DE526593C - Vorrichtung zum Schleifen und Polieren, insbesondere von lackierten Flaechen - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen und Polieren, insbesondere von lackierten Flaechen

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DE526593C
DE526593C DESCH90689D DESC090689D DE526593C DE 526593 C DE526593 C DE 526593C DE SCH90689 D DESCH90689 D DE SCH90689D DE SC090689 D DESC090689 D DE SC090689D DE 526593 C DE526593 C DE 526593C
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DESCH90689D
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Adam Schneider A G
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • B24D9/08Circular back-plates for carrying flexible material
    • B24D9/085Devices for mounting sheets on a backing plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schleifen und Polieren, insbesondere lackierter Flächen, bestehend aus einer umlaufenden Tragscheihe, über die mehrere übereinandergestapelte, die Schleifseite der Scheibe vollständig bedeckende Schmirgelpapierblätter aufgelegt sind, die an dem Scheibenrand festgeklemmt werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die vornehmlich quadratisch gestalteten Blätter mit ihren Ecklappen um die Scheibe herumgelegt und die Lappen auf der Rückseite der Scheibe befestigt werden, wobei diese Befestigungsvorrichtung in besonderer Weise ausgebildet ist.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen zeigt die neue Vorrichtung den Vorteil, daß, trotzdem die Schleifseite der Scheibe vollkommen von den Schmirgelblättern überdeckt ist, gewöhnliche, zweckmäßig quadratisch zugeschnittene Blätter verwendet werden, die einer Vorformung entsprechend der Gestalt der Scheibe nicht bedürfen. Besonders vorgeformte Blätter sind teuer und können nicht
«5 in größerer Zahl übereinandergelegt werden, während die gewöhnlichen quadratischen Blätter einfach übereinandergestapelt zu werden brauchen, worauf dann ihre Ecken gemeinsam um den Rand der Scheibe herumgebogen und an der Scheibe befestigt werden.
Besonders bei lebhaftem Betrieb halten die einzelnen Blätter nicht lange. Die neue Vorrichtung gestattet in einfachster Weise, das nächstfolgende Blatt zu benutzen, "indem man das vorherige an seinen Ecken abreißt oder die Ecken aus den aus durchgespießten Nadeln bestehenden Haltevorrichtungen herausreißt.
Die Schleif- und Poliervorrichtung kommt damit den Bedürfnissen der heutigen Arbeitsweise sehr entgegen, welche verlangt, daß die Schmirgelblätter packweise schnellstens an der Scheibe befestigt werden, ohne daß hierbei schädliche Faltenbildung auftritt, ferner die Blätter durch Einschnitte o. dgl. nicht besonders vorbehandelt werden müssen und das Auswechseln eines verbrauchten Blattes ohne wesentlichen 'Zeitverlust erfolgt.
Auf der 'Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt, und zeigt Abb. ι die Vorrichtung im Gebrauch,
Abb. 2 die Vorrichtung von oben gesehen,
Abb. 3 einen Schnitt nach A-B der Abb. 2, Abb. 4 die Aufspannvorrichtung,
Abb. 5 einen Teil der Aufspannvorrichtung in vergrößertem Maßstabe,
Abb. 6 eins der aufzuspannenden Blätter in verkleinertem Maßstab.
Der Antrieb der Vorrichtung geschieht durch einen Elektromotor« und eine biegsame Welle b, an welche ein Griff zur Handhabung d angeschlossen ist. Dieser Handgriff d wird auf einen Wellenstumpf e aufgesetzt, welcher die Schleifvorrichtung trägt. Dieser Wellenstumpf ist an einer Scheiben' (Abb. 3) angebracht, z, B. aufgeschraubt, welche zwei Dorne ο, ο besitzt, die eine Scheibe k festhalten, die aus Fiber oder ahn-
lichem starren Material besteht. Mit dieser Scheibe ist eine dicke Filzscheibe/ verbunden, die durch eine weiche Filzscheibe g abgedeckt ist.
Wenn der Handgriff £? auf die Welle e geschoben wird, faßt seine Spannvorrichtung die Wellen fest, so daß bei Rotation der biegsamen Welle die ganze Vorrichtung mitgenommen wird.
ίο Diese Filzscheiben /, g werden mit mehreren Blättern (es ist nur ein Blatt A gezeichnet) Papier oder Leinwand überzogen, welche eine Schmirgelauflage besitzen; es kommt dabei darauf an, daß diese Blätter in bequemer Weise straff aufliegen und diese Schrnirgelfläche ganz eben ist. Dies geschieht in folgender Weise:
Die Schmirgelblätter h sind quadratisch zugeschnitten, wobei ihre Ecken i abgeschnitten sind, wie Abb. 6 zeigt. Ein zusammengelegter Stoß dieser Schmirgelblätter wird auf die Fläche der Filzscheibe g gelegt, wobei die Kanten um die Scheibe f herumgelegt werden, wie Abb. 4 bei i zeigt.
Unterhalb der mit dem Zapfens verbundenen Preßscheibe η ist ein kreuzförmiger Teil mit vier Bügeln m angeordnet. Diese Bügel sind etwas, gekrümmt und federnd, so daß sie nach der Filzscheibe zu federn, wobei ihre Enden m' etwas umgebogen sind.
'Zur Befestigung der Blattenden/ sind vier schieberartige Vorrichtungen vorgesehen, deren Konstruktion folgende ist: Auf den Teilen/; ist ein Schiebers in der Längsrichtung verschiebbar, der unten mit kräftigen, etwas schräg stehenden "Nadeln t versehen ist. Die Stellung der Schieber s ist einerseits durch Stifte q und anderseits durch eine Aufbiegunga begrenzt. An der Stelle/?' besitzt jedes Blatt in der Querrichtung eine Einkerbung.
Man geht nun folgendermaßen vor: Man hält das eine umgebogene Ende ζ das Blattpaketes in der in Abb. 4 gezeichneten Stellung mit der Hand fest und sticht die Nadeln t eines Teiles ρ in den Filz. Alsdann drückt man die Filzplatte/ ein wenig nach unten, so daß zwischen der Fiberscheibe k und dem Haken tn' der Feder tn etwas Luft entsteht, und schiebt das Blatt/? nach links in die strichpunktierte Stellung und noch weiter, bis die abgebogene Nasem' in die Raste/?' einschnappt. Die 'Zähne t halten hierbei das Schmirgelpapier an dem Filz/ fest, und das Blatt/? ist in seiner Lage durch die Blattfeder tn gesichert.
In 'derselben Weise verfährt man nacheinander mit sämtlichen Ecken des Papierpaketes, wobei man dafür zu sorgen hat, daß man vor dem Einstechen der Nadeln die Ecken i straff herumzieht.
Es ist ersichtlich, daß man damit nach Abnutzung ein Blatt nach dem anderen abreißen kann und man schließlich die Filzscheibe im einfacher Weise wieder mit neuen Blättern überziehen kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Schleifen und Polieren, insbesondere von lackierten Flächen, bestehend aus einer umlaufenden Tragscheibe aus Filz ό. dgl., über welche mehrere die Schleifseite der Scheibe vollständig bedeckende Schmirgelpapierblätter aufgelegt sind und an ihr mittels allseitig vorstehenden Randes festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die vornehmlich quadratisch gestalteten Blätter (h) nur mit ihren Ecklappen um die Scheibe (g,f) herumgelegt und die Lappen (z) auf der Scheibenrückseite befestigt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung für die Schmirgelblätter (Ji) im wesentlichen aus Nadeln, (t) besteht, welche durch die Blätter (h) und den Filz (/) gestochen werden, und sich die Nadeln (t) an Schiebern (s) befinden, die auf Führungen (/?) verstellbar sind, die in Betriebsstellung durch Blattfedern (tn) gehalten werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (/?) mit Einkerbungen (/?') versehen sind, in welche die abgebogenen Enden (tn') der Blattfedern (tn) einschnappen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DESCH90689D 1929-06-21 1929-06-21 Vorrichtung zum Schleifen und Polieren, insbesondere von lackierten Flaechen Expired DE526593C (de)

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