CH99573A - Getriebe zur Umwandlung einer drehenden in eine hin- und hergehende Bewegung. - Google Patents
Getriebe zur Umwandlung einer drehenden in eine hin- und hergehende Bewegung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H21/10—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
- F16H21/16—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
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Description
Getriebe zur Umwandlung einer drehenden in eine hin- und hergehende Bewegung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Getriebe zur Umwandlung einer drehen den in eine hin- und hergehende Bewegung, z.B. für den Schlitten einer Werkzeug maschine, insbesondere für einen solchen einer Strickmaschine. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt, und Fig. 3 schematisch eine bestimmte Stel lung verschiedener Teile. Es ist 1 die Antriebswelle, welche sich stets in der gleichen Richtung dreht. Sie be sitzt auf ihrer ganzen Länge eine Nut 2. Auf der Welle sitzt achsial verschiebbar eine Hülse 4, welche durch einen Keil 3 von der Welle 1 stets mitgedreht wird. Die Hülse hat eine solche Länge, dass sie in ihren beiden Endstellungen aus dem Gehäuse 13, welches das ganze Getriebe einschliesst, vorragt. In Fig. 1 ragt das linke Ende vor und in Fig. 3 das rechte. Auf dieser Hülse sitzen als Um steuerungsorgane zwei Klauenhülsen 5 und 5', ebenfalls achsial verschiebbar und durch Keile 7, 7' von der Hülse mitgedreht, Jede Klauenhülse ragt in ihrer Schliessstellung, wie dies bei der Klauenhülse 5 in Fig. 1 links gezeichnet ist, etwas über das Gehäuse 13 nach aussen vor, jedoch nicht so weit, wie die Hülse 4. An dem Gehäuse 13 sind, auf den Klauenhülsen 5, 5' sitzend, frei drehbar, zwei entgegengesetzt gerichtete Winkelräder 6, 6' angeordnet, die mit einem grösseren Winkelrad 8 kämmen. Das Winkelrad 8 sitzt auf einer Welle 9, auf der auch ein Zahnrad 10 fest ist (Fig. 2). Letzteres rollt sich auf einer ortsfesten Zahnstange 11 ab. Das Ge häuse 13 ist mit dem hin und her zu bewe genden Maschinenteil fest verbunden. Die Teile 6, 6', 8, 9, 10 und 11 bilden einen die Drehung der Welle 1 in eine gradlinige Be wegung umwandelnden Übertragungsmecha nismus, wobei die Winkelräder 6 und 6' als die Kupplungshälften zu den Umsteuerungs organen 5 und 5' ausgebildet sind. In der Mitte der Hülse 4 ist ein Schleif ring 14 angeordnet; an welchem gelenkig beiderseits Umwurffedern 15, 15' angreifen, welche anderends drehbar am Gehäuse auf gehängt sind. Diese Federn sind durch Te- leskopbolzen geführt. Sie haben das Bestre ben, die Hülse 4 stets in die eine oder andere Endstellung, also nach rechts oder links zu drücken, in welcher Endstellung die dortige Kupplung 5, 6 bezw. 5', 6' geschlossen ist. Die Teile 14, 15, 15' bilden also einen Si cherungsmechanismus, um entweder die Kupplung 6, 5 oder die Kupplung 6', 5' in geschlossener Lage zu sichern und damit die Lage der Umsteuerungsorgane 5 und 5' in ihren wirksamen Lagen. Auf der Antriebswelle 1 sitzen zwei An schläge 12 und 12' beiderseits des Gehäuses 13. Der Abstand der Anschläge voneinander ist einstellbar und bestimmt den Weg, wel chen der Maschinenteil zu machen hat. Die Arbeitsweise dieses Umkehrgetriebes ist folgende: Das Gehäuse 13 bewegt sich bei Drehung der Welle 1 je nachdem, ob die rechte oder linke Kupplung geschlossen ist, auf der Welle 1 achsial. Angenommen, es bewegt sich aus der Stellung nach Fig. 1 nach links, dann wird nach einiger Zeit der aus dem Ge häuse 13 vorstehende Teil der Hülse 4 an den Anschlag 12 anschlagen, so dass die Hülse 4 stehen bleibt, während das Gehäuse 13 sich noch weiter nach links bewegt. Durch das Stehenbleiben der Hülse 4 werden die Federn 15, 15' gespannt, jedoch bleibt die Kupplung 5, 6 geschlossen. Nach einiger Zeit stösst auch der vorstehende Teil der Klauenhülse 5 gegen den Nocken 12 und bleibt ebenfalls stehen, während das Gehäuse 13 mit dem Winkelrad 6 noch etwas weiter nach links sich bewegen kann, in die Stel lung nach Fig. 3. Hierdurch ist zunächst die Kupplung 5, 6 gelöst, so dass also das Rad 6 leer mit dem Rad 8 kämmt. Kurz vorher haben die Federn 15, 15' die Totpunktlinie 20 (Fig. 3) überschritten, so dass sie sich nun entspannen können, die Hülse 4 nach rechts schnellen und die Kupplung 5', 6' schliessen. Die Folge hiervon ist, dass nun das Winkel rad 6' kraftschlüssig mit dem Winkelrad 8 arbeitet und das Gehäuse 17 so nach rechts bewegt. Stösst dann die nunmehr auf der rechten Seite am Gehäuse 13 vorstehende Hülse 4 gegen den Anschlag 12, so wieder holt sich das Spiel, und das Getriebe kehrt wieder um. Die Klauen der Klauenhülsen 5, 5' und diejenigen der Winkelräder 6, 6' sind derart ausgespart, dass die Kupplung sich vollziehen kann, ohne dass die Zähne aufeinander tref fen, welches auch die Stellung der Hülsen und der Winkelräder zueinander sein mag. Während der Hin- und Herbewegung des Gehäuses 13 können sich die Kupplungen nicht selbsttätig öffnen, da die Federn be ständig einen Druck auf die eingekuppelte Klauenhülse ausüben. Die Drehbewegung der Antriebswelle 1 kann immer die gleiche bleiben. Die Geschwindigkeit des Gehäuses 13 und damit des hin und her zu bewegen den Maschinenteils ist abhängig von der Tourenzahl der Welle 1 und von dem Über setzungsverhältnis der Zahngetriebe. Es könnte auch nur eine Umwurffeder angeord net sein. Gegenüber den bisherigen, dem gleichen Zwecke dienenden Getrieben, hat das be schriebene den Vorteil einer einfachen Bau art und denjenigen, dass sein Mechanismus in einem Gehäuse verschlossen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Getriebe zur Umwandlung einer drehen den in eine hin- und hergehende Bewegung, gekennzeichnet durch ein auf einer stets im gleichen Sinne zu drehenden Antriebswelle achsial verschiebbares Gehäuse und durch beiderseits des Gehäuses auf der Antriebs welle verstellbar sitzende Anschläge, ferner gekennzeichnet durch einen die Drehung der Antriebswelle in eine geradlinige Bewe gung umwandelnden Übertragungsmechanis mus, durch im Gehäuse befindliche Um steuerungsorgane für den Übertragungsmecha nismus und durch einen mit mindestens einer Umwurfsfeder versehenen Sicherungsmecha nismus zur Sicherung der Umsteuerungs- organe in wirksamen Stellungen, wobei so wohl die Vmsteuerungsorgane,als auch der Sicherungsmechanismus von den Anschlägen betätigt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Umkehrgetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der An triebswelle im Gehäuse eine achsial ver schiebbare, sich mit der Welle drehende Hülse angeordnet ist, welche in zwei End- stellungen teilweise aus dem Gehäuse vor ragt, um durch Anprall an je einen der Anschläge verschoben zu werden, dass ferner auf der Hülse im Gehäuse als Um steuerungsorgane verschiebbare Kupp lungshälften sitzen, welche teilweise eben falls aus dem Gehäuse vorragen können, wobei Winkelräder, die am Gehäuse lose drehbar gelagert sind, zweite Kupplungs hälften bilden,wobei jede erstere Kupp lungshälfte durch Anprall an einen der Anschläge achsial verschoben wird zur Öffnung ihrer Kupplung und zur Um schaltung des Übertragungsmechanismus. 2. Umkehrgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Sicherungsvorrichtung an der Mitte der Hülse ein Schleifring angeord net ist, an dem gelenkig Umwurfsfedern angreifen, welche anderends gelenkig am Gehäuse aufgehängt sind, derart, dass beim Anprall eines aus dem Gehäuse vor stehenden Teils der Hülse an einen An schlag diese Federn in und über eine Totpunktlage hinaus geschwungen werden. 3.Umkehrgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Winkelräder mit einem grösseren Winkelrad des Übertra gungsmechanismus kämmen und es ab wechselnd antreiben, mit welchem Winkel rad ein Zahnrad in Bewegungsverbindung steht, das sich auf einer ortsfesten Zahn stange abrollt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH99573T | 1921-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH99573A true CH99573A (de) | 1923-06-01 |
Family
ID=4357534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99573D CH99573A (de) | 1921-10-08 | 1921-10-08 | Getriebe zur Umwandlung einer drehenden in eine hin- und hergehende Bewegung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH99573A (de) |
-
1921
- 1921-10-08 CH CH99573D patent/CH99573A/de unknown
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