DE737504C - Vorrichtung zum Einhaengen von Broschueren - Google Patents

Vorrichtung zum Einhaengen von Broschueren

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DE737504C
DE737504C DEE53653D DEE0053653D DE737504C DE 737504 C DE737504 C DE 737504C DE E53653 D DEE53653 D DE E53653D DE E0053653 D DEE0053653 D DE E0053653D DE 737504 C DE737504 C DE 737504C
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DE
Germany
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brochures
spine
hanging
brochure
flaps
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Expired
Application number
DEE53653D
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English (en)
Inventor
Gerhard Engelmann
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C11/00Casing-in
    • B42C11/04Machines or equipment for casing-in or applying covers to books

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einhängen von Broschüren Zum Einhängen gebundener Bücher in den Einbanddeckel sind . Vorrichtungen bekannt, bei denen die über einen dünnwandigen Schieber gehängten,- mit ;gerundetem Rücken versehenen Bücher zwischen Klebstoffwalzen hindurch bewegt -und die so mit Kleister versiehenen beiderseitigen unbedruckten Buchblätter bei der weiteren Beförderung mit den Deckeln der über den Klebstoffwalzen bereit gehaltenen Einbanddecke verklebt werden, wobei nachgiebig gehaltene kniehebelartig sich gegen die Längsränder des Buchrückens legende Stützarme das feste Anschmiegen des. -Einbandrückens gegen den gerundeten Buchrücken bewirken. -Bei einer anderen Vorrichtung werden die gebundenen Bücher mittels des dünnwandigen Schiebers durch einen einstellbaren Spalt geschoben, über dem die Einbanddecke ausgebreitet bereit gehalten wird. Im weiteren Verlaufe der Schieb.erbewegung wird das Buch gegen elastische Bänder gestoßen, die; sich der Rundung des Buchrückens anschmiegend, bewirken, daß sich das Verkleben der beiderseitigen leeren Buchblätter mit den Eindbanddeckeln ordnungsgemäß vollzieht. Vorrichtungen dieser Art sind zum Einhängen von Broschüren in die Umschläge ungeeignet, weil es bei ihnen im Gegensatz zu gebundenen mit gerundeten Ecken versehenen Büchern -wesentlich, darauf ankommt, daß ihr Rücken ebene Form' besitzt. Um die ebene Rückenform! zu erhalten, muß der vorher gerillte, mit Klebstoff versehene Umschlagrükken an den Broschürenrücken angeklebt werden, bevor der- Schieber beide Teile zum straffen Anziehen des Umschlagrückens an den Broschürenrücken durch den nach der Dicke der Broschüre einstellbaren Spalt hind'urchbewegt. Dementsprechend sind erfindungsgemäß. die .einstellbaren den Spalt bildenden. Andr ückleisten über dem geteilten Auflagetisch für die Umschläge angeordnet, so daß nun der Umschlagrücken beim Auftreffen an den Andrückleisten flach ausgebreitet und beim, Durchgang durch den Spalt am, Runden gehindert wird.
  • Auf, der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform) dargestellt.
  • Es zeigen Abb. r einen Längsschnitt der Vorrichtung. Abb.2 einen Querschnitt von Abb. i, Abb. 3 eine Einzelheit von Abb. i und Abb:.l -etwas vergrößert eine Stirnansicht der Andrückleisten mit Andrückklappen.
  • Mittels der über die Rollere geleitetem, endlosen B'änderb werden die Umschlägen einzeln über den Tisch g bewegt und auf diesem Wege durch die Rillscheiben h entsprechend der Dicke der Broschüre gerillt, um hierauf durch die Klebstoffauftragvorrichtung k am Rückenteil mit Klebstoff bestrichen zu werden. Auf dem weiteren Wege über den Tisch gelangen die Werkstücke d in den Bereich der eigentlichen Einhängevorrichtung, die aus dem dünnwandigen Schieber i und den Andrückleisten ne besteht.
  • Der Schieber l wird auf und ab verschiebbar in den Führungen n gehalten, und er kann beispielsweise mittels Kettentriebes o auf und ab bewegt «-erden (Abb. i). Zum Antrieb der Kettentriebe kann ein Zahnstangengetriebe r, s verwendet werden, das durch das Gestänge i und die Kurbelscheibe n zu bewegen ist. Im Bewegungsbereich des Schiebers i sind über dem Tisch u die Andrückleisten rn angeordnet, die quer zur Tischbreite gegeneinander verstell- und feststellbar von Armen v gehalten werden, so daß sie sich der jeweiligen Dicke der Broschüre anpassen lassen. Ferner sind im Bereich der Andrückleisten in gleichfalls quer zum Tisch g verstellbare Führungsstücke w angebracht, damit durch sie das im Bereiche der Einhängevorrichtung ankommende Werkstück genau symmetrisch zum Schieber i eingestellt wird (Abb.2). An -diesen Führungsstücken ii, können verstellbare Anschläge x angebracht werden, gegen: welche das Werkstü ckd bei der Ankunft am Schieber! stößt und so in Einhängebereitschaft gehalten wird. Wie die Abb. 2 und 4. zeigen, ist die Broschüre b bei abwärts bewegtem Schieber i über diesen zu hängen, so daß nun beim Aufwärtsbewegen des Schiebers i die Broschüre p zusammen mit dem Umschlagd zwischen den Andrückleisten nt hindurch aufwärts bewegt und dabei der Umschlag d mit der Broschüre>> vereinigt wird.
  • Damit die Werkstücke beim Auftreffen an den Anschlägen x (Abb. 2 und 3) nicht zurückspringen können, empfiehlt es sich, über den Förderbändern b Druckrollen 2 anzuordnen, und zwar so, daß sie beispielsweise auf einer Bahr i3 (Abb. 3) entsprechend der Werkstücklänge eingestellt werden können`. Diese Andrückrollen wälzen sich auf den umlaufenden: Förderbändern d ab und schieben infolgedessen das unter ihnen hindurchgekommene Werkstück d sofort gegen die Arischtäge zurück, falls sie beim Auftreffen auf diese zurückgesprungen sein sollten.
  • Damit bei etwaigem -Schiefaufsetzen der Broschüre auf den Schieber i die Sorgfalt der Einbängearbeit nicht beeinträchtigt, sondern der Broschürenrücken zusammen mit dem Umschlag selbsttätig waagerecht ausgerichtet wird, können die Andrückleisten m gew-ichts- oder federbelastete Klappen .l erhalten (Abb. q.). Kommt bei dieser Ausführungsform der Broschürenrücken infolge seiner geneigten Einstellung im Aufwärtsgehen zunächst nur mit einer der Klappen .1 in Berührung, so findet er an dieser Stelle im Aufwärtsgehen einen größeren Widerstand, was zur Folge hat, daß der Broschürenrücken bei dem endgültigen Durchgang zwischen den Leistenin genau waagerecht ausgerichtet wird.
  • Diese Klappert' 4. lassen sich gleichzeitig auch dazu benutzen, den Umschlagrücken an den Broschürenrücken anzupassen. Hierzu ist nur nötig, die Klappen an ihrer Unterfläche ballig zu gestalten und sie zahnartig ineinatidergreifen zu lassen. Letzteres ist notwendig, weil der Broschürenrücken in voller Breite von den Klappen bestrichen werden muß und die Broschüren: unterschiedliche Dicke besitzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einhängen von Broschüren in ihre vorher am Rückenteil gerillten und mit Klebstoff versehenen Umschläge, bei der die über einen dünnwandigen Schieber gehängten Broschüren durch .einen einstellbaren Spalt geschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß sich die den Spalt bildenden Andrückleisten (m) über dem den Umschlag bereit haltenden Tisch (s) befinden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückleisten (nt) mit feder- oder gewichtsbelasteten Klappen (.l) versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (4.) auf ihrer Unterfläche ballig gestaltet sind und zum gegenseitigen Ineinandergreifen zahnartig ausgeklinkt werden.
DEE53653D 1940-05-23 1940-05-23 Vorrichtung zum Einhaengen von Broschueren Expired DE737504C (de)

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DE737504C true DE737504C (de) 1943-07-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987002624A1 (fr) * 1985-11-02 1987-05-07 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Procede d'application d'adhesifs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1987002624A1 (fr) * 1985-11-02 1987-05-07 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Procede d'application d'adhesifs

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