DE102005013339A1 - Vorrichtung zur Inhalation - Google Patents

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und Verfahren zur einfachen und sicheren Inhalation von Inhaliermitteln, vor allem von ätherischen Ölen, das insbesondere bei Kindern verwendet werden kann. Die Vorrichtung stellt ein auf- und verschließbares, innen hohles Behältnis zur Aufnahme von Inhaliermitteln mit durchgehenden Öffnungen dar, welches zusätzlich ein Mittel zum Aufbringen auf die Kleidung bzw. an den Körper aufweist. Diese Mittel können zum einen allerart Befestigungselemente wie Sicherheitsnadel, Broscheverschluss, Anstecknadel, Klammer, Clips, Pin o. ä. sein; in diesem Fall wird das Inhalierbehältnis in der Funktion eines Ansteckers, Aufhängers oder einer Brosche direkt an der Kleidung befestigt. Zum anderen kann das Inhalierbehältnis an einem Bändchen, Kette o. ä. als Anhänger oder Medaillon um den Hals herum getragen werden. Zum Inhalieren wird das Behältnis aufgemacht, ins Innere ein Wattebausch oder ein anderes saugfähiges Material wie Vlies gelegt, mit Inhaliermittel, z. B. ätherischem Öl, betröpfelt, das Behältnis wieder verschlossen und an der Kleidung befestigt bzw. umgehängt. Alternativ wird ein fester, flüchtige Heilsubstanzen enthaltender Stoff oder Gel ins Innere des Behältnisses gelegt. Das Ausdampfen von Inhaliermittel erfolgt durch die Öffnungen im Behältnis. Die Vorrichtung kann sowohl zur Behandlung akuter Krankheitszustände als auch zur Vorbeugung und Prophylaxe von Erkrankungen verwendet werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur einfachen und sicheren Inhalation von Inhaliermitteln, vor allem von ätherischen Ölen, die ihre Anwendung insbesondere bei Kindern und Kleinkindern finden soll.
  • Vor allem in Wintermonaten sind Erkältungskrankheiten mit Symptomen wie Schnupfen und Husten weit verbreitet. Bei vielen Erkrankungen der Atemwege haben Inhalationen eine positive Wirkung. Durch das Inhalieren soll vor allem der Sekretstau in der Nase, in den Nebenhöhlen und in den Bronchien beseitigt werden. Bei der klassischen Methode gießt man heißes Wasser auf das Kraut oder tropft das ätherische Öl hinein, danach beugt man den Kopf über das Gefäß und atmet durch Nase und Mund ein. Ein großer Nachteil dieser Methode besteht in der Gefahr, dass das Gefäß umkippen und das heiße Wasser schwere Verbrühungen anrichten kann. Aus diesem Grund soll man Kinder, insbesondere Kleinkinder, mit dieser Methode nicht inhalieren lassen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass auch die Augen dem ätherischen Öl ausgesetzt sind. Dadurch können die Schleimhäute der Augen gereizt werden, insbesondere bei Eukalyptus- oder Pfefferminzinhalationen. Vor allem bei Kleinkindern kann die aktive Inhalation von ätherischen Ölen im Heißdampf wegen zu hoher Konzentration und zu schneller Aufnahme in die Lunge zu schweren Folgen wie Atemnot führen.
  • Oft wird deswegen die topische Anwendung in Form von Salben favorisiert, die ätherische Öle enthalten und auf die Haut appliziert werden. Auf solche Präparate reagieren aber viele, insbesondere Kinder, mit Hautreaktionen in Form von unterschiedlich schweren Hautausschlägen oder Juckreiz. Besonders Menschen mit Neurodermitis sind davon betroffen. Ein weiteres Problem der Salbenapplikation besteht in der Kontamination der Hände mit den Schleimhautreizenden Ölen, die durch einen direkten Kontakt in die Augen gelangen und dort starke Schleimhautreizungen verursachen können.
  • Um diese Nebenwirkungen zu vermeiden, tragen Eltern erkrankter Kinder oft einige Tropfen des ätherischen Öls in Brusthöhe auf die Kleidung des Kindes, damit es die Dämpfe inhalieren kann. Der Nachteil besteht in der Entstehung von Ölflecken auf der Kleidung, die schwer oder oft gar nicht auswaschbar sind. Auch bei dieser Prozedur besteht die Gefahr einer unbeabsichtigten Übertragung des Öls an Nase und Mund, die bei Patienten, insbesondere bei Kindern, zu schweren Schleimhautreizungen führen kann.
  • Um diese Nachteile zu umgehen, wurden Trägersysteme aus Vlies oder Gewebe entwickelt, die die Wirkstoffe aufnehmen und entweder in die Nähe des Körpers gelegt ( DE 4204222 , DE 4007275 , DE 3911617 , DE 3823395 ) oder auf die Haut in Form von Pflastern aufgeklebt werden ( DE 3540515 , DE 19957234 ). Die ersten Systeme entfalten ihre Wirkung nur solange sich der Nutzer in der Nähe der Träger aufhält, dadurch verkürzt sich die effektive Behandlungsdauer. Bei den Pflastern wird der zu inhalierende Wirkstoff durch das Aufkleben mit der Haut in Kontakt gebracht, was zu gleichen Nachteilen wie bei der Salbe führt. In DE 10063378 und DE 19712359 werden Aufkleber beschrieben, die auf die Oberkleidung aufgetragen werden können, wodurch das Problem der Hautirritation vermieden werden soll. Der Nachteil dieses Systems besteht zum einen darin, dass für jede neue Zusammensetzung des Inhaliermittels ein spezielles Aufklebersystem mit entsprechenden Wirkstoffen hergestellt werden muss und nicht nach Wunsch und Bedarf des Anwenders definiert werden kann. Zum anderen bewirkt das auf der Kleidung getragene Pflaster keinen besonders schönen optischen Eindruck, weswegen sich der Erkrankte häufig gegen Anwendung dieses Systems entscheidet.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum sicheren und möglichst schadfreien Inhalieren bereitzustellen, welches vor allem bei Kindern angewandt werden kann und gleichzeitig die Nachteile der bereits bekannten Systeme umgeht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrichtung mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen vor. Weiterbildungen der Vorrichtung sowie das Verfahren zur ihrer Anwendung sind Gegenstand der übrigen abhängigen Ansprüche 2 bis 31. Der Wortlaut sämtlicher Ansprüche wird hiermit durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
  • Die o. g. Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, die ein kleines auf- und verschließbares innen hohles Behältnis zur Aufnahme von Inhaliermitteln mit durchgehenden Öffnungen darstellt, welches zusätzlich ein Mittel zum Anbringen auf die Kleidung bzw. an den Körper aufweist.
  • Dieses Behältnis kann z.B. die Form einer Aufnahmedose mit Deckel haben. Dabei kann der Deckel in einer Variante aufsteckbar oder aufschraubbar (1A, 1B, 1C, 1D), oder in einer anderen Variante an der Aufnahmedose an einer Seite fest montiert sein und kann auf- und zugeklappt werden (1E). Besonders praktisch ist dabei die Form einer flachen Aufnahmedose, wobei ihre Umrisse rund (1A, 1B), oval, quadratisch (1E, 3C) oder eine andere Form, wie z.B. Blume (1C), Herz, Tier, Auto usw., aufweisen können. Alternativ kann das Behältnis auch eine Kapsel- (3A), Zylinder- (3B), Kugel-, Halbkugelform (1D) oder eine andere Gestalt aufweisen, wobei zwei ineinander steckbare bzw. schraubbare Hälften beim Zusammenfügen entsprechende Form ergeben.
  • Die Öffnungen im Behältnis, durch die das Ausdampfen von Inhaliermitteln ermöglicht werden soll, sind entweder oben im Deckel (1A, 1C, 1D, 1E, 3C), seitlich in der Aufnahmedose und/oder Deckel (1B), oder in einer oder beiden Behältnis-Hälften (3A, 3B) in Form von runden, länglichen, quadratischen oder anders gestalteten Löchern vorhanden, die gleichmäßig (1D, 1E, 3A, 3C), am Rand (1A, 1C) oder anders verteilt sein können.
  • Die Mittel zum Aufbringen des Inhalierbehältnisses auf die Kleidung bzw. an den Körper können unterschiedlich sein. Zum einen können es allerart Befestigungselemente sein, wie beispielsweise Sicherheitsnadel (2A), Broscheverschluss, Anstecknadel, Klammer, Clips (2B), Pin (2C), Ansteckpin, Klemme, Clips oder Klammer mit Kette, Riemchen oder Band, Klemmnadel, Klebestreifen mit abziehbarer Schutzfolie, Magnete o. a. In dieser Variante wird das Inhalierbehältnis in der Funktion eines Ansteckers, Aufhängers oder einer Brosche direkt an der Kleidung befestigt.
  • Zum anderen kann das Inhalierbehältnis an einem Bändchen, Kette o. ä. als Anhänger oder Medaillon (3A, 3B) oder als Teil eines Colliers (3C) oder einer Kette um den Hals herum getragen werden.
  • Das Inhalierbehältnis kann auch ähnlich einem Knopf an die Kleidung festgenäht sein oder mittels der an der Kleidung vorhandenen oder zusätzlich angebrachten Befestigungsmittel wie z.B. Klettverschluss, Druckknöpfe, Karabinerhaken oder Karabinerverschluss, befestigt werden. Diese Variante ist jedoch wegen der zusätzlichen Aufwandes weniger praktikabel.
  • Das Inhalierbehältnis kann aus unterschiedlichen Materialien sein. Wegen des niedrigen Herstellungspreises und des leichten Gewichts ist die Verwendung von Kunststoff hierfür besonders vorteilhaft. Auch andere Materialien wie Metall, Pappe oder Holz sind möglich.
  • Erfindungsgemäß kann das Inhalierbehältnis in der zweiten Funktion als Accessoire getragen werden, so dass unterschiedliche Gestaltungsvarianten passend zu jedem Geschmack und Alter möglich sind. Vor allem kann die Deckeloberfläche oder einzelne Behältnisteile mit unterschiedlichen Aufdrücken verziert werden, ähnlich den üblichen Ansteckern oder Pins. So können für Kinder altersgemäße Motive wie Tiere, Blumen, Autos, populäre Buch-, Film- oder Zeichentrickfiguren aufgedruckt werden. Auch Symbole oder Fotos populärer Sportmannschaften, Musikgruppen oder Persönlichkeiten können aufgedruckt werden, so dass die erfindungsgemäßen Inhalierbehältnisse in der weiteren Funktion als Fanartikel dienen können.
  • Zum Inhalieren wird das Behältnis aufgemacht, ins Innere ein Wattebausch oder ein anderes saugfähiges Material wie Vlies gelegt, mit Inhaliermittel, z.B. ätherischem Öl, betröpfelt, das Behältnis wieder verschlossen und an die Kleidung befestigt bzw. umgehängt. Bei Kindern soll unbedingt auf die Verträglichkeit des Inhaliermittels geachtet werden. Nach Bedarf kann nach Ablauf einer gewissen Zeit der Vorgang wiederholt werden. Das saugfähige Material kann in einer alternativen Ausführung auch im Inneren des Behältnisses angeklebt sein. Für die erste Variante kann das Inhalierbehältnis zusammen mit passend geformten Vliesstücken oder anderem saugfähigem Material vertrieben werden. Der Verkauf vom erfindungsgemäßen Inhalierbehältnis in einem Set mit Inhalierölen einer oder mehrerer unterschiedlicher Sorten ist auch denkbar.
  • Als Inhaliermittel kann auch ein fester Stoff verwendet werden, der flüchtige Substanzen mit Heilwirkung in die Luft abgeben kann. So können bekannte Naturheilmittel wie klein geriebener oder geschnittener Knoblauch, Ingwer oder Heilkräuter im Inhalierbehältnis getragen werden. Es ist auch denkbar, feste Stoffe oder Heilsubstanzen enthaltende Gele in spezielle für flüchtige Substanzen durchlässige Membranen, Folien oder Hüllen einzuschließen und sie dann im erfindungsgemäßen Inhalierbehältnis zu verwenden. Die auf diese Weise verpackte Substanzen oder Gele können ebenfalls in einem Set mit dem erfindungsgemäßen Inhalierbehältnis angeboten werden.
  • Weil der Aufwand für das effiziente Inhalieren mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung so gering und die Inhalierdauer beliebig lang ist, kann sie nicht nur zur Behandlung akuter Krankheitszustande, sondern auch zur Vorbeugung und Prophylaxe von Erkrankungen verwendet werden. Dazu werden entsprechende z.B. bakterizid wirkende Inhaliermittel wie Knoblauch, Teebaum, Eukalyptus, Salbei, Thymian oder ihre ätherische Öle im Behältnis am Körper getragen und permanent eingeatmet, wodurch die eingeatmete Luft von Bakterien befreit wird.
  • Durch das langsame Verdampfen des Inhaliermittels ist seine Konzentration in der Luft nicht sehr hoch, so dass es nicht zu Schleimhautreizungen oder Atemnot kommt, wie es bei der Inhalation von ätherischen Ölen im Heißdampf manchmal der Fall ist. Diese Eigenschaft macht die erfindungsgemäße Vorrichtung vor allem für die Verwendung bei Kindern besonders gut geeignet. Weil das Behältnis über den ganzen Tag oder auch über die Nacht getragen werden kann, wird insgesamt wesentlich mehr inhaliert, als durch die klassische Methode mit dem Heißdampf, so dass der Gesamteffekt größer und die Nebenwirkungen geringer sind. Weil kein Kontakt mit der Haut gegeben ist, besteht der Vorteil gegenüber den auf die Haut aufklebbaren Pflastern darin, dass keine Hautreizungen entstehen. Im Vergleich zu Pflastern, die auf die Kleidung aufgeklebt werden können, hat die erfindungsgemäße Vorrichtung eine wesentlich bessere optische Wirkung, weil sie als Accessoire getragen werden kann; außerdem kann die Zusammensetzung sowie die gewünschte Konzentration der Inhalierstoffe vom Nutzer selber definiert werden.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung sollen nachstehend anhand der Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Auch ohne weitere Ausführungen wird davon ausgegangen, dass ein Fachmann die obige Beschreibung im weitesten Umfang nutzen kann. Die bevorzugten Ausführungsformen und Beispiele für das erfindungsgemäße Verfahren sind deswegen lediglich als beschreibende, keineswegs als in irgendeiner Weise limitierende Offenbarung aufzufassen. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1: Ausführungsvariante der Vorrichtung, die direkt an der Kleidung befestigt werden kann, Vorderansicht: A) Inhalierbehältnis in Form einer flachen runden Aufnahmedose 1 mit Deckel 2 mit am Rand des Deckels vorhandenen runden Löchern 3; B) Inhalierbehältnis in Form einer flachen runden Aufnahmedose 1 mit Deckel 2 mit seitlich in der Aufnahmedose und im Deckel vorhandenen Löchem 3; C) Inhalierbehältnis in Form einer flachen Aufnahmedose 1 mit Deckel 2 und Umrissen einer Blume mit am Rand des Deckels vorhandenen runden Löchern 3; D) Inhalierbehältnis in Form einer flachen runden Aufnahmedose 1 mit halbkugelförmigem Deckel 2 mit gleichmäßig vorhandenen runden Löchern 3; E) Inhalierbehältnis in Form einer flachen rechteckigen Dose 1, bei der der Deckel 2 an einer Seite fest montiert und an der anderen Seite mittels eines Verschlusses 4 auf- und zuklappbar ist, mit gleichmäßig im Deckel vorhandenen runden Löchern 3.
  • 2: Ausführungsvariante der Vorrichtung, die direkt an der Kleidung befestigt werden kann, mit einigen Befestigungsmöglichkeiten, Hinteransicht: A) Aufnahmedose 1 mit Deckel 2 und Sicherheitsnadel 5; B) Aufnahmedose 1 mit Deckel 2 und Clips 6; C) Aufnahmedose 1 mit Deckel 2 und Pin 7.
  • 3: Ausführungsvariante der Vorrichtung, die um den Hals herum getragen wird: A) Kapselförmiges Inhalierbehältnis, bestehend aus zwei ineinander steckbaren oder schraubbaren Hälften 8a und 8b mit gleichmäßig vorhandenen runden Löchern 3, das mittels eines Bands 9 um den Hals herum umgehängt werden kann; B) Zylinderförmiges Inhalierbehältnis, bestehen aus zwei ineinander steckbaren oder schraubbaren Hälften 8a und 8b mit runden Löchern 3, das mittels eines Bands 9 um den Hals herum umgehängt wird; C) Quadratisches Inhalierbehältnis, bestehend aus einer Aufnahmedose 1 mit Deckel 2 mit Löchern 3, das ein Teil eines Colliers 10 ist.

Claims (31)

  1. Vorrichtung zur einfachen und sicheren Inhalation von Inhaliermitteln, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein auf- und verschließbares innen hohles Behältnis zur Aufnahme von Inhaliermitteln mit durchgehenden Öffnungen darstellt und zusätzlich mindestens ein Mittel zum Anbringen auf die Kleidung oder an den Körper aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das hohle Behältnis aus zwei ineinander steckbaren oder schraubbaren Teilen besteht.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das hohle Behältnis eine Aufnahmedose mit einem an einer Seite fest montierten auf- und zuklappbaren Deckel darstellt.
  4. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das hohle Behältnis die Form einer flachen runden, ovalen, quadratischen oder anders gestalteten Dose, einer Kapsel, eines Zylinders, einer Kugel oder eine andere Gestalt aufweist.
  5. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehenden Öffnungen oben im Deckel, seitlich in der Aufnahmedose und/oder Deckel, oder in einem oder beiden Behältnis-Teilen vorhanden sind.
  6. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehenden Öffnungen eine runde, längliche, quadratische oder andere Form aufweisen.
  7. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehenden Öffnungen gleichmäßig, am Rand des Deckels, oder eines und/oder beider ineinander steckbaren oder schraubbaren Teilen, oder anders lokalisiert sind.
  8. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie direkt an der Kleidung befestigt werden kann.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Mittel zum Anbringen auf die Kleidung bzw. an den Körper ein Sicherheitsnadel, ein Broscheverschluss, ein Anstecknadel, eine Klammer, ein Clips, ein Pin, ein Ansteckpin, eine Klemme, ein Clips oder eine Klammer mit Kette, Riemchen oder Band, eine Klemmnadel, ein Klebestreifen mit abziehbarer Schutzfolie, ein Magnet o. ä. ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels der an der Kleidung vorhandenen oder extra angebrachten Befestigungsmittel befestigt oder angenäht werden kann.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Mittel zum Anbringen auf die Kleidung ein Klettverschluss, ein Druckknopf, ein Karabinerhaken oder ein Karabinerverschluss ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie um den Hals herum getragen werden kann.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Mittel zum Anbringen auf die Kleidung bzw. an den Körper ein Bändchen, eine Kette, ein Riemchen o. ä. ist.
  14. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das hohle Behältnis aus Kunststoff, Metall, Pappe oder Holz ist.
  15. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich als Accessoire dienen kann.
  16. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem hohlen Behältnis ein Aufdruck aufgebracht ist.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufdruck unterschiedliche Motive, wie Tiere, Blumen, Autos, Buch-, Film- oder Zeichentrickfiguren, Symbole oder Fotos von Sportmannschaften, Musikgruppen oder Persönlichkeiten o. ä., beinhalten kann.
  18. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich als Fanartikel dienen kann.
  19. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie bei Kindern verwendet wird.
  20. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des hohlen Behältnisses saugfähiges Material angeklebt ist.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das saugfähige Material Watte oder Vlies ist.
  22. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusammen mit passend geformten Vliesstücken oder anderem saugfähigem Material vertrieben wird.
  23. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusammen in einem Set mit Inhalieröl einer oder mehrerer unterschiedlicher Sorten, oder mit in für flüchtige Substanzen durchlässigen Membranen, Folien oder Hüllen eingeschlossenen festen Stoffen oder Heilsubstanzen enthaltenden Gele vertrieben wird.
  24. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Behandlung akuter Krankheitszustande und/oder zur Vorbeugung und Prophylaxe von Erkrankungen verwendet wird.
  25. Verfahren zum Inhalieren mit der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass ggf. saugfähiges Material ins Innere des hohlen Behältnisses gelegt, das saugfähige Material mit flüssigem Inhaliermittel betröpfelt, das Behältnis wieder verschlossen und an der Kleidung befestigt bzw. umgehängt wird.
  26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das saugfähige Material Watte oder Vlies ist.
  27. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Inhaliermittel ätherisches Öl ist.
  28. Verfahren zum Inhalieren mit der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass ein flüchtige Substanzen abgebendes festes Inhaliermittel oder ein in für flüchtige Substanzen durchlässige Membran, Folie oder Hülle eingeschlossener fester Stoff oder ein Heilsubstanzen enthaltendes Gel ins Innere des hohlen Behältnisses gelegt, das Behältnis wieder verschlossen und an der Kleidung befestigt bzw. umgehängt wird.
  29. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Inhaliermittel, der flüchtige Substanzen abgebende feste Stoff bzw. das Heilsubstanzen enthaltende Gel eine bakterizide Wirkung aufweist.
  30. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Behandlung akuter Krankheitszustande und/oder zur Vorbeugung und Prophylaxe von Erkrankungen verwendet wird.
  31. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass es bei Kindern verwendet wird.
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