DE1007447B - Einrichtung an hydraulischen Schweisspressen zur Betaetigung von Hilfszylindern, welche waehrend der Arbeitspause Hilfsoperationen ausfuehren - Google Patents

Einrichtung an hydraulischen Schweisspressen zur Betaetigung von Hilfszylindern, welche waehrend der Arbeitspause Hilfsoperationen ausfuehren

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DE1007447B
DE1007447B DEV10317A DEV0010317A DE1007447B DE 1007447 B DE1007447 B DE 1007447B DE V10317 A DEV10317 A DE V10317A DE V0010317 A DEV0010317 A DE V0010317A DE 1007447 B DE1007447 B DE 1007447B
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hydraulic
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Milan Vltavsky
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/02Pressure butt welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Einrichtung an hydraulischen Schweißpressen zur Betätigung von Hilfszylindern, welche während der Arbeitspause Hilfsoperationen ausführen Bei hydraulischen Schweißpressen, bei denen jede Verkürzung der Verlustzeiten eine Erhöhung der Produktivität bedeutet, ist es für die Auswechslung der Elektroden zu einem anderen Arbeitsvorgang oft erforderlich, den unteren Stütztisch zu verstellen. Üblicherweise wird die Verstellung dieses Tisches von Hand aus, mittels Klinke und Klinkenrad vorgenommen. Diese von Hand aus auf mechanische Weise bewirkte Verstellung dieser Konsole ist sehr mühsam und langwierig, da bei diesen Pressen auf der Konsole des unteren Stütztisches gewöhnlich auch der Schweißtransformator von beträchtlichem Gewicht angeordnet ist. Die Anordnung einer Verstellung, z. B. durch hydraulischen Druck in der bekannten Ausführung mit hydraulischem Zylinder und Verteiler, ist für diesen Fall verhältnismäßig kostspielig und deshalb meistens nicht tragbar.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an hydraulischen Schweißpressen zur Betätigung von Hilfszylindern, welche während der Arbeitspause Hilfsoperationen ausführen, und die Erfindung besteht darin, daß die Hilfszylinder hydraulisch durch ein Rohr unmittelbar mit dem Hubraum des Haupt-Preßkolbens verbunden sind.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung erfolgen die Hilfsoperationen hydraulisch, ohne daß es notwendig w iire, einen zusätzlichen Verteiler zu verwenden.
  • Die Hilfszylinder werden 1),-i der erfindungsgemäßen Einrichtung erst in Tätigkeit versetzt, wenn der Preßstempel der Presse vollständig zurückgezogen ist, und werden von demselben Verteiler betätigt, welcher zur Betätigung des Haupt-Preßkolbens dient. Die Füllung des Hilfszylinder mit der Druckflüssigkeit erfolgt in 1>ekaririter Weise durch die gleiche Druckquelle, welche zum Antrieb des Preßkolbens verwendet wird.
  • Ein Beispiel der Einrichtung nach der Erfindung für eine hydraulische Schweißpresse ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und nachstehend beschrieben.
  • An dem im Preßzylinder 1 der hydraulischen Presse geführten Differentialkolben 2 ist die bewegliche Preßplatte 3 befestigt, welche wie hier bei hydraulischen Schweißpressen die obere Elektrode bildet. Die untere Elektrode 4, welche eigentlich ein Stütztisch ist, ruht auf der Konsole 5, auf welcher auch der Schweißtransformator 6 gelagert ist. Die Konsole 5 ist der Höhe nach am Rahmen der Maschine mittels des hydraulischen Zylinders 7 verstellbar. Die ganze Maschine ist mit einem einzigen Verteiler 8 von bekannter Konstruktion ausgerüstet, welcher z. B. von zwei Elektromagneten 9 und 10 mittels eines ungleicharmigen Hebels gesteuert wird. Die Presse wird von der Pumpe 11 angetrieben. Die Konsole 5 ist in der Arbeitslage durch Schrauben 12 an den Rahmen der Presse angedrückt.
  • In der Zeichnung ist die normale Lage des Schiebers des Verteilers 8 dargestellt, in welcher der Magnet 9 von Strom durchflossen wird und der Magnet 10 stromlos ist. Es ist dies der Zustand, bei welchem der Preßhub ganz geöffnet ist und die Pumpe 11 üben den Verteiler 8 im entlasteten Zustand in den Behälter 13 zurückarbeitet.
  • Der Hubzylinder 7 ist mitteis eines Rohres 17 mit dem kreisringförmigen Hubraum 15 unterhalb des Preßkolbens 2 verbunden. In den Stromkreis der Spule des Elektromagneten 9 ist der Trenn-Druckschalter 14 geschaltet und in den Stromkreis der Spule des Elektromagneten 10 der Verbindungs-Druckschalter 16.
  • Wenn die Konsole 5 herabgelassen werden soll, so wird die Pumpe 11 stillgesetzt, die Schrauben 12 werden gelöst. Die Flüssigkeit im Zylinder 7 wird durch das Gewicht der Konsole 5, des Transformators 6 und der unteren Elektrode 4 in den Raum 15 unter dem Preßkolben 2 gedrückt und hebt den Kolben 2 in die obere Totlage. Hierbei gleitet die Konsole 5 nur wenig nach unten; falls sie noch tiefer gelangen soll, so wird der Schalter 16 niedergedrückt, wodurch der Magnet 10 Strom erhält und der Schieber des Verteilers 8 in die obere Lage gehoben wild. Die Flüssigkeit aus dem Zylinder 7 entweicht dann über den unteren Teil des Schieberverteilers 8 in den Behälter 13, und die Konsole 5 kann in eine beliebige Lage hinuntergehen; durch Lösung des Druckschalters 16 wird die Konsole sofort stillgesetzt.
  • Wenn die Konsole gehoben werden soll, so wird die Pumpe 11 angelassen. Der Schieber des Verteilers 8 befindet sich in der normalen Lage, wie in der Zeichnung dargestellt, d. h. die Pumpe arbeitet entlastet in den Behälter 13.
  • Wenn die Schrauben 12 gelöst sind und der Druckschalter 14 niedergedrückt wird, so wird die Spule des Magneten 9 stromlos, und der Schieber des Verteilers 8 sinkt in die niedrigste Lage. Hierbei wird durch den Schieber des Verteilers 8 die Verbindung zwischen der Pumpe 11 und dem Behälter 13 unterbrochen und der Durchfluß von der Pumpe 11 in den Hubraum 15 des Kolbens 2 geöffnet. Dieser Kolben wird in die höchste Lage gedrückt und stützt sich auf einen Endanschlag. Nachdem der Raum 15 mit dem Zylinder 7 verbunden ist, arbeitet sodann die Pumpe nur in diesen Zylinder und hebt die Konsole 5. Sobald der Druckschalter 14 gelöst wird, erhält die Spule des Magneten 9 wieder Strom, die Konsole 5 wird sofort stillgesetzt, und die Pumpe arbeitet wieder entlastet in den Behälter 13.
  • Diese Einrichtung kann mit Erfolg auch für Hilfsoperationen beim Antrieb anderer hydraulischer Pressen als Schweißpressen verwendet werden wie z. B. für das selbsttätige Herausschlagen von Preßlingen aus dem Preßwerkzeug oder für das selbsttätige Verschieben des Werkzeuges bei der Mehrfachpressung.
  • Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung wird die beschwerliche Handarbeit beseitigt und die Verlustzeit vermindert, wodurch die Arbeitsproduktivität steigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRüCITE: 1. Einrichtung an hydraulischen Schweißpressen zur Betätigung von Hilfszylindern, welche während der Arbeitspause Hilfsoperationen ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfszylinder (7) hydraulisch durch ein Rohr (17) unmittelbar mit dem Hubraum (15) des Haupt-Preßkolbens (2) verbunden sind.
  2. 2. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfszylinder (7), durch Druck in Tätigkeit versetzt werden, "velcher im Hubraum (15) des Haupt-Preßzylinders entsteht, nachdem der Preßkolhen (2) unter hydraulischem Druck in die obere Totlage gegen einen Endanschlag gefahren worden ist.
  3. 3. Einriclltlxng gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfszylinder (7) von demselben Verteiler (8) betätigt werden, welcher während des Preß- bzw. Schweißprozesses zur Betätigung des Preßkolbens (2) dient.
DEV10317A 1955-03-10 1956-03-09 Einrichtung an hydraulischen Schweisspressen zur Betaetigung von Hilfszylindern, welche waehrend der Arbeitspause Hilfsoperationen ausfuehren Pending DE1007447B (de)

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