CH97588A - Förmlingspresse für Schachtofengut. - Google Patents

Förmlingspresse für Schachtofengut.

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CH97588A
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CH
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press
drum
forming press
molding
shaft furnace
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Inventor
Thiele Eitel Wilhelm
Original Assignee
Thiele Eitel Wilhelm
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/08Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


      Förmlingspresse    für     Schachtofengut.       Zur Herstellung von     Förmlingen    aus     Ze-          mentrohmehl,    Kalksandstein     etc.    wurden bisher  Schlag-, Fall-, Tisch- oder Tellerpressen ver  wandt. Diese Pressen arbeiteten in senk  rechter Richtung, wodurch schwere senkrechte       Stösse    ausgeübt werden, die eine schwere     Fun-          damentierung    der Presse notwendig machen,  so dass die Aufstellung der Presse nur da  möglich ist, wo eine solche     Fundamentierung     durchführbar ist.  



  Die modernen Schachtöfen, die mechanisch  oben beschickt und mechanisch     unten    ausge  tragen werden, lassen es wünschenswert er  scheinen, die     Förmlinge    an der Eintrittsstelle  in den Ofen zu erzeugen. Würde man dazu  aber eine der bekannten üblichen Pressen mit  senkrecht gegen ein fundamentiertes Wider  lager arbeitendem Stempel wählen,, so müsste  man das Fundament bis kurz unter den obern  Ofenrand hochziehen, ein Umstand, der so  hohe Kosten verursachen würde, dass man  auf die Erfüllung des oben erwähnten Wun  sches verzichtete, und die     Förmlinge    unten  erzeugte und     dann,    aufwärts transportierte.  



  Die Erfindung macht die Aufstellung der  Presse an der obern     Ofenöffnung    möglich,    indem die     Fundamentbelastung    durch die  Pressestösse vermieden wird, das Fundament  also nur das ruhende Pressegewicht aufzu  nehmen hat.  



  Die Stempel arbeiten zu diesem Zwecke  nicht mehr senkrecht, sondern     wagrecht    und  zwar paarweise so miteinander, dass die Drucke  je zweier Stempel gegeneinander gerichtet  sind, sich also aufheben.  



  In den beigefügten Zeichnungen ist der  Gegenstand der Erfindung beispielsweise dar  gestellt. Es zeigt       Fig.    1 einen Längsschnitt der     Förmlings-          presse    nach Linie     A-B    der     Fig.    2,       Fig.    2 einen Querschnitt derselben nach  Linie     C-D    der     Fig.    1,       Fig.    3 die Innenansicht einer Kopfplatte  des Maschinengestelles,       Fig.    4 die     -Vorderansicht    der Presse mit  entferntem Schutzblech, und       Fig.    5 eine Endansicht der Presse in der  Pfeilrichtung gesehen.  



  Das Gestell der     Förmlingspresse    besteht  im wesentlichen aus den durch Stehbolzen 1  und einem Trommelgehäuse 2 starr mitein  ander verbundenen Kopfplatten 3, in denen      die Antriebswelle 4 einer Formtrommel 5 ge  lagert ist. Der Antrieb erfolgt von einem       Vorgelege    6 und einem Schneckengetriebe 7.  Im Umfange der Formtrommel 5 sind vier  parallel zur Antriebswelle verlaufende Form  kästen 8 vorgesehen, die sich paarweise ge  nau gegenüber liegen und durch einen gemein  samen Boden 9 unterteilt sind. Letzterer  wird vorteilhaft herausnehmbar angeordnet,  um ein Auswechseln der     Ausstosser    10 zu  erleichtern, deren Doppeltopf 11 einen Teil  der     Presskastenwandung    bildet.

   Jeder     Aus-          stosser    führt sich mit seinem Schaft in einem       Radialschlitz    der     Formentrommel    5 und     mit-          telst    seines Schlitzes 13 an dem Boden 9       (Fig.    1 und     \?).    Die Steuerung der     Ausstosser     geschieht mit Hilfe eines von der Antriebs  zelle durchdrungenen und durch Rohrstutzen  14 starr mit den Kopfplatten 3 verbundenen       Kurvenscheibenpaares    15, in dessen Steuer  nuten<B>15'</B> die Zapfen 16 der     Ausstosser    10  eingreifen     (Fig.1    und 2).

   Ein Deckel 17 deckt  die verschiedenen     Fornikastenpaare    8 der Reihe  nach ab und ist mit einer Traverse 18 ver  bunden, die sich in konzentrisch zur Antriebs  welle 4 verlaufenden Schlitzen 19 der Kopf  platten 3 führt. Der Deckel 17 ist während  des     Pressvorganges    zwangsläufig     finit    den     Press-          stempeln    20 verbunden und mit Gegengewich  ten 21 versehen,

   die ihn nach erfolgter Pres  sung und Auslösung selbsttätig in seine     Aus-          gangsstellring        zurückführen.    Die     Pressstempel     20 führen sich     wagrecbt    in den     Formkästen    8  und werden, der jeweiligen Stellung der Form  trommel entsprechend, durch die Kurven  rollen 26, die gegen die ansteigenden Roll  bahnen 27 anliegen, zwangsschlüssig gesteuert.  Dabei finden die an den Stempeln vorgesehe  nen Zapfen 23 Führung in den durch das  Trommelgehäuse 2 gebildeten Nuten 24, und  sie führen die Stempel bei Weiterdrehung der  Trommel 5 wieder in die Ausgangsstellung  zurück, so dass die Formen 8 wieder frei  werden.  



  Die Arbeitsweise ist folgende  Wird nach Füllung des Trichters 22 mit       Pressgut    die Formtrommel 5 in Drehung ver  setzt, so werden die Stempel des ansteigen-    den     Formhastenpaares    8 vermittelst der Rol  len 23 und deren     Nutenführungen    ganz aus  den Kästen     zurückgezogen.    Gelangt nun das       Formkastenpaar    unter die Eintrittsöffnung des  Fülltrichters 22, so füllt es sich, bevor die       Vordertante    des     Formkastenpaares    die gegen  überliegende Rückwand des Fülltrichters 22  erreicht. Gegen diese Rückwand stützt sich  unter der Wirkung des Gegengewichtes 21  der Deckel 17 ab     (Fig.    2).

   Bei     fortgesetzter     Trommeldrehung schiebt sich das     Forinlasten-          paar    unter den Deckel, und dann erfassen  die Rollen 23 die     Anschläge    25 der Traverse 18.  Nunmehr gehen Formkästen und Deckel mit  einander.  



  Durch das nun folgende Abrollen der       Stempeldruckrollen    26 auf den     keilförmigen     Rollbahnen 27 der Kopfplatten 3 werden die  Stempel 20 einander genähert, wodurch das       Pressgut    auf sein kleinstes Volumen     zusam-          inerigepresst    wird, was dann vollendet ist,  wenn die     Druckrollen    26 die Ansätze 28 der  Rollbahnen 27 erreicht haben     (h'ig.    1).

   Da  ihre Steuerzapfen 23 gleichzeitig nach innen  verschoben wurden, gleiten sie jetzt von den  Anschlägen 25 der Traverse 18 ab und geben  diese frei, so dass sie durch die Gegen  gewichte 21 der um die Welle 4 schwingen  den Hebel 29 mitsamt dein Deckel 17 in ihre  Ausgangsstellung     zurückgeschwenkt    wird.  



  Der zugehörige     Ausstosser    bleibt während  des Füll- und     Pressvorganges    dadurch in Ruhe  stellung,     da1J    seine Zapfen 16 in dem kon  zentrischen Teil der Steuernuten<B>151</B> geführt  werden.  



  Die seitlichen Komponenten der     Press-          stempeldrucke    werden teils von den Wänden  der Formkästen, teils vom     Ausstosserkopf    11,  wie auch vom Deckel 17 aufgenommen. Der  letztere stützt sich auf die Traverse 18, die  dementsprechende Abmessungen aufweisen       inuss.    Der Stempelgegendruck wird durch die  Druckrollen 26 auf die Kopfplatten 3 und  von diesen auf die Stehbolzen 1 übertragen,  die also auf Zug beansprucht werden und  keine schädliche     Stosswirkung    auf das Funda  ment zulassen.

        Die erzeugten     Förmlinge    F bleiben unter  vollem Druck stehen, bis die Druckrollen 26  die Ansätze 28 verlassen und die Zapfen 23  in die Steuernuten 24 des Trommelgehäuses 2  übergetreten sind. Bei fortgesetzter Drehung  der Formtrommel 5 werden die Stempel 20  durch die     Nutenführung    24 zurückgezogen,  so dass die     Förmlinge    F sich leicht aus den  Formkästen entfernen lassen.

   Die hierzu  dienenden     Ausstosser    10 .werden durch Füh  rung ihrer Zapfen 16 in dem     exzentrischen     Teil der Führungsnuten 151 langsam aber  stetig bewegt und drücken dabei die     Förm-          linge    in die Ausbuchtung 30 des Trommel  gehäuses 2, bis sie auf das unterhalb des  Trommelgehäuses     2laufende    Transportband 31  fallen und von diesem dem Ofen (nicht dar  gestellt) zugeführt werden.    Die     Pressstempel    20 werden mittelst der  Steuernuten 24 während des Ansteigens wieder  in ihre äussere Endstellung zurückgeführt, so  dass sich der Arbeitsvorgang wiederholen kann.

    Die übrigen     Formkastenpaare    arbeiten in  gleicher Weise, aber zeitlich versetzt, so dass  mit der     Förmlingspresse    bei jeder Umdrehung  der     Formentrommel    acht     Förmlinge    herge  stellt werden.    Das über den obersten und den vordersten  Stehbolzen 1 greifende Schutzblech 32 ist  nur einfach übergelegt und. kann bequem ent  fernt werden; es gestattet somit einen be  quemen Zutritt zum Maschineninnern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Förmlingspresse für Schachtofengut, ge kennzeichnet durch wagrechte, paarweise mit einander derart arbeitende Stempel, dass die Drucke -der Stempel jedes Paares gegenein ander gerichtet. sind und sich . gegenseitig aufheben. UNTERANSPRüCHE 1. Förmlingspresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf die Förmlinge wirkenden Elemente auf dem Umfang eines trommelartigen Körpers an geordnet sind, bei dessen Drehung sie in bestimmter Reihenfolge betätigt werden. 2. Förmlingspresse nach Patentanspruch und .
    Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressstempel und ein Formver- schlussschieber durch Kurvenführungen parallel zur wagrechten Trommelachse, Ans - stosser für die Förmlinge dagegen durch Kurvenführungen in senkrechter Richtung bewegt werden.
    3. Förmlingspresse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Pressstempel bewegen den Kurvenführungen vom Pressegehäuse getragen werden, während die Ausstosser unter der Wirkung von Kurvenführungen stehen, die auf die Trommelantriebswelle aufgesetzt sind.
CH97588D 1921-06-04 1921-06-04 Förmlingspresse für Schachtofengut. CH97588A (de)

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