DE1007181B - Dreieckfallschirm, insbesondere unrunder Fallschirm mit einem freibeweglichen Tragring - Google Patents

Dreieckfallschirm, insbesondere unrunder Fallschirm mit einem freibeweglichen Tragring

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DE1007181B
DE1007181B DEH24751A DEH0024751A DE1007181B DE 1007181 B DE1007181 B DE 1007181B DE H24751 A DEH24751 A DE H24751A DE H0024751 A DEH0024751 A DE H0024751A DE 1007181 B DE1007181 B DE 1007181B
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DE
Germany
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parachute
cap
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triangular
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Application number
DEH24751A
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Otto Hertel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Dreieckfallschirm, insbesondere unrunder Fallschirm mit einem freibeweglichen Tragring Die Erfindung bezieht sich auf einen Fallschirm, insbesondere auf einen Dreieckfallschirm bzw. auf einen unrunden Fallschirm mit einem freibeweglichen Tragring.
  • Es sind Fallschirme bekannt, bei denen die Fangleinen an der Basis des Schirmes enden. Von dieser Basis aus bis zum Tragring werden die Kräfte über aufgesteppte Tragebänder geleitet. Durch diese Konstruktion waren Verzerrungen im Gewebe des Schirmes nicht zu vermeiden. Daraus ergab sich wiederum eine erhöhte Bruchgefahr für die Beanspruchung. Durch diese Kräfteführung unter Zwischenschaltung von Tragbändern entstanden auch nachteilige Spannungen in der Scheitelzone, die nicht zu erfassen waren. Hinzu kam, daß auch die Größenverhältnisse der Spannungsfelder verschieden waren, so daß gleichmäßige statische Verhältnisse in der Scheitelzone nicht erreicht werden konnten.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die genannten Nachteile bei unrunden Fallschirmen abzustellen. Zur Vermeidung von Zerrungen im Gewebe und damit zur Erhöhung der Sicherheit schlägt die Erfindung vor, das die Last tragende Gerüst bis zum Tragring aus jeweils durchgehenden Fangleinen zu bilden. Die Zugkräfte sollen nicht erst von den Fangleinen auf Tragebänder übertragen werden, da die Verbindungsstellen stets Schwachstellen sind und außerdem leicht Unregelmäßigkeiten durch diese Verbindungsstellen hervorgerufen werden. Zudem ist eine Erhöhung der Festigkeit des Fallschirmes beabsichtigt. Die Fangleinen werden gemäß der Erfindung in Schlauchbändern geführt, die die Verbindung mit der Gewebekappe darstellen.
  • Die unterschiedlichen Dehnungsverhältnisse zwischen Fangleine und Gewebe werden durch sogenannte »Lose« ausgeglichen. Auf der Strecke vom Fangleineneintritt an der Basis der Kappe bis zum Fangleinenaustritt zum Tragring wird die Fangleine z. B. durch Zäckelung an mehreren kurzen Stellen mit Schlauchband und Kappe verbunden. Zwischen diesen fest vernähten Stellen liegen die Fangleinen mit Spiel frei im Schlauchband; dabei erfolgt eine gewisse Räffung der Kappe, was als »Lose« bezeichnet wird. Auf eine bestimmte Länge der Fangleine kommt eine etwas größere Länge der Kappe.
  • Es sollen gemäß der Erfindung ferner Spannungen in der Scheitelzone vermieden werden, was durch eine symmetrische Anordnung der Fangleinen an dem Tragring erzielt wird. Gleichzeitig werden auch die Schlauchbänder unabhängig vom Grundaufbau der Kappe gleichmäßig über einen Kreis verteilt angeordnet. Es entstehen so gleichgroße Spannungsfelder, die wesentlich dazu beitragen, daß Unregelmäßigkeiten vermieden werden und damit auch die gefährlichen Beanspruchungen reduziert werden.
  • Das Schlauchband ist der Größe des Schirmes und der Art des verwendeten Werkstoffes angepaßt. Es ist so breit zu halten, daß eine ordnungsgemäße Vernähung auf der Kappe gewährleistet ist, wobei darauf zu achten ist, daß die bei der Fallschirmherstellung verwendeten Nähmaschinen, vorzugsweise Mehrnadelmaschinen, nicht in den Schlauch, in welchem die Leine geführt wird, einstechen. Der Schlauch wiederum muß so groß gewählt werden, daß die Fangleine genügend Spiel innerhalb des Schlauches hat. Die Dehnungsverhältnisse des Schlauchbandes sollen möglichst den Verhältnissen des Kappengewebes entsprechen. Die festgewebten Ränder des Schlauchbandes werden größenordnungsmäßig durch die Verwendung der Mehrnadelnähmaschinen bestimmt.
  • Eine weitere Verbesserung der Befestigung der Fangleine schlägt die Erfindung vor, indem an der Eintrittsstelle der Fangleine in das Schlauchband um die erstere eine Schlaufe gelegt wird, die auf dem mehrfachen Rand der Kappe und dem Ende des Schlauchbandes befestigt ist.
  • An der Austrittsstelle der Fangleine in der Scheitelzone wird eine Gewebeverstärkung vorgesehen, z. B. durch Aufnähen eines Überzuges, die gleichzeitig eine Verstärkung der Austrittsstelle und einen Schutz der Kappe gegen die Scheuerwirkung der Fangleine und der Ringleine darstellt.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Dreieckfallschirmes gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine schematische Draufsicht auf einen Dreieckfallschirm gemäß der Erfindung, Abb.2 eine Draufsicht auf eine untere Randstelle der Kappe, an der die Fangleine in das Schlauchband eintritt, Abb. 3 eine Draufsicht der Befestigung der Fangleine am Tragring, Abb.4 einen Querschnitt durch das Gewebe des Schlauchbandes.
  • In den Abbildungen bezeichnet 1 die etwa dreieckförmige Kappe, in deren Scheitelzone der Tragring in Form einer doppelten Ringleine 2 aufliegt. An dieser Ringleine werden die Schlaufen 3 der Fangleinen 4 in gleichmäßigen Abständen befestigt. Die Fangleinen 4, die das Tragegerüst bilden, laufen ohne Unterbrechung vom Angriffspunkt der Last his zum Tragring. Auf der Kappe 1 sind die Fangleinen in Schlauchbändern 5 verlegt. Letztere werden mit der Kappe auf ihrer ganzen Länge verbunden. Die Fangleinen werden nur auf kurze Strecken z. B. durch Zäckelnähte mit der Kappe und dem Schlauchband verbunden. Diese Strecken sind mit 11, 11', 11" . . . bezeichnet.
  • Am Eintritt der Fangleine 4 in das Schlauchband 5 wird vorzugsweise eine Halterung 7 für die Fangleine in Form einer engen Schlaufe, deren beide Enden beiderseits auf dem mehrfachen Saum der Kappe sowie dem Ende des Schlauchbandes befestigt sind, angeordnet. An den Ein- und Austrittsstellen der Fangleinen in und aus den Schlauchbändern werden Riegel 8 durch verstärkte Nähte vorgesehen. Im Scheitel werden Schutzgewebe 10 angebracht, welche bis unter den Austritt der Fangleine 4 reichen und das Gewebe der Kappe gegen die Scheuerwirkung der Fangleinen 4 und der Ringleine 2 schützen.
  • Das Schlauchband 5 wird nahtlos gewebt, und zwar laufen, wie die Abb.4 wiedergibt, in dem Rand je zwei Fäden (101 und 103, 102 und 104) gleichsinnig und teilen sich dann, um den Hohlraum des Schlauche zu bilden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dreieckfallschirm, insbesondere unrunder Fallschirm mit einem freibeweglichen Tragring, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangleinen (4) des die Last aufnehmenden Fangleinengerüstes durch unabhängig von jeder Vernähung der Kappe auf dem Fallschirm angebrachte Schlauchbänder (5) zum Tragring (2) geführt und auf ihrem innerhalb der Schlauchbänder (5) liegenden Teil an mehreren Stellen (11, 11', 11" . . .) mit dem Schlauchband und der Kappe durch Zäckelung verbunden sind, wobei die Kappe derart geräfft ist, daß auf eine bestimmte Länge der Fangleine eine etwas größere Länge der entsprechenden Bahn der Kappe kommt.
  2. 2. Fallschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchbänder (5) unabhängig vom Grundaufbau der Kappe gleichmäßig verteilt über einen Kreis angeordnet sind, so daß Bleichgroße Spannungsfelder in der Scheitelzone erziele bar sind.
  3. 3. Fallschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchband (5) nahtlos gewebt ist, derart, daß in dem Rand je zwei Fäden (101 und 103, 102 und 104) gleichsinnig verlaufen, die sich trennen, um gekreuzt vereint (101 und 104, 102 und 103) den Hohlraum des Bandes zu bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 818 672.
DEH24751A 1955-08-22 1955-08-22 Dreieckfallschirm, insbesondere unrunder Fallschirm mit einem freibeweglichen Tragring Pending DE1007181B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR818672A (fr) * 1936-03-06 1937-10-01 Aerostatica Avorio Perfectionnements à la suspension des parachutes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR818672A (fr) * 1936-03-06 1937-10-01 Aerostatica Avorio Perfectionnements à la suspension des parachutes

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