und Zehnerstelle), wobei die Hunderterstelle auf die jeweiligen Ausführungsformen hinweist.
  • In 6 ist ein Schienenprofil 110 nach der ersten Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Das vorzugsweise symmetrisch aufgebaute Schienenprofil 110 besteht aus vorzugsweise zwei runden Hohlkammern 112 an denen beidseitig jeweils eine Seitenwange 111 angeordnet ist, wobei wie dargestellt eine einstückige Konstruktion bevorzugt ist. Die Seitenwangen 111 umfassen in der Regel weitere Hohlkammern 113 zur Versteifung des Schienenprofils 110. In den Außenwänden der Seitenwangen 111 können für zusätzliche Montageoptionen T-Nuten 114 integriert sein. Im Inneren des Schienenprofils 110 und unterhalb der runden Hohlkammern 112 ist eine Aufnahmeeinrichtung 116 für eine Energiekette (nicht in 6 dargestellt) und/oder einen Kranfahrwagen (nicht in 6 dargestellt) vorgesehen. Die Aufnahmeeinrichtung 116 setzt sich aus einem unteren Aufnahmebereich 116a für die Energiekette und dem Kranfahrwagen und einem oberen Aufnahmebereich 116b, der nur von der Energiekette eingenommen wird, zusammen. Die Energiekette wird als große Schlaufe innerhalb der Aufnahmeeinrichtung gefühnt, während der untere Teil der Energiekette vom Kranfahrwagen im Aufnahmebereich 116a (je nach Bewegungsrichtung des Kranfahrwagens) vom Kranfahrwagen geschoben oder gezogen wird, befindet sich der obere Teil der Schlaufe der Energiekette im oberen Aufnahmebereich 116b. Die Energiekette kann Führungselemente aufweisen, die in den Führungen 117 des Schienenprofils beweglich angeordnet sind. Die Führungselemente der Energiekette können als Gleitschienen oder/und Führungsrollen ausgeführt sein. Der Kranfahrwagen wird vorzugsweise entlang der Führung oder Laufschienenbahn 115 im Schienenprofil 110 gefühnt.
  • Die Darstellung in 7 zeigt zunächst alle Elemente aus der 6. Zusätzlich sind in dieser Figur der Kranfahrwagen 120 und die Energiekette 130 dargestellt. Ein herkömmlicher Kranfahrwagen 120 setzt sich aus einem Kranwagenträgerkörper 123 und mindestens einer Kranwagenachse 121 mit Laufrollen 122 zusammen. Die Energiezufuhr zum Kranfahrwagen erfolgt durch die Energiekette 130 die mittels einer Halterung 124 am Kranfahrwagen befestigt ist. Der Kranfahrwagen 120 weist in der dargestellten Ausführungsform zusätzlich eine Führungslaufrolle 125 auf, die den Kranfahrwagen 120 zur Vermeidung eines Verkanten oder Verkippens horizontal zwischen den Seitenwangen des Schienenprofils 110 und genauer zwischen den Laufschienenbahnen 115 und den unteren Bohrungen 118 entlang des Schienenprofils 110 fährt. Die Energiekette 130 weist eine Mehrzahl an Kettensegmenten 132 auf, wobei innerhalb der Kettensegmente ein oder mehrere Energieleitungen verlaufen. Die Energieleitungen können beispielsweise Druckluft, Vakuum oder elektrischen Strom führen. An einzelnen oder sämtlichen Kettensegmenten können beidseitig Führungselemente 131, wie beispielsweise Gleitschienen oder Laufrollen angeordnet sein. Gleitschienen haben den Vorteil, dass sie einstückig an den Körper eines Kettensegments angeformt werden können.
  • Die Darstellung der 8 entspricht im Wesentlichen der 7, wobei die Darstellung der 8 aus der entgegengesetzten Blickrichtung zur 7 ist. In dieser Figur ist deutlicher als anhand von 7 zu erkennen, dass einige Kettensegmente 132 der Energiekette 130 vor dem Kranfahrwagen 120 angeordnet sind und sich somit im Aufnahmebereich 116a befinden.
  • Der gleiche Gegenstand aus den 7 und 8 wird in 9 in einer perspektivischen Darstellung gezeigt. Anhand der 9 ist gut zu erkennen, dass die Energiekette 130 vollständig innerhalb des Schienenprofils 110 verläuft und folglich keine Störkanten aus dem Schienenprofil herausragen oder am Schienenprofil befestigt sind. Störkanten können Unfälle wie beispielsweise durch ein Verhaken eines Gabelstaplerhubmastes verursachen und somit Produktionsausfälle bewirken. Das eine Ende der Energiekette 130 ist über eine Halterung 124 am Kranfahrwagen befestigt. An das spezielle Halteelement 124 schließen sich dann die einzelnen Kettenglieder 132 der Energiekette 130 an. Die Energiekette 130 ist innerhalb der Aufnahmeeinrichtung 116 beweglich angeordnet und liegt je nach Position des Kranfahrwagens 120 als Schlaufe oder mehr oder weniger langgestreckt innerhalb des Schienenprofils 110 vor. Der Kranfahrwagen 120 ist innerhalb der Aufnahmeeinrichtung 116 im Aufnahmebereich 116a verfahrbar angeordnet und wird in der Regel durch an mindestens einer Kranwagenachse 121 angeordnete Laufrollen 122 entlang der Laufschienenbahn 115 geführt. Eine zusätzliche Führung in horizontaler Ausrichtung kann durch eine optionale Führungslaufrolle 125 erfolgen, die innerhalb der unteren Ausnehmung des Schienenprofils 110 verfahrbar angeordnet ist und die den Kranfahrwagen 120 gegen ein Verkannten, Verkippen oder Verhaken zusätzlich absichert.
  • In der 10a ist ein Schienenprofil 210 nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Das – wie in der 10a dargestellt – vorzugsweise symmetrisch aufgebaute Schienenprofil 210 besteht aus einer zentral angeordneten Hohlkammer 212, an der beidseitig jeweils eine Seitenwange 211 angeordnet ist, wobei wie in 10a gezeigt eine einstückige Konstruktion bevorzugt ist. Die Seitenwangen 211 umfassen in der Regel weitere Hohlkammern 213 zur Versteifung des Schienenprofils 210. In den Außenwänden der Seitenwangen können für zusätzliche Montageoptionen T-Nuten 214 integriert sein. Im Inneren des Schienenprofils 210 und unterhalb der runden Hohlkammer ist eine Aufnahmeeinrichtung 216 für einen Kranfahrwagen vorgesehen. Eine Energiekette in einer der beiden seitlichen Aufnahmebereiche oder Kammern 219 geführt werden. Der Kranfahrwagen wird vorzugsweise entlang der Führung oder Laufschienenbahn 215 im Schienenprofil 210 geführt.
  • Die 11a und 12a zeigen das Schienenprofil aus 10a von jeweils einem der beiden Enden des Schienenprofils 210 aus betrachtet mit Kranfahrwagen 220 und Energiekette 230. Der Kranfahrwagen 220 entspricht dem Kranfahrwage aus 7, wobei die Halterung für die Energiekette 224 an eine nicht in derselben Aufnahmeeinrichtung angeordnete Energiekette 230 angepasst ist und folglich vorzugsweise wie gezeigt als Bügel 224 ausgestaltet es, dessen eines Ende am Kranfahrwagenkörper 223 und des anderes Ende mit dem ersten Kettensegment 232 der Energiekette 230 angebracht ist.
  • Eine perspektivische Darstellung des Schienenprofils 210 nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist der 13a zu entnehmen. Anhand der 13a ist gut zu erkennen, dass die Energiekette 230 vollständig innerhalb des Schienenprofils 210 in der in Blickrichtung linken der beiden seitlichen Aufnahmebereiche 219 verläuft und folglich keine Störkanten aus dem Schienenprofil 210 herausragen oder am Schienenprofil 210 befestigt sind. Störkanten können Unfälle wie beispielsweise durch ein Verhaken eines Gabelstaplerhubmastes verursachen und somit Produktionsausfälle bewirken. Das eine Ende der Energiekette 230 ist über eine Halterung 224 am Kranfahrwagen befestigt, die bei der zweiten Ausführungsform vorzugsweise wie in 13a dargestellt als Bügel konstruiert ist um die Versorgungs- bzw. Energieleitungen von der Energiekette 230 im seitlichen Aufnahmebereich 219 zum Kranfahrwagen 220 in der zentralen Aufnahmeeinrichtung 216 zu führen. An das Halteelement 224 bzw. den Bügel schließen sich an einem Ende die einzelnen Kettenglieder 232 der Energiekette 230 an. Die Energiekette 230 ist innerhalb der Aufnahmeeinrichtung 219 beweglich angeordnet und liegt je nach Position des Kranfahrwagens 220 als Schlaufe oder mehr oder weniger langgestreckt innerhalb des Schienenprofils 210 vor. Der Kranfahrwagen 220 ist innerhalb der Aufnahmeeinrichtung 216 verfahrbar angeordnet und wird in der Regel durch an mindestens einer Kranwagenachse 221 angeordnete Laufrollen 222 entlang der Laufschienenbahn 215 geführt. Eine zusätzliche Führung in horizontaler Ausrichtung kann durch eine optionale Führungslaufrolle 225 erfolgen, die innerhalb der unteren Ausnehmung des Schienenprofils 210 verfahrbar angeordnet ist und die den Kranfahrwagen gegen ein Verkannten, Verkippen oder Verhaken zusätzlich absichert.
  • In den 10b, 11b, 12b und 13b wird die dritte Ausführungsform der Erfindung gezeigt, wobei die einwandigen Ansätze der Aufnahmeeinrichtungen 319 für die Energiekette 330 durch eine doppelwandige Hohlprofilkonstruktion ersetzt wurden, die ebenfalls vorzugsweise wie in den Figuren gezeigt einstückig im Schienenprofil 310 ausgeformt sind. Alle anderen Bauteile entsprechen der zweiten Ausführungsform der Erfindung und wurden bereits zu den 10a, 11a, 12a und Fig. Erläutert. Die Figuren mit den Bezeichnung a und b, wie beispielsweise 10a und 10b, korrespondieren dabei jeweils miteinander. In den Seitenwangen der seitlichen Aufnahmebereiche 311b können zur zusätzlichen Versteifung Rippen 311c angeordnet sein. Die dritte Ausführungsform sieht vorzugsweise an beiden Seiten des Schienenprofils 310 Aufnahmebereiche 319 für eine Energiekette vor und entspricht somit einer symmetrischen Bauform. Diese Ausführungsform hat den Vorteil einer zusätzlichen Stabilität aufgrund einer Versteifung des gesamten Schienenprofils 310.
  • Ein Schienenprofil nach der sechsten Ausführungsform wird in der 13c gezeigt. Die Darstellung entspricht im Wesentlichen der 13b, wobei die Seitenkammern bzw. Aufnahmebereiche für eine Energiekette 619 nicht zur Seite nach außen offen sind, sondern zur zentralen Hohlkammer offen sind. Ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass die Energiekette 630 besonders geschützt ist und die Störanfälligkeit herabgesetzt ist, da in die nach innen offenen Seitenkammern 619 nicht unbeabsichtigt Materialien eingebracht werden können, wie es bei zumindest teilweise nach außen offenen Seitenkammern grundsätzlich möglich ist. Im Gegenzug ist es aufwendiger die Energiekette 630 in eine noch innen geöffnete Seitenkammer 619 einzulegen. Bei dem in 13c gezeigten Schienenprofil 610 ist die zentrale Hohlkammer 612 nicht rund sondern quaderförmig dargestellt. Oberhalb der Hohlkammer 612 sind mehrere weitere Hohlkammern 613 vorgesehen, von denen eine als größere T-Nut 614 für die Halterungen der Aufhängung konstruiert ist. Weitere T-Nuten 614 befinden sich oben seitlich am Schienenprofil 610. Unterhalb der Hohlkammer 612 ist die Hohlkammer 616 mit den Führungen 615 für den Kranfahrwagen 620 angeordnet. Der Kranfahrwagen 620 weist einen Kranfahrwagenkörper 623, Kranfahrwagenachsen 621 und Laufrollen 622 auf. Das bewegliche Ende der Energiekette 630 wird über eine Halterung (Haltebügel) 624 am Kranfahrwagen 820 befestigt und versorgt diesem mit Energie.
  • Eine Variante der zweiten Ausführungsform der Erfindung wird in 14a gezeigt. Im Gegensatz zu den Darstellungen aus den 11a, 12a und 13a basiert das hier gezeigte Schienenprofil 210 auf einem Doppel-T-Trägerprofil, welches anhand von zwei zentralen runden Hohlkammern 212 aufgebaut ist, die mit zwei Stegen miteinander verbunden sind. Bei diesem Schienenprofil 210 ist der Kranfahrwagen 220 im unteren zentralen Bereich verfahrbar angeordnet und kann entlang von Führungen 215 verfahren werden. Die Seitenkammern 219 sind teilweise doppelwandig am jeweiligen oberen und unteren Ende verstärkt.
  • Eine Variante der dritten Ausführungsform der Erfindung wird in 14b gezeigt. Im Gegensatz zur Darstellung aus den 11b, 12b und 13b erfolgt die Aufhängung des Schienenprofils 310 hier nicht am zentralen Bereich des Schienenprofils 310, sondern an den nach oben verlängerten Seitenwangen 311, die zusätzlich jeweils nach innen weisende Ansätze im oberen Bereich aufweisen, in die vorzugsweise Bohrungen 318 eingebracht sind. An den Ansätzen erfolgt dann die Aufhängung des Schienenprofils 310 an der Decke einer Werkshalle oder an einem übergeordneten Fahrwerksträger.
  • In 15 ist ein Schienenprofil 410 dargestellt, welches gleichzeitig eine im zentralen Hohlraum befindliche Aufnahmeeinrichtung 416 für eine Energiekette 430 und zwei seitliche Aufnahmeeinrichtungen 419, welche zur Aufnahme einer Energiekette 430 vorgesehen sein können, aufweist. In der in 15 gezeigten vierten Ausführungsform der Erfindung, sind die seitlichen Aufnahmebereiche 419 einwandig konstruiert. Die vierte Ausführungsform ist eine Kombination der ersten und der dritten Ausführungsform der Erfindung.
  • Das vorzugsweise symmetrisch aufgebaute Schienenprofil 410 mit einer zentralen Aufnahmeeinrichtung 416 und zwei seitlichen Aufnahmeeinrichtungen 419 für Energieketten besteht aus vorzugsweise ein oder wie gezeigt zwei runden Hohlkammern 412 an denen beidseitig jeweils eine Seitenwange 411 angeordnet ist. Die Seitenwangen 411 umfassen in der Regel weitere Hohlkammern 413 zur Versteifung des Schienenprofils 410. In den Außenwänden der Seitenwangen 411 können für zusätzliche Montageoptionen T-Nuten 414 integriert sein. Im Inneren des Schienenprofils 410 und unterhalb der runden Hohlkammern 412 ist die zentrale Aufnahmeeinrichtung 416 für eine Energiekette (nicht in 15 gezeigt) und/oder einen Kranfahrwagen (nicht in 15 gezeigt) vorgesehen. Die zentrale Aufnahmeeinrichtung 416 setzt sich aus einem unteren Aufnahmebereich 416a für die Energiekette und dem Kranfahrwagen und einem oberen Aufnahmebereich 416b, der nur von der Energiekette eingenommen wird, zusammen. Die Energiekette wird als große Schlaufe innerhalb der Aufnahmeeinrichtung geführt, während der untere Teil der Energiekette vom Kranfahrwagen im Aufnahmebereich 416a (je nach Bewegungsrichtung des Kranfahrwagens) vom Kranfahrwagen geschoben oder gezogen wird, befindet sich der obere Teil der Schlaufe der Energiekette im oberen Aufnahmebereich 416b. Die Energiekette kann Führungselemente aufweisen, die in den Führungen 417 des Schienenprofils beweglich angeordnet sind. Die Führungselemente der Energiekette können als Gleitschienen oder/und Führungsrollen ausgeführt sein. Der Kranfahrwagen wird vorzugsweise entlang der Führung oder Laufschienenbahn 415 im Schienenprofil 410 geführt. Neben der zentralen Aufnahmeeinrichtung sind zusätzlich zwei seitliche Aufnahmeeinrichtungen 419 dargestellt, die links bzw. rechts an den zentralen Bereich des Schienenprofils 410 angeformt sind. Die seitlichen Aufnahmeeinrichtungen 419 sind nach außen durch eine untere und eine obere einwandige Seitenwange 411b begrenzt. Nach innen schließen die seitlichen Aufnahmebereiche 419 mit der jeweiligen Seitenwange 411a des zentralen Bereichs des Schienenprofils ab.
  • In der Technik erweist es sich oft besonders dann als nachteilig, wenn Schlaufen einer Energieleitung 430 herabhängen, wenn zwei oder drei verschiedene Energieketten 430 für ein Kranträgerschienenprofil 410 erforderlich sind. Solche Mehrfach-Zuordnungen sind insbesondere dann erforderlich, wenn beispielsweise entlang des Kranträgerschienenprofils 410 mehrere verschiedene Energieleitungen benötigt, wie unter anderen Pneumatik-Luftleitungen und zusätzlich noch Stromleitungen.
  • Oft bestehen Vorschriften oder Vorgaben, dass verschiedene Arten von Energieleitungen, wie beispielweise Pneumatik-Luftleitungen oder (Elektrik-)Stromleitungen nicht in einer einzigen oder geteilten Aufnahmeeinrichtung 416, 419 geführt werden dürfen, sondern dass vielmehr für jede Art der Energieleitung getrennte Aufnahmeeinrichtungen bereitgestellt werden müssen. Im Stand der Technik wurden bislang deshalb mehrere Schienenprofile nebeneinander verlegt, um so auf genug Aufnahmeeinrichtungen zu kommen. Nachteilig ist hierbei, dass sich auch der Störraum vervielfacht und durch die Mehrzahl der nebeneinander angeordneten Schienenprofile auch verteilt ist. Dieser Problematik wurde mit Trägerkonstruktionen begegnet, mit Hilfe derer mehrere Schienenprofile an den Kopfenden zusammengefasst werden. Ein erfindungsgemäßes Schienenprofil mit wie in 15 gezeigt drei separaten Aufnahmeeinrichtungen 416, 419 vereinfacht somit die Anordnung mehrerer verschiedener Energieketten 430 und verringert auf diese Weise den Störraum auf ein Minimum.
  • In 16 ist ein Schienenprofil 510 nach der fünften Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Das Schienenprofil 510 entspricht dem in 15 gezeigten Schienenprofil, wobei die Seitenwangen 511b zweiwandig konstruiert sind und für eine zusätzliche Versteifung mindestens eine Hohlkammer aufweisen, die gegebenenfalls Verstärkungsrippen umfasst. Alle weiteren Merkmale entsprechen denen der in 15 gezeigten vierten Ausführungsform.
  • Die erfindungsgemäßen Schienenprofile für Kran-Hängebahnen und Schwenkkräne können so ausgeführt sein, dass sie einen geringen Platzbedarf in der Höhe benötigen und vorzugsweise teilweise die Schienenbahnaufhängungen sich ins Schienenprofil integrieren lassen.
  • Ein Schienenprofil mit zusätzlichen unteren Seitenkammern ist in 17 dargestellt. In den unteren Seitenkammern 719, 719a, 719b kann die Energiekette eingelegt werden, wobei je nach Position des Kranfahrwagens 720 innerhalb des Schienenprofils ein Teil der Energiekette in der in Blickrichtung linken unteren Seitenkammer 719a bzw. in der rechten unteren Seitenkammer 719b angeordnet ist. Die Energiekette verläuft bei der in 17 gezeigten siebten Ausführungsform nicht vertikal, sondern horizontal. Deshalb sollte die Energiekette vorzugsweise Gleitelemente an zumindest der unteren Seite aufweisen. Gleitelemente oder Rollenelemente können alternativ auch in den Hohlkammern 719a, 719b vorgesehen sein. Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass die linke und rechte Seitenkammer 719c für weitere Energieketten oder/und andere Funktionen zur Verfügung stehen. Beispielsweise könnten in einer der Seitenkammern 719c Materialwagen eingehängt werden, externe Antriebe zum Antreiben des Kranfahrwagens 720 positioniert werden oder Messsonden installiert werden. Neben den Seitenkammern 719, 719a, 719b, 719c weist das Schienenprofil 710 eine zentrale Hohlkammer 712, weitere Hohlkammer 713 und die Hohlkammer 716 mit den Führungen 715 für den Kranfahrwagen 720 auf. Das Schienenprofil 710 weist Aufhängungen auf, die Klemmpratzen aufweisen können. Die Aufhängungen sind über Halterungen 770 am Schienenprofil 710 befestigt. Die Halterungen bestehen aus einer unteren Platte 770a, einer oberen Platte 770b und Fixierschrauben 870c. Der Kranfahrwagen 720 umfasst einen Kranwagenkörper 723, Laufrollenachsen 722 und Laufrollenachsen 721. Ein besonderer Haltebügel für die Befestigung des mobilen Endes der Energiekette ist bei dieser Ausführungsform nicht unbedingt erforderlich.
  • In einer weiteren achten in 18 gezeigten Ausführungsform kann die Energiekette auch in einer oberen Hohlkammer 819d des Schienenprofils 810 geführt werden. Vorzugsweise liegt nur der untere Teil der Energiekette 830 in der oberen Hohlkammer 819d, während ein weiterer Teil der Energiekette 830 oberhalb des Schienenprofils 810 angeordnet ist. Die Verteilung der Energiekette 830 in einen oberen und unteren Teil richtet sich nach der Position des Kranfahrwagens 820 im Schienenprofil. Der untere Teil der Energiekette, welcher innerhalb der oberen Hohlkammer 819d angeordnet ist, wird vorzugsweise in der dargestellten Führung 819e geführt. Unterhalb der Führung 819e für den unteren Abschnitt der Energiekette 830 ist eine T-Nut 814 vorgesehen, um beispielweise das stationäre Ende der Energiekette 830 am Schienenprofil 810 bzw. der Führung 819e fixieren zu können. Die achte Ausführungsform eignet sich insbesondere, wenn das Schienenprofil 810 eine Y-Brücke bildet oder Teil eines in 19 abgebildeten Schwenkkrans ist. In diesen Anordnungen wirkt sich der Hauptnachteil, die Energiekette 830 nicht über mehrere Segmente eines Schienenprofils 830 führen zu können, nicht negativ aus, da Y-Brücken und Schwenkkräne in der Regel nur ein einstückiges Schienenprofilsegment aufweisen. Pendelaugen 871 mit Bohrungen 871a sind als Aufhängung für das Schienenprofil 810 üblicherweise für Y-Brücken vorgesehen. Für Schwenkkräne wird vorzugsweise eine feste Aufhängung gewählt. Die Aufhängung wird über endständige Halterungen 870 am Schienenprofil 810 befestigt, wobei die Halterung aus einer unteren Platte 870a, einer oberen Platte 870b und Fixierschrauben 870c besteht. Das in 18 gezeigte Schienenprofil weist eine doppelwandige Konstruktion auf, das heißt die Außenwände 811 sind nahezu vollumfänglich doppelwandig, wie in 18 gezeigt. Um eine zentrale hier rund dargestellte Hohlkammer 812 sind weitere Hohlkammern 813, die Hohlkammer 816 mit der Führung 815 für den Kranfahrwagen 820 und eine oberen Hohlkammer 819d angeordnet. In den doppelwandigen Außenwänden sind mehrere T-Nuten 814 und Bohrungen 818 eingearbeitet. Der Kranfahrwagen weist neben einem Kranwagenkörper 823, Laufrollen 822, die an Laufrollenachsen 821 angeordnet sind, auf. Die Laufrollen 822 des Kranfahrwagens 820 werden entlang der Führungen 815 des Schienenprofils 810 gefühnt. Der Kranfahrwagen 820 wird über eine Energiekette 830 mit Energie versorgt, wobei das bewegliche Ende der Energiekette 830 über mindestens eine Halterung (Haltebügel) 824 am Kranfahrwagen 820 befestigt ist und mit diesem mitläuft. Vorzugsweise sind zwei Haltebügel 824 vorgesehen, wie es der 18 zu entnehmen ist. Die Energiekette 830 besteht aus mehreren Kettensegmenten 832, die zwischen einem beweglichen Ende der Energiekette 830 und einen stationären Ende der Energiekette 830 angeordnet sind. In der Energiekette 830 können Leitungen für eine oder mehrere Energiearten gefühnt werden. Die Leitungen können beispielsweise Druckluft, elektrischen Strom oder Hydrauliköl führen. Vakuumleitungen sind ebenfalls denkbar.
  • In 19 ist das Schienenprofil aus 18 als Bestandteil eines Schwenkkrans dargestellt. Im Gegensatz zur Darstellung aus 18 wurde eine feste Aufhängung des Schienenprofils 810 gewählt. Zwischen Schwenkkranachse 880 und distalen Ende des Schienenprofils 810 ist zur besseren Abstützung eine Querverstrebung 881 vorgesehen. Am zur Schwenkkranachse 880 distalen Ende des Schienenprofils 810 ist im oberen Bereich eine angeschraubte Abdeckplatte 872 zu erkennen. Im unteren Bereich wurde eine entsprechende Abdeckung weggelassen, um einen Einblick in das Schienenprofil 810 und insbesondere in die Hohlkammer 816 mit den Führungen 815 des Kranfahrwagens 820 zu ermöglichen.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Schienenprofil für Kran-Hängebahnen des Standes der Technik
    11
    Seitenwange
    12
    runde Hohlkammer
    13
    weitere Hohlkammer
    14
    T-Nut
    15
    Führung für den Kranfahrwagen
    20
    Kranfahrwagen
    24
    Halterung für Energiezufuhr am Kranfahrwagen
    30
    Energiekette
    32
    Energieleitung
    32a
    Schlaufen der Energieleitung
    32b
    gefaltete Energieleitung
    32c
    Spirale der Energieleitung
    32d
    An einer C-Schiene hängende Energieleitung
    33
    Stationäres Ende der Energieleitung
    34
    Mobiles Ende der Energieleitung
    40
    Laufwagen zum Anhängen und Führen einer hängenden Energiezufuhr
    41
    Halteelement des Laufwagens zum Anhängen einer Energiezufuhr
    50
    C-Schiene
    50a
    C-Schiene, konfiguriert für eine Seilzuganordnung der Energiezufuhr
    50b
    C-Schiene, konfiguriert für eine Führung von Laufwagen 53
    51
    Seilzug zur Aufhängung und Führung einer spiralförmigen Energiezufuhr
    52
    Laufwagen zum Anhängen und Führen einer hängenden Energiezufuhr in einer C-Schiene
    53
    Halterung, Verbindungssteg zur Befestigung einer C-Schiene
    60
    Führungsrinne zur Aufnahme einer Energiekette
    61
    Halterung der Führungsrinne
    110
    Schienenprofil für Kran-Hängebahnen nach einer ersten Ausführungsform
    111
    Seitenwange
    112
    runde Hohlkammer
    113
    weitere Hohlkammer
    114
    T-Nut des Schienenprofils
    115
    Führung (Laufschienenbahn) für den Kranfahrwagen
    116
    zentraler Hohlraum und Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von einer Energiekette und/oder einen Kranfahrwagen
    116a
    Zentraler unterer Aufnahmebereich für eine Energiekette und Kranfahrwagen
    116b
    Zentraler oberer Aufnahmebereich für eine Energiekette
    117
    Führungselement für die Energiekette
    118
    Bohrung
    120
    Kranfahrwagen
    121
    Kranfahrwagenachse
    122
    Laufrolle
    123
    Kranwagenträgerkörper
    125
    Führungslaufrolle
    130
    Energiekette
    131
    Führungselement der Energiekette
    132
    Kettensegment der Energiekette
    210
    Schienenprofil für Kran-Hängebahnen nach einer zweiten Ausführungsform
    211
    Seitenwange des Schienenprofils (einwandige Konstruktion)
    211a
    Seitenwange des zentralen Segments des Schienenprofils (einwandige Konstruktion)
    211b
    Seitenwange eines seitlichen Aufnahmebereichs für die Energiekette (zweiwandige Konstruktion)
    212
    runde Hohlkammer
    213
    weitere Hohlkammer
    214
    T-Nut
    215
    Führung für den Kranfahrwagen
    216
    zentraler nach unten hin offener Hohlraum und Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von Kranfahrwagen
    218
    Bohrung
    219
    Zur Außenseite offener seitlicher Hohlraum bzw. seitliche Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette
    220
    Kranfahrwagen
    221
    Kranfahrwagenachse
    222
    Laufrolle
    223
    Kranwagenträgerkörper
    224
    Halterung für Energiezufuhr am Kranfahrwagen
    225
    Führungslaufrolle
    230
    Energiekette
    232
    Kettensegment der Energiekette
    310
    Schienenprofil für Kran-Hängebahnen nach einer dritten Ausführungsform
    311
    Seitenwange des Schienenprofils (zweiwandige Hohlkammerkonstruktion)
    311a
    Seitenwange des zentralen Segments des Schienenprofils (zweiwandig mit Hohlkammer)
    311b
    Seitenwange eines seitlichen Aufnahmebereichs für die Energiekette (zweiwandig mit Hohlkammer)
    311c
    Verstärkungsrippe der Seitenwange des seitlichen Aufnahmebereichs
    312
    runde Hohlkammer
    313
    weitere Hohlkammer
    315
    Führung für den Kranfahrwagen
    316
    zentraler nach unten hin offener Hohlraum und Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von Kranfahrwagen
    318
    Bohrung
    319
    Zur Außenseite offener seitlicher Hohlraum bzw. seitliche Kammer Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette
    320
    Kranfahrwagen
    321
    Kranfahrwagenachse
    322
    Laufrolle
    323
    Kranwagenträgerkörper
    324
    Halterung für Energiezufuhr am Kranfahrwagen
    325
    Führungslaufrolle
    330
    Energiekette
    332
    Kettensegment der Energiekette
    410
    Schienenprofil für Kran-Hängebahnen nach einer vierten Ausführungsform
    411
    Seitenwange
    411a
    Seitenwange des zentralen Segments des Schienenprofils (einwandige Konstruktion)
    411b
    Seitenwange eines seitlichen Aufnahmebereichs für die Energiekette (zweiwandige Konstruktion)
    412
    runde Hohlkammer
    413
    weitere Hohlkammer
    414
    T-Nut des Schienenprofils
    415
    Führung (Laufschienenbahn) für den Kranfahrwagen
    416
    zentraler Hohlraum und Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von einer Energiekette und/oder einen Kranfahrwagen
    416a
    Zentraler unterer Aufnahmebereich für eine Energiekette und Kranfahrwagen
    416b
    Zentraler oberer Aufnahmebereich für eine Energiekette
    417
    Führungselement für die Energiekette
    418
    Bohrung
    419
    Zur Außenseite offener seitlicher Hohlraum bzw. seitliche Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette
    420
    Kranfahrwagen
    421
    Kranfahrwagenachse
    422
    Laufrolle
    423
    Kranwagenträgerkörper
    424
    Halterung für Energiezufuhr am Kranfahrwagen
    425
    Führungslaufrolle
    430
    Energiekette
    431
    Führungselement der Energiekette
    432
    Kettensegment der Energiekette
    510
    Schienenprofil für Kran-Hängebahnen nach einer fünften Ausführungsform
    511
    Seitenwange
    511a
    Seitenwange des zentralen Segments des Schienenprofils (zweiwandige Konstruktion)
    511b
    Seitenwange eines seitlichen Aufnahmebereichs für die Energiekette (zweiwandige Konstruktion mit Hohlkammer)
    512
    runde Hohlkammer
    513
    weitere Hohlkammer
    514
    T-Nut des Schienenprofils
    515
    Führung (Laufschienenbahn) für den Kranfahrwagen
    516
    zentraler Hohlraum und Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von einer Energiekette und/oder einen Kranfahrwagen
    516a
    Zentraler unterer Aufnahmebereich für eine Energiekette und Kranfahrwagen
    516b
    Zentraler oberer Aufnahmebereich für eine Energiekette
    517
    Führungselement für die Energiekette
    518
    Bohrung
    519
    Zur Außenseite offener seitlicher Hohlraum bzw. seitliche Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette
    520
    Kranfahrwagen
    521
    Kranfahrwagenachse
    522
    Laufrolle
    523
    Kranwagenträgerkörper
    524
    Halterung für Energiezufuhr am Kranfahrwagen
    525
    Führungslaufrolle
    530
    Energiekette
    531
    Führungselement der Energiekette
    532
    Kettensegment der Energiekette
    610
    Schienenprofil für Kran-Hängebahnen nach einer sechsten Ausführungsform
    611
    Seitenwange des Schienenprofils (doppelwandige Konstruktion)
    611a
    Seitenwange des zentralen Segments des Schienenprofils (doppelwandige Konstruktion)
    611b
    Seitenwange eines seitlichen Aufnahmebereichs für die Energiekette (zweiwandige Konstruktion)
    612
    runde Hohlkammer
    613
    weitere Hohlkammer
    614
    T-Nut
    615
    Führung für den Kranfahrwagen
    616
    zentraler nach unten hin offener Hohlraum und Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von Kranfahrwagen
    618
    Bohrung
    619
    Zur Außenseite offener seitlicher Hohlraum bzw. seitliche Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette
    620
    Kranfahrwagen
    621
    Kranfahrwagenachse
    622
    Laufrolle
    623
    Kranwagenträgerkörper
    624
    Halterung für Energiezufuhr am Kranfahrwagen
    625
    Führungslaufrolle
    630
    Energiekette
    632
    Kettensegment der Energiekette
    710
    Schienenprofil für Kran-Hängebahnen nach einer siebten Ausführungsform
    711
    Seitenwange des Schienenprofils (doppelwandige Konstruktion)
    711a
    Seitenwange des zentralen Segments des Schienenprofils (doppelwandige Konstruktion)
    711b
    Seitenwange eines seitlichen Aufnahmebereichs (doppelwandige Konstruktion)
    712
    runde Hohlkammer
    713
    weitere Hohlkammer
    714
    T-Nut
    715
    Führung für den Kranfahrwagen
    716
    zentraler nach unten hin offener Hohlraum und Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von Kranfahrwagen
    718
    Bohrung
    719
    Zur Außenseite offener seitlicher Hohlraum bzw. seitliche Aufnahmeeinrichtung
    719a
    untere seitliche Hohlraum bzw. Aufnahmeeinrichtung für einen Teil der Energiekette
    719b
    untere seitliche Hohlraum bzw. Aufnahmeeinrichtung für einen weiteren Teil der Energiekette
    719c
    seitlicher Hohlraum
    719d
    oberer Hohlraum
    720
    Kranfahrwagen
    721
    Kranfahrwagenachse
    722
    Laufrolle
    723
    Kranwagenträgerkörper
    725
    Führungslaufrolle
    730
    Energiekette
    732
    Kettensegment der Energiekette
    770
    Halterung, Befestigungseinrichtung für das Schienenprofil
    770a
    untere Platte der Befestigungseinrichtung 770
    770b
    obere Platte der Befestigungseinrichtung 770
    770c
    Befestigungsmittel, Fixierschraube
    771
    Aufhängung für das Schienenprofil 710
    810
    Schienenprofil für Kran-Hängebahnen nach einer achten Ausführungsform
    811
    Seitenwange des Schienenprofils (doppelwandige Konstruktion)
    811a
    Seitenwange des zentralen Segments des Schienenprofils (doppelwandige Konstruktion)
    811b
    Seitenwange eines seitlichen Aufnahmebereichs für die Energiekette (doppelwandige Konstruktion)
    812
    runde Hohlkammer
    813
    weitere Hohlkammer
    814
    T-Nut
    814a
    T-Nut zum Befestigen der Energiekette
    815
    Führung für den Kranfahrwagen
    816
    zentraler nach unten hin offener Hohlraum und Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von Kranfahrwagen
    818
    Bohrung
    819d
    Nach oben offener oberer Hohlraum bzw. obere Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme einer Energiekette
    819e
    Führung der Energiekette in der noch oben offenen Aufnahmeeinrichtung 819d
    820
    Kranfahrwagen
    821
    Kranfahrwagenachse
    822
    Laufrolle
    823
    Kranwagenträgerkörper
    824
    Halterung für Energiezufuhr am Kranfahrwagen
    825
    Führungslaufrolle
    830
    Energiekette
    832
    Kettensegment der Energiekette
    870
    Halterung, Befestigungseinrichtung für das Schienenprofil
    870a
    untere Platte der Befestigungseinrichtung 870
    870b
    obere Platte der Befestigungseinrichtung 870
    870c
    Befestigungsmittel, Fixierschraube
    871
    Aufhängung für das Schienenprofil 810
    871a
    Bohrung der Aufhängung 871
    872
    Abdeckplatte
    880
    Schwenkkranachse
    881
    Querverstrebung des Schwenkkrans

Claims (17)

  1. Schienenprofil (210, 310, 610, 710), welches als Hohlprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist und eine in einem zentralen Hohlraum (216, 316, 616, 716) in einer Längsrichtung ausgebildete Führung (215, 315, 615, 715) zur Aufnahme eines Kranfahrwagens (220, 320, 620, 720) aufweist, wobei das Schienenprofil (210, 310, 610, 710) zusätzlich mindestens eine Aufnahmeeinrichtung (219, 319, 619, 719) für die Aufnahme von mindestens einer Energiekette (230, 330, 630, 730) aufweist, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung (219, 319, 619, 719) in das Schienenprofil (210, 310, 610, 710) integriert ist und sich in dessen Längsrichtung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung (219, 319, 619, 719, 719a, 719b) zur Aufnahme der Energiekette (230, 330, 630, 730) seitlich entlang des zentralen Hohlraums (216, 316, 616, 716) angeordnet ist.
  2. Schienenprofil (210, 310) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine seitlich angeordnete Aufnahmeeinrichtung (219, 319) zur Aufnahme der Energiekette (230, 330) als mindestens eine weitere zumindest teilweise nach außen offene Kammer des Schienenprofils (210, 310) ausgebildet ist, welche sich entlang des zentralen Hohlraums (216, 316) zur Aufnahme des Kranfahrwagens (220, 320) erstreckt, wobei vorzugsweise zwei seitliche Aufnahmeeinrichtungen (219, 319) zur Aufnahme der Energiekette (230, 330) vorgesehen sind, die jeweils an einer Seite des zentralen Hohlraums (216, 316) angeordnet sind.
  3. Schienenprofil (610) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine seitlich angeordnete Aufnahmeeinrichtung (619) zur Aufnahme der Energiekette (630) als mindestens eine weitere zumindest teilweise zum zentralen Hohlraum (616) offene Kammer des Schienenprofils (610) ausgebildet ist, welche sich entlang des zentralen Hohlraums (616) erstreckt, wobei vorzugsweise zwei seitliche Hohlkammern (619) als Aufnahmeeinrichtungen (619) zur Aufnahme der Energiekette (630) vorgesehen sind, die jeweils an einer Seite des zentralen Hohlraums (616) in Längsrichtung parallel zum zentralen Hohlraum (616) angeordnet sind.
  4. Schienenprofil (710) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine seitlich angeordnete Aufnahmeeinrichtung (719, 719a, 719b) zur Aufnahme der Energiekette (730) als zwei jeweils unter den Führungen (715) angeordnete und zur zentralen Hohlkammer offene Hohlkammern (719a, 719b) ausgestaltet sind, welche sich in Längsrichtung parallel zur Aufnahmeeinrichtung (716) erstrecken, wobei die Energiekette (730) in einer X-Richtung in Längsrichtung horizontal liegend beweglichen Schleife anordenbar ist und wobei je nach Position des Kranfahrwagens (720), ein Teil der Energiekette (730) in einer linken seitlichen unteren Hohlkammer (719a) und in einer rechten seitlichen unteren Kammer (719b) aufnehmbar ist.
  5. Schienenprofil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Aufnahmeeinrichtung (716) und oberhalb der Aufnahmeeinrichtungen (719a, 719b) jeweils eine weitere seitliche geöffnete Hohlkammer (719c) angeordnet ist, wobei vorzugsweise außerdem eine obere Hohlkammer (719d) oberhalb des zentralen Hohlraums (716) vorgesehen ist.
  6. Schienenprofil (310, 610, 710) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine seitlich entlang des Hohlraums mit der Führung (315, 615, 715) angeordnete Aufnahmeeinrichtung (319, 619, 719, 719a, 719b) zur Aufnahme einer Energiekette (330, 630, 730) doppelwandig konstruiert ist und wobei vorzugsweise eine symmetrische Konstruktion mit jeweils einer links und einer rechts des Hohlraums mit der Führung (315, 615, 715) angeordneten doppelwandigen Aufnahmeeinrichtung (319, 619, 719, 719a, 719b) zur Aufnahme einer Energiekette (330, 630, 730) vorgesehen ist.
  7. Schienenprofil (810), welches als Hohlprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist und eine in einem Hohlraum in einer Längsrichtung ausgebildete Führung (815) zur Aufnahme eines Kranfahrwagens (820) aufweist, wobei das Schienenprofil (810) zusätzlich mindestens eine Aufnahmeeinrichtung (819, 819d) für die Aufnahme von mindestens einer Energiekette (830) aufweist, wobei die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung (819) in das Schienenprofil (810) integriert ist und sich in dessen Längsrichtung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung (819, 819d) zur Aufnahme der Energiekette (830) oberhalb des Hohlraums mit der Führung (815) zur Aufnahme des Kranfahrwagens (820) angeordnet ist.
  8. Schienenprofil (810) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiekette (830) in einer in longitudinaler Richtung aufrecht beweglichen Schleife angeordnet ist, wobei je nach Position des Kranfahrwagens (820), ein Teil der Energiekette (830) oberhalb der Aufnahmeeinrichtung (819, 819d) und oberhalb des Schienenprofil (810) anordenbar ist und ein weiterer Teil der Energiekette (830) in der Aufnahmeeinrichtung (819, 819d) aufnehmbar ist.
  9. Schienenprofil (110), welches als Hohlkammerprofil einer Kranträgerschiene ausgebildet ist und mehrere Hohlkammern aufweist, wobei das Schienenprofil (110) eine in einem Hohlraum in einer Längsrichtung ausgebildete Führung (115) zur Aufnahme eines Kranfahrwagens (120) aufweist, wobei oberhalb der Führung (115) in einer zentralen Ausnehmung des Schienenprofils (110) ein zentraler Aufnahmebereich (116) zur Aufnahme des Kranfahrwagen (120) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Aufnahmebereich (116) sich aus einem zentralen unteren Aufnahmebereich (116a) und einem zentralen oberen Aufnahmebereich (116b) zusammensetzt, der den unteren Aufnahmebereich nach oben hin erweitert, wobei der zentrale untere Aufnahmebereich (116a) zur Aufnahme des Kranwagens (120) vorgesehen ist und wobei eine Energiekette (130) im zentralen unteren Aufnahmebereich (116a) und im zentralen oberen Aufnahmebereich (116b) anordenbar ist, wobei der zentrale obere Aufnahmebereich (116b) eine geringere Breite als der zentrale untere Aufnahmebereich (116a) aufweist und ausschließlich die Energiekette (130) aufnimmt und für deren Führung vorgesehen ist.
  10. Schienenprofil (110) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (116a, 116b) zentral bzw. mittig im Hohlraum des Schienenprofils (110) angeordnet ist und in der Schwerachse des Schienenprofils (110) liegt, wobei vorzugsweise an der Führung (115) zur Aufnahme des Kranfahrwagens (120) zusätzlich mindestens eine Führung (117) zur Aufnahme von Führungselementen (131) zur Führung der Energiekette (130) angeordnet ist.
  11. Schienenprofil (110) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (117) zur Aufnahme von Führungselementen (131) als Laufschienenbahn ausgebildet sind und die Führungselemente (131) an der Energiekette angeordnet sind, wobei die Führungselemente vorzugsweise als Laufrollen und/oder Gleitleisten ausgestaltet sind.
  12. Schienenprofil (410, 510) dadurch gekennzeichnet, dass das Schienenprofil ein Schienenprofil (410, 510) mit mindestens einer seitlichen Aufnahmeeinrichtung (419, 519) für eine Energiekette nach einem der Ansprüche 1 oder 2 aufweist und gleichzeitig die zentrale Aufnahmeeinrichtung (416a, 416b, 516a, 516b) eines Schienenprofils (410, 510) nach einem der Ansprüche 9 bis 10 umfasst.
  13. Schienenprofil (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810) nach einem der Ansprüche 1–12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Aufnahmeeinrichtung (116a, 116b, 219, 319, 419, 519, 619, 719, 819) für die Energiekette(n) einstückig im Schienenprofil (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810) integriert ist, wobei vorzugsweise das Schienenprofil (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810) einstückig stranggepresst ist.
  14. Schienenprofil (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810) mit Energiekette (130, 230, 330, 430, 530, 630, 730, 830), bestehend aus einem Schienenprofil (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 17 und mindestens einer Energiekette (130, 230, 330, 430, 530, 630, 730, 830), wobei die Energiekette (130, 230, 330, 430, 530, 630, 730, 830) aus Kettengliedern (131, 231, 331, 431, 531, 631, 731, 831) zusammengesetzt ist, die jeweils im Inneren einen Hohlraum zur Aufnahme von Energie- bzw. Versorgungsleitungen aufweisen, wobei die Energie- bzw. Versorgungsleitungen eine oder mehrere Leitungen für elektrischen Strom, Pressluft, Vakuum und/oder Hydrauliköl umfassen.
  15. Schienenprofil (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810) mit Energiekette (130, 230, 330, 430, 530, 630, 730, 830) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Versorgungsleitungen für elektrischen Strom und/oder Pressluft und/oder Vakuum und/oder Hydraulik auf mehrere einzelne Leitungen aufgeteilt sind und wobei vorzugsweise die einzelnen Leitungen auf mehrere Energieketten (130, 230, 330, 430, 530, 630, 730, 830) aufgeteilt sind, die in verschiedenen Aufnahmeeinrichtungen (116, 219, 319, 416, 419, 516, 519, 619, 719, 719a, 719b, 819) beweglich angeordnet sind.
  16. Schienenprofil (110, 210, 310, 410, 510, 610, 810) mit Energiekette (130, 230, 330, 430, 530, 630, 830) nach Anspruch 14 oder 15, wobei ein Schienenprofil (110, 210, 310, 410, 510, 610, 810) nach einem der Ansprüche 1–3 oder 8 bis 17 vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiekette (130, 230, 330, 430, 530, 630, 830) mehrere in X-Richtung bewegliche Kettensegmente (132, 232, 332, 432, 532, 632, 832) aufweist, wobei die Energiekette in einer in X-Richtung verfahrbar angeordnet ist, wobei die einzelnen Kettensegmente (132, 232, 332, 432, 532, 632, 832) vertikal aufrecht, das heißt in einer xz-Ebene angeordneten beweglichen Schleife, beweglich sind und wobei je nach Position des Kranfahrwagens (120, 220, 320, 420, 520, 620, 820), ein Teil der Energiekette (130, 230, 330, 430, 530, 630, 830) im oberen Bereich der Aufnahmeeinrichtung bzw. oberhalb der Aufnahmeeinrichtung (116, 219, 319, 419, 519, 619, 819) und ein weiterer Teil der Energiekette (130, 230, 330, 430, 530, 630, 830) im unteren Bereich der Aufnahmeeinrichtung (116, 219, 319, 419, 519, 619, 819) aufnehmbar ist.
  17. Schienenprofil (710) mit Energiekette (730) nach Anspruch 14 oder 15, wobei ein Schienenprofil (710) mit den Merkmalen aus Anspruch 4 oder 5 vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiekette (730) mehrere in X-Richtung bewegliche Kettensegmente (732) aufweist, wobei die Energiekette (730) in einer xy-Ebene liegend beweglichen Schleife anordenbar ist und wobei je nach Position des Kranfahrwagens (720), ein Teil der Energiekette (730) in einer linken seitlichen unteren Hohlkammer (719a) und in einer rechten seitlichen unteren Kammer (719b) aufnehmbar ist.
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