CH98012A - Schiebefenster, insbesondere für Wagen. - Google Patents

Schiebefenster, insbesondere für Wagen.

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CH98012A
CH98012A CH98012DA CH98012A CH 98012 A CH98012 A CH 98012A CH 98012D A CH98012D A CH 98012DA CH 98012 A CH98012 A CH 98012A
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CH
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Inventor
Sohn Seegers
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Seegers & Sohn
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D25/00Window arrangements peculiar to rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description


  



     Schiebefenster,    insbesondere für Wagen.



   Gegenstand der Erfindung ist eine insbe sondere für Wagen bestimmte Schiebefenster einrichtung, bei der die Vorrichtung zum Ver stellen des Fensters so angeordnet ist, dass sie bei verschiedenartiger Form von Wänden und
Türen ohne Schwierigkeit angebracht und in gleicher Ausführung für Fenster von ver    @   Breite benutzt werden kann.



   Es ist bekannt, zur Verstellung von   
Schiebefenstern an. Wagen Kettengetriebe    zu benutzen, deren Kette an dem beweglichen
Fensterteile angreift. Einrichtungen dieser
Art sind aber bei Wagen mit unten einwärts gebogenen Wänden nicht brauchbar, da das
Kettengetriebe eine dem   Hure.    des Fensters entsprechende Ausdehnung nach unten be sitzen muss. Es ist ferner   bekannt, Schiebe-    fenster mittelst eines Zahnradgetriebes zu bewegen, welches auf Zahnstangen wirkt, die an dem beweglichen Fensterteile   seitlich an-    gebracht sind. Durch die Zahnstangen erhält die Einrichtung ebenfalls eine zu weite Ausdehnung nach unten.

   Ferner kann nicht das gleiche Zahnradgetriebe für Fenster von ver  schiedener    Breite benutzt werden, Auch lassen die Zahnstangen sich nicht an   rahmenlosen   
Fenstern anbringen.



   Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass zur Verstellung des Fensters ein Getriebe dient, das aus einem kleineren, von Hand drehbaren Zahnrade und einem in dieses ein  greifenden, grosseren,    fest mit einem an einem Halter der Fensterscheibe angreifenden Hebel verbundenen Zahnrade besteht. Hierdurch können die erwähnten Nachteile der   beliann-    ten Einrichtungen vermieden werden.



   Die Zeichnung stellt den   Erfindungs-    gegenstand in einem'Ausführungsbeispiele mit abgeänderten Einzelheiten dar, und zwar zeigt Fig.   1    eine Innenansicht der   Einrich-    tung an einem   Türfenster    ohne die zur Lagerung der Getriebeteile dienende Deckplatte bei der tiefsten Stellung des Fensters, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A B in Fig.   1,    Fig. 3 eine der Darstellung in Fig.   1    ent  sprechende    Ansicht der Einrichtung bei der höchsten Stellung des Fensters, Fig. 4 einen Teil eines Längsschnittes durch die Tür mit vollständig geschlossenem Fenster nach Linie C D in Fig. 3 in grösserem   MaBstabe,    Fig. 5   in gleiehem Massstabe    wie Fig.

     4    einen Schnitt naeh Linie E   F in    Fig. 3.



   In dem Türrahmen 1 ist die Fensterscheibe   2    beweglich, welche keinen geschlossenen Rahmen besitzt, sondern nur in einem an ihrer untern Seite angebrachten Halter 3 befestigt ist. Die Scheibe ist seitlich in   U-förmigen    Leisten 4 geführt, welche in Nuten des Türrahmens um Zapfen 5 drehbar sind.



   Der Scheibenhalter 3   tir*.    ; unten eine gerade Schiene 6, an welcher eine zweite   Sehiene    16 so befestigt ist, dass zwischen den beiden Schienen ein Schlitz 7 gebildet wird. In den S'chlitz 7 greift ein Zapfen 8 an dem Hebelarm 9 ein. Der Hebelarm 9 ist an dem   Zahn-    rade 10 befestigt, in welches das fest mit einem Handgriffe 11 verbundene kleinere Zahnrad   12    eingreift. Durch Drehung des Zahnrades 12 mittelst des Griffes 11 wird also das Zahnrad 10 mit dem Hebel 9 in Drehung versetzt und dadurch die Scheibe 2 gehoben oder gesenkt. Durch eine mit dem Zahnrade 10 vrebundene Spiralfeder 13 wird das Gewicht der Scheibe 2 und der mit ihr   l'est verbundenen    Teile ausgeglichen.



   Beim Schliessen des Fensters wird die Scheibe, wenn sie die Stellung, die sie einnimmt, wenn das Fenster geschlossen ist, erreicht hat, in bekannter Weise noch etwas weiter bis zu der in Fig. 4 wiedergegebenen Stellung angehoben, darauf nach auswärts über die   Wetterleiste    14 hinweg bewegt und dann wieder gesenkt, so dass ein an dem   Schei-      benhalter 3 angebrachter hakenförmiger    Teil   15    über die   Wetterleiste    greift. Beim Öffnen des Fensters wird die Scheibe zunächst von der   Wetterleiste    abgehoben, nach auswärts   beiiegt    und darauf bis zur gewünschten Tiefe gesenkt.



   Das Anheben der Scheibe bis zu der Höhe, welche die   Auswärtsbewegung der Scheibe    iiber die   Wetterleiste    hinweg gestattet wird durch entsprechende Anordnung des Hebels 9 in bezug auf den Schlitz 7 erreicht.



   Die Bewegung der Fensterscheibe über die   Wetterleiste    hinweg wird ebenfalls durch den Hebel 9 bewirkt.



   Der Teil 17 der Schiene 16, welcher von dem Zapfen 8 berührt wird, wenn das Rad 10 über die in Fig. 3 wiedergegebene Stellung in der Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeils hinausgedreht wird, ist gemäss Fig. 4 und   5    gekröpft. Der Hebel 9 besitzt an dem an der Schiene 16 entlang bewegten Ende eine Gabelung, welche durch ihn, den Zapfen8 und die   sieh    an diesen anschliessende Zunge 18 gebildet wird.



   Wird das Rad 10 aus der in Fig. 3   wieder-    gegebenen Stellung in der Richtung des Pfeils gedreht, so   drüekt    der Hebel 9 auf die eine Seite der Kröpfung   17    und bewirkt dadurch eine solche Drehung der an dem Zapfen 5 ge  lagerten      U-förmigen    Leisten   4,    zwischen denen die Scheibe geführt ist, dass nach der gleichzeitig bewirkten Senkung der Scheibe der hakenförmige Teil 15 des   Seheibenllalters      liber    die Wetterleiste   14    greift.



   Soll das Fenster geöffnet werden, so drückt, nachdem die Scheibe aus der in Fig.   4    wiedergegebenen   La, ge entspreehend angeho-    ben ist, die Zunge 18 auf die Kröpfung   17.    wodurch eine solche Verstellung der Scheibe nach einwärts bewirkt wird. dass   sie ungehin-    dert gesenkt werden kann.



   Die Ein- und   Auswärtsbewegung    des Fensters über die   Wetterleiste 14 hinweg    kann auch durch einen mit dem Zahnrade 10 verbundenen besonderen Hebel bewirkt werden, welcher in der Höhe der höchsten Stellung der Fensterscheibe auf deren Halter ähnlich wie bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführung der Hebel 9 durch eine schräg zu seiner   Drehungsebene    stehende Fiih  rungsschiene,    welche in einen gabelförmigen Teil eingreift, wirkt.



   Zum Feststellen der Fensterscheibe in be  liebiger    Höhe kann die Einrichtung dienen, welche in Fig. 6 und 7 in zwei zueinanrler   senlirechten Längsschnitten,    in Fig.   8    in ei  nem Querschnitt nach    Linie   G*      FI    in Fig. 6 dargestellt ist.



   Die Welle 19, auf der das   Zahnrad'12    sitzt, trägt einen Vierkantansatz 20, auf dem der zur Drehung der Welle dienende   Hand-    griff 11 aufgesetzt ist. 



   In der Höhlung 21 des   Handt, riffes 11    ist in Führungsnuten ein   U-förmiger      Bügel 23    in Richtung der Wellenachse beweglich. Auf dem Mittelstege des   Bügels 33    liegt eine Scheibe 40, auf welche die Feder 23 druckt, die an der Deckplatte 24,   welche,    die Höhlung   21    abschliesst, eine Stütze findet. Unter Wirkung der Feder 23 springen die   Seitenschen-    kel 25 des Bügels 22 bei entsprechender Stel  luno-des Griffes 1. 1 in    die Ausschnitte   26    an der an der Lagerung der Welle 19 befestigten Scheibe 27 ein.

   Wenn die Schenkel   25    in die Ausschnitte 26 eingreifen, so ist eine Drehung der Welle 19 mittelst des Griffes 11 nicht   m#glich.    Das Fenster ist alsdann festgestellt.



   Um eine freie Drehung des Handgriffes
11 und der Welle 19 zu ermöglichen, wird der Bügel   22    aus den Ausschnitten 26 der Scheibe
27 ausgehoben. Dies geschieht durch den
Druckstift 28, welcher gegen den Griff 11 und den Wellenansatz 20 quer zur   Drehungs-    achse der Welle verschiebbar ist. Der Stift   28    besitzt eine schräg zur Verschiebungsrich tung des Bügels 22 stehende Flache 29, wel.    che,    wenn der Stift aus der in Fio,. 7 wieder    regebenen Lage    in der des Pfeils verschoben wird, so auf den Mittelsteg des   B#gels    22 drückt,   clans    dieser gegen die Wir kung der Feder   23    verschoben wird.

   An die. e
Fläche 29 schliessen sich zur   Versehielvungs-    richtung des Stiftes 28 parallele Flächen   30    und   31    an, auf denen der Mittelsteg des Bü gels 22 in den Endlagen des Stiftes 28 ruht.



   Der Stift 28 kann auch durch einen Druck körper von anderer Form, zum Beispiel durch einen drehbar angeordneten, bei seiner
Verstellung auf den Bügel 29 wirkenden
Daumen ersetzt werden.



   Eine weitere Einrichtung zum Feststellen des Fensters, bei welcher zu diesem   Zwecl ; e    der zur Verstellung des Fensters dienende,   umlegbar    angeordnete Handgriff dient, zeigen Fig. 9-11, und zwar gibt Fig. 9 einen horizontalen Schnitt mit der Stellung des Handgriffes, bei welcher eine Verstellung des Fensters möglich ist, Fig. 10 einen Schnitt nach Linie   1    R in Fig. 9 und Fig. 11 einen vertikalen Schnitt, bei welcher der Handgriff in der Sperrlage dargestellt ist, wieder.



   Bei dieser Ausführung   trägt der Hand-    griff 11 einen zungenartigen Ansatz 32, der in einen Schlitz 33 der Welle 19 (Fig. 11) eingreift und um einen Zapfen 34 drehbar ist.



   Die Welle 19 ist von einer   Hülse 35    umgeben, welche an der untern Seite einen Schlitz 36 besitzt.



   Wenn der Griff 11 sich in der Stellung nach Fig. 9 befindet, so ist die Welle 1 in allen Lagen, die sie einnehmen kann, frei drehbar. Wird aber bei der Lage der Welle nach Fig. 11 der Griff 11 in die in dieser Figur wiedergegebene Stellung umgelegt, so greift die Zunge 32 in den Schlitz 36 der   Hülse 35    ein, so dass die Welle 19 gesperrt und eine Verstellung des   Fensters nnmöglich    ist.



   Der Griff 11 wird in seinen   Hamptlagen    in bezug auf die Welle 19 durch eine unter Wirkung einer Feder 37 stehende   Eugel    38, welche in eine der Vertiefungen 39 an der Zunge 32 eingreift, gesichert. Eine Drehung des Griffes   11    aus der Lage nach Fig. 9 wird überdies bei allen Stellungen der Welle 19 ausser der nach   Fig. 11 dadurch    verhindert, dass die Hülse 35 den geschlitzten Teil der Welle 19 umgibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schiebefenster, insbesondere für Wagen, dadurch gekennzeichnet, dass zu seiner Verstellung ein Getriebe dient, das aus einem kleineren, von Hand drehbaren Zahnrade und einem in dieses eingreifenden grösseren. fest mit einem an einem Halter der Fensterscheibe angreifenden Hebel verbundenen Zahnrade besteht.
    UNTERANSPR#CHE: 1. Schiebefenster nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem gro- sseren Zahnrade ein Hebel fest verbunden ist, der in der Nähe der höchsten Stellung der Fensterscheibe auf deren Halter durch eineFührungschiene so wirkt, dass das Fen- ster beim Schliessen und Öffnen zwangs- l#ufig #ber eine Wetterleiste hinweg be wegt wird.
    2. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteranspruch I, dadurch gekennzeichnet, da# der die Verstellung der Fensterscheibe in der Ebene der Fensteröffnung bewir- kende Hebel eine Gabelung besitzt, deren mittlerer Teil durch einen den Angriff des Hebels an dem Scheibenhalter vermitteln den Zapfen gebildet wird, der in einem Schlitz gleitet, welcher an einer Seite durch eine gekröpfte Leiste begrenzt wird.
    3. Schiebefenster nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es mit einer die Drehung eines zur Verstellung der Fenster scheibe dienenden Handgriffes verhindern den Feststellungsvorrichtung verbunden ist, deren Feststellorgan durch einen senk recht zur Drehungsebene der Zahnräder beweglichen Sperrkorper gebildet wird.
    4. Schiebefenster @ach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gelrennzeiehnet. dass der senkrecht zur Drehungsebene der Zahnräder bewegliche Sperrkorper, welcher an dem Handgriff unter Wirkung einer Feder versehiebbar angeordnet ist und mit @ einem oder mehreren, bei ungehinderter Wirkung der Feder in Ausschnitte an der Lagerung einer durch den Handgriff ge drehten Welle einspringenden stiftförmigen Teilen versehen ist, durch einen gegen den Handgriff beweglichen, bei seiner Bewe- gung den Sperrkorper mit einer schräg, zu seiner Bewegungsrichtung stehenden Fla ehe lerührenden Druekkorper in eine Lage gebracht werden kann, in der er die Drehung des Handgriffes nicht hindert.
    5. Schiebefenster nach Patentanspruch und I'nteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Sperrkörper durch einen einen Ansatz der durch den Handgriff ge drehten Welle umfassenden U-förmigen B#gel gebildet wird, auf dessen mittleren Teil eine Feder wirkt.
    6. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteranspruchen 3 bis bis dadurch gekenn- zeichnet, da# der die Verstellung des Sperrkörpers bewirkende Druckkörper durch einen quer zur Verschiebungsrich- tung des Sperrkörpers verstellbaren Stift gebildet wird, der eine gegen seine Ver schiebungsrichtung geneigte Druckfl#che und auf jeder Seite derselben eine zu. seiner Verschiebungsrichtung parallele Ruhefl#- che besitzt.
    7. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteranspruch 3. dadurch gekennzeichnet. dass der senkreclnt zur Drehungsebene der Zahnrader bewegliche Sperrkörper durch einen Teil des um eine zur Aclise der Welle des kleineren Zahnrades senkrechte Achse drehbaren Handgriffes gebildet wird. wel cher durch Umlegen des Handgriffes aus der von ihm bei Drehung der Welle ein genommenen Lage in gewissen Stellungen der Welle in eine die Drehung der Welle verhindernde Verbindung mit einem orts festen Sperrkörper gebracht werden kann.
    8. Schiebeferster nach Patentansprueh und Unteransprüchen 3 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der ortsfeste Sperrkörper so ausgebildet ist, dass das Umlegen des Hand- griffes nur in den Stellungen der Welle des kleineren Zahnrades möglich ist, in denen eine Sperrung der Welle bewirkt werden soll.
    9. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteranspr#chen 3, 7 und 8, dadurch gf--- kennzeichnet, dass der Handgriff einen durch einen Drehzapfen mit der Welle des kleineren Zahnrades verbundenen zuugen f#rmigen Ansatz tr#gt, welcher in einen Schlitz der Welle eingreift, der von einer mit einem oder mehreren Schlitzen ver sehenen festen Hülse umgeben ist.
CH98012D 1921-04-23 1921-04-23 Schiebefenster, insbesondere für Wagen. CH98012A (de)

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