DD239276A2 - hALTERUNG FUR DIE gEWINDEBUCHSE EINER ZENTRALBEFESTIGUNG FUR UHRWERKE - Google Patents

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DD239276A2
DD239276A2 DD22563780A DD22563780A DD239276A2 DD 239276 A2 DD239276 A2 DD 239276A2 DD 22563780 A DD22563780 A DD 22563780A DD 22563780 A DD22563780 A DD 22563780A DD 239276 A2 DD239276 A2 DD 239276A2
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
central
socket
bushing
dial
work plate
Prior art date
Application number
DD22563780A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Schmeisser
Hermann Dipl.-Ing Voigt
Original Assignee
Veb Uhrenwerke Ruhle
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Halterung fuer die Gewindebuchse einer Zentralbefestigung nach Patent 157 061. Ziel der Erfindung ist die konstruktive und technologische Vereinfachung der zentralen Befestigung von Zifferblatt und Uhrwerk bei Grossuhren. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung fuer die Gewindebuchse einer Zentralbefestigung zu schaffen, die eine Verkleinerung der Werkhoehe des Uhrwerkes und eine Vereinfachung des Spritzwerkzeuges fuer die vordere Werkplatte zulaesst. Erfindungsgemaess ragen senkrecht zur Werkplatte in den freien Raum zwischen dem Schaft des Stundenrades und der Gewindebuchse krallenfoermige Haken. Das Mittelloch der Gewindebuchse ist in Hoehe der Haken mit einem Ansatz versehen. Die Werkplatte und die Haken sind einstueckig.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Halterung fürdie Gewindebuchse einer Zentralbefestigung nach Patent 157061.
Charakteristik bekannter technischer Lösungen
Nach den DE-Gm 7100629 ist bekannt, Zifferblatt bzw. Zifferblattträger und Uhrwerk mittels einer zentralen Befestigungsbuchse mit Mutter miteinanderzu verbinden. Die Lösung ist konstruktiv und technologisch aufwendig. Die Befestigungsbuchse muß als Einlegeteil für die Spritzform vorgesehen werden. Das erfordert ein kompliziertes Spritzwerkzeug.
Ebenfalls ist aus der DE-AS 1277154 bekannt Zifferblatt und Uhrwerk mit einem zentralen Verriegelungselement nach Art einer Bajonettverriegelung miteinander zu verbinden. Der Nachteil dieser Befestigungsmöglichkeit besteht in der begrenzten Anwendungsmöglichkeit. Wegen der erforderlichen Maßhaltigkeit der Verriegelungselemente sind Bajonettverriegelungen dieser Art bei Einheitsuhrwerken für z. B. Wand- und Weckuhren nicht geeignet. t ·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die konstruktive und technologische Vereinfachung der zentralen Befestigung von Zifferblatt und Uhrwerk bei Großuhren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung für die Gewindebuchse einer Zentralbefestigung zu schaffen, die eine Verkleinerung der Werkhöhe des Uhrwerkes und eine Vereinfachung des Spritzwerkzeuges für die vordere Werkplatte zuläßt. Erfindungsgemäß ragen senkrecht zur Werkplatte in den freien Raum zwischen dem Schaft des Stundenrades und der Gewindebuchse krallenförmige Haken. Das Mittelloch der Gewindebuchse ist in Höhe der Haken mit einem Ansatz versehen. Die Werkplatte und die Haken sind einstückig.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung ist die erfindungsgemäße Lösung im Schnitt dargestellt. Zu der in bekannter Kunststoffspritztechnik ausgeführten Werkplatte 1 eines Großuhrwerkes beispielsweise einer Weckuhr; Stubenuhr usw. nach WP 157061 ist im Zentrum eine Buchse 2 angeordnet, durch deren Bohrung Achsen mit Ansätzen für Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger geführt sind. Die Buchse 2 ist vorderseitig mit einem Gewinde und rückseitig mit einem Ansatz 2 b versehen, der auf einer Anlage 1c aufsitzt. An Stelle des Gewindes kann die Buchse 2 auch mit anderen Befestigungsmitteln, wie mit Elementen einer Bajonettverriegelung usw. versehen sein. Die Buchse 2 kann auch ein Kunststoffteil sein. Im vorderen Drittel der Buchsenhöhe ist im Mittelloch ein Ansatz 2c vorgesehen. An der Werkplatte 1 sind im Zentrum federnde Haken 1 a; 1 b der Art ausgebildet, daß sie zwischen den Schaft 4 des Stundenrades und der Innenwandung der Bohrung der Buchse 2 hinter den Ansatz 2c greifen. Über dem Ansatz 2b ist in bekannter Weise das Zifferblatt 3 angebracht. Eine nicht dargestellte Befestigungsmutter wird auf die Buchse 2 aufgeschraubt. Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Halterung ist folgende:
Die Buchse 2 wird mit dem Ansatz 2 b über die federnden Haken 1 a; 1 b bis zur Anlage 1 c geschoben. Der Ansatz 2 c befindet sich in Höhe der krallenförmigen Haken 1 a; 1 b, so daß diese einrasten können. Damit ist die axiale Sicherung der Buchse 2 erfolgt. Ihre Sicherung gegen Verdrehung erfolgt durch das Formprofil des Ansatzes 2 b. Nach dem Aufsetzen des Zifferblattes 3, das gleichzeitig Vorderteil des Gehäuses sein kann, erfolgt das Festziehen mittels einer nicht dargestellten Befestigungsmutter.
Die erfindungsgemäße Lösung stellt eine lösbare Befestigung der zentralen Buchse 2 dar, die ohne zusätzlichen Aufwand und technologische Arbeitsoperationen qualitativ der einer eingeschraubten, eingespritzten oder andersartig realisierten Schraubbefestigung gleichkommt. Die Buchse ist leicht montier- und demontierbar.

Claims (2)

Erfindungsanspruch:
1. Halterung für die Gewindebuchse einer Zentralbefestigung nach WP 157 (^^gekennzeichnet dadurch, daß senkrecht zur Werkplatte (1) in den freien Raum zwischen einem Schaft (4) und einer Buchse (2) krallenförmige Haken (1 a; 1 b) ragen und daß das Mittelloch der Buchse (2) in Höhe der Haken (1 a; 1 b) mit einem Ansatz (2c) versehen ist.
2. Halterung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Werkplatte (1) und die Haken (1 a; 1 b) einstückig sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Halterung für die Gewindebuchse einer Zentralbefestigung nach Patent 157061.
Charakteristik bekannter technischer Lösungen
Nach den DE-Gm 7100629 ist bekannt. Zifferblatt bzw. Zifferblattträger und Uhrwerk mittels einer zentralen Befestigungsbuchse mit Mutter miteinander zu verbinden. Die Lösung ist konstruktiv und technologisch aufwendig. Die Befestigungsbuchse muß als Einlegeteil für die Spritzform vorgesehen werden. Das erfordert ein kompliziertes Spritzwerkzeug. Ebenfalls ist aus der DE-AS 1277154 bekannt Zifferblatt und Uhrwerk mit einem zentralen Verriegelungselement nach Art einer Bajonettverriegelung miteinander zu verbinden. Der Nachteil dieser Befestigungsmöglichkeit besteht in der begrenzten Anwendungsmöglichkeit. Wegen der erforderlichen Maßhaltigkeit der Verriegelungselemente sind Bajonettverriegelungen dieser Art bei Einheitsuhrwerken für z. B. Wand- und Weckuhren nicht geeignet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die konstruktive und technologische Vereinfachung der zentralen Befestigung von Zifferblatt und Uhrwerk bei Großuhren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung für die Gewindebuchse einer Zentralbefestigung zu schaffen, die eine Verkleinerung der Werkhöhe des Uhrwerkes und eine Vereinfachung des Spritzwerkzeuges für die vordere Werkplatte zuläßt. Erfindungsgemäß ragen senkrecht zur Werkplatte in den freien Raum zwischen dem Schaft des Stundenrades und der Gewindebuchse krallenförmige Haken. Das Mittelloch der Gewindebuchse ist in Höhe der Haken mit einem Ansatz versehen. Die Werkplatte und die Haken sind einstückig.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung ist die erfindungsgemäße Lösung im Schnitt dargestellt. Zu der in bekannter Kunststoffspritztechnik ausgeführten Werkplatte 1 eines Großuhrwerkes beispielsweise einer Weckuhr; Stubenuhr usw. nach WP 157061 ist im Zentrum eine Buchse 2 angeordnet, durch deren Bohrung Achsen mit Ansätzen für Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger geführt sind. Die Buchse 2 ist vorderseitig mit einem Gewinde und rückseitig mit einem Ansatz 2 b versehen, derauf einer Anlage 1 c aufsitzt. An Stelle des Gewindes kann die Buchse 2 auch mit anderen Befestigungsmitteln, wie mit Elementen einer Bajonettverriegelung usw. versehen sein. Die Buchse 2 kann auch ein Kunststoffteil sein. Im vorderen Drittel der Buchsenhöhe ist im Mittelloch ein Ansatz 2c vorgesehen. An der Werkplatte 1 sind im Zentrum federnde Haken 1 a; 1 b der Art ausgebildet, daß sie zwischen den Schaft 4 des Stundenrades und der Innenwandung der Bohrung der Buchse 2 hinter den Ansatz 2c greifen. Über dem Ansatz 2b ist in bekannter Weise das Zifferblatt 3 angebracht. Eine nicht dargestellte Befestigungsmutter wird auf die Buchse 2 aufgeschraubt. Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Halterung ist folgende:
Die Buchse 2 wird mit dem Ansatz 2 b über die federnden Haken 1 a; 1 b bis zur Anlage 1 c geschoben. Der Ansatz 2 c befindet sich in Höhe der krallenförmigen Haken 1 a; 1 b, so daß diese einrasten können. Damit ist die axiale Sicherung der Buchse 2 erfolgt. Ihre Sicherung gegen Verdrehung erfolgt durch das Formprofil des Ansatzes 2 b. Nach dem Aufsetzen des Zifferblattes 3, das gleichzeitig Vorderteil des Gehäuses sein kann, erfolgt das Festziehen mittels einer nicht dargestellten Befestigungsmutter. Die erfindungsgemäße Lösung stellt eine lösbare Befestigung der zentralen Buchse 2 dar, die ohne zusätzlichen Aufwand und technologische Arbeitsoperationen qualitativ der einer eingeschraubten, eingespritzten oder andersartig realisierten Schraubbefestigung gleichkommt. Die Buchse ist leicht montier- und demontierbar.
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