DE100449C - - Google Patents

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DE100449C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • B24D9/04Rigid drums for carrying flexible material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Schleif- und Polirtrommel. Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1896 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schleif- und Polirtrommel, bei welcher die das Schleif- oder Polirtuch tragende Unterlage aus einer Anzahl auf eine Nabe aufgestreifter, rechtwinklig zur Trommelachse angeordneter, biegsamer Lederscheiben besteht, die durch kleinere Zwischenscheiben getrennt sind, so dafs zwischen den Rändern der Lederscheiben Zwischenräume oder Luftkammern entstehen, welche ein seitliches Ausweichen oder Nachgeben der Lederscheiben in Richtung der Trommelachse ermöglichen. Jede Lederscheibe bildet hierbei einen ununterbrochenen elastischen Kreisring. Ein Hauptvortheil der neuen Trommel ist die Gleichmäfsigkeit ihrer cylindrischen Oberfläche, welche gleichzeitig so nachgiebig ist, dafs sie sich allen Krümmungen des zu bearbeitenden Werkstückes anpafst.
Bei den bisher bekannten, dem gleichen Zweck dienenden Einrichtungen laufen die Lederstreifen parallel zur Trommelachse. Eine in solcher Weise hergestellte Trommel bildet aber keine geeignete Unterlage für das Schleifoder Polirtuch, da die Lä'ngsstreifen infolge der ebenfalls parallel zur Trommelachse laufenden freien Zwischenräume so sehr nachgeben, dafs die Polirtrommel und folglich auch das Schleiftuch die cylindrische Form nicht beizubehalten vermag. Hierbei wird das Schleiftuch durch die Reibung mit dem Arbeitsstück leicht festgehalten und die Ledertrommel rotirt dann in dem Schleiftuch, ohne dieses mitzunehmen.
Das Schleiftuch verschiebt sich hierdurch leicht, legt sich in Falten und kann schliefslich nach den Enden hin ganz von der Trommel abgleiten. Werden andererseits die radialen Längsstreifen ohne Zwischenräume dicht an einander angeordnet, so entsteht eine unelastische Anordnung, welche eine nicht genügende Unterlage bildet.
Die geschilderten Uebelstände werden nun durch die vorliegende Schleif- und Polirtrommel beseitigt, deren Einrichtung auf der beiliegenden Zeichnung in einer praktisch bewährten Ausführungsform zur Veranschaulichung gebracht ist.
Die auf der Welle befestigte röhrenförmige Nabe α (Fig. 4) ist an beiden Enden mit geeigneten Filzpolstern g versehen, auf welchen die Ränder des Schleif- oder Polirtuches b mit Hülfe von Klemmarmen oder Klemmhaken h befestigt werden.
Die auf der Nabe α zwischen den Filzpolstern g befindliche Unterlage besteht aus einer Reihe von Lederscheiben i (Fig. 1), die mit ihren mittleren Oeffnungen auf die Nabe a lose aufgestreift und durch Zwjschenscheiben k in Lagen (s. Fig. 3 bezw. 2 und 4) abgetheilt sind. Die einzelnen Lagen Fig. 2 bezw. Fig. 3 können in geeigneter Weise zusammengeklebt sein.
Um die Biegsamkeit der Lederscheiben zu erhöhen, empfiehlt es sich, die Ränder der Scheiben i mit zweckmäfsigen Ausschnitten oder Durchlochungen Z1 zu versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Schleif- und Polirtrommel, bei welcher die die Unterlage für das Schleif- oder Polirtuch bildenden Lederscheiben rechtwinklig zur Trommelachse angeordnet und erforderlichenfalls durch kleinere Zwischenscheiben getrennt sind, so dafs die durch Zwischen- oder Lufträume getrennten Scheibenränder ununterbrochene kreisrunde, aber elastische Ringe bilden, welche letzteren zur Erzielung einer noch gröfseren Biegsamkeit mit Ausschnitten oder Durchlochungen versehen sein können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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