DD123777B1 - Vorrichtung zur tabellenmäßigen Schnellwertung bei Skisprunglaufveranstaltungen - Google Patents

Vorrichtung zur tabellenmäßigen Schnellwertung bei Skisprunglaufveranstaltungen

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Vorrichtung zur tabellenmäßigen Schnellwertung bei Skisprunglaufveranstaltungen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur tabellenmäßigen Schnellwertung bei Skisprunglaufveranstaltungen insbesondere zum schnellen Ermitteln der aus zwei unabhängigen Variablen resultierenden Bewertungsnote.
Bisher wurden bei SprunglaufVeranstaltungen nach Bekanntwerden der Sprungweite und der Haltungsnote aus beiden die Sprungnote rechnerisch ermittelt oder aus einer vorher erstellten Tabelle die zugehörige Sprungnote herausgesucht.
Eine besondere Vorrichtung, die eine schnelle Ermittlung der Sprungnote ermöglicht, ist bisher nicht bekannt. Die rechnerische Ermittlung der Sprungnote hat den Nachteil, daß die Zeitdauer bis zur Bekanntgabe der Sprungnote relativ groß ist und sehr leicht fehlerhafte Ergebnisse zustande kommen.
Die bisher zur Anwendung kommenden Tabellen waren unübersichtlich und für eine schnelle Ergebnisfindung ungeeignet.
Zweck der Erfindung ist es, die Zeitdauer für die Ermittlung der Bewertungsnoten bei Skisprunglaufveranstaltungen zu verkürzen und eventuelle Fehler durch Verwendung von unzureichenden Tabellen auszuschließen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache Vorrichtung zu entwickeln, die es ermöglicht, eine in Tabellenform vorgenommene Aufstellung sämtlicher, auf einer bestimmten Schanze möglichen,- Sprungweiten mit einer Pestwerttabelle so ins Verhältnis zu bringen, daß das Ablesen der Sprungnote möglich ist. Diese Vorrichtung soll transportabel sein und durch ein einfaches Auswechseln der Variablentabelle auf jeder Schanze eingesetzt werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine drehbar gelagerte Walze auf ihrem Mantel tabellenartig mit den variablen Sprunglaufwerten versehen ist und daß darüber ein geringer Abstand vom Walzenmantel eine Festwerttabelle befestigt ist. Eine Linse ist so über einen Schlitz angeordnet, daß immer nur eine Zeile der Variablentabelle und die drei Zeilen der Festwerttabelle sichtbar sind. Über ein Handrad läßt sich die Y/alze dreuen und die gesuchte Sprungweite leicht einstellen.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß die Bewertung eines Skisprunges in kürzeater Zeit erfolgen kann* Bisher übliche Fehlerquellen bei der Ermittlung der Bewertungsnote entfallen weitgehenst« Burch die leicht auswechselbare Walze ist ein Einsatz auf allen Schanzen möglich·
Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden» In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig* 1: Die Vorrichtung seitlich geöffnet, Fig. 2: die Tabellenwalze,
Fig. 3: einen Ausschnitt aus der Festv/erttabelle mit einer Weiteneinstellung aus der Variablentabelle
In einem Gehäuse 2 (Fig. 1) ist eine Walze 1 so befestigt, daß beim Drehen der Walze 1 deren Mantel an einem Sehschlitz 3 vorbei geführt wird. Zur besseren optischen Erkennbarkeit ist in dem Sehschlitz 3 eine Plastelinse 4 eingesetzt. Um einen zu leichten Lauf der Walze 1 zu vermeiden und das Einstellen der Walze 1 auf jeden beliebigen Punkt des Umfanges zu ermöglichen, ist ein Bremsring 5 (Fig. 2) an der Walze 1 befestigt, auf den ein einfacher federgezogener Bremsbacken 6 (Fig. 1) schleift. Die Y/alze 1 läßt sich mittels eines Handrades (Fig. 2) drehen. Auf dem Mantel der Walze 1 befindet sich eine Tabelle 8 (Fig. 2, 3), die nach den Kennwerten einer Sprungschanze für die Bewertung eines Sprunges
entwickelt ist*
Die Tabellenwerte sind die Punktionswerte zweier unabhängiger Variabler, der Weitennoten (10) und der Haiungsnoten , die bei jedem Sprung vergeben werden» In einer Festwerttabelle 9, die in geringen Abstand über den Mantel der Walze "I angeordnet ist, befinden sieb, auf drei Zeilen verteilt die möglichen Haltungsnoten für einen Sprung, Die Anordnung erfolgt so, daß die Differenzwerte zwischen jeweils zwei Zeilen der Pestwerttabelle immer 20 Punkt beträgt.
Durch den Sehschlitz 3 ist die gesamte Pestwerttabelle 9 sichtbar und die zu einer Sprungweite 10 gehörende Zeile der Tabelle 8, Alle übrigen Zeilen der Tabelle sind bedingt durch die Breite des Sehschlitzes 3 ausgeblendet.
Wird für den Sprung eine Haltungsnote ermittelt, die in der unteren Zeile der Pestwerttabelle 9 steht, so ist die gesamte Sprungnote für den Sprung in der sichtbaren Zeile der Tabelle 8 ablesbar. Liegt die Haltungsnote in der mittleren bzw. der oberen Zeile der Pestwerttabelle 9, so ist jeweils von der Sprungnote der Betrag von 20 bzw. 40 Punkten abzuziehen. Eine Lichtquelle 11 im Gehäuse 2 ermöglicht den Betrieb des Gerätes in einem abgedunkelten Raum. Zum Schutz der Plastlinse 4 läßt sich eine Blende 12 mittels eines Scharniers über die Plastlinse 4 klappen. Nichtdargesteilte Arretierschrauben ermöglichen ein Einstellen der Blende 12 in jede beliebige Stellung.

Claims (2)

Patentansprüche
1· Vorrichtung zur tabellenmäßigen Schnellwertung bei Skisprunglaufveranstaltungen insbesondere zum schnellen Ermitteln der aus zwei unabhängigen Variablen resultierenden Bewertungsnote dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbar gelagerte Walze (1) auf ihrem Mantel tabellenartig mit den variablen Skisprungwerten versehen ist, daß darüber in geringem Abstand vom Walzenmantel eine Pestwerttabelle (9) befestigt ist und eine Plastelinse (4) in einem Sehschlitz (3) so angeordnet ist, daß immer nur eine Zeile der Tabelle (8) und drei Zeilen der Pestwerttabelle (9) sichtbar sind·
2„ Vorrichtung zur Schnellwertung bei Skisprunglaufveranstaltungen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretierung der Walze 1 bei eingestellter Sprungweite ein Bremsring 5 mit Bremsbacken 6 vorgesehen sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen

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