DE100742C - - Google Patents

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DE100742C
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foot
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feet
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/02Mechanical drives
    • D05B69/06Pedal drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1897 ab.
Dieser hauptsächlich für Nähmaschinen bestimmte, aber auch zu anderen Zwecken verwendbare Tritthebel unterscheidet sich von den bisher bekannten dadurch, dafs die Füfse auf verschiedene Weise wirken, indem man den einen Tritthebel bei Nähmaschinen mittelst des vorderen Theiles eines Fufses niederdrückt, während der hintere Theil desselben Fufses auf einer aufserhalb der Drehachse des Tritthebels befindlichen Stütze ruht. Der andere Tritthebel wird durch den hinteren Theil des anderen Fufses niedergedrückt, während der vordere Theil desselben Fufses auf einer anderen, gleichfalls aufserhalb der Drehachse des Tritthebels befindlichen Stütze ruht. Aufserdem können die fraglichen Tritthebel leicht derart verstellt werden, dafs man die Fufsbewegung wechseln lassen kann, indem man nach dem wechselweisen Niederdrücken der Tritthebel mittelst des vorderen Theiles des einen Fufses und des hinteren Theiles des anderen Fufses die Fufsbewegung ändert und das Niedertreten mit dem hinteren Theile des erstgenannten Fufses und dem vorderen Theile des anderen Fufses ausführt. Durch diese Construction der Treteinrichtung können die vorderen ' und hinteren Theile der Füfse wechselweise arbeiten und wechselweise ruhen, so dafs das Treten hierdurch weniger ermüdend wird.
Gemäfs beiliegender Zeichnung ist der Tritthebel an einer Nähmaschine angebracht, in Fig. ι von vorn und in Fig. 2 im Grundrifs gesehen. Die Fig. 3 und 4 zeigen nach links bezw. nach rechts gesehene Schnitte nach x-y in Fig. 2. Zwischen den Gestellwänden a a befinden sich wie gewöhnlich das feste Zwischenstück b und die Wippachse c, letztere mit einem Arm d, welcher mittelst einer Kurbelstange mit der Kurbel oder Kurbelscheibe der Maschine verbunden ist. Oberhalb der Achse c liegen die beiden Trittplatten f und g. Die erstgenannte wird vorn getragen durch den von b ausgehenden Arm h, der mittelst Zapfen und Ohren auf andere Weise derart an der Platte befestigt ist, dafs diese gedreht werden kann; hinten liegt die Platte auf einem Arm k, der von der Achse c ausgeht. Die Platte f kann auf dem mit einer Rolle A;1 versehenen Arm frei liegen oder mit Ohren versehen sein, welche dann durch einen Zapfen mit dem Arm verbunden sind; die Platte g wird dagegen hinten getragen von einem Arm h1 (dem Arm h ähnlich) und ruht vorn auf einem von c ausgehenden Arm k'2 (dem Arm k ähnlich). Das Treten wird stets derart ausgeführt, dafs man mit je einem Fufse auf jeder Platte die Platte g mittelst des vorderen Theiles des rechten Fufses niederdrückt, wobei der Arm λ2 sich nach unten bewegt, und dann die Platte f mittelst des hinteren Theiles des linken Fufses niederdrückt, wobei der Arm k'2 sich aufwärts und der Arm A; sich abwärts bewegt.
Damit die Bewegung, wie vorher erwähnt, verändert werden kann, sind die Arme h und h1 an b abnehmbar befestigt, wie die Zeichnung zeigt. Werden die Arme h und h1 losgemacht . und mit den Platten umgewendet und die Arme k und k2 über ihren Drehpunkt herumgeschwungen, so wirken die Füfse in entgegengesetzter Weise, so dafs das Niederdrücken
mittelst des hinteren Theiles des rechten Fufses und des vorderen Theiles des linken Fufses geschieht. Die Arme k und Ar2 sind wegen der Veränderung auf der Achse c drehbar befestigt, ihre Drehbarkeit ist durch einen Stift cl begrenzt, der in einer Nuth in ihrer Nabe oder dergl. geht, so dafs sie den richtigen Winkel sowohl in der einen als der anderen Lage einnehmen.
Es ist nicht nothwendig, dafs die Platten aus einem Stück bestehen, denn man kann sich denken, dafs der Arm hl mit einer besonderen Platte zum Aufsetzen des hinteren Theiles des Fufses und der Arm h mit einer besonderen Platte zum Aufsetzen des vorderen Theiles des Fufses versehen ist, während die Füfse die ebenfalls mit besonderen Platten versehenen Arme k k2 bethätigen. Die Stützen h h1 können auch auf verschiedene Weise eingerichtet werden, so z. B. können sie von der Fufsplatte der Maschine direct ausgehen, wenn diese eine solche besitzt, aber das Querstück b fehlt. Die Arme k k'2 können auch, im Winkel von einem zwischen den Platten auf der Achse c beßndlichen Arme m ausgehend, unter die Platten sich erstrecken und zwecks der Verstellung in einer zur Achse c parallel gehenden Ebene drehbar sein, so dafs sie unter die Platte f oder die Platte g gebracht werden können, wie aus Fig. 5 ersichtlich, wo die verstellbaren Stützen auch angegeben sind, mit nnl bezeichnet. Die Hauptsache der Erfindung sind also die von der Tritthebelachse unabhängigen Stützen, welche, in einiger Entfernung von der genannten Achse angeordnet, die auf von der Achse ausgehenden Armen oder dergl. aufliegenden Tritthebel tragen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Fufstrittanordnung für Nähmaschinen
    dergl., bei welcher eine gleichartige Bewegung beider Füfse dadurch vermieden werden soll, dafs von zwei getrennten Trittplatten die eine in ihrem vorderen, die andere in ihrem hinteren Theile mit Stützen (h bezw. h1) am Gestell drehbar verbunden ist, und je am anderen Theile den Verbindungsarm (k bezw. k2) mit der Trittwelle (c) trägt, so dafs der eine Tritt von dem Vordertheil des betreffenden Fufses, der zweite von der Ferse des anderen Fufses in Bewegung gesetzt wird.
    Eine Fufstrittanordnung nach Anspruch i, welche durch Umlegen der Stützen (h und hl) und der Arme (k und k2) gestattet, die Einwirkung der Füfse auf die Trittplatten zu vertauschen und dadurch einer Ermüdung der ersteren vorzubeugen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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