DE100167C - - Google Patents

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DE100167C
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Germany
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wicks
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burner
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DENDAT100167D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/32Time-controlled igniting mechanisms or alarm devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Haüswirthschaftliche Geräthe.
HERMANN WOLDT in ROSENTHAL b. BERLIN. Mit einem Wecker verbundener Kochapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1898 ab.
Durch vorliegende Erfindung wird bezweckt, mittelst einer einfachen Vorrichtung den Brenner eines Kochapparates (Petroleum-, Spiritus-, Gasu. s. w. Kocher) selbstthätig in Brand stecken zu lassen, sobald die auf einer Uhr festgestellte Zeit zum Wecken eingetreten ist, mithin dem Inhaber die Bequemlichkeit zu Theil wird, dafs ohne irgend welches Hinzuthun seinerseitsrait dem Wecken zu gleicher Zeit der gewöhnlich am Abend vorher vorbereitete Inhalt des Kochgefä'fses warm gemacht bezw. zum Kochen gebracht wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein solcher Apparat durch Fig. 1 im Längsschnitt, Fig. 2 in Oberansicht dargestellt, während Fig. 3 die Ansicht des Brenners mit einem Theil der Vorrichtung in gröfserem Mafsstabe veranschaulicht.
Auf einer gemeinschaftlichen Platte g sind neben einander der Kocher und eine Weckeruhr a, beide in bekannter Construction, aufgestellt. Deren hier in Frage kommenden wesentlichsten Theile sind: der Brennerf, welcher aus einer Reihe dicht neben einander angeordneter Dochte f1 besteht, und die Aufzugsschraube, gewöhnlich eine Flügelschraube b, für den Wecker.
An dem den Kochtopf tragenden Gestell befindet sich ein Lager für einen Zapfen c1, um welchen ein zweiarmiger Hebel c schwingbar angebracht ist. Der eine Arm, am besten der längere dieses Hebels, wird auf einen Flügel der Schraube b des aufgezogenen Weckerwerks gelegt, während der andere Arm mit einer Art Fangvorrichtung in Verbindung gebracht wird.
Es wird nämlich beabsichtigt, durch eine oder mehr Klappen e die Dochte des Brenners, mit Ausnahme eines einzigen, verdeckt zu halten; als frei zu bleibender Docht wird hierbei am zweckmäßigsten der mittelste gewählt (Fig. 2), dieser kann sich aber auch an einer anderen Stelle der Dochtreihe befinden.
Die Klappe e ist um einen Zapfen el, dessen Stütze mit dem Brenner f verbunden sein kann, in Gemeinschaft mit einem kleinen Gewichtsthebel d schwingbar gemacht, so dafs das Gewicht des letzteren die Klappe e aufzudecken vermag (Fig. 3). Um diesen Fall jedoch nur dann eintreten zu lassen, wenn der Wecker abläuft, wird das Gewicht von dem diesseitigen Arm des Hebels c gestützt, und zwar durch einen Stift c2, welcher sich in eine zu diesem Zweck vorhandene Einkerbung d1 des Gewichtes einlegt. Es kann aber auch eine andere bekannte Vorrichtung zur vorübergehenden Sperrung der Klappe e vorgesehen sein.
Der ganze Vorgang ergiebt sich hiernach aus Folgendem:
Nachdem Uhr und Weckerwerk aufgezogen und gestellt sind und der Apparat die Stellung nach Fig. 1 erhalten hat, wird der einzige freie Docht entzündet, dessen Flamme keine wesentliche Wärme entwickeln kann und auch auf die Dauer von mehreren Stunden keine nennenswerthe Menge Brennstoff verbraucht, während alle anderen Dochte durch die Klappen e verdeckt bleiben. Ist die festgesetzte Zeit zum Wecken eingetreten, so geht die Weckerschraube b bekanntlich zurück, der Hebel c verliert seine Stütze, der Stift c2 tritt aus der
Auskerbung heraus, worauf das Gewicht d, die Klappe e hochhebend, niederfällt. Sämmtliche Dochte sind jetzt freigelegt, und da sie sehr nahe zu einander stehen, entzündet sich, von der mittelsten Flamme angesteckt, einer nach dem anderen von selbst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mit einem Wecker verbundener Kochapparat, dadurch gekennzeichnet, dafs eine oder mehrere unter dem Einflufs einer Feder oder eines Gewichtes stehende Klappen e vermittelst einer Sperrvorrichtung die Dochte des Brenners mit Ausnahme eines einzigen, der frei bleibt und dauernd brennt, so lange verdeckt halten, bis durch die Bewegung der Flügelschraube des Weckerwerkes die Sperrvorrichtung gelöst wird, worauf die Klappen e die Dochte freigeben, so dafs dieselben sich nach einander entzünden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT100167D Active DE100167C (de)

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DE (1) DE100167C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12427547B2 (en) 2018-12-14 2025-09-30 Mmd Design & Consultancy Limited Material conveyor, system and method for the movement of material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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