DE100221C - - Google Patents

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DE100221C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/002Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass controlled by automatically acting means
    • E05F1/004Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass controlled by automatically acting means by thermostats, rain, wind or noise

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung an 'Fenstern, welche durch Einwirkung von Regen oder starkem Wind ein Schliefsen ,derselben herbeiführt. Es bietet diese Vorrichtung die Annehmlichkeit, die Fenster zum Lüften geöffnet halten zu können, auch wenn man das Zimmer, in welchem dieselben sind, verlassen hat, ohne befürchten zu müssen, dafs bei einem Gewitter, Sturm oder dergleichen Regen und Staub in die Wohnung dringt oder die Fensterscheiben durch heftiges Zuschlagen zertrümmert werden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand vorliegender Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und es zeigt:
Fig. ι eine theilweise geschnittene Ansicht der Vorrichtung bei geöffnetem Fenster,
Fig. 2 und 3 eine schematische Ansicht für nach innen und aufsen zu öffnende Fenster,
Fig. 4 eine Oberansicht einer anderen Ausführungsform,
Fig. 5 eine Seitenansicht und
Fig. 6 eine perspectivisch dargestellte Seitenansicht desselben.
Wie aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich, ist an einem, beispielsweise dem rechten Fensterflügel α eines Doppelfensters mittels eines in einem an demselben angebrachten Lappen eingreifenden Ansatzes b eine Hülse c drehbar befestigt. In diese Hülse c wird eine Stange d mittels der Feder e hineingezogen und ist mit einem Zapfen f an dem zweiten, also linken Fensterflügel g drehbar befestigt. Eine Hülse h ist auf der Stange d drehbar und mit einem Stift i versehen, welcher sich innerhalb einer Schleife k bewegen kann, die an der Hülse c befestigt ist. Aufser dem Stift i ist auf der Hülse h ein kleiner Bock / befestigt, in welchem der durch die Feder m beeinflufste Sperrhebel n, welcher in Kerben d1 der Sperrstange d greift, drehbar gelagert ist und durch eine Schnur, einen Schlauch, ein Band, einen Gurt oder ein sonstiges Gewebe ρ mit einem an der Hülse c angebrachten Haken 0 verbunden ist. Die Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispiels ist die folgende: Sind die Fenster geöffnet, so ist die Feder gespannt und wird durch den Sperrhebel η in diesem gespannten Zustande gehalten. Regnet es nun, so wird der Gurt ρ riafs und hat das Be-■ streben, sich zusammenzuziehen. Er thut das nach einiger Zeit und reifst dabei den Sperrhebel η aus der Kerbe d, worauf die Feder e die Stange d in die Hülse c zieht und damit die Fenster schliefst. Um ein zu plötzliches Schliefsen zu verhindern, ist die Hülse c mit einem Boden versehen, in welchem ein kleines Loch χ die Luft nur schwer austreten läfst, welche beim Oeffnen des Fensters eingesaugt worden ist. Eine weitere Vorrichtung dient dazu, bei Wind zu wirken, und besteht in einem an dem Bock / befestigten Schirm q aus Leinwand oder Filz. Dieser wird durch den Wind gedreht und reifst hierbei den Haken η aus der Kerbe d\ hierdurch ein Schliefsen der Fenster bewirkend. Dasselbe kann auch durch das Gewicht des Schirmes q ertolgen, wenn er nafs wird. Um das Fenster willkürlich schliefsen zu können, ist am Bock Z eine Schnur s angebracht, mit welcher man ein Drehen der Hülse h auf der Stange d herbeiführen kann. Die Schleife k und der
Stift i verhindern einen zu grofsen Ausschlag. In Fig. 2 und 3 ist die Anbringungsweise bei nach aufsen und innen schliefsenden Fenstern dargestellt.
Ein vereinfachtes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird der Fensterflügel a durch Zug der Feder e in der Hülse c geschlossen. Der Hebel d ist an der Wand einerseits und der Hülse c andererseits drehbar befestigt und trägt eine Kerbe dl, in welche ein Fortsatz η der drehbaren Hülse h eingreift und dadurch das Fenster offen hält. Auf der Hülse h, deren Ausschlag durch die Schleife k und den Stift / begrenzt ist, befindet sich ein Arm / mit einem schräg gestellten Schirm q; die Hülse h ist neben dem Fortsatz η stark ausgespart. Die Wirkungsweise ist hierbei die folgende: Der Sturm oder das Gewicht des Regenwassers wirken auf den aus Filz oder dergleichen bestehenden Schirm q. Dasselbe wird gedreht, mit ihm die Hülse h, so dafs die Nase η aus der Kerbe dl heraustritt, worauf die Feder e wirken kann und das Fenster schliefst. Selbstverständlich' können diese Vorrichtungen auch an Balkonthüren angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätiger Fensterschliefser, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die Einwirkung des WTindes oder des Regens oder beider ,ein Sperrhaken ausgelöst wird, so dafs das Fenster durch eine beim Oeffnen des Fensters gespannte und durch den Sperrhaken in der gespannten Lage gehaltene Feder geschlossen .werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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