DE821194C - Einrichtung zum Zusammenschliessen von Loseblaettern - Google Patents

Einrichtung zum Zusammenschliessen von Loseblaettern

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DE821194C
DE821194C DEB8185A DEB0008185A DE821194C DE 821194 C DE821194 C DE 821194C DE B8185 A DEB8185 A DE B8185A DE B0008185 A DEB0008185 A DE B0008185A DE 821194 C DE821194 C DE 821194C
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DE
Germany
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rod
shaped part
hollow cylinder
thin
ring parts
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Expired
Application number
DEB8185A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Berberich
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/165Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings with flexible or resilient claws or rings

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Zusammenschließen von Loseblättern 1)ie Frlindung betrifft eine Einrichtung zum Zusammenschließen von Loseblättern mittels parallel zueinander an einem stabförmigen Teil befestigten, geteilten Ringen mit sich überlappenden Enden.
  • Solche Einrichtungen aus Draht sind bekannt. Sie haben den Nachteil, daß die Ringe von dem Hersteller der Einrichtung geschlossen werden, so daß der Käufer eines mit einer derartigen Einrichtung versehenen Buches oder Blockes nicht in der Lage ist, Blätter zu entfernen oder nachzufüllen. Bei Einrichtungen mit nahezu geschlossenen Ringen besteht zwar diese Möglichkeit, es müssen aber dann besondere Vorkehrungen dafür getroffen werden, daß die Blätter sich nicht von selbst aus dem Blätterpack herauslösen können. Außerdem handelt es sich dabei um Einrichtungen, bei denen die Ringe mit ihrem einen Ende an dein stabförmigen Teil befestigt sind, so daß ein Entnehmen von Blättern oder ein Nachfüllen von Blättern nur von dem einen Ende des Blätterpackes her erfolgen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, bei der sich die Blätter nicht von selbst lösen können und bei der der Käufer eines mit einer solchen Einrichtung versehenen Blockes oder Buches selbst in der Lage ist, dem Block oder Buch an beliebiger Stelle Blätter zu entnehmen oder Blätter nachzufüllen.
  • Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß der stabförmige Teil und die Ringteile einen durch die Zwischenräume zwischen den Ringen unterbrochenen, aus einem federnd elastischen Stoff hergestellten dünnwandigen Hohlzylinder bilden, dessen zu beiden Seiten der Längsmittellinie des stabförmigen Teiles befindliche Teile so weit in der Querrichtung gespreizt werden können, daß die Ringe geöffnet werden. Beispielsweise kann der federnd elastische Stoff z. B. Celluloid oder Kunstharz sein.
  • Zweckmäßig weist der stabförmige Teil einen stumpfen Winkel als Zentriwinkel auf. Die Enden der Ringteile können gerade, also in Richtung einer Mantellinie des Hohlzylinders, abgeschnitten sein, oder sie können abgerundet oder zugespitzt sein.
  • Will man eine besondere Vorkehrung dafür treffen, daß eine Spreizung der zu beiden Seiten der Längsmittellinie des stabförmigen Teiles befindlichen Teile der Einrichtung nicht ohne weiteres möglich ist, dann kann die Ausführung so getroffen werden, daß die Ringteile je eine parallel zu einer Mantellinie des Hohlzylinders verlaufende Kerbe aufweisen und ein dünnwandiger Hohlzylindersektor mit nach innen umgebogenen Kanten und einem größeren Zentriwinkel als ihn der stabförmige Teil aufweist, vorgesehen wird, der auf den stabförmigen Teil und die anschließenden Ringteile so aufgeschoben werden kann, daß die nach innen umgebogenen Kanten in den Kerben sitzen. Es kann somit erreicht werden, daß ein Öffnen der Einrichtung nur erfolgen kann, wenn der aufgeschobene Hohlzylindersektor von dem stabförmigen Teil und den anschließenden Ringteilenabgezogen ist.
  • Der dünnwandige Hohlzylindersektor kann aus demselben Stoff bestehen wie der stabförmige Teil. Es ist aber auch möglich, ihn aus einem nicht elastischen Stoff herzustellen.
  • In der Zeichnung ist die Einrichtung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Schnitt durch ein mit der Einrichtung versehenes Buch, Fig. 2 eine Teildraufsicht auf ein solches Buch, Fig. 3 eine Ansicht einer Einrichtung mit gerade abgeschnittenen Enden der Ringteile, Fig.4 eine Ansicht einer Einrichtung mit abgerundeten Enden der Ringteile, Fig.5 eine schaubildliche Darstellung der Art und Weise, wie die Einrichtung geöffnet werden kann, Fig.6 eine schaubildliche Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Einrichtung, Fig. 7 einen Querschnitt durch die zweite Ausführungsform der Einrichtung.
  • Die Einrichtung besteht aus einem stabförmigen Teil i und parallel zueinander an ihm befestigten Ringteilen 2. Der stabförmige Teil i und die Ringteile 2 bilden einen durch die Zwischenräume 3 zwischen den Ringen unterbrochenen dünnwandigen Hohlzylinder. Dieser besteht aus einem federnd elastischen Stoff, beispielsweise Celluloid oder Kunstharz. Die zu beiden Seiten der Längsmittellinie des stabförmigen Teiles i befindlichen Teile der Einrichtung können so weit in der Querrichtung gespreizt werden, daß die Ringe geöffnet werden (Fig. 5). Bei geöffneten Ringen können auf die Ringteile 2 mit entsprechenden Schlitzen 4 verseltene Blätter 5 und ebenso mit Schlitzen versehene Buchdeckel aufgereiht werden, so daß ein durch die Einrichtung zusammengeschlossener Block oder ein Buch entsteht. In einem solchen Block oder einem solchen Buch kann in beliebiger Weise geblättert werden, die Blätter liegen immer flach. Wenn es erwünscht ist, können die Blätter 5 auch noch weiter zurückgebogen werden, wie in Fig. i mit 5' angedeutet ist.
  • Zum Zwecke des öffnens der Ringe kann man, wie in Fig.5 dargestellt ist, die Blätter in eine Stellung 5' zurückbiegen, sie mit Daumen und Mittelfinger halten und mit dem Zeigefinger hinter den stabförmigen Teil i greifen. Werden dann die Blätter mit Daumen und -Mittelfinger gezogen und mit dem Zeigefinger gegen den Rücken des stabförmigen Teiles i gedrückt. so spreizt sich die Einrichtung in der Querrichtung, so daß die Ringteile 2 auseinandergehen und die Ringe geöffnet werden. In dieser Stellung können Blätter 5 nachgefüllt werden. Sollen Blätter entnommen werden, dann werden diese nicht in die Stellung 5' gebracht, sondern zwischen den Blättern in der Stellung 5' stehen gelassen und können so der Einrichtung entnommen werden.
  • Um die Einrichtung gegen unbeabsichtigtes Öffnen zu sichern, kann die Anordnung so getroffen werden, daß die Ringteile je eine parallel zu einer Mantellinie des durch die Einrichtung gebildeten Hohlzylinders verlaufende Kerbe 6 aufweisen (Fig. 6 und 7) und ein dünnwandiger Hohlzylindersektor 7 mit nach innen umgebogenen Kanten 8 vorgesehen wird., Dieser dünnwandige Hohlzylindersektor 7 weist, da die Kerben 6 an den Ringteilen 2 in einem gewissen Abstand von den Kanten 9 des stabförmigen Teiles i vorgesehen sind, einen größeren Zentriwinkel auf als der stabförmige Teil i. Der Hohlzylindersektor 7 mit nach innen umbogenen Kanten 8 kann auf den stabförmigen Teil i und die anschließenden Ringteile 2 so aufgeschoben werden, daß die nach innen umgebogenen Kanten 8 in den Kerben 6 sitzen.
  • Der dünnwandige Hohlzylindersektor 7 kann aus demselben Stoff bestehen wie der stabförmige Teil oder auch aus einem nicht elastischen Stoff.
  • Die Ringteile 2 können, wie in der Fig. 3 dargestellt ist, eine gerade Abschlußkante io aufweisen oder sie können, wie in der Fig. 4 dargestellt ist, eine abgerundete Kante i i aufweisen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Zusammenschließen von Loseblättern mittels parallel zueinander an einem stabförmigen Teil befestigten, geteilten Ringen mit sich überlappenden Enden, dadurch gekennzeichnet, daß der stabförmige Teil (i) und die Ringteile (2) einen durch die Zwischenräume zwischen den Ringen unterbrochenen, aus einem federnd elastischen Stoff hergestellten dünnwandigen Hohlzylinder bilden, dessen zu beiden Seiten der Längsmittellinie des stabförmigen Teiles (i) befindliche Teile so weit in der Querrichtung gespreizt werden können, daß die Ringe geöffnet werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der stabförmige Teil (i) einen stumpfen Winkel als Zentriwinkel aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringteile (2) je eine parallel zu einer Mantellinie des Hohlzylinders verlaufende Kerbe (6) aufweisen und ein dünnwandiger Hohlzylindersektor (7) mit nach innen umgebogenen Kanten (8) und einem größeren Zentriwinkel als ihn der stabförmige Teil (i) aufweist, vorgesehen ist, der auf den stabförmigen Teil (i) und die anschließenden Ringteile (2) so aufgeschoben werden kann, da-ß die nach innen umgebogenen Kanten (8) in den Kerben (6) sitzen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dünnwandige Hohlzylindersektor (7) aus demselben Stoff besteht wie der stabförmige Teil (i).
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dünnwandige Hohlzylindersektor (7) aus einem nicht elastischen Stoff besteht.
DEB8185A 1950-07-13 1950-07-14 Einrichtung zum Zusammenschliessen von Loseblaettern Expired DE821194C (de)

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DE (1) DE821194C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953337C (de) * 1952-11-08 1956-11-29 Bohm & Co Kammrolle aus Kunststoff als Aufreihvorrichtung fuer lose Blaetter mit einschiebbarem Verschlussstreifen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953337C (de) * 1952-11-08 1956-11-29 Bohm & Co Kammrolle aus Kunststoff als Aufreihvorrichtung fuer lose Blaetter mit einschiebbarem Verschlussstreifen

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