DE100128C - - Google Patents
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- DE100128C DE100128C DENDAT100128D DE100128DC DE100128C DE 100128 C DE100128 C DE 100128C DE NDAT100128 D DENDAT100128 D DE NDAT100128D DE 100128D C DE100128D C DE 100128DC DE 100128 C DE100128 C DE 100128C
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- lamp
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q1/00—Mechanical igniters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
·'* ti"' l· V i'
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
ABRAHAM WEIL in STEINHEIM i. W. Zündvorrichtung für Grubenlampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1898 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Zündvorrichtung, welche für Grubenlampen
zur Anwendung kommen soll und welche im Princip darin besteht, dafs der auf dem Deckel befindliche Zünder durch eine
ähnliche doppelte Sperrung des Hauptriegels verschlossen wird, wie die Lampe selbst. Der
Zünder kann daher nur bei verschlossener und verriegelter Lampe bethä'tigt werden, und es
ist dem Arbeiter unmöglich, gerade diesen wichtigen Theil der Lampe in irgend welcher
Stellung, bei welcher die Lampe demontirt ist, zu handhaben.
Die beiliegende Zeichnung stellt die neue Vorrichtung bildlich dar, und zwar zeigt:
Fig. ι und 2 Schnitt und Ansicht an einer Grubenlampe in der Stellung, in welcher die
Zündvorrichtung gesperrt ist,
Fig. 3 und 4 Schnitt und Ansicht der Grubenlampe bei geöffneter Sperrvorrichtung.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt in Richtung der Linie 5-6 der Fig. 2.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt in Richtung der Linie 7-8 der Fig. 5.
Fig. 7 zeigt eine Oberansicht auf die Zündkralle und die Amorce.
Das Amorcenband i ist auf einen Stift z'1
aufgewickelt, welcher auf dem Deckel g befestigt ist. Das Band i wird durch ein Zahnrad
i2 bewegt, an welches die Amorce durch eine Feder z3 mit Kralle z4 angedrückt wird,
welche die Amorce aufzureifsen hat. Das Ganze ist von einer Kappe i 5 bedeckt. Ein Haken k
der letzteren ragt durch die Deckelplatte g hindurch und fafst mit dem Vorsprung kl
(Fig. 5) unter eine Nase / des Verschlufsriegels d. Die Nase / ist derart bemessen, dafs
sie bei vollkommenem Herausstehen des Riegels d den Vorsprung k1 freigiebt (Fig. 3 und 4).
Es ist also nur bei verriegeltem Lampenkorbe möglich, die Kappe z'5 zu lösen.
Auf die Achse des Transportrades z'2 ist unterhalb g noch ein kleines Rad aufgeschoben,
welches concentrisch über dem Sperrrad ^ gelagert ist und eine Kurbely trägt. Wird beim
Schliefsen der Lampe der Deckel g nach unten geprefst, so greift die Kurbel y in eine der
Oeffnungen 0 des Sperrrades ^ und wird mitgenommen, falls man dieses mit Hülfe der
Welle ^1 und des Knopfes ^2 (Fig. 1 und 3)
dreht. Auf diese Weise wird das Zündband unter der Feder ia an der Kralle z'4 vorbeigerissen
und zum Zünden gebracht.
In das Sperrrad ^ greift die federnde Sperrklinke p, welche mit dem Daumen q sich
gegen den Riegel d legt (Fig. 1, 2 und 6) und dadurch in die Zähne des Sperrrades \ eingreift,
um die Drehung zu verhindern. Wenn der Riegel d nach vorn geschoben und die
Lampe verriegelt ist, gelangt eine Aussparung u hinter den Daumen q (Fig. 3 und 4) und der
letztere kann zurückgehen, wobei das Sperrrad ^ freigegeben wird. Die Zündvorrichtung kann
und verriegelter
also nur bei geschlossener
Lampe bethätigt werden, weil einerseits die Kurbel y in die Oeffnungen 0 des Zahnrades \
eingreift, andererseits bei vorgeschobenerStellung des Riegels d der Haken i° durch die Nase I
freigegeben wird und ferner der Daumen q in die Vertiefung u zurücktritt und daher das
Zahnrad ^ ebenfalls freigiebt. Selbstverständlich kann die Verschlufskappe v' auch durch
den aufgeschraubten Revisionsring abgenommen
werden.
werden.
Claims (1)
- Pa te nt-Anspruch:Zündvorrichtung für Grubenlampen, welche
den Zünder nur bei geschlossener und verriegelter Lampe zu bethätigen gestattet, gekennzeichnet durch eine den Zünder bedeckende, durch den Deckel (g) tretende Kappe (i5), welche mit einem oder mehreren Haken (k) unter die Nase (I) des Riegels (d) greift, und eine Kurbel (y), mittelst welcher die Theile (i2 und \l) gekuppelt werden können, wobei eine federnde Sperrklinke (p) mit Daumen (q). sich in die Aussparung (u) legen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100128C true DE100128C (de) |
Family
ID=370973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100128D Active DE100128C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100128C (de) |
-
0
- DE DENDAT100128D patent/DE100128C/de active Active
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