DE101293C - - Google Patents

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DE101293C
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pressure medium
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0412Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers the whole dispensing unit being fixed to the container

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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
BOLDT & VOGEL in HAMBURG. Ausschankgefäfs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1897 ab.
Das nachbeschriebene Ausschankgefäfs zeichnet sich durch die besondere Bauart eines Druckmittelraumes und durch* die Verbindung dieses Raumes mit dem Flüssigkeitsraum aus. Der Druckmittelraum wird durch ein gebogenes Rohr α nach Art einer Schinz- oder Bourdon'schen Röhre gebildet, dessen eines Ende auf die eine Seite eines Ventilverschlufsgliedes ausmündet und dessen anderes bewegliches Ende die andere Seite dieses Verschlufsgliedes entgegen dem Druckmittel des Druck-, mittelraumes beeinflufst.
Das Durchlafsventil enthält ein Verschlufsventil b, welches auf einer Membran c ruht und in der einen Endstellung die Verbindung des Rohres α mit dem Einlafskanal d zum Gefä'fs e absperrt (Fig. 2). In dieser Lage bleibt der Verschlufskolben b so lange, bis das Druckmittel, z. B. Kohlensäure, in dem Rohre a um einen gewissen Grad mehr als das Druckmittel in dem Gefä'fs e oberhalb der. Scbankflüssigkeit (Bier) gespannt ist. Tritt der Zeitpunkt ein, in welchem es nöthig wird, das-Druckmittel im Gefäfs e zu ergänzen, damit es Flüssigkeit bei geöffnetem' Ausschankhahn f herausdrücken kann, so drängt das Druckmittel im Rohre α das Verschlufsventil b von 'seinem Sitz ab gegen die Membran c, wobei die letztere durchgebogen wird und ein Theil des Druckmittels aus dem Rohre α durch den Kanal d in das Gefäfs e gelangen kann.
Der Ventilverschlufs wird durch eine zweite im Deckel des Gefäfses befindliche Membran cl herbeigeführt, welche durch einen Stempel gl und Hebel g gegen die Membran c drängt und das Verschlufsventil b anhebt, wenn im Gefäfs e wieder genügend Druck vorhanden ist.
Unter die Membran c fafst das eine Ende des Hebels g, dessen anderes Ende durch einen Stellbolzen h und ein Gelenk i mit dem freien Ende des Rohres α verbunden ist. Das gebogene Rohr α hat als Bourdon-Röhre das Bestreben, sich gemäfs seinem inneren Drucke und seiner eigenen Federspannung auszudehnen, also durch den Hebel g gegen die Membran c zu drücken.
Je gröfser die Spannung des Druckmittels im Rohre ist, desto stärker wird das Ventil b einerseits von dem Druckmittel gegen die Membrane und andererseits die Membran von dem Hebel g gegen den Ventilsitz gedrängt, weil das Rohr α sich um so mehr strecken will, je stärker der innere Druck ist. Umgekehrt nimmt bei schwächerer Spannung im Rohr α der Druck beiderseits auf die Membran c gleichmäfsig ab. Es halten sich also die beiderseitigen Drucke nach der Membran c wesentlich im Gleichgewicht und das Oeffnen und Schliefsen hängt nur von den jeweiligen Druckunterschieden in α und e und den constanten Gröfsenverhältnissen der Membranen c . und c1 ab, während das Rohr a eine Sicherung für den Ventilschlufs bildet. . .
Wie gebräuchlich, kann das Gefäfs noch mit einem Manometer k und einem Sicherheitsventil / versehen sein. Das Rohr α, welches gleichzeitig als Henkel zum Tragen des Gefäfses benutzt werden kann, läfst sich zwecks
Füllung mit dem Druckmittel durch ein Verschlufsventil rh öffnen.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Ausschankgefäfs, gekennzeichnet durch eine Bourdon-Röhre (a) als Behälter für das Druckmittel, deren eiries Ende in das Gehäuse des durch zwei verschieden grofse Membranen (c c1) beeinflufsten Einlafsventils (b) einmündet, während das andere bewegliche Ende mittelst eines Hebels (g) je nach der Stä'rke des Druckes in der Röhre mehr oder weniger kräftig auf das Schliefsen des Ventils (b) wirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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