CH99573A - Getriebe zur Umwandlung einer drehenden in eine hin- und hergehende Bewegung. - Google Patents

Getriebe zur Umwandlung einer drehenden in eine hin- und hergehende Bewegung.

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CH99573A
CH99573A CH99573DA CH99573A CH 99573 A CH99573 A CH 99573A CH 99573D A CH99573D A CH 99573DA CH 99573 A CH99573 A CH 99573A
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CH
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housing
sleeve
stops
drive shaft
transmission mechanism
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Inventor
Eichenberger John
Original Assignee
Eichenberger John
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/16Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


  Getriebe zur Umwandlung einer drehenden in eine hin- und hergehende Bewegung.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Getriebe zur Umwandlung einer drehen  den in eine hin- und hergehende Bewegung,  z.B. für den Schlitten einer Werkzeug  maschine, insbesondere für einen solchen  einer Strickmaschine.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt, und zeigt:  Fig. 1 einen Längsschnitt,  Fig. 2 einen Querschnitt, und  Fig. 3 schematisch eine bestimmte Stel  lung verschiedener Teile.  



  Es ist 1 die Antriebswelle, welche sich  stets in der gleichen Richtung dreht. Sie be  sitzt auf ihrer ganzen Länge eine Nut 2. Auf  der Welle sitzt achsial verschiebbar eine  Hülse 4, welche durch einen Keil 3 von der  Welle 1 stets mitgedreht wird. Die Hülse hat  eine solche Länge, dass sie in ihren beiden  Endstellungen aus dem Gehäuse 13, welches  das ganze Getriebe einschliesst, vorragt. In  Fig. 1 ragt das linke Ende vor und in Fig. 3  das rechte. Auf dieser Hülse sitzen als Um  steuerungsorgane zwei Klauenhülsen 5 und  5', ebenfalls achsial verschiebbar und durch    Keile 7, 7' von der Hülse mitgedreht, Jede  Klauenhülse ragt in ihrer Schliessstellung,  wie dies bei der Klauenhülse 5 in Fig. 1  links gezeichnet ist, etwas über das Gehäuse  13 nach aussen vor, jedoch nicht so weit, wie  die Hülse 4.

   An dem Gehäuse 13 sind, auf  den Klauenhülsen 5, 5' sitzend, frei drehbar,  zwei entgegengesetzt gerichtete Winkelräder  6, 6' angeordnet, die mit einem grösseren  Winkelrad 8 kämmen. Das Winkelrad 8 sitzt  auf einer Welle 9, auf der auch ein Zahnrad  10 fest ist (Fig. 2). Letzteres rollt sich auf  einer ortsfesten Zahnstange 11 ab. Das Ge  häuse 13 ist mit dem hin und her zu bewe  genden Maschinenteil fest verbunden. Die  Teile 6, 6', 8, 9, 10 und 11 bilden einen die  Drehung der Welle 1 in eine gradlinige Be  wegung umwandelnden Übertragungsmecha  nismus, wobei die Winkelräder 6 und 6' als  die Kupplungshälften zu den Umsteuerungs  organen 5 und 5' ausgebildet sind.  



  In der Mitte der Hülse 4 ist ein Schleif  ring 14 angeordnet; an welchem gelenkig  beiderseits Umwurffedern 15, 15' angreifen,  welche     anderends    drehbar am Gehäuse auf  gehängt sind. Diese Federn sind durch Te-      leskopbolzen geführt. Sie haben das Bestre  ben, die Hülse 4 stets in die eine oder andere  Endstellung, also nach rechts oder links zu  drücken, in welcher Endstellung die dortige  Kupplung 5, 6 bezw. 5', 6' geschlossen ist.  Die Teile 14, 15, 15' bilden also einen Si  cherungsmechanismus, um entweder die  Kupplung 6, 5 oder die Kupplung 6', 5' in  geschlossener Lage zu sichern und damit die  Lage der Umsteuerungsorgane 5 und 5' in  ihren wirksamen Lagen.  



  Auf der Antriebswelle 1 sitzen zwei An  schläge 12 und 12' beiderseits des Gehäuses  13. Der Abstand der Anschläge voneinander  ist einstellbar und bestimmt den Weg, wel  chen der Maschinenteil zu machen hat.  



  Die Arbeitsweise dieses Umkehrgetriebes  ist folgende:  Das Gehäuse 13 bewegt sich bei Drehung  der Welle 1 je nachdem, ob die rechte oder  linke Kupplung geschlossen ist, auf der  Welle 1 achsial. Angenommen, es bewegt sich  aus der Stellung nach Fig. 1 nach links,  dann wird nach einiger Zeit der aus dem Ge  häuse 13 vorstehende Teil der Hülse 4 an  den Anschlag 12 anschlagen, so dass die  Hülse 4 stehen bleibt, während das Gehäuse  13 sich noch weiter nach links bewegt. Durch  das Stehenbleiben der Hülse 4 werden die  Federn 15, 15' gespannt, jedoch bleibt die  Kupplung 5, 6 geschlossen. Nach einiger  Zeit stösst auch der vorstehende Teil der  Klauenhülse 5 gegen den Nocken 12 und  bleibt ebenfalls stehen, während das Gehäuse  13 mit dem Winkelrad 6 noch etwas weiter  nach links sich bewegen kann, in die Stel  lung nach Fig. 3.

   Hierdurch ist zunächst die  Kupplung 5, 6 gelöst, so dass also das Rad 6  leer mit dem Rad 8 kämmt. Kurz vorher  haben die Federn 15, 15' die Totpunktlinie  20 (Fig. 3) überschritten, so dass sie sich nun  entspannen können, die Hülse 4 nach rechts  schnellen und die Kupplung 5', 6' schliessen.  Die Folge hiervon ist, dass nun das Winkel  rad 6' kraftschlüssig mit dem Winkelrad 8  arbeitet und das Gehäuse 17 so nach rechts  bewegt. Stösst dann die nunmehr auf der  rechten Seite am Gehäuse 13 vorstehende    Hülse 4 gegen den Anschlag 12, so wieder  holt sich das Spiel, und das Getriebe kehrt  wieder um.  



  Die Klauen der Klauenhülsen 5, 5' und  diejenigen der Winkelräder 6, 6' sind derart  ausgespart, dass die Kupplung sich vollziehen  kann, ohne dass die Zähne aufeinander tref  fen, welches auch die Stellung der Hülsen  und der Winkelräder zueinander sein mag.  



  Während der Hin- und Herbewegung des  Gehäuses 13 können sich die Kupplungen  nicht selbsttätig öffnen, da die Federn be  ständig einen Druck auf die eingekuppelte  Klauenhülse ausüben. Die Drehbewegung  der Antriebswelle 1 kann immer die gleiche  bleiben. Die Geschwindigkeit des Gehäuses  13 und damit des hin und her zu bewegen  den Maschinenteils ist abhängig von der  Tourenzahl der Welle 1 und von dem Über  setzungsverhältnis der Zahngetriebe. Es  könnte auch nur eine Umwurffeder angeord  net sein.  



  Gegenüber den bisherigen, dem gleichen  Zwecke dienenden Getrieben, hat das be  schriebene den Vorteil einer einfachen Bau  art und denjenigen, dass sein Mechanismus in  einem Gehäuse verschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Getriebe zur Umwandlung einer drehen den in eine hin- und hergehende Bewegung, gekennzeichnet durch ein auf einer stets im gleichen Sinne zu drehenden Antriebswelle achsial verschiebbares Gehäuse und durch beiderseits des Gehäuses auf der Antriebs welle verstellbar sitzende Anschläge, ferner gekennzeichnet durch einen die Drehung der Antriebswelle in eine geradlinige Bewe gung umwandelnden Übertragungsmechanis mus, durch im Gehäuse befindliche Um steuerungsorgane für den Übertragungsmecha nismus und durch einen mit mindestens einer Umwurfsfeder versehenen Sicherungsmecha nismus zur Sicherung der Umsteuerungs- organe in wirksamen Stellungen, wobei so wohl die Vmsteuerungsorgane,
    als auch der Sicherungsmechanismus von den Anschlägen betätigt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Umkehrgetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der An triebswelle im Gehäuse eine achsial ver schiebbare, sich mit der Welle drehende Hülse angeordnet ist, welche in zwei End- stellungen teilweise aus dem Gehäuse vor ragt, um durch Anprall an je einen der Anschläge verschoben zu werden, dass ferner auf der Hülse im Gehäuse als Um steuerungsorgane verschiebbare Kupp lungshälften sitzen, welche teilweise eben falls aus dem Gehäuse vorragen können, wobei Winkelräder, die am Gehäuse lose drehbar gelagert sind, zweite Kupplungs hälften bilden,
    wobei jede erstere Kupp lungshälfte durch Anprall an einen der Anschläge achsial verschoben wird zur Öffnung ihrer Kupplung und zur Um schaltung des Übertragungsmechanismus. 2. Umkehrgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Sicherungsvorrichtung an der Mitte der Hülse ein Schleifring angeord net ist, an dem gelenkig Umwurfsfedern angreifen, welche anderends gelenkig am Gehäuse aufgehängt sind, derart, dass beim Anprall eines aus dem Gehäuse vor stehenden Teils der Hülse an einen An schlag diese Federn in und über eine Totpunktlage hinaus geschwungen werden. 3.
    Umkehrgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Winkelräder mit einem grösseren Winkelrad des Übertra gungsmechanismus kämmen und es ab wechselnd antreiben, mit welchem Winkel rad ein Zahnrad in Bewegungsverbindung steht, das sich auf einer ortsfesten Zahn stange abrollt.
CH99573D 1921-10-08 1921-10-08 Getriebe zur Umwandlung einer drehenden in eine hin- und hergehende Bewegung. CH99573A (de)

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