DE102008009896A1 - Steuerung einer Kreiskolbenmaschine - Google Patents
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Abstract
Anordnung einer Schiebeführung für einen zweieckigen Kolben einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn entlang eines gehäusefesten Punktes zur Steuerung der Kinematik der Kreiskolbenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass zur minimalen Einschränkung der seitlichen Kolbenfläche, die für einen seitlichen Medienwechsel im Bewegungsablauf des Kolbens zur Verfügung steht, eine Schiebeführung für das Innere des Kolbens gelegt wird, so dass nur eine zentrale Öffnung im Kolben mit dem Schwenkradius, den ein gehäusefester Zapfen bei der Relativbewegung gegenüber dem Kolben vollführt, in die Seitenfläche eingebracht wird.
Description
- Gegenstand der Erfindung
- Gegenstand der Erfindung ist die Steuerung des Kolbens einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn.
- Stand der Technik
- Bei Kreiskolbenmaschinen wie dem Wankelmotor erfolgt in üblicher Weise die Steuerung der Kinematik des Kolbens, indem im Kolben ein großes Zahnrad mit Innenverzahnung angeordnet ist, das mit einem kleineren Zahnrad im Eingriff steht und an der Gehäuseseitenwand befestigt ist. Durch das kleinere Zahnrad hindurch wird zugleich die Exzenterwelle zur Leistungsabnahme des Motors geführt. Der Kolben ist auf einem zentralen Radiallager auf dem Exzenter geführt, so dass der Kolben sich um die Leistungswelle drehen kann und zugleich, durch den Zahneingriff beider Zahnräder erzwungen, sich auch um sich selbst dreht. Bei der bekannten Wankelmaschine haben die Durchmesser der Zahnräder innenverzahntes Rad im Kolben und außenverzahntes Rad am Gehäuse ein Verhältnis 3 zu 2, wodurch sich eine zweibogige Trochoide als Gehäuselaufbahn ergibt.
- Für große Volumenänderungen sind besonders Kreiskolbenmaschinen geeignet, deren Gehäuselaufbahn die Form einer einbogigen Trochoide haben. Hier beträgt das Verhältnis der Durchmesser des innenverzahnten Rades im Kolben zum außenverzahnten Rad am Gehäuse 2 zu 1. Der Kolben der Maschine hat eine Zweieckform. Nachteilig wirkt sich aus, dass bei ungeeigneter Anordnung der Öffnungen für den Medienwechsel Kuzschlussströmungen zwischen Einlass und Auslass entstehen können. Diese Kurzschlussströmungen können vermieden werden, indem der Medienwechsel über seitliche Öffnungen in der Gehäuseseitenwand erfolgt. Allerdings hat der Zweieckkolben nur eine geringe Fläche und es bereitet Schwierigkeiten, die seitlichen Öffnungen so anzuordnen, dass sie im Zusammenhang mit der Bewegung des Kolbens gleichzeitig abgedeckt bzw. geöffnet werden.
- Diese Schwierigkeit tritt auch bei ähnlichen Maschinen auf, die keine Kreiskolbenmaschinen im eigentlichen Sinne sind. Ein Beispiel für einen solchen Maschinentyp ist die Drehkolbenmaschine der australischen Firma Katrix Pty Ltd. Als unvorteilhaft ist zudem hier zu erkennen, dass der Kolben mit der Leistungswelle durch eine Schiebeführung verbunden ist. In einem solchen Fall besteht zwar die Möglichkeit der Wahl einer beliebigen Gehäuselaufbahn, sofern nur bei der Kolbendrehung gewährleistet ist, dass die Spitzen des Kolbens immer an der Bahnkontur geführt werden. Jedoch läuft dann die resultierende Gaskraft über die Schiebeführung auf die leistungsführende Welle. Die Folgen dieser Anordnung ist eine hohe Reibung in den Gleitpaarungen verbunden mit hohem Verschleiß der Bauteile. Demgegenüber wirkt die resultierende Kraft bei einer Kreiskolbenmaschine stets auf den Exzenter, so dass damit auf durch die Maschine hindurchgeführte Leistungwelle verzichtet werden kann.
- Bekannt ist weiterhin eine Steuerung der Kolbenkinematik bei Kreiskolbenmaschinen mit der Gehäuselaufbahn in Form einer einbogigen Trochoide, die anhand Bild 1 erläutert wird. Eine besondere Eigenschaft dieser Kreiskolbenmaschine ist bei der Übersetzung der beiden Zahnräder im Verhältnis 2 zu 1 gegeben. Das mathematische Bildungsgesetz bewirkt nun, dass eine durch den Kolben gehend gedachte Längsachse
6 immer durch einen gehäusefesten Punkt3 läuft, sowie eine durch den Kolben gehende Querachse7 stets durch einen gehäusefesten Punkt4 . Die Punkte3 und4 sind zugleich Punkte eines karthesischen Koordinatenkreuzes mit den Achsen7 und9 . Für die Drehung einer Leistungswelle mit dem Mittelpunkt5 ist es nun gleichgültig, ob die Drehung des Kolbens um sich selbst durch das Zusammenwirken zweier Zahnräder10 und11 oder durch Schiebeführungen des Kolbens durch die Punkte3 und4 bewirkt werden. - In allen Fällen läuft eine resultierende Gaskraft am Kolben stets durch den Exzentermittelpunkt und hat zum Drehpunkt
5 der Leistungswelle einen Hebelarm. Die Exzentrizität der Kreiskolbenmaschine ist der Abstand der Punkte3 ,4 zum Mittelpunkt5 . Die Kolbenspitzen bleiben frei von Führungskräften. Dieses kinematische Prinzip ist bereits in der Patentschrift WP F 01 c/160 189 niedergelegt. - Bild 2 zeigt, dass auch andere Drehpunkte an der Gehäuseseitenwand für die Funktion der Drehschiebeführung gewählt werden können. In Bild 2 laufen die Achsen
12 und13 durch die Drehschiebepunkte14 und15 . Die Achsen12 und13 sind gegenüber den Symmetrieachsen6 und7 in Bild 1 um einen Winkel verdreht. Dieser Winkel kann beliebig gewählt werden entsprechend der gewählten Position der Drehschiebepunkte an der Gehäuseseitenwand. - Zielstellung der Erfindung
- Obwohl die Steuerung der Kinematik des Kolbens einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Gehäusekontur mit Zahnrädern neben dem Kolben eine elegante und sichere Lösung darstellt, wird sowohl durch eine durchgehende Leistungswelle als auch bei nicht durchgehender Leistungswelle durch die Anordnung eines großen innenverzahnten Rades neben dem Exzenter ein großer Flächenbereich weggenommen, der nicht mehr für Zwecke des Medienwechsels an der Kolbenseitenfläche zur Verfügung steht.
- Für die Erfindung wird daher das Ziel gestellt, Lösungen aufzuzeigen, wie durch andere Steuerungssysteme der Medienwechsel über die Seitenflächen, insbesondere bei sehr kleinen Maschinen und unter Verzicht auf eine durchgehende Leistungswelle gestaltet werden kann.
- Merkmale der Erfindung
- Eine erfinderische Lösung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Schiebeführung so im Inneren des Kolbens angeordnet wird, dass nur ein Führungszapfen, der in der Gehäuseseitenwand angeordnet ist, durch eine minimale zentrale Öffnung in der Seitenfläche des Kolbens in den Kolben hineinragt und in einem inneren Raum des Kolbens mit Führungsbahnen eine Dreh-Schiebeführung bildet.
- In einer anderen Ausführung besteht die erfinderische Lösung darin, dass in der Kolbenseite eine gerade, über den Kolbenmittelpunkt laufende Nut unter einem beliebigen Winkel eingearbeit ist, in der ein zugleich der Medienzufuhr dienender Drehzapfen angeordnet ist. Hierzu ist der Drehzapfen als Rohr ausgeführt sowie an dem in die Nut greifende Ende auf Nutbreite angeflächt. Die Medienzufuhr in die Maschine erfolgt gesteuert über den Rohrkanal, sobald im Bewegungsablauf eine bestimmte Position zwischen Drehzapfen und Führungsnut beziehungsweise ein bestimmter Drehwinkel des Kolbens erreicht ist, derart, dass durch einen im Kolben befindlichen Leitungskanal, der dann mit dem Drehzapfen zur Deckung kommt, das Medium in einen Arbeitsraum der Maschine geleitet wird.
- Ein anderes erfinderisches Merkmal besteht darin, dass die Steuerung der Kolbenkinematik dadurch erfolgt, indem zwei Doppelkreuzschleifen in der Bewegungsebene des Kolbens so angeordnet sind, dass sich zwei Kulissensteine, die durch eine Gelenkkoppel miteinander verbunden sind, in beiden Kreuzschleifen laufen können, während sich der Kolben und ein Drehteller, in dem sich die eine der Kreuzschleifen befindet, in gleicher Drehrichtung mit gleicher Winkelgeschwindigkeit drehen. Hierfür ist es notwendig, dass die Mittelpunkte der Gelenklager der Koppel den Abstand des Exzentrizität der Maschine haben, gegeben durch den Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Exzenters im Kolben und dem Mittelpunkt der Leistungswelle sowie die gehäusefeste Kreuzschleife eine gemeinsame Drehachse mit der Leistungswelle hat. Hierdurch kann eine besonders kleine Beeinträchtigung der seitlichen Kolbenfläche realisiert werden, die für einen Medien-Seiteneinlass zur Verfügung steht.
- Ein erfinderisches Merkmal besteht auch darin, dass ein gehäusefester zylindrischer Zapfen in eine seitliche zentrale Kolbenöffnung hineinragt und in der Mitte der Öffnung ein weiterer zylindrischer kolbenfester Zapfenangeordnet ist, dass die kolbenfeste Zapfen den doppelten Durchmesser des gehäusefesten Zapfens hat sowie darin, dass beide Zapfen eine Verzahnung aufweisen und ein Zahnriemen um beide Zapfen liegt, so dass bei der Drehung des Kolbens eine Relativdrehung um die Leistungswelle erfolgt. Die seiliche Öffnung im Kolben gewährleistet eine große freie Fläche im Kolben für die Anordnung von Organen für den Medienwechsel in der Gehäusewand.
- In einer anderen erfinderischen Lösung erfolgt Steuerung der Kolbenkinematik, in dem anstelle eines Zahnriemens ein Zahnrad als Zwischenrad beide verzahnten Zapfen verbindet.
- Ausführungsbeispiele
- Die erfindungsgemäßen Lösungen werden an Ausführungsbeispielen, ausgehend von den Definitionen zum Stand der Technik nach den Bildern 1 und 2, beschrieben. Es bedeuten in den Bildern:
-
- 1
- Kolben
- 2
- Gehäuse
- 3, 4,
- Schiebepunkt raumfest
- 5
- Mittelpunkt der Leistungswelle
- 6, 7
- Koordinatenachsen auf dem Kolben
- 8, 9
- Koordinatenachsen raumfest
- 10
- Wälzkreis des Innenzahnrads
- 11
- Wälzkreis der Außenzahnrads
- 12, 13
- Koordinatenachsen auf dem Kolben
- 14, 15
- Schiebepunkt raumfest
- 16
- Drehzapfen raumfest
- 17
- Führungsbahn im Kolben
- 18
- Gleitstein
am Drehzapfen
16 - 19
- Exzenter der Leistungswelle
- 20
- Kulissenstein,
drehbar auf dem Drehzapfen
21 - 21
- Drehzapfen
- 22
- Bohrung
für die
Medienzufuhr im Drehzapfen
21 - 23
- Medienöffnung im
Drehzapfen
21 - 24
- Medienbohrung
im Kulissenstein
20 - 25
- Medienkanal
im Kolben
1 - 26
- Kreuzschleife,
angeordnet im Kolben
1 - 27
- Kreuzschleife, angeordnet in der Gehäuseseitenwand
- 28, 29
- Kulissenstein
- 30
- Gelenkkoppel
- 31
- Teller
der Kreuzschleife
27 - 32
- seitliche Öffnung im
Kolben
1 - 33
- Drehlager
des Drehtellers
31 - 34
- Freidrehung
im Kolben für
den Drehteller
31 - 35
- Mittelpunkt
des Kolbens
1 - 36
- Zahnscheibe
im Kolben
1 - 37
- Zahnriemen
- 38
- Zahnrad, gehäusefest
- 39
- Zahnrad
im Kolben
1 fest - 40
- Zwischenrad
- 41
- Steg
am Rad
39 zur Halterung des Zwischenrads40 - Zu den Bildern 3 und 4 (Schnitt durch 3):
- Der Kolben
1 sitzt auf dem Exzenter19 . Er hat auf der der Leistungswelle abgewandten Seite eine durch den Kolbenmittelpunkt gehende Nut mit den Führungsbahnen17 , mit denen der Gleitstein18 geführt wird. Der Drehzapfen21 ragt so in den Kolben1 hinein, dass die einen größeren Baumraum beanspruchenden Gleitbahnen17 nicht über das notwendige Maß zur Bewegungsfreiheit des Drehzapfens21 hinaus die Seitenfläche am Kolben1 für eine seitliche Mediensteuerung reduzieren. - Infolge wirkender Medienkräfte kreist der Kolben um die Leistungswelle. Dabei wird er durch den Exzenter
19 geführt. Zugleich muss der Kolben1 sich um den Exzenter19 drehen, entsprechend dem Führungseingriff des Gleitsteins18 . Der Gleitstein wandert, bezogen auf den Kolben1 , zwischen den Führungsbahnen17 und den Endlagen der Kolbennut bei voller Umdrehung des Kolbens1 . Da die resultierende Medienkraft stets durch den Mittelpunkt des Exzenters19 läuft, ist die Gleitpaarung17 ,18 ein theoretisch kräftefreies nachgebendes Gelenk. Dies betrifft sowohl die Ausführung eines frei drehbaren Drehzapfens21 , auf dem der Gleitstein18 fest angeordnet ist als auch die Ausführung eines mit dem Gehäuse fest verbundenen Drehzapfen21 , auf dem sich der Gleitstein18 frei drehen kann. Tatsächlich entstehen Kräfte in den Steuerungsbauteilen durch mechanische Reibung in den leistungsführenden Bauteilen. - Zu den Bildern 5 und 6 (Schnitt von Bild 5), 7, 8 (Schnitt von Kolben
1 ) und 9: - Diese Ausführungsform der Kolbenführung verbindet das Prinzip des drehbahr auf dem feststehenden Drehzapfen sitzenden Kulissenstein
20 mit der direkten Medienzufuhr über den Drehzapfen21 . Zu diesem Zweck hat der Drehzapfen21 die Bohrung22 und die seitliche Öffnung23 zur Zufuhr des Mediums zum Kulissenstein20 . In einer bestimmten Stellung kommt bei der Drehung des Kolbens1 der Kulissenstein20 zur Deckung mit der Öffnung23 des Drehzapfens21 und dem zum oberen, schmalen Arbeitsraum der Maschine weisenden Kanal25 . Die geometrische Zuordnung der Öffnungen bzw. Kanälen23 ,24 und ist so auf die Drehwinkelstellung des Kolbens1 abgestimmt, dass eine Beschickung des Arbeitsraums erfolgt. - Durch eine von außen vorgenommene Drehung des Drehzapfens
21 in seiner gehäuseseitigen Lagerung lassen sich der Drehwinkel und die Dauer der Beschickung in betriebstechnisch zweckmäßiger Weise verändern. - Zu Bild 10, 11:
- Im Inneren des Kolbens
1 und in seitlicher Kolbenmitte befindet die Kreunzschleife26 , in der die Kulissensteine28 ,29 laufen. Die Kulissensteine28 ,29 sind als Doppelsteine ausgeführt, die in der Mitte ein Wellenstück haben, das als Lagerung für die Gelenkkoppel30 dient. Gleichzeitig laufen die Kulissensteine28 ,29 in der Kreuzschleife27 . Zwischen beiden Kreuschleifen besteht ein Abstand in den Ebenen, der das Durchlaufen der Gelenkkoppel30 gestattet. - Drehteller
31 , in dem die Kreuzschleife27 angeordnet ist, hat seinen gehäusefesten Drehpunkt im Punkt5 , durch den zugleich die Drehachse der Leistungswelle der Maschine läuft. Durch die Anordnung wird erreicht, dass die seitliche Öffnung32 im Kolben1 auf ein Durchmessermaß beschränkt werden kann, das sich aus dem Zweifachen der Maschinenexzentrizität und den Radius des Drehlagerzapfens33 ergibt und somit die Voraussetzung für eine freie Gestaltung eines Medienseiteneinlasses an der Kolbenseite ist. - Der Abstand der Mittelpunkte der Lager der Gelenkkoppel
30 ist für eine einbogige Trochoidenlaufbahn einer Kreiskolbenmaschine identisch mit ihrer Exzentrizität. - In Bild 10 entspricht die Exzentrität dem Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Exzenters
10 und dem Mittelpunkt des Drehtellers31 . - Für die Freigängigkeit des Drehtellers
31 im Inneren des Kolbens1 ist die Bohrung34 mit der entsprechenden Bauteilhöhe eingearbeitet. - Zu 12, 13:
- Der Lauf des Kolbens
1 in der Trochoidenlaufbahn des Gehäuses2 wird hier erreicht, indem ein im seitlichen Gehäuseteil der Maschine ein gehäusefester zylindrischer Zapfen16 angeordnet wird, der in Achsfluchtung zur Leistungswelle sitzt und in eine Öffnung32 des Kolbens1 so hineinragt, dass bei Drehung des Kolben um seine Achse Freigängigkeit besteht. In der Öffnung32 befindet sich in Achsfluchtung zur Kolbenachse der zylindrische kolbenfeste Zapfen36 . Der Verhältnis der Durchmesser beider Zapfen beträgt 1 zu 2 und entspricht damit der mathematischen Bedingung für die Erzeugung einer einbogigen Trochoide. Zapfen16 am Gehäuse und Zapfen32 am Kolben1 sind mit einer Verzahnung versehen, sodass ein Zahnriemen um beide Zapfen gelegt werden kann, der schlupffrei bei der Drehung der Leistungswelle eine Drehung des Kolbens1 um seine Achse mit der gleichsinnigen halben Winkelgeschwindigkeit der Leistungswelle erzeugt. Mit der Abmessung der Öffnung32 kann eine minimale Einschränkung der seitlichen Kolbenfläche erreicht werden. - Zu Bild 14, 15:
- Die Anordnung entspricht einem Dreiwellen-Umlaugrädergetrieb, bestehend aus dem Zahnrad
38 , das konzentrisch auf dem gehäusefesten Zapfen16 befestigt ist, dem kolbenfesten Zahnrad39 , das mit der Kolbenachse fluchtet und dem Zwischenrad40 sowie dem am Zahnrad befestigten Steg41 . Das Übersetzungsverhältnis der Räder38 und39 beträgt 1 zu 2, so dass bei Drehung der Leistungswelle der Kolben1 mit der halben Winkelgeschwindigkeit gleichsinnig dreht. Die Getriebeanordnung kann in einer minimalen Öffnung32 seitlich im Kolben untergebracht werden.
Claims (8)
- Anordnung einer Schiebeführung für einen zweieckigen Kolben einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn entlang eines gehäusefesten Punktes zur Steuerung der Kinematik der Kreiskolbenmaschine dadurch gekenzeichnet, dass zur minimalen Einschränkung der seitlichen Kolbenfläche, die für einen seitenlichen Medienwechsel im Bewegungsablauf des Kolbens zur Verfügung steht, eine Schiebeführung in das Innere des Kolbens gelegt wird, so dass nur eine zentrale Öffnung im Kolben mit dem Schwenkradius, den ein gehäusefester Zapfen bei der Relativbewegung gegenüber dem Kolben vollführt, in die Seitenfläche eingebracht wird.
- Anordnung einer Schiebeführung für einen zweieckigen Kolben einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn entlang eines gehäusefesten Punktes zur Steuerung der Kinematik der Kreiskolbenmaschine dadurch gekenzeichnet, dass zum Medienwechsel unabhängig von der Größe der Kolbenseitenfläche eine Schiebeführung in die Seitenfläche des Kolbens gelegt wird und die Schiebeführung zugleich als Funktionselement für den Medienwechsel über eine Kanalführung im Kolben zu den Arbeitsräumen der Kreiskolbenmaschine gestaltet ist derart, dass dieser Medienwechsel selbsttätig in Abhängigkeit vorausgelegter geometrischer Positionen von gehäusefestem Schiebepunkt, Anschluß von Kanälen im Kolben zur Fluid-Verbindung zwischen Schiebepunkt und den Arbeitsräumen der Maschine und dem Drehwinkel des Kolbens erfolgt.
- Anordnung einer Schiebeführung für einen zweieckigen Kolben einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn entlang eines gehäusefesten Punktes zur Steuerung der Kinematik der Kreiskolbenmaschine nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebführung einen Kulissenstein hat, der sich drehbar auf einem gehäusefesten Zapfen befindet und innere Verbindungskanäle hat, die einen Medienfluss zwischen einer radialen Öffnung im Drehzapfen und einem Kanal im Kolben, der in die Flache der Führungsnut mündet, ermöglichen.
- Anordnung einer Schiebeführung für einen zweieckigen Kolben einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn entlang eines gehäusefesten Punktes zur Steuerung der Kinematik der Kreiskolbenmaschine nach Anspruch 2 dadurch gekenzeichnet, dass der gehäusefeste Punkt als Drehzapfen als Rohr ausgebildet, so dass über den Drehzapfen ein Medienfluss für den Medienwechsel der Maschine erfolgen kann sowie dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen in dem Abschnitt, der sich im Kulissenstein befindet, eine seitliche Öffnung hat, die einen Medienfluss über Kanäle im Kulissenstein gestattet.
- Anordnung einer Schiebeführung für einen zweieckigen Kolben einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn entlang eines gehäusefesten Punktes zur Steuerung der Kinematik der Kreiskolbenmaschine nach Anspruch 2 und Anspruch 4 dadurch gekenzeichnet, dass der gehäusefeste Punkt als Drehzapfen ausgebildet ist und von außen um einen gewissen Winkel so gedreht werden kann, dass der Medienwechsel der Maschine in gewissen Bereichen eingestellt werden kann.
- Anordnung einer Kreuzschleifenführung für einen zweieckigen Kolben einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn an einem gehäusefesten Punktes zur Steuerung der Kinematik der Kreiskolbenmaschine dadurch gekenzeichnet, dass zur minimalen Einschränkung der seitlichen Kolbenfläche, die für einen Medienwechsel im Bewegungsablauf des Kolbens zur Verfügung steht, an einem gehäusefesten Drehpunkt in der Fluchtachse der Leistungswelle eine drehbare Kreuzschleifenführung angeordnet ist, die so über eine zentrale Öffnung des Kolbens in den Kolben hineinragt, dass zwei Kulissensteine, die untereinander durch einer Steg verbunden sind, zugleich in dieser und in einer zweiter Kreuzschleife, die zentrisch und mit gleicher Winkelausrichtung im im Kolben angeordnet ist, laufen können derart, dass sich bei der Drehbewegung des Kolbens im Trochoidengehäuse und um seine eigene Mittelachse eine kinematisch vertragliche Gesamtbewegung des Kolbens ergibt.
- Anordnung einer Radsteuerung für einen zweieckigen Kolben einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn an einem gehäusefesten Punktes zur Steuerung der Kinematik der Kreiskolbenmaschine dadurch gekenzeichnet, dass zur minimalen Einschränkung der seitlichen Kolbenfläche, die für einen Medienwechsel im Bewegungsablauf des Kolbens zur Verfügung steht, an einem gehäusefesten Drehpunkt in der Fluchtachse der Leistungswelle ein Zahnzapfen angeordnet ist, der über eine zentrale Öffnung des Kolbens in den Kolben hineinragt, dass zentrisch in der Öffnung des Kolbens ein zweiter Zahnzapfen angeordnet ist der den zweifachen Durchmesser des gehäusefesten Zapfens hat sowie dass über beide Zapfen eine Zahnriemen oder ein gleichwertiges Riementrieb-Element gelegt ist, so dass sich bei der Drehbewegung des Kolbens im Trochoidengehäuse und um seine eigene Mittelachse eine kinematisch verträgliche Gesamtbewegung des Kolbens ergibt.
- Anordnung einer Radsteuerung für einen zweieckigen Kolben einer Kreiskolbenmaschine mit einer einbogigen Trochoide als Gehäuselaufbahn an einem gehäusefesten Punktes zur Steuerung der Kinematik der Kreiskolbenmaschine dadurch gekenzeichnet, dass zur minimalen Einschränkung der seitlichen Kolbenfläche, die für einen Medienwechsel im Bewegungsablauf des Kolbens zur Verfügung steht, an einem gehäusefesten Drehpunkt in der Fluchtachse der Leistungswelle ein Zahnzapfen angeordnet ist, der über eine zentrale Öffnung des Kolbens in den Kolben hineinragt, dass zentrisch in der Öffnung des Kolbens ein zweiter Zahnzapfen angeordnet ist der den zweifachen Durchmesser des gehäusefesten Zapfens hat sowie dass zwischen beiden Zapfen ein Zwischenzahnrad angeordnet ist, das mittels eines Stegs, der auf dem Zahnzapfen des Kolbens befestigt ist gehalten wird, so dass die Gesamtanordnung einem Planetengetriebe entspricht und sich bei der Drehbewegung des Kolbens im Trochoidengehäuse und um seine eigene Mittelachse eine kinematisch vertragliche Gesamtbewegung des Kolbens ergibt.
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