DE97149C - - Google Patents

Info

Publication number
DE97149C
DE97149C DENDAT97149D DE97149DA DE97149C DE 97149 C DE97149 C DE 97149C DE NDAT97149 D DENDAT97149 D DE NDAT97149D DE 97149D A DE97149D A DE 97149DA DE 97149 C DE97149 C DE 97149C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
lever
spindle
template
headstock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT97149D
Other languages
English (en)
Publication of DE97149C publication Critical patent/DE97149C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C7/00Wood-turning machines; Equipment therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Spindelkasten.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Spindelkasten für Drehbänke, die zur Herstellung von Holzpfeifen dienen.
Der Spindelkasten ist durch
Fig. ι in Vorderansicht,
Fig. 2 in Oberansicht und
Fig. 3 in Kopfansicht dargestellt.
In den beiden Lagerböckchen b b1 des Spindel-' kastens ist die Welle .a so gelagert, dafs sie sowohl eine drehende, als auch eine hin- und hergehende Bewegung ausführen kann.
Die Welle α trägt zwischen den Lagern eine Fest- und eine Losscheibe cd, auf denen der Riemen mittelst einer Gabel verschoben werden kann und so von der festen auf die lose Scheibe und umgekehrt gebracht werden kann. Neben der Losscheibe d ist auf der Welle ein Stellring e befestigt, gegen den das eine Ende einer über die Welle α geschobenen Feder/ wirkt, deren anderes Ende am Lagerböckchen b anliegt. Diese Feder f hat den Zweck, die Welle α stets von links nach rechts zu schieben. Während auf dem vorderen Ende der Spindelwelle α das Klemmfutter zur Aufnahme des zu bearbeitenden Gegenstandes angebracht wird, trägt das hintere Ende die Schablone g, welche mit ihrem vorderen Rande gegen einen an dem Lagerböckchen b angebrachten Stift i anliegt und hierdurch bei der Drehung der Welle der Gestaltung dieses Randes entsprechend die Welle hin und her verschiebt. Schablone g ist auswechselbar und kann durch eine andere Schablone, deren Vorderkante dem herzustellenden Arbeitsstück entsprechend gestaltet ist, ersetzt werden. An dem Vorderkopf b1 ist ein Hebel h drehbar gelagert, welcher in eine Eindrehung a1 der Welle α eingreift und in dieser Stellung ein Verschieben der Welle verhütet. Dieser Hebel h besitzt einen gabelförmigen Ansatz h\ auf dessen einem Arm keilförmige Ansätze h2 angebracht sind, welche gegen einen auf der Welle α angebrachten Bund a2 wirken. Beim Anheben des Hebels h wird die Welle α durch die keilförmigen Ansätze h2 nach links geschoben und so die Eindrehung al über den Hebel h gebracht und ein Eingreifen des letzteren ermöglicht.
Nach Ausrücken des Hebels h kann die Welle α aufser ihrer Drehbewegung auch noch eine hin- und hergehende Bewegung ausführen, welche einerseits durch die Schablone g und andererseits durch die Feder f bewirkt wird.
Bei diesem Spindelkasten wird die Zurückführung der Spindel durch die Feder f bewirkt.
Zum Ersatz dieser Feder/ und um ein zwangsweises Hin - und Herschieben der Spindel herbeizuführen, ist folgende Aenderung vorgenommen, -die durch die Fig. 4, 5 und 6 dargestellt ist. Die Spindel erhält auf ihrem hinteren Ende gegenüber der Schablone g noch eine zweite Schablone g1, welche so angeordnet ist, dafs deren Steigung gegen die Steigung von g gerichtet ist. In der so gebildeten Nuth liegt der eine Arm eines drehbaren Hebels h, dessen zweiter Arm h1 in eine Ausdrehung al, die bei dieser Ausführungs-
form auf dem hinteren Ende der Spindel a angebracht ist, eingreifen kann. Die Arme des Hebels h sind so angeordnet, dafs, wenn der eine Arm zwischen den beiden Schablonen g gl liegt, die Spindel mithin eine der Steigung entsprechende Hin- und Herverschiebung machen mufs, der andere Arm hl aufser Eingriff mit der Ausdrehung a1 ist, und umgekehrt.
Durch Feder f1 und einfache Feststellvorrichtungen kann der Hebel h in seiner jeweiligen Stellung gehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Spindelkasten, dadurch gekennzeichnet, dafs die Spindelwelle aufser einer drehenden auch noch eine hin- und hergehende Bewegung ausführen kann, wobei durch eine passende Stellvorrichtung die Welle so festgehalten wird, dafs sie nur eine drehende Bewegung macht, während nach Lösung dieser Vorrichtung die Hin- und Herbewegungen der Welle der entsprechend gestalteten Kante einer auswechselbaren Schablone folgen müssen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT97149D Active DE97149C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE97149C true DE97149C (de)

Family

ID=368220

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT97149D Active DE97149C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE97149C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE97149C (de)
DE80841C (de)
DE101428C (de)
DE518573C (de) Maschine zur Bearbeitung von Zahnbohrern, bei der mehrere Werkstuecke in einem um seine Achse drehbaren Werkstueckhalter eingespannt sind
DE379651C (de) Teilkopf fuer Schleifmaschinen u. dgl.
DE231172C (de)
DE421763C (de) Vorrichtung zum Praegen von Metallgegenstaenden
DE586038C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Schalten der nach Groesse und Richtung verschiedenen Geschwindigkeiten, besonders fuer die hin und her gehenden Tische von Werkzeugmaschinen
DE132033C (de)
DE584032C (de) Formdrehbank, insbesondere fuer Nockenwellen
DE855930C (de) Hinterdrehvorrichtung als Zusatzeinrichtung vornehmlich fuer Leit- und Zugspindeldrehbaenke
DE445859C (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer Werkstuecke, insbesondere an selbsttaetigen Gewindeschneidmaschinen
DE352814C (de) Arbeitsspindel fuer stangenfoermiges Material
DE51520C (de) Federmotor für Nähmaschinen
DE2217174A1 (de) Meßkopf fur automatische, mehrdi mensionale Meßwerterfassung an Prüflingen
DE152642C (de)
DE97185C (de)
DE132057C (de)
DE150050C (de)
DE726861C (de) Vorrichtung zum Bearbeiten der Schraubenflaechen von Schiffspropellern
DE38448C (de) Guillochir-Maschine
DE104771C (de)
DE682483C (de) Knopfdrehbank
AT33431B (de) Kettenglied-Drehmaschine.
DE519485C (de) Drehzahlwechselgetriebe