DE101428C - - Google Patents

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DE101428C
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grinding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/015Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor of television picture tube viewing panels, headlight reflectors or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
KÖRTING & MATHIESEN und PAUL HÖGNER in LEUTZSCH-LEIPZIG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. September 1897 ab.
Bei Schleifmaschinen für parabolische Umdrehungsflächen mufs das Schleifwerkzeug ganz spitz sein, wenn die parabolische Umdrehungsfiäche möglichst genau werden soll. Eine glatte Fläche läfst sich jedoch nur erzielen, wenn das Schleifwerkzeug automatisch so geführt wird, dafs es mit dem jeweilig zu bearbeitenden Flächenelement einen constanten Winkel bildet. Die Atigriffsstelle des Schleifwerkzeuges kann man dann abrunden, bezw. so gestalten, dafs sie sich der zu bearbeitenden Fläche möglichst anschmiegt.
Eine solche Normalführung ist in Fig. 1 und 2 gezeichnet.
1 Der Längsschieber b führt die parabolische Bewegung aus. Die Schieberstange s liegt in der Richtung der Normalen der Parabel und dreht sich um einen zum Längsschieber b festen Punkt vermittelst eines Ringschlittens r. In diesem Punkte greift das Schleifwerkzeug an, welches auf dem Ringschlitten befestigt ist. Die Lage der Schieberstange s wird bestimmt durch den Schnittpunkt der beiden Führungselemente gx und g2 , von denen gx sich mit dem Schlitten h in der Richtung des Schlittens e translatorisch bewegt. Die Geschwindigkeiten der beiden Schlitten e und h verhalten sich zu einander wie LR: LT, wobei bei der Normalführung für concave parabolische Umdrehungsflä'chen L T= ο oder auch negativ werden kann. Ist L T= 0, so steht das Führungselement gx fest (Fig. 1), während im zweiten Falle die beiden Schlitten e und h in entgegengesetzter Richtung sich bewegen. Die Differentialbewegung der beiden Schlitten e und h kann dadurch erreicht werden, dafs dieselben durch eine Spindel bewegt werden, welche für jeden Schlitten ein Gewinde von entsprechender Steigung und Windungsrichtung hat (Fig. 2). Das Führungselement g2 ist mit dem Längsschlitten b fest verbunden und bewegt sich mit demselben. Das Schleifwerkzeug kann beispielsweise eine sich drehende Scheibe (Fig. ι und 2) oder ein ruhender Stahl (Fig. 4 und 5) sein.
Das geometrische Princip vorbeschriebener Einrichtung ist folgendes:
Es seien P Q. und L M Normalen der Parabel VWZ (Fig. 7). Nun ist bekannt, dafs die Länge der Subnormale einer Parabel constant ist, es ist also PS = LR. Ferner sei P U = L T, es verhält sich dann, wenn NlT=:x, N[R = X1, QlJ = b und WT= bi
ist, ;
LR
X1
X,
- X
-b
dieses Verhältnifs ist ebenfalls constant. LP= RS=TU stellt die Längsverschiebung des Lä'ngsschlittens b bezw. der Geradführung g2, X1 — χ die Querverschiebung des Schlittens e
und O1 b die Querverschiebung des Schlittens h bezw. der Geradführung ^1 dar, während der Angriffspunkt des Schleifwerkzeuges den Parabelbogen N N1 'durchläuft.: ; , ■ i

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Normalführung des Schleifwerkzeuges von Schleifmaschinen für parabolische Um-' drehungsflächen, dadurch gekennzeichnet, dafs eine das Schleifwerkzeug: tragende Sta'nge (s) sich um den mit dem Angriffspunkt· des'· Werkzeuges zusammenfallenden Mittelpunkt eines Ringschlittens (r) dreht, welcher mit dem die parabolische Bewegung ausführenden Längsschlitten (b) fest verbunden ist, wobei die Lage der Stange durch den Kreuzungspunkt zweier Führungselemente ('g\ g'^l bestimmt wird, von denen das eine (g2), mit dem Längsschlitten (b) fest verbunden, sich mit diesem bewegt, während das andere (gj feststeht oder in der der Bewegung des Querschlittens (e) entgegengesetzten bezw. gleichen :- Richtung /rnit einer Geschwindigkeit 'bewegt -wird, welche1'zu 'der des Querschlittens in einem passenden einfachen Verhältnifs steht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234572B (de) * 1960-12-14 1967-02-16 Kogyogijutsuin Cho Radienfraesmaschine zum Schleifen gekruemmter Linsenoberflaechen
US4161846A (en) * 1977-04-04 1979-07-24 Whang Uoo S Center of curvature
EP0094237A3 (de) * 1982-05-10 1985-05-15 Autoflow Engineering Limited Apparat zum Bewegen eines Werkzeuges auf gesteuerte Weise

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234572B (de) * 1960-12-14 1967-02-16 Kogyogijutsuin Cho Radienfraesmaschine zum Schleifen gekruemmter Linsenoberflaechen
US4161846A (en) * 1977-04-04 1979-07-24 Whang Uoo S Center of curvature
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