DE1007453B - Anstrichmittel, insbesondere lufttrocknende Lacke - Google Patents

Anstrichmittel, insbesondere lufttrocknende Lacke

Info

Publication number
DE1007453B
DE1007453B DET9555A DET0009555A DE1007453B DE 1007453 B DE1007453 B DE 1007453B DE T9555 A DET9555 A DE T9555A DE T0009555 A DET0009555 A DE T0009555A DE 1007453 B DE1007453 B DE 1007453B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
titanium
group
paints
film
carbon atoms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET9555A
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Hoyt Beacham
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Titan GmbH
Original Assignee
Titan GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Titan GmbH filed Critical Titan GmbH
Publication of DE1007453B publication Critical patent/DE1007453B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/0091Complexes with metal-heteroatom-bonds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Anstrichmittel, insbesondere lufttrocknende Lacke Anstrichmittel und Lacke für Dielen, Holzwerk, Möbel, Oberflächen beliebiger Art sind wohl lufttrocknend, nicht aber stets zugleich in hohem Grade widerstandsfähig gegen Wasser, Alkalien und organische Lösungsmittel.
  • Die vorliegende Erfindung führt zu einem Anstrichmittel, insbesondere einem lufttrocknenden Lack, der einen an der Luft schnell trocknenden, harten Schutzüherzug bildet, der widerstandsfähig gegen organische Lösungsmittel, Alkalien und Wasser ist.
  • Das Anstrichmittel hat als Grundlage einen organischen Titanester und ein Vinylharz mit 0,01 bis 0,25 freien Hydroxylgruppen pro Äthylengruppe sowie einen einwertigen Alkohol oder ein eine einwertige Alkoholgruppe enthaltendes Lösungsmittel.
  • Zu den organischen Titanestern, die in Frage kommen, gehören die Alkyltitanate, Aminoalkyltitanate, Alkoxytitanacylate und Kondensationsprodukte dieser Verbindungen, wie sie durch Reaktion mit Wasser in kontrollierten Mengen erzielt werden. Im allgemeinen ist es vorteilhaft, organische Titanester mit organischen Gruppen verhältnismäßig niedrigen Molekulargewichtes zu verwenden, wie beispielsweise 1 bis 10 Kohlenstoffatome in den Alkylgruppen der Alkyltitanate, 1 bis 3 Kohlenstoffatome in den Alkylgruppen der Aminoalkyltitanate und 2 bis 6 Kohlenstoffatome in den Acylgruppen der Alkoxytitanacylate. Wenn es sich um Alkoxytitanacylate handelt, können solche Acylate, die polymerisierbare Acylatgruppen, wie Acrylat, Methacrylat od. dgl. enthalten, durch solche Gruppen polymerisiert werden, ohne daß ihre Wirksamkeit bei den erfindungsgemäßen filmbildenden Anstrichmitteln beeinträchtigt wird. Außerdem können Ester der verschiedenen erwähnten Klassen kondensiert werden durch Hydrolyse einiger organischer Gruppen mit Wasser zwecks Freisetzung von Alkoholen oder Säuren und durch gleichzeitige Umlagerung des titanhaltigen Molekülteiles zwecks Bildung kondensierter Ti-O-Ti-Bindungen. Derartige kondensierte Strukturen sollen im Rahmen der Erfindung mit unter die für die nichtkondensierten Monomeren benutzte Bezeichnung fallen; der Ausdruck »Alkyltitanat« schließt somit sowohl nichtkondensierte als auch kondensierte Alkyltitanate ein.
  • Praktisch kann jedes Vinylharz benutzt werden, wenn es ungefähr 0,01 bis 0,25 freie Hydroxylgruppen pro Äthylengruppe enthält und in organischen Lösungsmitteln löslich ist. Wenn die Zahl der freien Hydroxylgruppen unter 0,01 liegt, sind die Harze gegenüber dem Titanester nicht reaktionsfähig genug. Wenn die Zahl der Hydroxylgruppen viel größer ist als 0,25 pro Äthylengruppe, ist das Harz andererseits schwer in organischen Lösungsmitteln zu lösen und ist außerdem auch gegenüber dem Titanester im zu hohen Grade reaktionsfähig, so daß das System dazu neigt, unmittelbar nach Zugabe des Titanesters zu koagulieren.
  • Bei der Bildung von Anstrichen auf der Grundlage von Vinylharzen ist es in der Praxis üblich, zwecks Verbesserung der Adhäsion oder aus anderen Gründen Komponenten zu benutzen, die freie Carboxylgruppen enthalten oder bilden, beispielsweise Maleinsäure.
  • Die Adhäsion der durch das erfindungsgemäße Anstrichmittel gebildeten Filme reicht ohne derartige Zugaben aus. Wenn solche Komponenten wie z. B.
  • Maleinsäure jedoch vorhanden sind, so dürfen sie in einem Anteil nicht über 2 0/o des festen Harzes anwesend sein, da überschüssige Mengen das Harz in organischen Medien unlöslich und gegenüber den Titanestern übermäßig reaktionsfähig machen, genauso wie im Falle von zu vielen anwesenden freien Hydroxylgruppen.
  • Das Lösungsmittel zur Auflösung der Vinylbestandteile und der organischen Titanbestandteile kann als zweifach wirkendes, eine einwertige Alkoholgruppe enthaltendes Lösungsmittel bezeichnet werden; genannt seien: Äthyllactat, Benzylalkohol, Äthylenglycolmonoäthyläther, Butanol. Das Lösungsmittel muß in erster Linie in der Lage sein, das Vinylharz aufzulösen; derartige zur Lösung der verschiedensten Arten geeignete Lösungsmittel sind bekannt; zu ihnen gehören, in Abhängigkeit von dem jeweils benutzten Vinylharz, aromatische Kohlenwasserstoffe, aliphatische Ketone und Ester, chlorierte Kohlenwasserstoffe und bestimmte Alkohole.
  • Die Alkyltitanate können im allgemeinen in fast jedem Lösungsmittel gelöst werden, das das Vinylharz zu lösen vermag. Das Lösungsmittel muß aber nicht nur die Fähigkeit besitzen, das Vinylharz und das organische Titanester zu lösen, es muß außerdem auch einen einwertigen Alkohol enthalten. Die Aufgabe des einwertigen Alkohols besteht darin, eine vorzeitige Reaktion zwischen dem Vinylharz und dem organischen Titanester zu verhindern, die zu einer Gelierung des Anstrichmittels in dem zur Lagerung verwendeten Behälter führen würde. Wenn auch die Ursache für eine derartige Wirkung der Alkohole im einzelnen nicht erklärt werden kann, kann diese sehr wohl auf die Tatsache zurückgeführt werden, daß sich unter den bei der Reaktion zwischen dem organischen Titanester und dem Vinylharz entstehenden Nebenprodukten Alkohole, und zwar üblicherweise einwertige Alkohole befinden. Wenn ein einwertiger Alkohol in dem System anwesend ist, wird das Eintreten der Reaktion offensichtlich verhindert, und das Anstrichmittel bleibt in einer homogenen, stabilen und flüssigen Form. Wenn das Anstrichmittel der Atmosphäre ausgesetzt wird, verliert es seine aus einwertigem Alkohol bestehende Komponente durch Verflüchtigung, und das Vinylharz und das organische Titanester können in die Reaktion eintreten, wobei ein hartes, klares und unlösliches Titan-Vinyl-Polymeres entsteht. Das zweifach wirkende Lösungsmittel kann entweder aus einer Mischung aus zwei oder mehreren der obenerwähnten Verbindungen bestehen, wenn die eine ein einwertiger Alkohol ist; es kann auch in Form einer einzelnen Verbindung vorliegen, die die charakteristische Alkoholgruppe enthält und hierbei die notwendigen Lösungsmitteleigenschaften besitzt.
  • Der Ausdruck »flüchtig« ist so zu verstehen, daß das Lösungsmittel bei normaler Raumtemperatur verflüchtigt wird.
  • Das Vinylharz und das Alkyltitanat werden unter Rühren in dem organischen Lösungsmittel üblicherweise bei Raumtemperatur gelöst. Um eine schnelle Löslichkeit zu erreichen, ist es vorteilhaft, zunächst das Vinylharz dem organischen Lösungsmittel zuzugeben und nach seiner Auflösung das organische Titanester der Mischung beizufügen.
  • Bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Anstrichmittel, bzw. lufttrocknenden Lacke kann erforderlichenfalls das Trocknen durch Erhitzung beschleunigt werden; dies ist jedoch üblicherweise nicht nötig.
  • Die Schutzüberzüge besitzen eine harte Oberfläche, die unlöslich und widerstandsfähig gegenüber organischen Lösungsmitteln, Wasser und Alkali ist. Insbesondere erstreckt sich die Lösemittelbeständigkeit des fertigen Films auf das alkoholische, zweifach wirkende Lösemittel, in dem die Bestandteile vorher gelöst wurden.
  • Das Verhältnis zwischen dem organischen Titanester und dem Vinylharz kann in teilweiser Abhängigkeit von dem jeweils verwendeten Vinylharz in weiten Grenzen schwanken. Im allgemeinen ist es zweckmäßig, Anteile zu verwenden bis zu 1 Mol Titanester für jede freie Hydroxylgruppe in dem Vinylharz unter Einschluß eventuell anwesender carboxylischer Hydroxylgruppen.
  • Die Anstrichmittel bzw. lufttrocknenden Lacke können erforderlichenfalls pigmentiert und undurchsichtig gemacht werden, beispielsweise mit Titandioxyd, Zinkoxyd, Lithopon, Bleiweiß.
  • Die Härte der an der Luft getrockneten Filme wird durch den sogenannten Sward-Rocker-Härteprüfer in Form eines doppelschneidigen Wiegemessers geprüft, der im einzelnen in dem Zirkular Nr. 510, August 1936, der National Paint, Varnish und Laqer Manufacturing Association, Scientific Section beschrieben ist.
  • Es ist bereits bekannt, daß Alkyltitanate mit Polyhydroxyverbindungen, beispielsweise Cellulose und Vinylharzen, reagieren können. Die Reaktion zwischen diesen Verbindungen verläuft jedoch außerordentlich schnell, und es ist daher nicht möglich, eine solche Mischung als filmbildendes Anstrichmittel zu verwenden, da die Mischung geliert, bevor es möglich ist, sie in Form einer Schicht zur Herstellung eines glatten Films auszustreichen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Reaktionsgeschwindigkeit zu verringern durch Verminderung der Reaktionsfähigkeit des Titanesters; zu diesem Zwecke werden dem Ester komplexe Verbindungen zugeordnet. Bei der vorliegenden Erfindung jedoch wird ein filmbildendes Anstrichmittel erhalten, indem ein Vinylharz bestimmter Reaktionsfähigkeit verwendet wird, nämlich ein Vinylharz mit 0,01 bis 0,25 freien Hydroxylgruppen pro Äthylengruppe, und indem ein besonderes Lösungsmittel verwendet wird, das der Reaktion ziwschen dem Äthyltitanat und dem Vinylharz entgegenwirkt, nämlich ein Lösungsmittel, das eine alkoholische Hydroxylgruppe enthält.
  • Beispiel 1 Ein Vinylmischpolymerisat, bestehend aus annähernd 90 Molprozent Vinylchlorid, 9 Molprozent Vinylacetat und 1 Molprozent Vinylalkohol, mit einem Molekulargewicht von annähernd 40 000 wurde in einer ausreichenden Menge einer Lösungsmittelmischung gelöst, die zu gleichen Gewichtsteilen aus Benzylalkohol und Methyl-Äthylketon bestand, um in dem Lösungsmittel eine Harzlösung von 10 Gewichtsprozent zu erhalten. Zu 90 Gewichtsteilen der entstehenden Lösung wurde 1 Teil Tetrabutyltitanat zugegeben. Die entstehende titanhaltige Harzlösung wurde als Film auf eine Glasplatte gegossen und über Nacht an der Luft getrocknet. Die Sward-Rocker-Härte des getrockneten Films betrug 30. Bei 2stündigem Eintauchen in Xylol wurde der Film etwas erweicht, erreichte jedoch nach Entfernung aus dem Xylol seine ursprüngliche Härte wieder. Der Film wurde durch 2stündiges Eintauchen in Wasser nicht angegriffen. Nach 2stündigem Eintauchen in eine 20/oige Na O H-Lösung wurde der Film leicht erweicht, erhärtete jedoch wieder nach Entfernung aus der Alkalilösung.
  • Zu Vergleichszwecken wurde die gleiche Harzlösung, jedoch ohne Titangehalt, in gleicher Weise auf eine Glasplatte aufgebracht. Die Härte des Films ohne Titangehalt betrug ungefähr 20; der Film wurde beim Eintauchen in Xylol vollständig gelöst, Dieser Film ohne Titangehalt löste sich nach 2stündigem Eintauchen in Wasser ab und wurde beim Eintauchen in eine 20/obige NaOH-Lösung stark erweicht.
  • Beispiel 2 20Teile eines Vinylmischpolymerisates, bestehend aus 87 Molprozent Vinylchlorid, 12 Molprozent Vinylacetat und 1 Molprozent Vinylalkohol, mit einem Molekulargewicht von ungefähr 30 000 wurden in 80 Teilen einer Lösungsmittelmischung aus 10 Teilen Butylalkohol, 40 Teilen Äthyllactat und 50 Teilen Methyläthylketon gelöst. Zu 40 Teilen der entstehenden Harzlösung wurden 2 Teile Tetraisopropyltitanat zugegeben. Der entstehende Lack wurde auf eine Stahltafel aufgezogen und über Nacht an der Luft getrocknet. Der entstehende Film besaß eine Sward Rocker ärte von 25. die durch 2stündiges Eintauchen in Xylol auf ungefähr 10 vermindert wurde. Ein gleicher Lack ohne Titangehalt besaß nach gleicher Trocknung eine Sward-Rocker-Härte von 14 und löste sich vollkommen in Xylol auf. Der Film war klar, glänzend, biegsam und glatt.
  • Beispiel 3 20 Teile eines Vinylmischpolymerisates, bestehend aus 91 Molprozent Vinylchlorid, 6 Molprozent Vinylalkohol und 3 Molprozent Vinylacetat, mit einem Molekulargewicht von ungefähr 15 000 wurden in 80 Teilen einer Mischung, bestehend aus gleichen Gewichtsteilen Butanol und Methyläthylketon, gelöst.
  • Zu dieser Harzlösung wurden 20 Teile Tetrahydrofurfuryltitanat zugegeben. Die entstehende titanhaltige Harzlösung wurde auf eine Stahlplatte aufgezogen und über Nacht an der Luft getrocknet. Der entstehende Film war klar, glatt und undurchlässig und besaß eine Sward-Rocker-Härte von 50. Die dielektrische Festigkeit des Films betrug 120 Volt/, gemessen bei einer Filmstärke von 38 ij. Der gleiche Harzfilm ohne Titangehalt besaß eine Sward-Rocker-Härte von 25 und eine dielektrische Festigkeit von 100 Volt/F-Beispiel 4 10 Teile eines Vinylmischpolymerisates, bestehend aus 95 Molprozent Vinylacetat und 5 Molprozent Vinylalkohol, mit einem Molekulargewicht von annähernd 25 000 wurden in 90 Teilen einer Mischung aus gleichen Gewichtsteilen Benzylalkohol und Xylol gelöst. Zu 40 Teilen der entstehenden Lösung wurden 6 Teile Benzyltitanat zugegeben. Die entstehende Harzlösung wurde auf eine Glasplatte aufgezogen und über Nacht an der Luft getrocknet. Die Sward-Rocker-Härte des entstehenden Films betrug 36; seine Härte nach 2stündigem Eintauchen in Xylol betrug 28. Zu Vergleichszwecken wurde die Härte des gleichen Films ohne Benzyltitanat zu 25 bestimmt, bevor er der Einwirkung von Lösungsmitteln ausgesetzt war.
  • Beispiel 5 100 Teile eines Harzes, bei dem 5 O/o der Hydroxylgruppen acetyliert waren, 150/0 frei waren und der Rest als Vinylbutyral gebunden war, wurden in einer Mischung von 45 Teilen Isopropylalkohol, 22,5 Teilen Methyläthylketon und 22,5 Teilen Athylenglycolmonoäthyläther gelöst. Zu dieser Harzlösung wurde 1 Teil Triäthanolamintitanat zugegeben, das in einem geringen Überschuß von Isopropylalkohol gelöst war.
  • Der entstehende titanhaltige Lack wurde auf eine Stahltafel aufgezogen und über Nacht an der Luft getrocknet. Der entstehende Film war klar, zäh, biegsam und besaß eine Sward-Rocker-Härte von 35.
  • Die dielektrische Festigkeit des titanhaltigen Films betrug 92 Volt/ll, gemessen bei einer Filmstärke von 51y. Zu Vergleichszwecken wurde die dielektrische Festigkeit eines Harzfilms gleicher Zusammensetzung ohne Titangehalt unter gleichen Bedingungen zu 72 Volt/> bestimmt.
  • Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung und den Beispielen ergibt, ergeben die erfindungsgemäßen filmbildenden und trocknenden Anstrichmittel leicht trocknende und harte Schutzüberzüge. Die entstehenden Filme sind gegenüber organischen Lösungsmitteln, Alkalien und Wasser widerstandsfähig. Die erfindungsgemäßen Anstrichmittel bieten besondere Vorteile bei der Anwendung zu Isolierzwecken auf Grund ihrer beträchtlich erhöhten dielektrischen Festigkeit.

Claims (2)

  1. PATENTANsPRÜcHE: 1. Anstrichmittel, insbesondere lufttrocknende Lacke, enthaltend einen Titanester, beispielsweise monomere bzw. polymere Alkyltitanate und ein Vinylharz mit 0,01 bis 0,25 freien Hydroxylgruppen pro Äthylengruppe sowie ein flüchtiges organisches Lösungsmittelgemisch, das einen einwertigen Alkohol enthält bzw. ein Lösungsmittel, das eine einwertige Alkoholgruppe aufweist.
  2. 2. Anstrichmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Titanester ein Alkyltitanat mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen pro Alkylgruppe, ein Aminoalkyltitanat mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen pro Alkylgruppe oder ein Alkoxytitanacylat mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen pro Alkoxygruppe und 2 bis 6 Kohlenstoffatomen pro Acylatgruppe ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Farben, Lacke, Anstrichstoffe, 1949, S. 151; Angewandte Chemie, 1952, S. 536 bis 538; Chemisch Weekblad, 1949, S. 190.
DET9555A 1953-06-03 1954-06-03 Anstrichmittel, insbesondere lufttrocknende Lacke Pending DE1007453B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1007453XA 1953-06-03 1953-06-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1007453B true DE1007453B (de) 1957-05-02

Family

ID=22281316

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET9555A Pending DE1007453B (de) 1953-06-03 1954-06-03 Anstrichmittel, insbesondere lufttrocknende Lacke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1007453B (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1644988B2 (de) Ueberzugs- und verklebungsmittel auf basis von gemischen von acetylacetatgruppen aufweisenden polymerisaten aethylenisch ungesaettigterverbindungen, acetoacetaten mehrwertiger metalle und verduennungsmittel
EP0381029B1 (de) Wässrige Polyacrylat-Systeme für Lackierung von Kunststoffoberflächen
EP0370299A1 (de) Wässriges Beschichtungsmittel, ein Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung
DE2507842A1 (de) Waessrige ueberzugsmittel
DE2364886B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines zu Überzügen verwendbaren Polyurethans und dessen Verwendung
DE2112718B2 (de) Durch katalysatorzusatz haertbare ueberzugsmassen
DE1174444B (de) UEberzugsmittel
DE2818094A1 (de) Beschichtungszusammensetzung
EP0362643B1 (de) Verwendung von Acrylatcopolymerisaten als Additive für wässrige anionische Lacksysteme
DE2263874C3 (de) Kalthärtbare Einkomponenten-Beschichtungsmasse
DE2506113C2 (de) Wässriger Isolierlack
EP0005229B1 (de) Luftvernetzende, eingebaute Holzschutzwirkstoffe enthaltende, Polyacrylat-Lackbindemittel
EP0101838A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphorsäuregruppen enthaltenden Polyesterharzen und deren Verwendung als Lackbindemittel
DE1292285B (de) UEberzugs- und Anstrichmittel
DE2347680C3 (de) 09.01.73 Japan 4944-73 Harzzusammensetzung für Pulverlacke
DE2003820A1 (de) Verfahren zum Kunstharzbeschichten von Oberflaechen und Kunstharzgemische dafuer auf der Grundlage polymerisierbarer modifizierter Polyester,die durch Bestrahlung aushaertbar sind
DE1028722B (de) Flüssige Überzugsmasse
DE1007453B (de) Anstrichmittel, insbesondere lufttrocknende Lacke
DE1669056C3 (de) Überzugsmittel
DE2728568A1 (de) Luft- und ofentrocknende acrylat- lackbindemittel
DE2750123C2 (de) Härtungskatalysatoren für wärmehärtbare, epoxidgruppenhaltige Einkomponentensysteme
DE1644769B2 (de) Überzugsmittel
EP0062226B1 (de) Verfahren zur Herstellung von wasserverdünnbaren Bindemittellösungen unter Verwendung von Monoalkylglykolethern
DE2809840C3 (de) Wasserdispergierbares epoxymodifiziertes Alkydharz und dessen Verwendung
DE2402039A1 (de) An der luft trocknende massen