<Desc/Clms Page number 1>
Schleif-undPolierscheibe.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Schlief- und Polierscheibe bezweckt, die bisher gebräuchlichen, aus Filz bestehenden Schleifkörper zu ersetzen und deren Nachteile zu beseitigen.
Gemäss der Erfindung besteht der ringförmige Schleifkörper der Polierscheibe aus im wesent- lichen radial aneinandergefügten Streifen aus Pappe oder gleichwertigem Stoff (z. B. entsprechend steifem Gewebe) bzw. aus abwechselnden Lagen von Pappe und Stoff. Diese Pappe-oder dgl. Streifen werden gruppenweise zu keilförmigen Klötzchen in der Weise vereinigt, dass die Verleimung der einzelnen Pappestreifen nicht an den einander zugekehrten Seiten erfolgt, sondern dass auf die aus prismatisch zusammengefügten Streifen herausgeschnittenen
EMI1.1
wird. Darauf werden diese Klötzchen, unter Einschaltung von Zwischenstreifen oder prismatischen Klötzchen, mittels Klebstoffes zu einem Ring vereinigt.
Der so gebildete Körper wird hierauf an allen Seiten mit Klebstoff versehen und alsdann getrocknet, hierauf auf eine die Nabe bildende, zweckmässig aus Holz bestehende Scheibe aufgeleimt sowie durch je eine seitliche ringförmige Scheibe aus Pappe oder dgl. soweit überdeckt, dass ein genügend grosser ringförmiger Teil des Schleifkörpers freiliegt,. Die fertieleimte Scheibe wird endlich an allen Seiten genau rund und gerade gedreht, wodurch der Oberfläche des Schleifkörpers velourartige (sammet- ähnliche) Beschaffenheit verliehen wird.
Durch diese Ausbildung und Herstellung der Schleif- und Polierscheibe werden in mehr- facher Hinsicht wesentliche Vorteile erreicht, die vor allem in der erhöhten Elastizität und in der Möglichkeit einer völligen Ausnutzung des Schleifkörpers bis auf den kleinstmöglichen Durchmesser bestehen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Scheibe in Seitenansicht, bei teilweisem Schnitt, Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt der Fig. l. Fig. 3 bis 6 veranschaulichen die Herstellung des Schleifkörpers.
Gemäss der Erfindung werden nach Fig. 5 und 6 die Pappe- oder dgl. Streifen a geeigneter Grösse und Stärke in Klotzform (Fig. 3) aneinandergefügt. Hierauf wird der so gebildete Klotz nach der Linie A-A (Fig. 3) geteilt, wodurch keilförmige Körper b. b (Fig. 3 und 4) entstehen.
Diese Körper werden nunmehr, unter Zwischenschaltung von einzelnen Pappe-oder dg). Streifen al (Fig. 4) in aus Fig. 1 ersichtlicher Weise, radial aneinanderliegend. zu einem den Schleifkörper
EMI1.2
geschalteten Streifen al mit Klebstoff versehell und das Ganze, unter Benutzung geeigneter ringförmiger Formen, zusammengepresst wird. Hierauf werden sämtliche Aussenflächen des Körpers, S wiederum mit Klebstoff versehen und das Ganze getrocknet. Scdann wird der Ring auf eine Holzscheibe c aufgeleimt.
Um Gewähr für ein festes und sicheres Halten dieses Ringes auf der Holzscheibe c zu bieten, wird noch je ein seitlicher stärkerer Pappering d aufgeleimt,
EMI1.3
einander. wodurch in der Scheibe die für die richtige Arbeitsweise erforderliche Spannung und Elastizität entsteht, die bei den bisher gebräuchlichen Filzringen nicht erreichbar ist.
Zwecks völliger Fertigstellung der Scheibe wird endlich in an sich bekannter Weise die Aussenfläche des Schleifkörpers mit Leim bestrichen und die gewünschte Sorte Schmirgel aufgestreut.
Selbst verständlich kann die wirkende Schleiffläche der Scheibe in gewünschter Weise fassoniert werden, um alle beliebigen Metallkörper bearbeiten zu können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schleif-und Polierscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die aus gruppenweise angeordneten Papestreifen (a) bestehenden, den ringförmigen Schleifkörper bildenden, keilförmigen Klötzchen durch einen auf die keilförmige Schnittfläche jedes Kötzchens aufgeleimten Streifen (a1) zusammengehalten werden.
EMI1.4
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.