CH97510A - Pumpe zur zusätzlichen Einführung von Brennstoff in die Zylinder von Explosionsmotoren zur Erleichterung des Anlassens. - Google Patents

Pumpe zur zusätzlichen Einführung von Brennstoff in die Zylinder von Explosionsmotoren zur Erleichterung des Anlassens.

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CH97510A
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CH
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pump
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cylinders
additional introduction
explosion engines
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Inventor
Scintilla
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Scintilla Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/04Feeding by means of driven pumps
    • F02M37/06Feeding by means of driven pumps mechanically driven

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)

Description


  Pumpe zur zusätzlichen Einführung von     Brennstoff    in die Zylinder von  Explosionsmotoren zur Erleichterung des     Anlassees.       Bekanntlich ist die     Andrehgeschwindig-          keit    von Explosionsmotoren, die mittelst  eines     Anlassmotors    angetrieben werden, ver  hältnismässig klein, denn die Geschwindigkeit  wird nicht höher gewählt, als notwendig ist,  um vom Zündapparat einen zündfähigen  Funken zu erhalten, weil die Raumverhält  nisse meist derart sind, dass der     Anlassmotor     möglichst klein gehalten werden muss.

   Diese  niedrige     Andrehgeschwindigkeit    hat den  Nachteil, dass der Explosionsmotor während  der     Anlassperiode    meistens zu wenig Brenn  stoff erhält, um ein Gasgemisch von     Tich-          tiger        Zündfähigkeit    zu erzeugen, so dass der       Anlassmotor    oft längere Zeit in Betrieb sein  muss, bis der Explosionsmotor anspringt und,  da der vom     Anlassmotor    konsumierte Strom  sehr gross ist, kann es vorkommen, dass die  Batterie in kurzer Zeit eine fast gänzliche  Entladung erfährt, was die Lebensdauer der  selben sehr stark untergräbt.  



  Dass der Explosionsmotor während der       Anlassperiode    zu wenig Brennstoff erhält,  rührt von der durch die langsame     Kolben-          bewegung    bedingten geringen Geschwindig-         keit    der angesaugten Luftmenge im Ver  gaser her, die, vermöge ebendieser niedrigen  Geschwindigkeit, genügend Zeit hat, um den  entstehenden Unterdruck fast gänzlich aus  zugleichen, so dass die Zylinder anfangs ein  grösseres Luftquantum erhalten, als notwen  dig ist, auf Kosten der Brennstoffmenge.  Bei grösserer Kolbengeschwindigkeit ver  schwindet diese Erscheinung.  



  Dieser Übelstand ist schon lange erkannt  worden und wurde auf verschiedene Arten  zu beseitigen versucht. Unter anderem durch  Anbringen einer Handpumpe, mit welcher  ein Gemisch von Brennstoff und Luft vor  dem Anlassen     in,    die Zylinder befördert wer  den muss. Dies ist aber nicht sehr günstig,  da durch die Notwendigkeit von verschiede  nen     Handgriffen,    die vor dem Anlassen zu  erst ausgeführt werden müssen,     dieses    selbst  nicht unwesentlich kompliziert gemacht wird,  so dass der eine oder andere Handgriff leicht  vergessen werden kann.  



  Um diesem Übelstand     nun    abzuhelfen,       wird    nach der Erfindung eine Brennstoff  pumpe so angebracht, dass dieselbe automa-           tisch    in Funktion tritt, sobald der Motor  angelassen wird und nur so lange in Funktion  bleibt, als die     Anlassperiode    dauert. Dies wird  dadurch erreicht, dass die Brennstoffpumpe  direkt vom     Anlassmotor    selbst betätigt wird  und nur während der     Anlassperiode    in Betrieb  bleibt. Diese Einspritzung von Brennstoff  wird vorzugsweise in die Saugleitung vorge  nommen, oder, wenn dieses nicht möglich  ist, direkt in die Zylinder selbst, und hat  zum Zweck, den Brennstoffbedarf zu ergän  zen.  



  Die Zeichnung zeigt eine     beispielsweise     Ausführungsart einer solchen Einrichtung.  a bezeichnet das freie Ende des Anlass  motors, mit welchem die Brennstoffpumpe       U    angetrieben wird. In der Zeichnung ist die  Pumpe als einfach wirkende     Membranpumpe     mit zwei Kugelventilen c und d genau darge  stellt. Eine Kolbenpumpe ist natürlich auch  anwendbar, genau wie jede andere Art    Pumpe. Das Wellenende e des     1AIotors    ist als  Stirnnocken ausgebildet, der die Membrane       bezw.    den Kolben der Pumpe hin- und her  bewegt. Der Antrieb kann natürlich auch auf  andere Weise erfolgen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Pumpe zur zusätzlichen Einführung von Brennstoff in die Zylinder von Explosions motoren zur Erleichterung des Anlassens, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe durch direkten Antrieb vom Anlassmotor nur wäh rend der Anlassperiode selbsttätig in Betrieb gesetzt wird. UNTERANSPRUCH: Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antrieb derselben durch das als Stirnnocken ausgebildete Wellenende des Anlassmotors bewerkstelligt wird.
CH97510D 1921-07-26 1921-07-26 Pumpe zur zusätzlichen Einführung von Brennstoff in die Zylinder von Explosionsmotoren zur Erleichterung des Anlassens. CH97510A (de)

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