DE1007349B - Verbindungsstueck fuer Schienen und aehnliche, laschenkammerartige Einbuchtungen aufweisende Profile - Google Patents

Verbindungsstueck fuer Schienen und aehnliche, laschenkammerartige Einbuchtungen aufweisende Profile

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Publication number
DE1007349B
DE1007349B DER13517A DER0013517A DE1007349B DE 1007349 B DE1007349 B DE 1007349B DE R13517 A DER13517 A DE R13517A DE R0013517 A DER0013517 A DE R0013517A DE 1007349 B DE1007349 B DE 1007349B
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DE
Germany
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profiles
wedge
hinge
rails
tab
Prior art date
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Pending
Application number
DER13517A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Reppel
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Individual
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Individual
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/10Fishplates with parts supporting or surrounding the rail foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Verbindungsstück für Schienen und ähnliche, laschenkammerartige Einbuchtungen aufweisende Profile Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungsstück für Schienen und ähnliche, laschenkammerartige Einbuchtungen aufweisende Profile, das aus zwei in Längsrichtung der zu verbindenden Profile scharnierartig aneinandergelenkten, zur Einlagerung in je eine Laschenkammer oder entsprechende Profileinbuchtungen geeigneten Laschen besteht und bei welchem die Gelenkigkeit durch sperrende. Verriegelungsmittel aufgehoben wird.
  • Es sind bereits Schienenstoßverbindungen bekanntgeworden, welche aus zwei den Schienenfuß mit satter oberer und unterer Anlage an ihm auf seiner ganzen Breite umfassenden und in die Laschenkammern sich einlagernden Körpern bestehen. Letztere sind unterhalb des Schienenfußes scharnierartig an.einandergelenkt. Durch den Schienensteg und den in den Laschenkammern liegenden Teil der Körper durchquerende Bolzen werden die Körper in der Umfassungslage gehalten und gegen die. Schiene angezogen. Dieses Verbindungsstück kann, zum Einbringen in die Verbindungsstellung nicht um das Scharniergelenk zusammengeklappt werden, weil hierbei der Schienenfuß sich-nicht in die zu seiner Aufnahme bestimmten Ausnehmungen in den sich laschenartig in die Laschenkammern einlegenden Körpern einfügen kann. Die beiden Körper müssen gesondert von je, einer Seite auf den Schienenfuß aufgeschoben werden. Hiernach kann erst der Scharnierbolzen eingefügt werden. Die Folge hiervon ist, daß das Anbringen des Verbindungsstückes umständlich ist und es außerdem vor dem Anbringen voneinander getrennte Teile bildet, von denen der eine oder andere leicht in Verlust geraten kann.
  • Bei einer anderen bekannten. Ausführungsform legen sich unterhalb des Schienenfußes scharnierartig aneinandergelenkte Laschen in die sich gegenüberliegenden Laschenkammern der Schiene ein, wobei die Scharnierachse und die Scharnieraugen so viel Abstand von der Unterseite des Schienenfußes haben, daß ein Einfügen der Laschen durch Schwenken um die Scharnierachse möglich ist. Zur Anlage an die Unterseite des Schienenfußes und zum Anzug der Laschen in die Kammern sind den Schienenfuß unterquerende und das Scharniergelenk überquerende- Keile. miteinander gegenläufiger Steigung vorgesehen, welche an einander abgewandten Enden Köpfe zur Begrenzung des Eintreibens aufweisen und welche je von je einer Seite eingetrieben werden. Als Anzugsmittel sind durch die kopffreien Enden quer zu den Keilen eintreibbare kleinere Keile vorgesehen. Dieses durch Klappen in die Wirkstellung zu bringende Verbindungsstück beansprucht bei seinem Einbringen in die Wirkstellung verhältnismäßig viel Raum in der Breite. Auch die besondere Einzelteile bildenden Keile sind \-on -Nachteil. Eine weitere bekannte Schienenstoßverbindung sieht das Verschieben der in die Laschenkammern der Schienen eingebrachten Laschen in Längsrichtung der Schienen vor, um unterhalb des Schienenfußes an den Laschen vorgesehene Hakenmäuler in gegenseitigen Eingriff zu bringen, worauf dann die Laschen über ein durch sie unterhalb des Schienenfußes hindurchgestecktes Querstück mit Anschlagköpfen an dem einen Ende über einen am anderen Ende quer durch das Querstück einzutreibenden Keil zusammengezogen werden. Hier besteht vor allen Dingen der Nachteil einer großen Raumbeanspruchung in der Längsrichtung der Schienen beim Zusammenfügen der Laschen.
  • Nach der Erfindung weisen die Scharnierh.ülsen eine längliche Querschnittsform und ebene Flächen zur Anlage an der Schienenunterseite bzw. an Seiten ähnlicher Profile auf und sind in den Scharnierhülsen sowohl der Scharnierstift als auch das als Längskeil mit Queranzug ausgebildete Verriegelungselcment gelagert und geführt. Hierdurch können die Laschen bei gleichzeitigem Schwenken auch seitlich auseinandergezogen und einander genähert werden, was das Ansetzen und Abnehmen des Verbindungsstücks bei geringerer Raumbeanspruchung erleichtert. Außerdem besteht noch der weitere Vorteil des Zusammenhängens aller Teile, da die Scharnierhülsen gleichzeitig das Lager und die Führung für den Scharnierstift und den Anzugskeil bilden.
  • Zweckmäßig besitzt der die Laschen verbindende Anzugskeil eine einseitig offene und in ihrer Länge am eingesteckten Ende des Keiles begrenzte Nut, während an der am Einschlagende des Keiles liegenden Scharnierhülse ein in die Nut eingreifender Vorsprung vorgesehen ist. Dies sichert den Keil vor Verlust.
  • Eine zweckmäßige Anwendungsart des Verbindungsstückes besteht erfindungsgemäß in seiner Verwendung als Verbindung und Vorpfändmittel zum stempelfreien Vorpfänden von Kappen im Bergbau.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei der Verbindung von zwei Vignolschienen.
  • Abb. 1 gibt in perspektivischer Darstellung eine bewirkte Verbindung wieder; Abb.2 läßt das Verbindungsstück aufgeklappt in perspektivischer Darstellung erkennen; Abb. 3 zeigt das Verbindungsstück von der Unter-Seite gesehen.
  • Die beiden zu verbindenden Vignolschienen sind mit 1 und 2 bezeichnet. Das Verbindungsstück besteht aus den beiden Laschen 3 und 4, welche sich in die Laschenkammern 5 der Vignolschienen legen. Im Senkrechtschnitt verjüngen sich die Laschen 3 und 4 keilförmig nach dem Schienenfuß 6. An ihrem dem Schienenfuß zugewandten. Rand weisen die Laschen Abwinklungen 7 auf, die den Schienenfuß über- und untergreifen sc-,vie sich bei geschlossener Verbindung satt an die Obersoite und an die Unterseite der Schie.nen.fü ße anlegen.
  • Auf ihrer Unterseite sind die Abwinklungen mit Scharnierhülsen 8 und 9 versehen. Die Sch.arnierhülsen 8 an der Lasche 3 sind gegenüber den Scharnierhülsen 9 an der Lasche 4 versetzt, so daß die Scharnierhülseii. bei geschlossener Verbindung in Reihe, liegen. Die Scharnierhülsen haben in Querrichtung der Verbindung einen länglichen Querschnitt. Zum Schließen der Verbindung und Anziehen. der Laschen gegen die Schienen ist ein Keil 10 vorgesehen, der in Längsrichtung der Verbindung durch diel Scharnierhülsen getrieben wird. Außerdem ist durch die Scharnierhülsen ein Scharnierstift 11 gesteckt, welcher die Scharnierhülsen bleibend miteinander verbindet.
  • Der Durchgangsquerschnitt 12 der Scharnierhülsen ist in Querrichtung der Verbindung so. breit, daß bei zurückgezogenem Keil 10 die Laschen soweit voneinander entfernt werden können, daß sich die Laschen bequem und ohne Behinderung abklappen lassen.
  • Der Längskeil 10 ist tnit einer Längsnut 13 versehen, die einseitig offen und an dem eingesteckten Keilende geschlossen ist. In. die Nut greift ein Vorsprung an einer der Scharnierhülsen ein und verhindert ein vollständiges Ausziehen des Keiles.
  • Wie Abb. 3 erkennen läßt, sind die Scharnierhülsen in ihrer Form dem Keil 10 angepaßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verbindungsstück für Schienen und ähnliche, laschenkammerartige Einbuchtungen aufweisende Profile, das aus zwei in Längsrichtung der zu verbindenden Profile scharnierartig aneinandergelenkten, zur Einlagerung in je eine Laschenkammer oder entsprechende Profileinbuchtungen geeigneten Laschen besteht und bei welchem die Gelenkigkeit durch sperrende Verriegelungsmittel aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierhälften (8, 9) eine längliche Querschnittsform und ebene Flächen zur Anlage an der Schienenunterseite bzw. an Seiten ähnlicher Profile aufweisen und daß in den Scharnierhülsen sowohl der Scharnierstift (11) als auch das als Längskeil mit Queranzug (10) ausgebildete Verriegelungsmittel gelagert und geführt sind.
  2. 2. Verbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Laschen verbindende Anzugskeil (10) eine einseitig offene und in ihrer Länge am eingesteckten Ende des Keiles begrenzte Nut (13) besitzt und daß an der am Einschlagende des Keiles (10) liegenden Scharnierhülse (8) ein in die Nut eingreifender Vorsprung vorgesehen ist.
  3. 3. Verwendung eines Verbindungsstückes für Schienen und ähnliche Profile nach Anspruch 1 oder 2 als Verbindung und Vorpfändmittel zum stempelfreien Vorpfänden von Kappen im Bergbau. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 487 258; französische Patentschriften Nr. 348 345, 456 705, 492066.
DER13517A 1954-02-06 1954-02-06 Verbindungsstueck fuer Schienen und aehnliche, laschenkammerartige Einbuchtungen aufweisende Profile Pending DE1007349B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR492066A (de) * 1900-01-01
FR348345A (fr) * 1904-11-29 1905-04-10 Frank Marsh Annis Perfectionnements dans les coussinets de rails
FR456705A (fr) * 1913-02-24 1913-09-03 Jean Thiollier éclisses sans boulons
DE487258C (de) * 1929-12-04 Heinrich Ludwig Wintzen Schienenstossverbindung auf Doppelschwellen mit Fusslaschen und Keilverspannung in den Hakenunterlegplatten

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