CH99653A - Einrichtung zur stufenweisen Steuerung von elektrischen Fahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zur stufenweisen Steuerung von elektrischen Fahrzeugen.

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CH99653A
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CH
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switching
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Oerlikon Maschinenfabrik
Simmen Carl
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Oerlikon Maschf
Simmen Carl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
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    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility

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Description


  Einrichtung zur stufenweisen Steuerung von elektrischen Fahrzeugen.    Die Steuerung von Schaltern, wie z. B.  der Stufenschalter elektrischer Fahrzeuge  mittelst Elektromotoren, geschieht gewöhnlich  in der Weise, dass im ersten Teil der Schalt  bewegung ein Steuermotor das zum Schalten  notwendige Drehmoment mittelst geeigneter  Organe auf den zu steuernden Schalter über  trägt, dass dann in einem zweiten Teil der  Schaltbewegung der Steuermotor abgeschaltet  und die Bewegung noch durch den Einfluss  der sich drehenden Massen der in Bewegung  befindlichen Organe unterhalten wird, während  in einem dritten Teil der Bewegung eine  Sperrvorrichtung, z. B. ein Riegel, in eine       Rastenscheibe    zum Eingriff kommt, die die  gesteuerten Teile in der neuen Ruhelage  festhält.

   Je nach der Grösse der sich drehen  den Massen muss nun der Steuermotor früher  oder später abgeschaltet werden; aber es ver  bleibt stets ein die Sicherheit der Schaltbe  wegung ungünstig     beeinfliassender,    verhältnis  mässig grosser Teil der Bewegung unter dem  Einfluss der sich drehenden Massen zurück  zulegen, wenn man am     Ende    der Schaltbe  wegung unzulässige Schläge und Beanspru-         chungen    vom Sperrorgan abhalten will.

   Dieser  zweite Teil der Schaltbewegung, in dem der  Steuermotor abgeschaltet sein muss, birgt  ausserdem noch eine grosse Unsicherheit in  sich, da infolge der oft     innert    kurzer Zeit  erheblich sich ändernden Reibungsverhältnisse  der gesamten Steuerungsanlage, die Bean  spruchung der     Sperrvorrichtung    entweder eine  unzulässige grosse, oder dann die Schaltbe  wegung nicht zu Ende geführt wird. Es  wurde auch versucht, durch Einbau von  Rutschkupplungen oder federnder Zwischen  glieder die unzulässig hoben Beanspruchungen  von der Sperrvorrichtung fernzuhalten.

   Diese  Mittel versagen jedoch überall dort, wo die  sich drehenden Massen nicht nur im     Anker     des Steuermotors, sondern auch in dem ge  steuerten Schalter ihren Sitz haben, welch  letzterer, da er eine Anzahl ausgeprägter  Ruhestellungen besitzt; bezüglich der Sperr  vorrichtung nicht verdreht werden darf, der       Einbai.    von Rutschkupplungen oder federnder  Zwischenglieder also nur zwischen Steuer  motor und Sperrvorrichtung, nicht     aberzwischen     letzterer und Stufenschalter erfolgen kann.      Diese Nachteile soll die den Gegenstand  der Erfindung bildende Steuerung, von der  die beiliegende schematische Zeichnung ein  Ausführungsbeispiel zeigt, vermeiden.  



  In der Figur ist 1 der zu steuernde  Schalter, der ein     Oelsclialter,    Stufenschalter,  Drehtransformator (Induktionsregler) oder       dergl.    sein     kann    und über Kettenräder 2  und 3 mittelst einer Kette 4     voll    einer Welle 5  angetrieben wird. Die Welle 5 ihrerseits  erhält ihre Bewegung von einem     Gleichstrom-          Elektromotor        11T,    der durch Kettenräder 7  und 8 und eine Kette 9 mit ihr verbunden  ist. Auf der Welle 5 sitzt eine Scheibe 10  mit einer Kerbe, in die ein mittelst einer  Feder 11 und eines     Elektromagnetes    12 ge  steuerter Riegel 13 eingreifen kann.

   Der  Antriebsmotel<B>31</B> besitzt zwei Feldwicklungen  14 und 15, von denen die Wicklung 14 bei  Lauf als     iHotor    durch     eitlen    Wendeschalter 16  mit dem Anker 17 in Reihe geschaltet wird,  während die     Wicklung    15 ständig     all    kon  stanter Spannung liegt.  



  Der Wendeschalter 16 erlaubt     durch    Um  kehrung der Stromrichtung im Anker 17 die  Drehrichtung des Steuermotors zu ändern.  Infolge vorstehender Schaltung der Feldwick  lungen des     Steuermotors    erhält derselbe eine  Charakteristik, die zwischen derjenigen eines       Reihenschlussmotors    und der eines Neben  schlussmotors liegt. Die Kontakte des Wende  schalters 16 werden durch Elektromagnete  18 und 19 gesteuert, die ihren Steuerstrom  durch Kontaktfinger 20 und 21 eines Steuer  schalters     .St    erhalten.

   Letzterer besteht aus  zwei mechanisch voneinander getrennten Tei  len 22 und 23,     voll    denen der durch ein  Handrad 24 betätigte, 23, Segmente 25, 26,  27 und Kontakte 28, 29 und 30 trägt, wäh  rend auf dem andern Teil, 22, der mit der  Antriebswelle 5 durch ein Winkelgetriebe  verbunden ist,     die-Segniente    31, 32, 33, 34  und 35 befestigt sind. Der Teil 23 sei bei  spielsweise mit     92    so verbunden, dass er in  der     eitlen    Schaltrichtung, z. B. zum Auf  schalten, gegenüber 22 nur um eine Stufe;  in der anderen     Schaltrichtung    dagegen von    jeder Stellung in eine beliebige untere Stel  lung bewegt werden kann.  



  Der Schaltvorgang vollzieht sich nun  wie folgt: Angenommen der Schalter 1, den  wir in diesem Falle als Stufenschalter eines  Triebfahrzeuges mit einer Anzahl ausgepräg  ter Fahrstellungen ansehen wollen, sei von  einer Fahrstufe auf die nächst höhere zu  verbringen. Vor Beginn der Bewegung liegt  der Riegel 13 in der Kerbe des     Sperrades    10,  die Kontakte des     Wendeschalters    sind ge  öffnet, und die Kontakte und Segmente des  Steuerschalters     k9t    in der gezeichneten Stel  lung. Das Handrad 24 des Steuerschalters     St     wird nun uni eine Stufe im     Uhrzeigersinne     bewegt.

   Dadurch bewegt sich auch die mit  dein Handrad 24 festverbundene Trommel 23  mit den daran befestigten Segmenten 25, 26  und 27 und den ebenfalls mit ihr starr ver  bundenen Kontaktfingern 28, 29 und 30.  Die Verbindung der     Kontaktfinger    28 und 29  durch das Segment 31 wird dadurch aufge  hoben, während der Kontaktfinger 30 auf das  Segment 33 aufläuft. Von der Steuerstrom  klemme 54 aus wird daher ein Stromkreis  geschlossen über den Kontaktfinger 36, das  Segment 25, den     Kontaktfinger        30-,    die Seg  mente 33 und 34, den Kontaktfinger 21,  über die Spule des     Elektromagnetes    19 und  diejenige des Riegelmagnetes 12 an die     Steuer-          stromkleinme    55.

   Der     Magnetkern,    der  rechten Hälfte des Wendeschalters 16 wird  daher angezogen und schliesst die     Kontakte     dieser Hälfte. Dadurch wird der     Stromkreis     zurr Anker 17 des Steuermotors     U    und der       Reihenschlusswicklung    14 desselben geschlos  sen. Gleichzeitig mit dein     Kontaktschluss     der rechten     Wendeschalterhälfte    ist auch  durch den Elektromagnet 12 der Riegel 13  aus der Rast 'der Sperrscheibe gezogen wor  den, so dass     c'ie    Sperrung der Steuerwelle 5  aufgehoben wird.

   Der Steuermotor     3I1    bewegt       nun    die Steuerwelle 5 mit dem damit ge  kuppelten Schalter 1 und dein Teil 22 des  Steuerschalters     St,        während    der Teil 23 des  letztern in Ruhe verbleibt. Durch diese Re  lativbewegung der Teile     22    und 23 des  Steuerschalters<B>St</B> wird nach einem einstell-      baren Verdrehungswinkel das Kontaktsegment  33 unter dem Kontaktfinger 30 ablaufen,  wodurch der Stromkreis über die Spule 19  des Wendeschalters 16 und 12 des Riegels 13  unterbrochen wird.

   Der Anker 17 sowie der  mit ihm in Reihe geschaltete Wicklungsteil  14 des Steuermotors     IM    sind dadurch strom  los, und der Riegel 13 ist bereit, nach Vol  lendung der ganzen Bewegung in die Kerbe  der Scheibe 10 einzufallen. Infolge der Wir  kung der sich drehenden Massen der antrei  benden und der angetriebenen Organe der  ganzen Steuervorrichtung dauert die Bewe  gung noch fort;

   der Anker 17 des Steuer  motors     112    dreht sich daher noch in dem vom  Teil 15 der     Feldwicklung    erzeugten Magnet  feld.     Gegen    Ende der gewünschten Bewe  gung, d. h. nach einem einstellbaren Teil  der Bewegung, die von einer Stufe zur näch  sten auszuführen ist, läuft das auf dem Teil  22 des Steuerschalters St befestigte Segment  31 unter die     Kontaktfinger    28 und 29 und  schliesst dadurch den Anker 17 des Steuer  motors<B>31</B> kurz. Der dabei im Anker indu  zierte Strom bremst diesen rasch ab, so- dass  der Riegel 13 am Ende der Bewegung beim  Einfallen in die Kerbe des Sperrades 10 nur  noch einen geringen Schlag auszuhalten hat.

    Um den Schalter 1 in entgegengesetzter Rich  tung zu bewegen, wird das Rad 24 des       Steuerkontrollers    entgegengesetzt zum Uhr  zeigersinne bewegt. Der Steuerstrom ver  läuft dann von der Klemme 54 über den  Kontaktfinger 36, das Segment 25, den Kon  taktfinger 30, die Segmente 32 und 35 und  den Kontaktfinger 20 zu den in Reihe ge  schalteten Magnetspulen 18 und 12 zur Steuer  stromklemme 55, worauf die Steuerwelle 5  den Schalter 1 im zum     vorbeschriebenen    ent  gegengesetzten Sinne bewegt.  



  Durch die Einwirkung dieser elektrischen  Bremse nach Abschaltung des Steuermotors     M     und vor dem Einfallen des Riegels 13 ist es       möglich,    den Steuermotor bis kurz vor Ende  der auszuführenden Bewegung einwirken zu  lassen, wodurch der durch die Wirkung der  sich drehenden Massen zurückzulegende Teil  der Schaltbewegung auf einen Mindestbetrag    vermindert und die Sicherheit der Schaltung  bedeutend erhöht wird.  



  An die Steuerwelle 5 können selbstver  ständlich auch mehrere Schalter 1 angekup  pelt werden. Ebenfalls können mehrere  Steuerschalter     Ast    vorgesehen werden, um die  Schalter 1 von verschiedenen Orten aus  steuern zu können. In letzterem Falle sind  dann die Bremskontakte 28 und 29 sämt  licher Steuerschalter     St    in Reihe zu schalten,  so dass der Bremsstromkreis zum Anker 17  des Steuermotors     M    jeweils nur am bedienten  Steuerschalter     geöffnet    und geschlossen wird,  Besitzt der Steuerschalter     St    so viele Stufen,  dass der Schaltwinkel für eine Stufe und  somit der Schaltweg für die Kontaktfinger  28, 29 und 30 sowie die Segmente 31, 32  und 33 klein wird,

   so wird das Ausschalten  der Magnetspulen 18     bezw.    19, sowie der  Magnetspule 12 wie auch das Kurzschliessen  des Ankers 17 des Steuermotors     131    zweck  mässigerweise in einen besondern Schalter  verlegt, der beispielsweise mit der Steuer  welle 5 gekuppelt und von dieser über eine  passende Übersetzung angetrieben wird, so  dass die Walze dieses Schalters z. B. pro  Schaltstufe eine ganze Umdrehung macht,  und so der Schaltweg dieser Steuerkontakte  beliebig gross gehalten werden kann.

   Die  Kontakte dieses     Hilfssteuerschalters    werden  dann mit denjenigen der Steuerschalter     St     so verbunden, dass am Steuerschalter der       Ankerkurzschluss-Stromkreis    aufgehoben und  die entsprechende Magnetspule des Wende  schalters 16, sowie die Riegelspule 12 ein  geschaltet werden, während am Hilfssteuer  schalter das Ausschalten dieser Magnetspulen  sowie das Schliessen des Bremsstromkreises  erfolgt.

   Anstatt die Magnetspule 12 des  Riegels 13 in Reihe zu den Magnetspulen  des Wendeschalters 16 zu legen, kann sie  auch durch einen besonderen Kontakt am  Steuerschalter<I>St</I> ein- und ausgeschaltet wer  den, womit eine beliebige     Voreilung    der Rie  gelbewegung gegenüber der Bewegung des  Steuermotors beim Ein- und Ausschalten des  Steuermotors erhalten wird.      Es wäre auch denkbar, dass ein zu steuern  des Organ, beispielsweise ein Drehtransfor  mator oder     dergl.,    in einem bestimmten Dreh  sinn, einmal aus der Ruhe bewegt, die Dre  hung der Steuerwelle seinerseits so unter  stützen würde, dass der ganzen Steuervor  richtung eine unzulässige Schaltgeschwindigkeit  erteilt werden könnte.

   In solchen Fällen  verhindert die Anordnung gemäss vorliegen  der Erfindung bei passender Bemessung der  Reihen- und     Nebenschluss-Feldwicklung    eine  unzulässige     Erhöhung    der Drehzahl der Steuer  welle, indem bei Überschreiten einer gewissen  Geschwindigkeit der Steuermotor als Strom  erzeuger auf die     Steuerstromquelle    zurück  arbeiten und somit regelnd auf die Schalt  geschwindigkeit einwirken kann.  



  Selbstverständlich lässt sich das Drehmo  ment des Elektromotors     M    auch auf irgend  eine andere Art, wie z. B. durch Seil- oder    Schneckengetriebe, auf den zu steuernden  Schalter übertragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur stufenweisen Steuerung von elektrischen I'ahrzeugen durch einen mit zwei Feldwicklungen, einer Nebenschluss- und einer Seriewicklung, versehenen Steuermotor, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker des Steuermotors in einem ersten begrenzten Teil der Steuerbewegung im gemeinsamen Feld beider Wicklungen arbeitet, in einem zweiten begrenzten Teil der Steuerbewegung im Feld der einen Wicklung sich weiterdreht und in einem dritten begrenzten Teil der Steuerbe wegung behufs Abbremsung kurzgeschlos sen ist.
CH99653D 1922-03-27 1922-03-27 Einrichtung zur stufenweisen Steuerung von elektrischen Fahrzeugen. CH99653A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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