DE100877C - - Google Patents

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DE100877C
DE100877C DE1898100877D DE100877DD DE100877C DE 100877 C DE100877 C DE 100877C DE 1898100877 D DE1898100877 D DE 1898100877D DE 100877D D DE100877D D DE 100877DD DE 100877 C DE100877 C DE 100877C
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filter
filtered
piston
bodies
spindle
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DE1898100877D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12: Chemische Verfahren und Apparate.
M. M. JAENNIGEN in WIEN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. April 1898 ab.
Es ist bekannt, dafs bei unter Druck stehenden Filtern oder Seihern stets die dem Zulauf zunächst liegenden Theile des Filters sich zuerst und am dichtesten durch die abzufilternden Körper verstopfen und hierdurch einen Druckabfall hinter dem Filter herbeiführen. Die Betriebsdauer eines solchen einfachen Filters ist daher beschrankt und mufs ' das Filter durch ein anderes ersetzt werden. Um nun letzteres ohne Betriebsunterbrechung und ohne Mitreifsen von abzufilternden Körpern zu erreichen, hat sich als sehr zweckdienlich die Anordnung von einer gröfseren Anzahl über einander angeordneter, vorzugsweise kegelstutzförmiger Filtrirscheiben /j /2 /J, erwiesen, die auf einer Spindel 5 autgelöthet sind und an" ihrem äufseren Umfange abgedreht und in einem Cylinder C kolbenartig cingeschliffen sind. Befindet sich nun die ZulauföfTnung des unter Druck stehenden, zu filternden Mediums (Luft, Gas oder Flüssigkeit) unter dem untersten der oben erwähnten combinirten Filter/,/j/g, so wird sich nach dem eingangs Erwähnten zuerst dieses unterste Filter J1 vollsetzen; im Räume R sei der Betriebsdruck 8 Atm., so .wird nun im Räume R1 der Druck unter S Atm., etwa auf 7 Atm. gesunken sein. Durch Hinabziehen von /, in den Raum R, so dafs an Stelle von f1 nun /2 tritt, wird aber vor und hinter dem Filter /2 wieder Druckgleiche hergestellt, und zwar bereits in dem Moment, wo /, die bearbeitete Cylinäerfläche, C verläfst und so fort in beliebiger Wiederholung mit Bezug auf/2/8/4... (s. Fig. 1). , .
Die Reinigung des jeweils in den Raum R hinabgezogenen Filters ,/1/2/3 · · ■ 'ζίΐηπ unter Druck durch das zu· filternde Medium selbst erfolgen, z. B. durch Oeffnen einer Ablafsvorrichtung H, in werchem Falle das Medium infolge der kegelstu'tzförmigen Gestalt der Filter /1/2-■■ die letzteren auf umgekehrtem Wege durchdringt, in der Zeichnung (Fig. 1) also von oben nach unten statt wie vorher in der Belriebsstellung von unten nach oben, und so die abgefilterten Körper von der unteren Seite der Filter losreifst und durch H aus dem Reinigungsraum. R entfernt. Ist auf diese Weise die ganze Filtrircombination oder nach Bedarf ein Theil der letzteren gereinigt, so kann ohne Auswechselung die Filtercombination wieder in den Cylinder C, also in die Arbeitsstellung gebracht werden, und der Fillrirprocefs, die Aufrechterhaltung der in vielen praktischen Fällen wünschenswerthen Druckgleiche, vollzieht sich von neuem, wie vorhin beschrieben.
Die successive Verschiebung der Filter fifvfa'· · · kann nun, wie Fig. 1 zeigt, durch einen Handgriff G an der nach aufsen verlängerten Spindel S bewerkstelligt werden oder auch automatisch erfolgen, wie Fig. 2 verdeutlicht. Es wird hier der Druckabfall hinter der Filtercombination/,/2/3 .. . benutzt, um einen Kolben K in einen · mit C sowohl unter wie über den Filtern /i/J>/3 .. · communicirenden Cylinder C1, der behufs Erzielung eines gröfseren Flächendruckes auf K einen entsprechend gröfseren Querschnitt als C besitzt ^ zu bethä'tigen, und wird die Verschiebung des KoI-
■* Γ—r
bens K genau um die dem Abstände der Filter Jx f.2 f3 . . . unter einander gleichkommende Strecke S1 s.2 S3 . . . erfolgen; der Kolben K bleibt stehen, sobald eines der FiI- *er /1/2/3··· nacn unten aus dem Cylinderrauni C heraus- und in den Reinigungsraum R eingetreten ist, in welchem Momente die gewünschte Druckgleiche wieder hergestellt ist, auch vor und hinter dem Kolben K. Die • Verbindung des Kolbens K erfolgt durch das Gestänge g gx und den Doppelhebel h Zi1, der sich um das Scharnier c dreht. In der Höchstlage des Kolbens K kann derselbe an einen elektrischen Contact anschlagen und damit eine Alarmglocke A bethä'tigen, die den Wärter auf die Nothwendigkeit hinweist, die Reinigung der Filter Zf2Z3 ···■> wie vorhin beschrieben, vorzunehmen.
Manometer M und Af1 dienen zum Ablesen des jeweils vor und hinter der Filtercombination /1/2/3··· bezw. (in Fig. 2) auch vor und hinter dem Kolben K herrschenden Betriebsdruckes und ein Zeiger α sowie Scala b zur Ersichtlichmachung der jeweiligen Stellung der Filterkörper.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Filter für Dampf-, Luft- oder Flüssigkeitsdruckleitungen, gekennzeichnet durch mehrere in der Betriebsleitung (L) kolbenartig Über einander angeordnete, von einer verstellbaren Spindel (S) getragene Fillerkörper (Z1Zfn · ■ ■), von denen der jeweils verstopfte von Hand oder selbsttätig wirkend in einen Reinigungsraum (R) gebracht werden kann, zum Zwecke, einen durch das Verstopfen des Filtermaterials eintretenden Druckabfall ohne Unterbrechung und ohne Mitreifsen von abzufilternden Körpern in die Betriebsleitung (L) zu verhindern und die Filterkörper zu reinigen.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Spindel (S) zwecks Einstellung von Hand aus und Ersichtlichmachung dieser an ihrem einen Ende mit einem Handgriff (G) und an ihrem anderen Ende mit einem sich längs einer Scala (b) verschiebenden Zeiger (a) versehen ist.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher zwecks selbstthätiger Einstellung der Filterkörper zwischen dem Raum (R1) für das filtrirte und jenem (R) für das zu filtrirende Medium ein Kolben (K) geschaltet ist, der seine infolge des Druckunterschiedes zwischen den Räumen Yi? und R1) entstehende Bewegung entgegengesetzt gerichtet auf die die Filterkörper, tragende Spindel-(S) überträgt. .·. ■ ■.'■■ ; :·;..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BEl)LlN. GEDRUCKT IN DEK RE1CHSDRUCKEREL
DE1898100877D 1898-04-29 1898-04-29 Expired DE100877C (de)

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