CH97885A - Verfahren zur Herstellung von Gelatinedruckplatten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gelatinedruckplatten.

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CH97885A
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Schuseil Gustav
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Schuseil Gustav
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/14Production of collotype printing forms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von     Gelatinedruckplatten.       Es     ist    bereits bekannt,     Gelatinedruckplat-          ten    in der Weise herzustellen,     d:ass    man eine  lichtempfindliche     Gelatinefolie    auf eine     g-          eignete    Unterlage bringt, dieser Folie die  Zeichnung oder Photographie durch Licht  wirkung einkopiert und die     ]Kopie    mit Was  ser behandelt,     -wodurch    ein     Gelatinerelief    er  halten wird, indem die unbelichteten Teile der       Folie    quellen.

   Alsdann wird gehärtet:  Um von den auf diese Weise hergestellten       Gelatinedruckplatten    Abzüge zu erhalten, ist  es notwendig, dieselben feucht zu halten, da  im trockenen Zustande kein druckbares Re  lief vorhanden sein     würde.     



  Dieses     Feuchthalten    soll durch die vor  liegende Erfindung vermieden werden. Ge  mäss dem den Gegenstand derselben bilden  den Verfahren wird das durch Belichten,  Quellen und Härten erhaltene     Gelatinerelief     so lange der     Einwirkung    von Hitze ausge  setzt, bis die erhabenen Teile des ursprüng  lichen Reliefs so     weit    eingeschrumpft sind,  dass ihre Oberfläche nach beendeter Trock  nung um eben so viel unter das Niveau der  Oberfläche der vollbelichteten Teile der Fo  lie zu liegen kommt, als sie dieselbe beim    ursprünglichen Relief überragt hatte.

   Das  Verfahren kann zum Beispiel wie folgt  durchgeführt werden:  Auf eine lichtempfindliche     Gelatinefolie     wird das auf durchsichtiges Papier gezeich  nete oder gedruckte Original gelegt und be  lichtet. Dann wird die     Gelatinefolie    mit war  mem Wasser behandelt, wobei die nicht be  lichteten Teile aufquellen. Das erhaltene Re  lief wird vom     anhaftenden    Wasser befreit  und dann gehärtet, beispielsweise durch Be  handeln mit Formaldehyd oder     Alaunlösung.     Das gehärtete Relief kommt dann in einen  Raum, in dem eine     Temperatur    von<B>60'</B> C  unterhalten     wird.    In diesem Raum bleibt die       Gelatinefolie    etwa 10 Minuten.

   In dieser Zeit  trocknet sie vollkommen aus, und dabei  schrumpfen dis erhabenen Teile des Reliefs  so weit ein, dass ihre Oberfläche um eben so  viel unter das Niveau der Oberfläche der  vollbelichteten Teile der Folie zu liegen  kommt, als sie dieselbe beim ursprünglichen  Relief überragt hatte. Das letztere wird also  beim     beschriebenen    Verfahren in sein Gegen  teil verwandelt. Das durch das Trocknen er  haltene Relief bleibt dauernd ohne Feucht-           haltung    in     druckfähigem    Zustand. Zur  Durchführung der Austrocknung haben sich  Backöfen, und zwar besonders die sogenann  ten     Gasbackhauben    als vorzugsweise geeignet       erwiesen.     



  Das ausgetrocknete     Gelatinerelief    kann  als Druckplatte nach Art von Klischees be  nützt werden, ohne dass es notwendig ist,  beim Druck     Feuchtigkeit    anzuwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Gelatine druckplatten, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Belichten, Quellen und Härten einer lichtempfindlichen Gelatinefolie erhal tenes Gelatinerelief der Einwirkung von Hitze so lange ausgesetzt wird, bis die er habenen Teile dieses Reliefs so weit einge schrumpft sind, dass ihre Oberfläche um eben so viel unter das Niveau der Oberfläche der vollbelichteten Teile der Folie zu liegen kommt, als sie dieselben beim ursprünglichen Relief überragt hatte, das Ganze zum Zweck, die getrocknete Gelatinedruckplatte ohne Feuchthaltung für den Druck zu verwenden.
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