CH98233A - Zweitourenschnellpresse. - Google Patents

Zweitourenschnellpresse.

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CH98233A
CH98233A CH98233DA CH98233A CH 98233 A CH98233 A CH 98233A CH 98233D A CH98233D A CH 98233DA CH 98233 A CH98233 A CH 98233A
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Hanauer Enrico
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Hanauer Enrico
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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

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      Zweitourenschnellpresse.       Gegenstand vorliegender zusätzlicher Er  findung ist eine Verbesserung der im Patent  anspruch des Hauptpatentes     gehennzeicline-          tenZweitourenschnellpresse.        Beidieser    Presse  ist die     Bogenauslegevorrichtung    derart ver  kürzt,     dass    sie nicht über die     Endstellung     des     Karrenantriebrahmens,        bezw.    nicht über  den     Laufbahnenrahmen.    hinausgeht,

   und ist  das     Auftragwalzenfarbwerk    hinter den       Druckzylinder    verlegt und der letztere mit  der     Einleoevorrichtung    derart nach vorn  <I>n</I>  gegen die Auslegevorrichtung hin und über  die     Karrenantriebsvorriehtung    gerückt,     dass     die Einlegevorrichtung nicht wesentlich über  die Endstellung     ffies        Karrenantriebrahmens,          bezw.    über das hintere Ende des     Laufbahnen-          rabmens    hinausgeht.  



  In der Beschreibung des Hauptpatentes  ist darauf hingewiesen,     dass    das hinter den       Druchzylinder    verlegte     Auftragwalzenfarb7     werk vorteilhaft als     sogenanntes    Zylinder  farbwerk ausgebildet wird.  



  Bekanntlich werden bei     Sehnellpressen     solche Zylinderfarbwerke durch eine am       Druelzfundament    angeordnete     Zalinstange       unter Vermittlung eines     sogenannten        Farb-          werkzwischenrades    angetrieben, wodurch die  Zahnstange und das Zwischenrad stark be  ansprucht werden, da das ganze     Zylinder-          farbwerk    von diesen beiden Maschinenteilen.

    angetrieben werden     muss;    ferner wird das  Druckfundament und mithin auch der     An-          Lriebmechanismus    desselben sehr stark     bean-          4prucht,    da dieses     Zylinderfarbwerk    nach  zwei verschiedenen     Drehrichü-tngen    hin,  wechselweise vom     Geschwindigkeitswert   <B>0</B> an  steigend bis zum     Mehstgeseliwindigkeitswert     angetrieben werden     muss,    um sodann von dem       Höchstgesellwindigkeitswert    abfallend bis zum  Geschwindigkeitswert<B>0</B> abgebremst zu wer  den.  



  Um nun bei der im     Patentansprucli    des       Ilauptpatentes    gekennzeichneten     Zweitouren-          schnellpresse    die     Karrenantriebsvorrichtung     zu entlasten, ist dieses     Zylinderfarbwerk    in  zwei     Farbwalzengruppen    unterteilt, und zwar  in eine     farbverreibende    Walzengruppe, die  einen in einem Drehungssinne     kontinuier-          liehen    Antrieb von einem sich drehenden       Afaschinenteil,    zum Beispiel Welle oder Rad,      vorteilhaft vom     Druchzylinderrad,    erhält,<B>und</B>  in eine,

       fiirbauftraz,l#-ende    Walzengruppe, de  ren Antrieb durch das     Druel-ifund,.imeiit        er-          folo,t.        Zweehs    der Farbe vom     Ver-          reibefarbwerk        a-uf    das     Auftragefarbwerk    ist  mindestens eine die Abgabe periodisch ver  mittelnde Walze vorgesehen.  



  In den     Fig.   <B>1-3</B> der beigegebenen Zeich  nung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes     und    in     Fig.    4 eine Detail  variante dargestellt.  



  Die     darcestellte    Presse weist alle im       Patent-iinsprueh    des     Ilauptpatentes    angeführ  ten Merkmale     auf.     



  <B>An</B> der Unterseite des     Dritehfundamentes          (Fi-.   <B>L</B>     '-)    und<B>3),</B> welches durch ein     Antrieb-          rad    hin- und     herbewegot    wird, befindet- sieh  eine     Zahnstancre        4-,    diese     hann    man, um das       Druel#fi--ind,i,meiit    möglichst wenig einseitig  zu belasten, zwischen den Laufbahnen     und     nach der     Masehinenmitte    hin anordnen.

   Die       Zahnstanole    4 treibt ein Rad<B>5,</B> welches     mö(),-          lichst    in der     Masehinenlängsmitte    angebracht  ist. Die Weglänge der Zahnstange 4 ist genau  <B>,so</B>     0,ross    -wie die Weglänge des     Dritelzfl-incl#a-          mentes    2.

   Es werden somit die beiden<U>Weg</U>       endstelluno,en    der     Z,-tlinstanoe    4 die beiden       XVegendstellungen    des  M',<B>15'</B>     (Fig.1        bez-w.    die     beidejll-Tmo,rL-iizun-          ly        n          Ile    des     Laufbahnenrahmens   <B>16', 17'</B>     nieli        t,     oder nicht wesentlich überragen,

  <B>je</B> nachdem  man das Rad<B>5</B> mehr oder weniger in oder       aus    der     31asehinenlängsmitte    angeordnet     hat.     



  Das<B>Rad</B>     ;5    treibt ein Rad<B>6</B> (Für.<B>1</B>     #    2     und     <B>3),</B> welches in der Ebene, des Rades<B>5</B> liegt.  Auf der Welle des Rades<B>5</B> sitzt. in der Nähe  der     31,asehinenwand    ein Zahnrad<B>i,</B> welches  die Zahnräder<B>8</B> und<B>9</B> treibt.     Das        'Rad   <B>9</B>     be-          wegl    dann durch Rad<B>1-0</B> den Reibzylinder 12.  Durch das Zahnrad<B>11</B> wird die     Dr(,libe-#%#e-          ,gung,    auf die Reibzylinder<B>13</B> und 14     über-          e#     tragen.

   Die Reibzylinder 12,<B>13,</B> 14     #virken     drehend auf die     Massewalzen   <B>15, 16, 17</B> und  <B>18</B> ein. Ein     Reiber   <B>29,</B> welcher im Bedarfs  falle uni die Walze<B>16</B> drehbar     ist,    -wird durch  diese in Bewegung gesetzt.

   Da dieses     be-          en   <B><I>kn</I></B>       sehriebene    Farbwerk das     AuftranIarbwerk     darstellt, so     muss    sieh dasselbe genau in Über-  
EMI0002.0073     
  
    eill#st-in',nung <SEP> mit <SEP> dem <SEP> 1)rii(#l#fiiiid"iiiient <SEP> <B>2</B>
<tb>  bezw. <SEP> mit <SEP> dein <SEP> <B>3)</B> <SEP> bewelgen, <SEP> was
<tb>  errei,-lit <SEP> indem <SEP> dieses <SEP> Farbwerk <SEP> seinen
<tb>  .'illtrieb <SEP> von <SEP> dem <SEP> hin- <SEP> und <SEP> lier,--,ehenderi
<tb>  Druchiund-,inei#t <SEP> -2 <SEP> durvli <SEP> die, <SEP> Zohnsfange <SEP> 4
<tb>  iiii.(1 <SEP> das <SEP> Zahnrad <SEP> <B>5</B> <SEP> erbält.
<tb>  



  Der <SEP> <B>1</B> <SEP> -\-,-ircl <SEP> cluruh <SEP> ein <SEP> Zahn  rad, <SEP> <B>19</B> <SEP> Tig, <SEP> <B>L</B> <SEP> 2 <SEP> -und <SEP> <B>3)</B> <SEP> in <SEP> Drehung, <SEP> versetzt.
<tb>  und <SEP> zv-gr <SEP> erfol-'t <SEP> diese <SEP> Um(Irfhiiii-- <SEP> in <SEP> stet.#
<tb>  mit
<tb>  förmi-er <SEP> <B>Dü#,</B> <SEP> Druckfunda  mit <SEP> dem <SEP> Subriftsatz <SEP> <B>3</B> <SEP> bewegt <SEP> sieb. <SEP> mit
<tb>  Ausnahme <SEP> der <SEP> beidseitigen <SEP> Umkehrbewe  in <SEP> ),icieher <SEP> Gesehwindio,keit <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  und <SEP> während <SEP> der <SEP> Druchperiorle
<tb>  in <SEP> Bewegungsriehtung.
<tb>  



  Der <SEP> Antrieb <SEP> der <SEP> fa.rbverreil)end(,n <SEP> #Val  zengruppe <SEP> erfolgt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Zahnräder <SEP> 20,
<tb>  von <SEP> denen <SEP> das <SEP> eine <SEP> in <SEP> das <SEP> Zahnrad <SEP> <B>19</B> <SEP> ein  ,OllIleift. <SEP> während <SEP> das <SEP> andere. <SEP> auf <SEP> der
<tb>  ,inrad. <SEP> in <SEP> das <SEP> auf <SEP> der <SEP> Achse
<tb>  Welle <SEP> sitzende <SEP> Zal
<tb>  des <SEP> Reibzylinders <SEP> 292 <SEP> sitzende <SEP> Ziffinrad <SEP> 21 <SEP> P.iii  öTeift <SEP> und <SEP> somit <SEP> diesen <SEP> Reibzylinder <SEP> in <SEP> Dre  hung <SEP> versetzt. <SEP> -Man <SEP> wird <SEP> vorteilhaft <SEP> den <SEP> Reib  zylinder <SEP> <B>22</B> <SEP> in <SEP> --leielier <SEP> Umfangsgesehwindig  keit <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Driiipl#z#rlinder <SEP> <B>1.</B> <SEP> drehen <SEP> lassen.
<tb>  Mit <SEP> den,.

   <SEP> PZeibzvliiiclf-r <SEP> -)'2 <SEP> clreh(-ii <SEP> sieh <SEP> dann <SEP> auch
<tb>  dpr <SEP> Verreiber <SEP> -2,3 <SEP> und <SEP> die <SEP> Massewalzen <SEP> <B>-)1, <SEP> 2.5.</B>
<tb>  Tin <SEP> Bedarfsfalle <SEP> hönnün <SEP> auch <SEP> noch <SEP> -weitere
<tb>  #V.,Im-p. <SEP> ongeordnet <SEP> werden. <SEP> Die <SEP> <B>Zuführung</B>
<tb>  der <SEP> zu <SEP> verreibenden <SEP> Farbe <SEP> erfolgt <SEP> durch <SEP> einen
<tb>  Hebür <SEP> <B>26,</B> <SEP> der <SEP> die <SEP> Farbe <SEP> von <SEP> der <SEP> Duldor  V.-191ze <SEP> <B>'27</B> <SEP> entnimmt, <SEP> die <SEP> in <SEP> dem <SEP> Farbkasten
<tb>  <B><U>-)8</U></B> <SEP> drehbar <SEP> ist.
<tb>  



  Diese <SEP> nennt <SEP> man <SEP> das
<tb>  Verreibefarbwerk <SEP> im <SEP> Gel-,ensatz <SEP> <B>zu</B> <SEP> dem <SEP> Auf  Iragefarbwerk <SEP> Da., <SEP> erstere <SEP> Farbwürk <SEP> ent  nimmt <SEP> die <SEP> Farbe <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Farbkasten <SEP> <B>28</B> <SEP> und
<tb>  7erteilt <SEP> die <SEP> Farbe <SEP> derg(Istalt, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> an <SEP> das
<tb>  -ii)o#eo>el)pn <SEP> werden <SEP> kann.
<tb>  <I>n <SEP> <B>#</B></I>
<tb>  <B>D,#,</B> <SEP> periodische <SEP> Abgeben <SEP> der <SEP> verriebenen
<tb>  Farbe <SEP> erfolgt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Massewalze <SEP> <B>25,</B> <SEP> die
<tb>  zu <SEP> diesem <SEP> Zweche, <SEP> schwingbar <SEP> -um <SEP> den <SEP> Reib  zylinder <SEP> <U>"-2</U> <SEP> geingert <SEP> ist <SEP> Tig.

   <SEP> <B>22).</B> <SEP> Soll <SEP> nun
<tb>  <B>,-</B> <SEP> en
<tb>  die <SEP> Massewalze <SEP> <B>'25</B> <SEP> "in <SEP> (las <SEP> Auftragefarb  werk <SEP> Farbe, <SEP> abgeben. <SEP> so <SEP> lässt <SEP> man <SEP> durch <SEP> eine
<tb>  i--nete <SEP> Vorriehtun-, <SEP> die <SEP> Nassewalze <SEP> <B>25</B> <SEP> so
<tb>  r_I <SEP> <B>ZD</B>         weit     ab-warts    schwingen, bis diese den     Reib-          z        vlinder    14 berührt und sich dann einerseits  mit diesem Lind anderseits mit dem     Reib-          zvIinder   <B>2929</B> abrollt.

   Durch diese Verbindung  wird ein Ausgleich der Farbe erreicht, da das       farbreicho        Verreibefarbwerk    Farbe an das       farbarme        Auftragefarbwerh    abgibt.     Die          {"1"ertragung    der Farbe geschieht bei der     be-          !#-(#liriebenen    Anordnung in dem Zeitraume,       in    dem die     Bewegungsgesehwindigkeit    beider  Farbwerke gleich. ist.

   Man kann aber auch  die     Massewalze   <B>25</B> bei der Berührung mit  dem Reibzylinder 14 ausser Berührung mit  dem Reibzylinder     22    bringen, und es 'können  dann     flie    beiden Farbwerke sich mit ver  schiedener     Geschwindiglwit    bewegen. Es  können auch mehrere die Abgabe der Farbe  vom     Verreibefarbwerk    auf das     Auftragefarb-          .werk    periodisch vermittelnde Walzen vor  handen sein.  



  Um eine recht gute     Verreibung    und     Auf-          tragung    der Farbe zu erzielen, sind sowohl  die Durchmesser der     Massewalzen,    als auch  die Durchmesser der     Verreibewalzen    ver  schieden gross. Ferner können die Farbwerke,  um die     Verreibung    noch     intensi   <B>'</B>     ver    zu gestal  ten, mehrfach statt nur einfach angeordnet  werden.  



       In        Fig.    4 ist eine weitere Ausführungs  form für die     Farbüberfragung    dargestellt,  wobei die     Massewalze   <B>25</B> um die Walze 14  schwingt und somit mit dem Reibzylinder  22 in und ausser Kontakt gebracht wird. Es  kann natürlich, auch eine andere Walze     fi,*[r     den gleichen Effekt dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI1-. Zweitourenschnellpresse nach dem Pa tentanspruch, des Rauptpatentes, dadurell gekennzeichnet, dass das Auftragwalzen- farbwerk der Presse als Zylinderfarbwerk ausgebildet ist, welches aus einem Verreibe- farbwerk, und einem Auftragefarbwerk be steht, voll welchen das erstere kolitinuierlielt in einem Drelisinn von einem sich drehenden Ifaschinenteil,
    und das Auftragefarbwerh. von dem Druckfundament angetrieben wird, und dass, zwecks AbgebeDs der Farbe vom Verreibefarbwerk auf das Auftragefarbwerk, mindestens eine diese Abgabe periodisch ver mittelnde Walze vorgesehen ist.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Zweitourensahnellpresse #gemäss dem vor stehenden Patentanspruch, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass das Auftragefarbwerh seinen Antrieb von einem nach der Maschi- nenlängsmitte hin angeordneten Zahnrad und einer am Druchfundament; angebrach ten Zahnstange erhält.
    2. Zweitourenschnellpresse gemäss dem vor stehenden Patentansprucli und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zwecks inniger Verreibung des Farbstof fes die Walzen und die Reibzylin(ler des Verreibefarbwerkes und des Auftrage- farbwerhes unter sieh verschiedene Durch messer haben.
CH98233D 1920-11-11 1921-06-21 Zweitourenschnellpresse. CH98233A (de)

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DE98233X 1920-11-11
CH94470T 1921-06-21

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