DD220321B1 - Lackpflege-, reinigungs- und konservierungsmittel - Google Patents

Lackpflege-, reinigungs- und konservierungsmittel

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DD220321B1
DD220321B1 DD25692883A DD25692883A DD220321B1 DD 220321 B1 DD220321 B1 DD 220321B1 DD 25692883 A DD25692883 A DD 25692883A DD 25692883 A DD25692883 A DD 25692883A DD 220321 B1 DD220321 B1 DD 220321B1
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care
cleaning
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emulsion
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DD25692883A
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Goetz Bauerfeind
Ruth Becker
Wolfgang Helbig
Guenter Hildebrand
Ullrich Klett
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Petrolchemisches Kombinat
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Description

Harzesters, 1 bis 5Ma -Teilen eines hellen, modifizierten Montanwachsraffinates, 1 bis 8Ma -Teilen eines Gemisches im Verhältnis 1 1 ein Hartparaffin der Gradation 52 bis 62°C und ein teilverestertes mit 0,5 bis 1,5Ma -Teilen Triethanolamin anverseiftes Montanwachsraffinat enthalt und 0,5 bis 10Ma -Teilen einer Alkaliseife von gesattigten oder ungesättigten, natürlichen oder synthetischen Fettsauren oder deren Gemische der C-Kettenlangenverteilung von C10 bis C30, bei denen der freie Fettsaureanteil zu 30 bis 70 Ma -Teilen mit Alkalioxid-, hydroxid-, karbonat oder-hydrogenkarbonat verseift ist und eine Saurezahl von 45 bis 175mg KOH/g aufweist, zugegeben wird
Die schutzbildende Wachskombination besteht aus hellen modifizierten Montanwachsraffinaten, Paraffinkohlenwasserstoffen der Gradation 52 bis 62CC, Rohmontanwachs bzw Kolophonium oder Kolophoniumester Dabei wurde gefunden, daß sich die beschriebene Alkaliseife von Fettsauren als Konsistenzregulator gut eignet Die konsistenzbeeinflussende Wirkung der Alkaliseife von Fettsauren ist so stark ausgeprägt, daß es möglich ist ohne Veränderungen der Anteile der Schutzfilm bildenden Wachskombination und nur durch Variierung des Anteils der Alkaliseife von Fettsauren, ein Pflegemittel herzustellen, welches eine Konsistenzspanne von halbflussig über cremartig bis dick pastos aufweisen kann
Ausführungsbeispiele
2,5Ma -Teile mit 1,3 Butylenglykol teilverestertes helles Montanwachsraffinat 3,5Ma -Teile Gemisch im Verhältnis 1 1 aus Hartparaffin der Gradation 52 bis62°C und eines teilveresterten mit 0,5 bis
1,5Ma -Teilen Triethanolamin anverseiften Montanwachsraffinates 0,5Ma -Teile Rohmontanwachs 0,5Ma -Teile Kolophoniumester 2,0Ma -Teile Silikonol (360cSt/20°C) 1,0Ma -Teile Emulgator
1,0Ma -Teile Alkaliseife von Fettsauren mit einer Saurezahl von 80mg KOH/g 40Ma -Teile Testbenzin der Siedelage 100 bis 2000C 49Ma -Teile entmmeralisiertes Wasser
Die Wachs-Wasser-Emulsion kann sowohl nach der Wasser in Wachs wie auch nach der Wachs in Wasser-Methode hergestellt werden Im ersteren Fall werden die Wachs-, Paraffin- und Harzkomponenten gemeinsam mit dem Emulgator auf 105 bis 110°C erwärmt Nach dem Erreichen der homogenen Schmelze wird unter Ruhren zunächst langsam, wegen der Schaumbildung, das auf 950C erwärmte entmineralisierte Wasser zugegeben Im zweiten Fall, der sogenannten Einstreumethode, wird das Wasser auf Siedetemperatur erwärmt und unter Ruhren werden zunächst der Emulgator und danach die Wachs-, Paraffin- und Harzkomponenten nacheinander oder gemischt in fester Form zugegeben Die fertige Emulsion laßt man in beiden Fallen noch einmal kurz aufkochen Entstehende Brüden werden am Rückflußkuhler kondensiert
Zur heißen Emulsion (90 bis 1000C) gibt man die Alkaliseife der Fettsaure und rührt bis zur volligen Auf lösung der Seife Nach einer kurzen Homogenisierungsphase und Abkuhlungszeit (15 Mm !werden das Silikonol und das Testbenzin zugegeben Es ist vorteilhaft beide Komponenten im Gemisch und auf 600C vorgewärmt zuzugeben Danach wird noch 30 Minuten bei 750C weitergeruhrt bis der Behaltennhalt eine homogene glatte Struktur aufweist. Nach'einer durchschnittlichen Abkuhlungszeit von 90 Minuten wird bei 450C das Pflegemittel abgefüllt
1,5Ma -Teile mit 1,3 Butylenglykol teilverestertes helles Montanwachsraffinat 2,0Ma -Teile helles Montanwachsraffinat (Saurewachs mit einer Saurezahl von 95mg KOH/g)
3,5Ma -Teile Gemisch im Verhältnis 1 1 aus Hartparaffin mit der Gradation 52 bis 62°C und teilverestertes mit 0,5 bis 1,5Ma Teilen Triethanolamin anverseiften Montanwachsraffinat
0,8Ma -Teile Rohmontanwachs
0,2Ma -Teile Kolophonium
1,8Ma -Teile Silikonol (360cSt/20°C)
1,2Ma -Teile Emulgator
3,0Ma -Teile Alkaliseife von Fettsaure mit einer Saurezahl 110mg KOH/g
4,0Ma -Teile Poliertonerde
38,0Ma -TeileTestbenzm der Siedelage 100bis200°C 44,0Ma -Teile entmmeralisiertes Wasser
Die Herstellungstechnologie ist analog wie im Beispiel 1 beschrieben Die Zugabe der Poliertonerde erfolgt gemeinsam mit dem Testbenzin Sie kann aber auch separat nach der Testbenzinzugabe erfolgen

Claims (1)

  1. Lackpflege-, Reinigungs- und Konservierungsmittel auf Emulsionsbasis mit 1 bis 3 Ma.-Teilen eines Emulgators auf Basis oxethylierter Alkylpolyglykolether, 1 bis 5 Ma.-Teilen Methylsilikonöl mit einer Viskosität von 50 bis 50OcSt bei 20cC, 30 bis 45 Ma.-Teilen eines Benzinkohlenwasserstoffes der Siedelage 100 bis 2000C, 35 bis 45Ma.-Teilen entmineralisiertem Wasser und gegebenenfalls 3 bis 10Ma.-Teilen einer Poliertonerde > 15000 VES, gekennzeichnet dadurch, daß ein Gemisch aus 0,5 bis 2Ma.-Teilen eines Rohmontanwachses, 0,1 bis 1,0Ma.-Teilen eines natürlichen bzw. künstlichen Harzes bzw. Harzesters, 1 bis 5Ma.-Teilen eines hellen, modifizierten Montanwachsraffinates, 1 bis 8 Ma.-Teilen eines Gemisches, das im Verhältnis 1:1 ein Hartparaffin der Gradation 52 bis62°Cundein teilveresteres mit 0,5 bis 1,5Ma.-Teilen Triethanolamin anverseiftes Montanwachsraffinat enthält und 0,5 bis 10Ma.-Teilen einer Alkaliseife von gesättigten oder ungesättigten, natürlichen oder synthetischen Fettsäuren oder deren Gemische der C-Kettenlängenverteilung von C10 bis C30, bei denen der freie Fettsäureanteil zu 30 bis 70 Ma.-Teilen mit Alkalioxid-, hydroxid-, karbonat oder hydrogenkarbonat verseift ist und eine Säurezahl von 45 bis 175mg KOH/g aufweist, zugegeben wird.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Lackpflegemittel, das zur Reinigung, Pflege und Konservierung von lackierten Werkstoffen, wie z. B. Autokarosserieblechen, kunststoffbeschichtete Flächen an Möbeln, lackierten Holzflächen und lackierten Leder- und Kunstlederoberflächen, einsetzbar ist.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Autolackpflegemittel sollen nicht nur zur visuellen Glanzerhöhung des Lackes beitragen, sondern in erster Linie auch einen wirksamen Langzeitschutz gegen Witterungserscheinungen aller Art und so die Alterungsbeständigkeit der hochglänzend lackierten empfindlichen Karosserieoberflächen zu erhöhen.
    Zur Reinigung, Pflege und Konservierung von Autolacken sind bereits eine Vielzahl von Pflegemitteln auf Emulsionsbasis und nicht wäßriger Basis bekannt. Sie enthalten in den unterschiedlichsten Kombinationen und Mengenverhältnissen, entsprechend ihrer Verträglichkeit untereinander, natürliche synthetische oder partialsynthetische Wachse und Paraffine, Lösungsmittel, Emulgatoren, Wasser sowie Hilfs- bzw. Zusatzstoffe zur Verbesserung ihrer Gebrauchseigenschaften, wie z. B. Silikonöle und zur Verbesserung des Hydrophobierungseffektes und der Polierbarkeit und Schleifmittel zur Erhöhung der Reinigungswirkung. Pflegemittelemulsionen auf reiner Wasserbasis können nach längerer Feuchtigkeitseinwirkung reemulgieren und ein Lösen des Schutzfilmes eintreten, was zwangsläufig eine Einschränkung der Konservierungseigenschaften zur Folge hat. Um diesen Mangel herabzusetzen, werden in neuester Zeit solchen Produkten Cpolymere zugesetzt, die zwar die Wasserfestigkeit verbessern, oder andererseits den Poliervorgang erschweren bzw. zu Streifen- oder Schichtenbildung auf dem Lack führen können, die sich nicht oder nur schwer beseitigen lassen.
    Bei Pflegemitteln auf reiner Lösungsmittelbasis wird nicht die gewünschte den Emulsionsprodukten eigene Glanztiefe und leichte Polierbarkeit bei gleichzeitiger guter Haltbarkeit erreicht.
    Ziel der Erfindung
    Es ist Ziel der Erfindung, die nach dem Stand der Technik bekannten Nachteile auszuschalten und ein Lackpflege-, Reinigungsund Konservierungsmittel zu finden, das für lackierte Oberflächen verschiedener Werkstoffe universell anwendbar ist und sich gut mit Wasser vermischt. Besondes bei der Anwendung zur Pflege, Reinigung und Konservierung von lackierten Autokarosserieteilen kann es unverdünnt aber auch mit Wasser verdünnt eingesetzt werden.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lackpflege-, Reinigungs- und Konservierungsmittel zu entwickeln, das die Vorzüge von Pflegemitteln auf Emulsionsbasis in sich vereint und für den vorgesehenen Verwendungszweck einsetzbar ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Emulsion mit 1 bis 3Ma.-Teilen eines Emulgators auf Basis oxethylierter Alkylpolyglykolether, 1 bis 5 Ma.-Teilen Methylsilikonöl mit einer Viskosität von 50 bis 50OcSt bei 200C, 30 bis 45 Ma.-Teilen eines Benzinkohlenwasserstoffes der Siedelage 100 bis 200°C, 35 bis 45 Ma.-Teilen einer Poliertonerde > 15000 VES gelöst, derein Gemisch aus 0,5 bis 2 Ma.-Teilen eines Rohmontanwachses, 0,1 bis 1,0 Ma.-Teilen eines natürlichen bzw. künstlichen Harzes und
DD25692883A 1983-11-21 1983-11-21 Lackpflege-, reinigungs- und konservierungsmittel DD220321B1 (de)

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